Verkehrsunfall auf BAB

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    • Verkehrsunfall auf BAB

      Guten Tag miteinander,

      Es ist Freitag 14 Uhr und es ist immernoch nebliges Wetter, ihr kommt gerade von der Arbeit sowie viele Leute im Industrieschichtbetrieb.
      Der Melder geht: Verkehrsunfall BAB 9 Fahrtrichtung München.

      Ihr Kommandant der FF A-Dorf: (Eintreffzeit ca.6min)
      HLF 10 (Status 3 1/8)
      MZF
      VSA

      Zuätzlich zu euer Wehr mit alarmiert:
      FF B_Dorf: (Eintreffzeit ca. 10min)
      Diese besteht aus:
      1xHLF 20/16 (Status 3 1/4)
      1xLF 16/12
      VSA

      RD und Pol auch bereits verständigt (RTW Eintreffzeit 12min)

      So ihr und 8 weiteren Kamareden kl kommt am GH an schaut auf das Einsatzpicket lt.Anrufer Auffahrunfall mit 3 Fahrzeugen.

      Eure Wehr rückt mit dem HLF10 1/8 aus weitere Kameraden rücken dann mit dem MZF und dem VSA nach. Die FF-B-Dorf rückt mit dem HLF 20/16 1/4 aktuell aus.
      Ihr befindet euch jetzt auf der Einsatzfahrt und seit der EL, welche informationen möchtet ihr weiterhin von der Leitstelle wissen?
    • Gibt es eine Ortsangabe oder ist zumindest bekannt, zwischen welchen Auffahrten der Unfall passiert ist? Ist eine genauere Lage, also Personen verletzt oder sogar eingeklemmt?

      Was haben wir für Personal auf dem Auto sitzen, damit ich mir ggf. eine Aufgabeneinteillung schon auf der Anfahrt machen kann?
      110-Jungs die man ruft - 112-Männer die auch kommen!
    • Ortsangabe/Autobahn Kilometer sind unbekannt. Der Unfall soll sich nach der Ausfahrt F-Stadt befinden.
      Der Anrufer hat nur 1 Verletzte Person erwähnt aber nicht im welchen Ausmaß, Aufprallgeschwidnigkeit soll ca, 60KM/H betragen haben und Airbags sollen ausgelöst haben.

      Im unseren HLF sitzten 6 Leute mit die schon langjährige Erfahrung haben und 2 die frisch die Grundausbildung absolviert haben.

      Ha noch wer weitere Wünsche?

      The post was edited 1 time, last by Stlf10/6 ().

    • Ok ihr trifft nach 6min an der Einsatzstelle ein.

      Die Erste Erkundung ergibt das 3 PKW´s beteiligt sind, im vordersten PKW ist eine Person die über sehr starke Schmerzen im Brustbereich klagt.
      Und im 2. PKW eine Person mit schlechtem allgemein Zustand ist.

      Außerdem laufen aus den beiden hintersten PKW´s Betriebsstoffe aus.

      Was sind eure nächsten Maßnahmen?

      Aktuell auf Anfahrt
      1xRTW (6min)
      1xHLF 20/16 (4min)
      POL 8min
    • Stlf10/6 wrote:

      Und im 2. PKW eine Person mit schlechtem allgemein Zustand ist
      Was heißt „schlechter Allgemeinzustand“?

      Aber als erstes: Vorgehen nach Rettungsgrundsatz:
      Punkt 1: Absichern.
      Der Wassertrupp soll mit Verkehrssicherungsmaterial die Einsatzstelle absichern, anschließend den 2-fachen Brandschutz sicherstellen.

      in der Zwischenzeit gehen wir zusammen mit dem Angriffstrupp und Melder erkunden.
      Der AT soll schonmal leichtes Brechwerkzeug (Kuhfuß, Halligon-Tool,…) und der Melder medizinisches Material (Notfallrucksack, -Koffer, -Tasche) mitnehmen.

      Wir erkunden gemäß AUTO-Regel:
      A-Auslaufende Betriebsstoffe
      Laufen aus den Fahrzeugen Betriebsstoffe aus? Ist feststellbar, um was es sich handelt?
      U-Unterboden erkunden
      Blick unter die Fahrzeuge: sind Personen unter den PKW? Erkenne ich orangene Hochvolt-Kabel? Sehe ich eine Austrittsstelle von Betriebsmittel? Sind Gasbehälter zu erkennen?
      T-Tankdeckel öffnen
      Ist es ein normaler Tankfüllstutzen? Ist ein weiterer Anschluss (z.B. für Wasserstoff) vorhanden? Steht der zu tankende Treibstoff im Tankdeckel?
      O-Oberfläche absuchen
      Ist ein zweiter Tankdeckel vorhanden? Gibt es sonst irgendwelche Besonderheiten? Ist ein Hinweis auf alternative Antriebe erkennbar?

      Der Melder soll sich um die Verletzten kümmern, der AT soll unterstützen.
      110-Jungs die man ruft - 112-Männer die auch kommen!
    • Person klagt über Übelkeiten und starke Kopfschmerzen die allerdings vor dem Unfall aufgetreten sind.

