Sonder- und Wegerechte im Straßenverkehr

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    Information: The EMERGENCY community board is completely free and is financed by advertisement. Please deactivate adblocker if you use this site. Thank you!

    • Sonder- und Wegerechte im Straßenverkehr

      Hat man wen man da hin "rast" eigentlich so nen kleines Blaulicht im Auto oder aufm Dach?

      Wär ja doch etwas sicherer wenn die anderen Verkehrsteilnehmer sehen das da was schnelles ankommt oder?
    • ne hat man nich, das is nämlich verboten.

      Siehe hier:


      Straßenverkehrs-Ordnung (StVO)
      I. Allgemeine Verkehrsregeln

      §35 Sonderrechte

      (1) Von den Vorschriften dieser Verordnung sind die Bundeswehr, der Bundesgrenzschutz, die Feuerwehr, der Katastrophenschutz, die Polizei und der Zolldienst befreit, soweit das zur Erfüllung hoheitlicher Aufgaben dringend geboten ist.

      (1a) Absatz 1 gilt entsprechend für ausländische Beamte, die auf Grund völkerrechtlicher Vereinbarungen zur Nacheile oder Observation im Inland berechtigt sind.

      (2) Dagegen bedürfen diese Organisationen auch unter den Voraussetzungen des Absatzes 1 der Erlaubnis,

      wenn sie mehr als 30 Kraftfahrzeuge im geschlossenen Verband (§ 27) fahren lassen wollen,

      im übrigen bei jeder sonstigen übermäßigen Straßenbenutzung mit Ausnahme der nach § 29 Abs. 3 Satz 2.

      (3) Die Bundeswehr ist über Absatz 2 hinaus auch zu übermäßiger Straßenbenutzung befugt, soweit Vereinbarungen getroffen sind.

      (4) Die Beschränkung der Sonderrechte durch die Absätze 2 und 3 gelten nicht bei Einsätzen anläßlich von Unglücksfällen, Katastrophen und Störungen der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung sowie in den Fällen der Artikel 91 und 87a Abs. 4 des Grundgesetzes sowie im Verteidigungsfall und im Spannungsfall.

      (5) Die Truppen der nichtdeutschen Vertragsstaaten des Nordatlantikpaktes sind im Falle dringender militärischer Erfordernisse von den Vorschriften dieser Verordnung befreit, von den Vorschriften des § 29 allerdings nur, soweit für diese Truppen Sonderregelungen oder Vereinbarungen bestehen.

      (5a) Fahrzeuge des Rettungsdienstes sind von den Vorschriften dieser Verordnung befreit, wenn höchste Eile geboten ist, um Menschenleben zu retten oder schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden.

      (6) Fahrzeuge, die dem Bau, der Unterhaltung oder Reinigung der Straßen und Anlagen im Straßenraum oder der Müllabfuhr dienen und durch weiß-rot-weiße Warneinrichtungen gekennzeichnet sind, dürfen auf allen Straßen und Straßenteilen und auf jeder Straßenseite in jeder Richtung zu allen Zeiten fahren und halten, soweit ihr Einsatz dies erfordert, zur Reinigung der Gehwege jedoch nur, wenn das zulässige Gesamtgewicht bis zu 2,8 t beträgt. Dasselbe gilt für Fahrzeuge zur Reinigung der Gehwege, deren zulässiges Gesamtgewicht 3,5 t nicht übersteigt und deren Reifeninnendruck nicht mehr als 3 bar beträgt. Dabei ist sicherzustellen, daß keine Beschädigung der Gehwege und der darunterliegenden Versorgungsleitungen erfolgen kann. Personen, die hierbei eingesetzt sind oder Straßen oder in deren Raum befindliche Anlagen zu beaufsichtigen haben, müssen bei ihrer Arbeit außerhalb von Gehwegen und Absperrungen auffällige Warnkleidung tragen.

      (7) Messfahrzeuge der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (§ 66 des Telekommunikationsgesetzes) dürfen auf allen Straßen und Straßenteilen zu allen Zeiten fahren und halten, soweit ihr hoheitlicher Einsatz dies erfordert.

