DJV-Video über die Feuerwehr

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    • Um mal das Statement des DFV zu erwähnen:

      http://www.dfv.org/presse-news-detailansicht.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=591&tx_ttnews%5BbackPid%5D=17&cHash=fe0823334bc346624d3924aa9a0d7028 wrote:

      Fotojournalisten auf Konfrontation zur Feuerwehr
      Gewerkschafts-Kampagne „Rettungsknipser“ belastet Miteinander vor Ort

      Berlin – Unter dem Titel „Rettungsknipser“ übt der Deutsche Journalistenverband scharfe Kritik an der Feuerwehr: Dessen Bundesvorsitzender wirft Feuerwehren „unlauteren Wettbewerb“ und „Preisdumping mit öffentlichen Mitteln“ vor, wenn Fotos von Einsätzen und Übungen durch Pressesprecher auch Medien zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt werden.

      Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) weist diese Vorwürfe entschieden zurück und nimmt seine Öffentlichkeitsarbeiter in Schutz: „Das gute Miteinander von Feuerwehrsprechern und Journalisten vor Ort wird aus wirtschaftlichen Interessen einer Minderheit von Foto- und Videojournalisten unnötig belastet“, sagt DFV-Präsident Hans-Peter Kröger.

      Auf völliges Unverständnis stößt die Kampagne, weil sie Feuerwehrleute als gewissenlose Schaulustige darstellt. „Insbesondere der Videoclip ,Rettungsknipser‘ ist geschmacklos und beleidigend; wenn er satirisch sein soll, ist er zumindest gedankenlos gemacht“, findet Kröger. „Dass der Gewerkschaftsvorsitzende dies auch noch mit einem Gesprächsangebot verknüpft, muss auf viele Feuerwehrangehörige wie Hohn wirken. Es geht auch deshalb fehl, weil der DFV in der Sache schon mit der Gewerkschaft in Kontakt steht.“

      Pressearbeit der Feuerwehren wird in den Redaktionen anerkannt

      Der Deutsche Feuerwehrverband weist den in der Kampagne entstandenen Eindruck zurück, Feuerwehren würden den Einsatzerfolg für spektakuläre Bilder hintenanstellen: „Keine Führungskraft würde das zulassen. Selbstverständlich gibt es überall klare Vorschriften zum Einsatzmanagement, vielfach auch zur Medienarbeit und zur Einsatzdokumentation“, erläutert Kröger.

      Der Deutsche Feuerwehrverband hat sich schon in der Boomzeit des Reality-TV Ende der 1990er Jahre unmissverständlich darauf festgelegt, dass Feuerwehrleute keine Hilfskräfte für Journalisten sind. Damals hatten Medien offensiv versucht, regelmäßig Videomaterial von Feuerwehren zu erhalten.

      DFV-Präsident Kröger bestätigt diese Haltung heute erneut: „Jeder hat seine Aufgabe. Wir respektieren die Tätigkeit der Medien und ermöglichen sie an Einsatzstellen auch unter Risiken. Die Pressesprecherinnen und Pressesprecher der Feuerwehren leisten unverzichtbare und gute Arbeit, die in den Redaktionen anerkannt ist und nachgefragt wird. Das erklärt auch die Schärfe der so genannten Kritik-Offensive des Journalistenverbandes. Unsere Öffentlichkeitsarbeit wird überwiegend sogar ehrenamtlich geleistet – allein deshalb geht der Vorwurf des unlauteren Wettbewerbs fehl und wäre im konkreten Einzelfall möglicherweise justiziabel.“

      Für mehr Grautöne!
    • Hier dann nochmal...
      Bei aller Überzogenheit des Videos ist es aber nun mal so, dass hier und da die Pressewärte der Feuerwehren Fotos schießen und dies früher und näher als es ein Pressefotograf kann. Dass eine Zeitung daran eher interessiert sein wird sollte klar sein, dass sich Journalisten dann aufregen (denn ihnen gehen die Einnahmen verloren) sollte man aber auch verstehen können...
      Das eine Feuerwehr Fotos für ihre Website macht ist auch schön und für den interessierten Bürger eine klasse Sache, in der Zeitung haben Bilder, die die Feuerwehr selbst gemacht hat aber nichts zu suchen, mehr will der DJV wohl gar nicht sagen ;)
      Und da kann ich die Journalisten gut verstehen, die Aufgabe einer Feuerwehr ist nunmal eine andere und auch die des Pressesprechers der Feuerwehr ist es zu informieren, und nicht Fotos zu machen ;)