      Ok der WT fängt an die Unfallstelle abzusichern, AT und Melder kümmern sich um beide Person, in der zwischenzeit trifft gerade das 2.HLF ein.

      Die Erkundung ergibt folgendes:

      A: Auslaufende Betriebsstoffe aus dem 3. und dem 2.PKW es handelt sich hierbei um Kühlflüssigkeit und Öl.

      U: Unterboden ist negativ es befinden sich keine weiteren Personen unter eines Fahrzeuge. Auch sind keine Gasbehälter noch Hochvoltkabel zu erkennen.

      T: Es handelt sich hierbei um einen normalen Tankeinfüllstutzen bei allen 3 Beteiligten PKW's

      O: Es sind auch keine weiteren Tankeinfüllstutzen oder sonstige Hinweise auf weitere Antriebe zu erkennen.

      Kleines Update:

      Status 4

      1xHLF 10 1/8
      1x HLF 20/16 1/4

      Status 3:
      MZF + VSA 1/4 (6min Eintreffzeit)
      RTW (2min Eintreffzeit)
      POL 4min Eintreffzeit

      Welche Lagemeldung gibt ihr der LST:

      Der GF vom 2. HLF kommt auf euch zu fragt nach der Aufgabe?
    • Sind die beiden betroffenen Personen eingeklemmt?

      Wenn ja, lautet meine Lagemeldung:
      „Hier A-Dorf HLF 10 mit erster Lage: drei beteiligte PKW, zweimal eingeklemmt, auslaufende Betriebsstoffe, technische Rettung wird vorbereitet. Insgesamt 3 RTW und 2 NEF zur Einsatzstelle.

      Die Besatzung des HLF 10 soll eine Geräteablage neben PKW 1 aufbauen, HLF 20 das gleiche für PKW 2.
      110-Jungs die man ruft - 112-Männer die auch kommen!
    • Richtig erkannt: So die Lagemeldung wird durchgeben:

      HLF10 baut Geräteablage neben PKW 1 auf
      HLF20 baut Geräteablage neben PKW 2 auf.

      LST. Alarmiert 2x NEF und 2 weitere RTW an die EST:

      Währenddessen trifft der 1.RTW und die Pol ein.
      Der RD übernimmt jetzt die Versorgung der Patienten.

      PKW 1: Person klagt über leichte Nacken-und Rückenschmerzen. Vitalwerte stabil (Welche Rettung schlagt ihr den NA vor?) Ich weiß der NA hat letztens Endes die Entscheidung
      PKW 2: Person um Fußbereich eingeklemmt. Kopfschmerzen und Übelkeit. Vitalwerte stabil (Ebenfalls welche Rettung würdert ihr Vorschlagen?)
    • Da ich nicht weiß, wie die Verformungen aktuell aussehen, würde ich folgende Rettungsmethoden vorschlagen:
      PKW 1: Verfahren "Sardinenbüchse" (komme gerade nicht auf den richtigen Namen): Mit der Hydraulischen Schere werden am Heck ins Dach zwei Schnitte - jeweils einer pro Seite - gesetzt. Diese werden dann mittels einer Säbelsäge bis zur Windschutzscheibe verlängert. Anschließend Klappt man das Dach nach vorne und kann ganz normal eine Rettung nach hinten durchführen.
      Vorteile: Man hat mehr Platz und man schneidet nur durch dünnes Blech und den "Himmel" vom Dach. Also alles, was wenig Widerstand leistet.

      PKW 2: Geht die Tür auf? Wenn ja, wie genau ist der Fuß eingeklemmt? Ist da richtig Material drum herum oder ist der nur hinterm Pedal eingeklemmt?
      Fall 1: Fuß ist richtig in Metallverformungen eingeklemmt, dann würde ich, soweit dies Möglich ist, wie von @McGarett vorgeschlagen, die Oslo-Methode nutzen.
      Fall 2: Fuß klemmt nur hinter Pedal: Schlauchhalter um betreffendes Pedal werfen, Tür (die sich öffnen und schließen lässt) bei machen und das andere Ende es Schlauchhalters an den Holm der Tür in Höhe B-Säule anschlagen. Dann die Tür öffnen. Sollte einmal nicht langen, Tür wieder schließen, Schlauchhalter wieder spannen und dann nochmal Tür öffnen.
      110-Jungs die man ruft - 112-Männer die auch kommen!
    • OK ihr schlagt den NA eure Sachen vor es wird wie folgt entschieden.

      PKW1: Wird das Verfahren "Sardienenbüchse" angewendet. (Mir liegt der richtige Name auf der Zunge komm aber auch nicht drauf :D)
      PKW: Tritt der Fall1 ein. Hier entscheidet sich der NA für die Oslo-Methode.

      So die Personen sind jetzt aus den PKW's befreit und wurden an den RD übergeben.

      So jetzt werden nur noch die Auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen und die Trümmer beseitigt.

      So und hiermit beende ich auch dieses FB.