      (8) Die Sonderrechte dürfen nur unter gebührender Berücksichtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ausgeübt werden.


      Quelle: verkehrsportal.de/stvo/stvo_35.php


      Zitat:

      §38 Blaues Blinklicht und gelbes Blinklicht

      (1) Blaues Blinklicht zusammen mit dem Einsatzhorn darf nur verwendet werden, wenn höchste Eile geboten ist, um Menschenleben zu retten oder schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden, eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwenden, flüchtige Personen zu verfolgen oder bedeutende Sachwerte zu erhalten.

      Es ordnet an:

      "Alle übrigen Verkehrsteilnehmer haben sofort freie Bahn zu schaffen".

      (2) Blaues Blinklicht allein darf nur von den damit ausgerüsteten Fahrzeugen und nur zur Warnung an Unfall- oder sonstigen Einsatzstellen, bei Einsatzfahrten oder bei der Begleitung von Fahrzeugen oder von geschlossenen Verbänden verwendet werden.

      (3) Gelbes Blinklicht warnt vor Gefahren. Es kann ortsfest oder von Fahrzeugen aus verwendet werden. Die Verwendung von Fahrzeugen aus ist nur zulässig, um vor Arbeits- oder Unfallstellen, vor ungewöhnlich langsam fahrenden Fahrzeugen oder vor Fahrzeugen mit ungewöhnlicher Breite oder Länge oder mit ungewöhnlich breiter oder langer Ladung zu warnen.


      Gruß Sunshine

      The post was edited 1 time, last by SunShine ().

    • vieleicht sollte man einfach nich rasen.......

      Ich find das erschreckend wie sich vorallem in Dörfern und Kleinstädten die Feuerwehrleute in Privat-PKW´s extrem wichitg vorkommen wenn sie mit hundert durch die Ortschaft krachen.......
      Freiheit ist und bleibt ein Privileg!
    • und weiter:


      Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO)
      B. Fahrzeuge

      III. Bau- und Betriebsvorschriften

      §49a Lichttechnische Einrichtungen, allgemeine Grundsätze

      (1) An Kraftfahrzeugen und ihren Anhängern dürfen nur die vorgeschriebenen und die für zulässig erklärten lichttechnischen Einrichtungen angebracht sein. Als lichttechnische Einrichtungen gelten auch Leuchtstoffe und rückstrahlende Mittel. Die lichttechnischen Einrichtungen müssen vorschriftsmäßig und fest angebracht sowie ständig betriebsbereit sein. Lichttechnische Einrichtungen an Kraftfahrzeugen und Anhängern, auf die sich die Richtlinie 76/756/EWG des Rates vom 27. Juli 1976 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über den Anbau der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger (ABl. EG Nr. L 262 S. 1), zuletzt geändert durch die Richtlinie 91/663/EWG der Kommission vom 10. Dezember 1991 (ABl. EG Nr. L 366 S. 17, ABl. EG 1992 Nr. L 172 S. 87) bezieht, müssen innerhalb der in dieser Richtlinie angegebenen Winkel und unter den dort genannten Anforderungen sichtbar sein.

      (2) Scheinwerfer dürfen abdeckbar oder versenkbar sein, wenn ihre ständige Betriebsfertigkeit dadurch nicht beeinträchtigt wird.

      (3) Lichttechnische Einrichtungen müssen so beschaffen und angebracht sein, daß sie sich gegenseitig in ihrer Wirkung nicht mehr als unvermeidbar beeinträchtigen, auch wenn sie in einem Gerät vereinigt sind.

      (4) Sind lichttechnische Einrichtungen gleicher Art paarweise angebracht, so müssen in gleicher Höhe über der Fahrbahn und symmetrisch zur Längsmittelebene des Fahrzeugs angebracht sein (bestimmt durch die äußere geometische Form und nicht durch den Rand ihrer leuchtenden Fläche), ausgenommen bei Fahrzeugen mit unsymmetrischer äußerer Form und bei Krafträdern mit Beiwagen. Sie müssen gleichfarbig sein, gleich stark und - mit Ausnahme der Parkleuchten und der Fahrtrichtungsanzeige - gleichzeitig leuchten. Die Vorschriften über die Anbringungshöhe der lichttechnischen Einrichtunen über der Fahrbahn gelten für das unbeladene Fahrzeug.