      lg Feuer!!!
    • Ja Feuer, da hast du zwar Recht, allerdings wird hier mal wieder aus einer Mücke ein Elefant gemacht.
      Es gibt sicherlich Feuerwehren wo die Pressesprecher die Bilder weiterverkaufen, aber das sit sicherlich die Minderheit. die Mehrheit der Feuerwehren wird unter dieser Kampagne leiden, denn die Öffentlichkeit weiß mal wieder nicht alles und damit ist das Chaos schon vorprogrammiert. Das was der DJV hier abzieht ist schon kein Kavaliersdelikt mehr finde ich, das geht schon in den Rufmord (üble Nachrede) über. Man hätte das Problem auch sicherlich auf einer Ebene mit den betreffenden Wehren abklären können, aber wenn man sich gleich auf dieses niveau begibt....

      Zum Glück haben wir hier sone Probleme nicht. Es gibt nirgendwo einen Pressesprecher und Zeitung und LokalTV werden von der LST benachrichtigt wenn was ist.
      "Wie immer kommt es darauf an, wer wem was wann wo sagt.
      Wenn zum Beispiel ein General zu mir 'Idiot' sagt, ist das nur eine Beleidigung.
      Im umgekehrten Fall kann das schon der Verrat militärischer Geheimnisse sein."

      ________________________________________________________________~ Volker Pispers
    • Also diese Kampagne ist echt eine Frechheit. Ich bin ebenfalls Pressewart in unserer Wehr und bei uns ist das Zusammenspiel zwischen Presse und Feuerwehr sehr harmonisch und die meisten kennt man auch per persönlich. Manche Journalisten bekommen von uns auch eigene Pieper damit sie immer wissen wenn was los ist. Ich mache zwar auch Fotos an E-Stellen (wenn es die Situation zulässt, erst kommt die Pflicht) und auch Videos bei Übungen, aber nur für interne Zwecke oder Öffentlichkeitsarbeit. Man hat ja auch nicht ständig eine Kamera dabei, da ist man dann auch froh wenn man Fotos von der Presse bekommt. Es steht auch keiner rum und behindert die Arbeiten. In unserem Landkreis muss man sich sowas wirklich nicht vorwerfen lassen. Die Presse wird bei größeren Einsätzen sogar von der ILST verständigt.

      Irgendwie fühlt man sich durch sowas doch persönlich angegriffen.
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    • Angelus wrote:

      Also diese Kampagne ist echt eine Frechheit. Ich bin ebenfalls Pressewart in unserer Wehr und bei uns ist das Zusammenspiel zwischen Presse und Feuerwehr sehr harmonisch und die meisten kennt man auch per persönlich. Manche Journalisten bekommen von uns auch eigene Pieper damit sie immer wissen wenn was los ist. Ich mache zwar auch Fotos an E-Stellen (wenn es die Situation zulässt, erst kommt die Pflicht) und auch Videos bei Übungen, aber nur für interne Zwecke oder Öffentlichkeitsarbeit. Man hat ja auch nicht ständig eine Kamera dabei, da ist man dann auch froh wenn man Fotos von der Presse bekommt. Es steht auch keiner rum und behindert die Arbeiten. In unserem Landkreis muss man sich sowas wirklich nicht vorwerfen lassen. Die Presse wird bei größeren Einsätzen sogar von der ILST verständigt.

      Irgendwie fühlt man sich durch sowas doch persönlich angegriffen.


      Ist hier "oben" bei uns genauso. Da gibts auch keinerlei Probleme damit. Glücklicherweise.
      Aber wenn man manchmal die Möchte-Gern-Titelseiten-Fänger ala Wieboldtv sieht, ist's klar warum es soweit kommt :/
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    • Na ja gut ausnahmen gibts immer. Das ganze funktioniert halt nur basierend auf gegenseitigem Respekt.
      Ich hatte auch schon ne unangenehme Erfahrung mit einem Journalisten. Der war auch nicht aus der Gegend und auf der Durchreise.

      Nichts desto trotz hat er aber mitbekommen dass auf der Autobahn ein Unfall war und war zeitgleich mit uns an der E-Stelle. Standesgemäß ist er natürlich mit Blaulicht vorgefahren (also nicht nur dass er sich hinten angehängt hat, er hatte sogar selbst eins auf dem Dach). Wurde ihm natürlich von der Pol. abgenommen, er hatte auch keine Genehmigung dafür (und aufregen deswegen...).