      (5) Alle nach vorn wirkenden lichttechnischen Einrichtungen dürfen nur zusammen mit den Schlußleuchten und der Kennzeichenbeleuchtung einschaltbar sein. Dies gilt nicht für

      Parkleuchten,

      Fahrtrichtungsanzeiger,

      die Abgabe von Leuchtzeichen (§ 16 Abs. 1 der Straßenverkehrs-Ordnung),

      Arbeitsscheinwerfer an

      land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen und

      land- oder forstwirtschaftlichen Arbeitsmaschinen,

      Tagfahrleuchten, die den im Anhang zu dieser Vorschrift genannten Bestimmungen entsprechen.

      (6) In den Scheinwerfern und Leuchten dürfen nur die nach ihrer Bauart dafür bestimmten Lichtquellen verwendet werden.

      (7) Für vorgeschriebene oder für zulässig erklärte Warnanstriche, Warnschilder und der dergleichen an Kraftfahrzeugen und Anhängern dürfen Leuchtstoffe und rückstrahlende Mittel verwendet werden.

      (8) Für alle am Kraftfahrzeug oder Zug angebrachten Scheinwerfer und Signalleuchten muß eine ausreichende elektrische Energieversorgung unter allen üblichen Betriebsbedingungen ständig sichergestellt sein.

      (9) Schlußleuchten, Nebelschlußleuchten, Spurhalteleuchten, Umrißleuchten, Bremsleuchten, hintere Fahrtrichtungsanzeiger, hintere nach der Seite wirkende gelbe nicht dreieckige Rückstrahler und reflektierende Mittel, hintere Seitenmarkierungsleuchten, Rückfahrscheinwerfer und Kennzeichen mit Kennzeichenbeleuchtung sowie 2 zusätzliche dreieckige Rückstrahler - für Anhänger nach § 53 Abs. 7 zwei zusätzliche Rückstrahler, wie sie für Kraftfahrzeuge vorgeschrieben sind - dürfen auf einem abnehmbaren Schild oder Gestell (Leuchtenträger) angebracht sein bei

      Anhängern in land- oder forstwirtschaftlichen Betrieben,

      Anhängern zur Beförderung von Eisenbahnwagen auf der Straße (Straßenroller),

      Anhägern zur Beförderung von Booten,

      Turmdrehkränen,

      Förderbändern und Lastenaufzügen,

      Abschleppachsen,

      abgeschleppten Fahrzeugen,

      Fahrgestellen, die zur Anbringung des Aufbaus überführt werden,

      fahrbaren Baubuden,

      Wohnwagen und Packwagen im Gewerbe nach Schaustellerart im Sinne des § 18 Abs. 2 Nr. 6 Buchstabe e,

      angehängten Arbeitsgeräten für die Straßenunterhaltung,

      Nachläufern zum Transport von Langmaterial.

      Der Leuchtenträger muß rechtwinklig zur Fahrbahn und zur Längsmittelebene des Fahrzeugs angebracht sein; er darf nicht pendeln können.

      (9a) Zusätzliche Rückfahrscheinwerfer (§ 52a Abs. 2), Schlußleuchten (§ 53 Abs. 1), Bremsleuchten (§ 53 Abs. 2), Rückstrahler (§ 53 Abs. 4), Nebelschlußleuchten (§ 53d Abs. 2) und Fahrtrichtungsanzeiger (§ 54 Abs. 1) sind an Fahrzeugen oder Ladungsträgern nach Anzahl und Art wie die entsprechenden vorgeschriebenen lichttechnischen Einrichtungen fest anzubringen, wenn Ladungsträger oder mitgeführte Ladung auch nur teilweisein die in Absatz 1 Satz 4 geforderten Winkel der vorhandenen vorgeschriebenen Leuchten am Kraftfahrzeug oder Anhänger hineinragen. Die elektrische Schaltung der Nebelschlußleuchten ist so auszuführen, daß am Fahrzeug vorhandene Nebelschlußleuchten abgeschaltet werden. Die jeweilige Ab- und Wiedereinschaltung der Nebelschlußleuchten muß selbsttätig durch Aufstecken oder Abziehen des Steckers für die zusätzliche Nebelschlußleuchten erfolgen.

      (10) Bei den in Absatz 9 Nr. 1 und § 53 Abs. 7 genannten Anhängern sowie den in § 53b Abs. 4 genannten Anbaugeräten darf der Leuchtenträger aus 2 oder - in den Fällen des § 53 Abs. 5 - aus 3 Einheiten bestehen, wenn diese Einheiten und die Halterungen an den Fahrzeugen so beschaffen sind, daß eine unsachgemäße Anbringung nicht möglich ist. An diesen Einheiten dürfen auch nach vorn wirkende Begrenzungsleuchten angebracht sein.

      (11) Für die Bestimmung der "leuchtenden Fläche", der "Lichtaustrittsfläche" und der "Winkel der geometrischen Sichtbarkeit" gelten die Begriffsbestimmungen in Anhang I der Richtlinie 76/756/EWG des Rates.
      Gruß Sunshine
    • und weiter


      Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO)
      B. Fahrzeuge

      III. Bau- und Betriebsvorschriften

      §52 Zusätzliche Scheinwerfer und Leuchten
      (1) Außer mit den in § 50 vorgeschriebenen Scheinwerfern zur Beleuchtung der Fahrbahn dürfen mehrspurige Kraftfahrzeuge mit 2 Nebelscheinwerfern für weißes oder hellgelbes Licht ausgerüstet sein, Krafträder, auch mit Beiwagen, mit nur einem Nebelscheinwerfer. Sie dürfen nicht höher als die am Fahrzeug befindlichen Scheinwerfer für Abblendlicht angebracht sein. Sind mehrspurige Kraftfahrzeuge mit Nebelscheinwerfern ausgerüstet, bei denen der äußere Rand der Lichtaustrittsfläche mehr als 400 mm von der breitesten Stelle des Fahrzeugumrisses entfernt ist, so müssen die Nebelscheinwerfer so geschaltet sein, daß sie nur zusammen mit dem Abblendlicht brennen können. Nebelscheinwerfer müssen einstellbar und an dafür geeigneten Teilen der Fahrzeuge so befestigt sein, daß sie sich nicht unbeabsichtigt verstellen können. Sie müssen so eingestellt sein, daß eine Blendung anderer Verkehrsteilnehmer nicht zu erwarten ist. Die Blendung gilt als behoben, wenn die Beleuchtungsstärke in einer Entfernung von 25 m vor jedem einzelnen Nebelscheinwerfer auf einer Ebene senkrecht zur Fahrbahn in Höhe der Scheinwerfermitte und darüber bei Nennspannung an den Klemmen der Scheinwerferlampe nicht mehr als 1 lx beträgt.

      (2) Ein Suchscheinwerfer für weißes Licht ist zulässig. Die Leistungsaufnahme darf nicht mehr als 35 W betragen. Er darf nur zugleich mit den Schlußleuchten und der Kennzeichenbeleuchtung einschaltbar sein.

      (3) Mit einer oder mehreren Kennleuchten für blaues Blinklicht (Rundumlicht) dürfen ausgerüstet sein

      Kraftfahrzeuge, die dem Vollzugsdienst der Polizei, der Militärpolizei, des Bundesgrenzschutzes oder des Zolldienstes dienen, insbesondere Kommando-, Streifen-, Mannschaftstransport-, Verkehrsunfall-, Mordkommissionsfahrzeuge,

      Einsatz- und Kommando-Kraftfahrzeuge der Feuerwehren und der Einheiten und Einrichtungen des Katastrophenschutzes und des Rettungsdienstes,

      Kraftfahrzeuge, die nach dem Fahrzeugschein als Unfallhilfswagen öffentlicher Verkehrsbetriebe mit spurgeführten Fahrzeugen, einschließlich Oberleitungsomnibussen, anerkannt sind,

      Kraftfahrzeuge des Rettungsdienstes, die für Krankentransport oder Notfallrettung besonders eingerichtet und nach dem Fahrzeugschein als Krankenkraftwagen anerkannt sind.