      Natürlich musste er auch als erster am Unfallfahrzeug sein und kämpft sich mit Einsatz des Ellenbogens durch die Mengen von Schaulustigen von der Feuerw""ehr und dem BRK um ein gutes Foto von der Person zu bekommen die da eingeklemmt und verletzt im Fahrzeug ist. Auch die bitte vom Notarzt kurz mal den Infusionsbeutel zu halten (er stand halt gerade da und machte Bilder aus nächster Nähe) verneinte er höflich: "Das ist euer Job".
      Nachdem er dann später auch noch in den RTW stieg um noch
      näher dran zu sein (Patient und Sanis bzw. Notarzt auch drin) hat ihn dann mal ein Polizist unsanft gepackt und der E-Stelle verwiesen. Schimpfwörter kannte der Kerl... .
      Da schüttelte sogar die übrige anwesende Presse den Kopf.

      Gut, war jetzt ein Einzelfall, aber ich befürchte fast dass es genau solche Leute sind die sich hier aufregen und ihren Job gefährdet sehen.
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    • Selbst die Journalisten verurteilen mittlerweile das Vorgehen ihres Verbandes ;)

      Das Beispiel von dir find eich gut. Ich denke es sind solche (zum Glück wenigen) Personen die diese Kampagne angestachelt haben.

      Eigentlich müsste man Journalisten die sone Sachen abziehen gleich mit einem Berufsverbot über best. Zeit belegen. (Also ich meine jetzt E-Kräfte behindern, BL Einsatz usw.)
      "Wie immer kommt es darauf an, wer wem was wann wo sagt.
      Wenn zum Beispiel ein General zu mir 'Idiot' sagt, ist das nur eine Beleidigung.
      Im umgekehrten Fall kann das schon der Verrat militärischer Geheimnisse sein."

      ________________________________________________________________~ Volker Pispers
    • Es geht weiter...diesmal nicht von Seiten des DJV sondern von einem gewissen Herrn Wolfgang Wiebold, der Herr dürfte einigen bekannt sein. Ich persönlich kann ihn nach diesem Text mit seinen unendlichen Rechtschreibfehlern und einer Argumentation wie sie jeder Erstklässler besser hinbekäme nicht mehr ernst nehmen. Bildet euch selbst eine Meinung: Wiebolds unmassgebliche Unterstützung, meiner Fotokollegen, gegenüber der verachtenswerten CSU POLITIK in BAYERN

      Um den Herrn besser einschätzen zu können: Seine Homepage. Wenn man mich fragt, ist er sofort einem Seelenklempner vorzustellen. Ansonsten verweise ich noch auf die laufende Diskussion im Feuerwehr-Forum sowie auf die Facebookseite der BF München, wo er auch seinen Stuß hinterlässt.

      Für mehr Grautöne!
    • Ehrlich gesagt, finde ich seine Argumentation lustig, ja wir werden alle bei Verkehrsunfall rumstehen und Fotos erstmal schiessen. Also sowas finde ich hat schon nichts mehr mit dem Berufsbild Journalist zu tun, der gegen die Feuerwehr hetzt, nur weil mal ein Feuerwehrmann ein Foto von der Einsatzstelle macht. Wir hatten letztens auch Bilder an der Einsatzstelle gemacht, da Polizei noch nicht da war und wir ihnen ja helfen mussten hat kurzerhand der ZF, der auch bei der Polizei ist, ein paar Bilder für deren Ermittlungen gemacht. Und diese Bilder wurden nirgendwo ins Netz gestellt. Seine Aussage wir würden erstmal alle Fotos von den Sterbenen machen, statt zu helfen ist eine sehr böse Unterstellung, wie ich finde. Er sollte sich echt schämen sowas zu behaupten!
    • Ich habe das auf der fb-Seite der BF München mitgelesen.

      Was der da für einen Schwachsinn schreibt... Darüber kann man echt nicht mehr lachen. Wenn solche Menschen, die irgendetwas bei "Demokratie" falsch verstanden haben noch auf unwissende, oder schlimmer bildungsferne, Bevölkerungsschichten treffen ist das Chaos vorprogrammiert. Aber ich wäre dafür dass wir alle zusammenlegen und ihm ne neue Tastatur schenken, allerdings ohne [Shift] und [Caps lock].
      "Wie immer kommt es darauf an, wer wem was wann wo sagt.
      Wenn zum Beispiel ein General zu mir 'Idiot' sagt, ist das nur eine Beleidigung.
      Im umgekehrten Fall kann das schon der Verrat militärischer Geheimnisse sein."

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