      Kennleuchten für blaues Blinklicht mit einer Hauptabstrahlrichtung nach vorne sind an Kraftfahrzeugen nach Satz 1 zulässig, jedoch bei mehrspurigen Kraftfahrzeugen nur in Verbindung mit Kennleuchten für blaues Blinklicht (Rundumlicht).

      (3a) Kraftfahrzeuge des Vollzugsdienstes der Polizei dürfen nach vorn und hinten wirkende Signalgeber für rote und gelbe Lichtschrift haben. Anstelle der Signalgeber dürfen auch fluoreszierende oder retroreflektierende Folien verwendet werden.

      (4) Mit einer oder, wenn die horizontale und vertikale Sichtbarkeit (geometrische Sichtbarkeit) es erfordert, mehreren Kennleuchten für gelbes Blinklicht (Rundumlicht) dürfen ausgerüstet sein

      Fahrzeuge, die dem Bau, der Unterhaltung oder Reinigung von Straßen oder von Anlagen im Straßenraum oder die der Müllabfuhr dienen und durch rot-weiße Warnmarkierungen (Sicherheitskennzeichnung), die dem Normblatt DIN 30 710, Ausgabe März 1990, entsprechen müssen, gekennzeichnet sind,

      Kraftfahrzeuge, die nach ihrer Bauart oder Einrichtung zur Pannenhilfe geeignet und nach dem Fahrzeugschein als Pannenhilfsfahrzeug anerkannt sind. Die Zulassungsstelle kann zur Vorbereitung ihrer Entscheidung die Beibringung des Gutachtens eines amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfers für den Kraftfahrzeugverkehr darüber anordnen, ob das Kraftfahrzeug nach seiner Bauart oder Einrichtung zur Pannenhilfe geeignet ist. Die Anerkennung ist nur zulässig für Fahrzeuge von Betrieben, die gewerblich oder innerbetrieblich Pannehilfe leisten, von Automobilclubs und von Verbänden des Verkehrsgewerbes und der Autoversicherer,

      Fahrzeuge mit ungewöhnlicher Breite oder Länge oder mit ungewöhnlich breiter oder langer Ladung, sofern die genehmigende Behörde die Führung der Kennleuchten vorgeschrieben hat,

      Fahrzeuge, die aufgrund ihrer Ausrüstung als Schwer- oder Großraumtransport-Begleitfahrzeuge ausgerüstet und nach dem Fahrzeugschein anerkannt sind. Andere Begleitfahrzeuge dürfen mit abnehmbaren Kennleuchten ausgerüstet sein, sofern die genehmigende Behörde die Führung der Kennleuchten vorgeschrieben hat.
      (5) Krankenkraftwagen (Absatz 3 Nr. 4) dürfen mit einer nur nach vorne wirkenden besonderen Beleuchtungseinrichtung (z. B. Rot-Kreuz-Leuchte) ausgerüstet sein, um den Verwendungszweck des Fahrzeugs kenntlich zu machen. Die Beleuchtungseinrichtung darf keine Scheinwerferwirkung haben.

      (6) An Kraftfahrzeugen, in denen ein Arzt zur Hilfeleistung in Notfällen unterwegs ist, darf während des Einsatzes ein nach vorn und nach hinten wirkendes Schild mit der in schwarzer Farbe auf gelbem Grund versehenen Aufschrift "Arzt Notfalleinsatz" auf dem Dach angebracht sein, das gelbes Blinklicht ausstrahlt; dies gilt nur, wenn der Arzt zum Führen des Schildes berechtigt ist. Die Berechtigung zum Führen des Schildes erteilt auf Antrag die Zulassungsstelle; sie entscheidet nach Anhörung der zuständigen Ärztekammer. Der Berechtigte erhält hierüber eine Bescheinigung, die während der Einsatzfahrt mitzuführen und zuständigen Personen auf Verlangen zur Prüfung auszuhändigen ist.

      (7) Mehrspurige Fahrzeuge dürfen mit einer oder mehreren Leuchten zur Beleuchtung von Arbeitsgeräten und Arbeitsstellen (Arbeitsscheinwerfer) ausgerüstet sein. Arbeitsscheinwerfer dürfen nicht während der Fahrt benutzt werden. An Fahrzeugen, die dem Bau, der Unterhaltung oder der Reinigung von Straßen oder Anlagen im Straßenraum oder der Müllabfuhr dienen, dürfen Arbeitsscheinwerfer abweichend von Satz 2 auch während der Fahrt eingeschaltet sein, wenn die Fahrt zum Arbeitsvorgang gehört. Arbeitsscheinwerfer dürfen nur dann eingeschaltet werden, wenn sie andere Verkehrsteilnehmer nicht blenden.

      (8) Türsicherungsleuchten für rotes Licht, die beim Öffnen der Fahrzeugtüren nach rückwärts leuchten, sind zulässig; für den gleichen Zweck dürfen auch rote rückstrahlende Mittel verwendet werden.

      (9) Vorzeltleuchten an Wohnwagen und Wohnmobilen sind zulässig. Sie dürfen nicht während der Fahrt benutzt und nur dann eingeschaltet werden, wenn nicht zu erwarten ist, daß sie Verkehrsteilnehmer auf öffentlichen Straßen blenden.

      (10) Kraftfahrzeuge nach Absatz 3 Nr. 4 dürfen mit horizontal umlaufenden Streifen in leuchtrot nach DIN 6164, Teil 1, Ausgabe Februar 1980, ausgerüstet sein.







      Interessant hierzu auch noch folgende:
      Zitat:

      Straßenverkehrs-Ordnung (StVO):
      §34 Unfall

      (1) Nach einem Verkehrsunfall hat jeder Beteiligte

      unverzüglich zu halten,

      den Verkehr zu sichern und bei geringfügigem Schaden unverzüglich beiseite zu fahren,

      sich über die Unfallfolgen zu vergewissern,

      Verletzten zu helfen (§ 323 c des Strafgesetzbuches),

      anderen am Unfallort anwesenden Beteiligten oder Geschädigten

      anzugeben, daß er am Unfall beteiligt war und

      auf Verlangen seinen Namen und seine Anschrift anzugeben sowie ihnen Führerschein und Fahrzeugschein vorzuweisen und nach bestem Wissen Angaben über seine Haftpflichtversicherung zu machen,



      solange am Unfallort zu bleiben, bis er zugunsten der anderen Beteiligten und der Geschädigten die Feststellung seiner Person, seines Fahrzeuges und der Art seiner Beteiligung durch seine Anwesenheit ermöglicht hat oder

      eine nach den Umständen angemessene Zeit zu warten und am Unfallort Namen und Anschrift zu hinterlassen, wenn niemand bereit war, die Feststellung zu treffen,

      unverzüglich die Feststellungen nachträglich zu ermöglichen, wenn er sich berechtigt, entschuldigt oder nach Ablauf der Wartefrist (Nummer 6 Buchstabe b) vom Unfallort entfernt hat. Dazu hat er mindestens den Berechtigten (Nummer 6 Buchstabe a) oder einer nahe gelegenen Polizeidienststelle mitzuteilen, daß er am Unfall beteiligt gewesen ist, und seine Anschrift, seinen Aufenthalt sowie das Kennzeichen und den Standort seines Fahrzeugs anzugeben und dieses zu unverzüglichen Feststellungen für eine ihm zumutbare Zeit zur Verfügung zu halten.

      (2) Beteiligt an einem Verkehrsunfall ist jeder, dessen Verhalten nach den Umständen zum Unfall beigetragen haben kann.

      (3) Unfallspuren dürfen nicht beseitigt werden, bevor die notwendigen Feststellungen getroffen worden sind.

      Gruß Sunshine
    • Original von Ghostraider
      Hat man wen man da hin "rast" eigentlich so nen kleines Blaulicht im Auto oder aufm Dach?

      Wär ja doch etwas sicherer wenn die anderen Verkehrsteilnehmer sehen das da was schnelles ankommt oder?


      Um die Verwirrung komplett zu machen wenn 10 oberwichtige Privat-PKW mit Blaulicht über die größte Kreuzung der Stadt zum GH rasen?

      Klasse Idee...
      "Unter Intuition versteht man die Fähigkeit gewisser Leute, eine Lage in Sekundenschnelle falsch zu beurteilen."
      Friedrich Dürrenmatt

      Das ist meine private Meinung. Ich vertrete hier nicht die Meinung der Feuerwehr Geislingen.
    • Original von Ghostraider
      Ich habs zwar jetzt immer noch ne kapiert aber ich geh mal davon aus man darf es nicht?


      Ganz genau und das ist auch besser so!
      Blaulicht muss etwas besonderes bleiben, immerhin begiebt man sich und andere in gefahr bei einer Blaulichtfahrt!
      Denn die anderen Verkehrsteilnehmer achten oftmals nicht auf Blaulicht!
    • hm...
      Hab davon net so viel Ahnung ich darf ja nochnetmal Autofahren (erst 17) aber wenn ihr das sagt.

      Wie verhaltet ihr euch eigentlich wenn son Alarm is. Mein bekannter war auch lange bei der FFW bei uns und der hat gemeint das die Jungen Wilden immer wie angestochen zum Feuerwehrhaus rasen. Is das wirklich so oder haltet ihr euch da an Geschwindigkeits begrenzung.
      Also gehn wir mal davon aus das es irgendwo brennt und jemadn in Gefahr is. Bei nem Umgestürzten Baum oder so werdet ihr sicher net losrasen.
    • Wir haben Digitale Melder, das heist wir wissen nicht was passiert ist bis wir auf der Wache angekommen sind,
      Klar fährt man etwas schneller, aber man sollte sich trotzdem an die Verkehrsregeln halten,
      Es giebt da einen kleinen Spruch:

      Ein toter Helfer ist ein schlechter Helfer!

      Ich kenne aber auch welche die schon mal auf die Tube drücken, find ich aber nicht in Ordnung!
    • ANKOMMEN STATT UMKOMMEN


      ich komm lieber 2-3 min. später zum Alarm als an einer Kreuzung einem Unschuldigen reinzurumsen und noch zu verletzen. Mal stelle sich vor du erwischet eine junge Mutter mit Kind, beide Tot und du überlebst -- kann das mit seinem Gewissen vereinbaren ???

      Deshalb bitte;

      Leute fahrt langsam zur Einsatzstelle bzw. Gerätehaus, bevor ihr selber Hilfe von euren Kameraden braucht
    • Wo ihr grade bei den Sonderrechen wart, muss ich mal eine Dumme frage stellen.

      Schliest "alle Verkehrsteilnehmer" auch Schienenfahrzeuge ein ?

      Hatte heute den Fall das eine GT8N angehalten hatte um einen RTW durch zulassen. Habe ich natürlich nichts gegen, allerdings würde ich gerne wissen, ob wirklich eine Vollbremsung nötig gewesen ist. Das ist nämlich nicht so eine angenehme Sache.
      "Life? Don't talk to me about life!" Marvin. (Hitchhiker's Guide To The Galaxy)
    • andere frage:

      Wieso soll ich nachts um 3 bei nem VU die straße mit 50 hochtuckern??

      Nachts rennt sicher kein kind auf die straße, der verkehr ist hier auch gleich null... umso schneller das erste auto draussen is desto besser!!!!
    • Original von Caligula-Minus
      andere frage:

      Wieso soll ich nachts um 3 bei nem VU die straße mit 50 hochtuckern??

      Nachts rennt sicher kein kind auf die straße, der verkehr ist hier auch gleich null... umso schneller das erste auto draussen is desto besser!!!!


      Naja wenn aber doch was passiert? wer ist dann der depp? wahrscheinlich du.

      Ich selber fahr schneller als erlaubt zum Einsatz, bin mir aber der Gefahr bewußt (Haben auch nicht viel Einsätze)
    • als letztes noch schnell, in der neuen FWM (wer sie abonniert hat bekommt sie heut) ist auf den Seiten 48/49 ein Artikel darüber.


      Weiterhin bitte ich darum, diese Diskussion bei weiterem Bedarf, der anscheinen noch da is in den richtigen thread zu verschieben,
      und aus Anstand vor den Geschichten die hier eigentlich hingehören
      nun mit diesem Thema hier aufzuhören.
      Gruß Sunshine
    • Hi Leutz,

      die meisten Kameraden die ich kenne fahren ca. 20 km/h schneller, das ist auf jedenfall noch im Bereich des machbaren. Es darf nur nix passieren. Bei rot darf man glaube auch fahren, allerdings nur wenn eine Gefährdung anderer ausgeschlossen ist und auch das auf eigene Verantwortung. Auch wenn es diese kleinen Dachaufsetzer gibt, wer das unbedingt haben muss soll sich halt zur Feile machen, berechtigt das nicht wie ein Irrer durch die Stadt zu fahren.

      Da Blaulicht verboten ist kommen immer wieder fragen ob Warnblinklicht während der fahrt erlaub sei. Aber auch das ist na StVO verboten, allerdings machen es trotzdem viele - da kann man ja auch mal nen Auge zudrücken.

      Als ne Nachbarwehr (welche sage ich nicht) von uns mal nen Einsatz hatte kam ein Kamerad von denen mit nem kleinen Blaulicht vorn drinnen - das ist auf jedenfall verboten und sollte auch nicht erlaubt werden.

      mfg Robin
    • Original von Caligula-Minus
      andere frage:

      Wieso soll ich nachts um 3 bei nem VU die straße mit 50 hochtuckern??

      Nachts rennt sicher kein kind auf die straße, der verkehr ist hier auch gleich null... umso schneller das erste auto draussen is desto besser!!!!


      Kinder nicht, schonmal an alkoholisierte Mitmenschen/Jugendliche/Wild/Alte Menschen gedacht? Nein? Doof wenn man das Blut wieder abwischen muss...


      Original von JimBeam
      Hi Leutz,

      die meisten Kameraden die ich kenne fahren ca. 20 km/h schneller, das ist auf jedenfall noch im Bereich des machbaren. Es darf nur nix passieren. Bei rot darf man glaube auch fahren, allerdings nur wenn eine Gefährdung anderer ausgeschlossen ist und auch das auf eigene Verantwortung. Auch wenn es diese kleinen Dachaufsetzer gibt, wer das unbedingt haben muss soll sich halt zur Feile machen, berechtigt das nicht wie ein Irrer durch die Stadt zu fahren.


      20 km/h über normal sind für mich knapp an der Grenze, da sich schon bei einer Steigerung von 30 auf 50 km/h der Anhalteweg um ca. 15 m verlängert.

      Original von JimBeam
      Da Blaulicht verboten ist kommen immer wieder fragen ob Warnblinklicht während der fahrt erlaub sei. Aber auch das ist na StVO verboten, allerdings machen es trotzdem viele - da kann man ja auch mal nen Auge zudrücken.


      Wo genau in der StVO steht das? Ich dachte immer Warnblinklicht ist dazu da andere Verkehrsteilnehmer zu warnen...
      "Unter Intuition versteht man die Fähigkeit gewisser Leute, eine Lage in Sekundenschnelle falsch zu beurteilen."
      Friedrich Dürrenmatt

      Das ist meine private Meinung. Ich vertrete hier nicht die Meinung der Feuerwehr Geislingen.
    • Ja schon aber nicht innerhalb der Ortschaft, zumindest hat man mir das so erklärt da das warnblinklicht auf eine Panne / stehendes bzw extrem langsames Fahrzeug hinweisen soll und nicht auf ein extrem schnelle Fahrzeug welches zum Bsp. zum Einsatz fährt, dafür gibts ja das Blaulicht und Martinshorn. Keine Ahnung wo das steht - würde mich aber auch mal interresieren ob das nu 100% so ist.

      mfg Robin

      The post was edited 1 time, last by JimBeam ().

    • Also bei meinem Dad sitze ich nicht gerne im Auto wenn der auf Einsätze fährt. Das geht dann mit 90 durch die 50 Zone bei rot über die Ampel und noch gegen die Einbahnstraße. Da hat man das Leichenhemd an bis man in der Feuerwehr ist