Medizin

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    • Was mich sehr interessiert ist, ob es hier Medizinstudenten gibt und- oder Ärzte. Also Uwe alias Dr. Green ist mir bekannt :)

      Aber sonst? jemand der schon studiert? oder vor hat zu studieren?
    • Da wünsche ich dir mal viel Glück ! Hatte 2 Wartesemester mit einem Schnitt von 1,4.

      Entweder ich hab die falsche Universität gewählt ^^ oder ich hab was nicht beachtet :D
    • Er ist Chirurg. Gibt ja sonst keine in der E4 Comunity :D Gibt es eigendlich Internisten oder Anästhesisten? Du Uwe bist soweit ich weis auch Metzger. Bei LeitstelleBodensee stehts im Profil, das er auch einer ist.

      Studieren hab ich noch keine konkreten Pläne, aber ausschließen würd ichs nicht.


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    • Original von Dr. Green
      Also...ich glaube der witchdoctor aus dem Winterberger Modteam ist auch ein Kollege...weiß aber nicht welche Fachrichtung der macht ;)..


      Ui, ist ja ein Ding :D

      Sagmal Uwe, wie sah dein Abitur eigentlich aus? :)
    • Original von firefighter89
      wie viele Wartesemester kann man denn überhaupt machen?
      ich mit meinem ultrasuboptimal-Abi hab wahrscheinlich eh keine Chancen darauf :D aber informieren kann man sich ja mal


      16 Wartesemester :) Du brauchst hoffentlich aber nicht soviele oder? ^^
    • Original von iglheaz
      Er ist Chirurg. Gibt ja sonst keine in der E4 Comunity :D Gibt es eigendlich Internisten oder Anästhesisten? Du Uwe bist soweit ich weis auch Metzger. Bei LeitstelleBodensee stehts im Profil, das er auch einer ist.
      Studieren hab ich noch keine konkreten Pläne, aber ausschließen würd ichs nicht.


      Metzger ...ich glaube es geht los. Komm du mir mal unters Messer.... :D

      Jepp..ich mache auch Chirurgie. Diese ganze internistische Pillendreherei ist nichts für mich...und als Anästhesist kriegt man zwar immer Frühstück und Mittagessen...aber diese Arbeitsweise "Stunden gähnender Langeweile gefolgt von Sekunden der hellen Aufregung"...das würde mir auch nicht gefallen. Ich bin da eher praktisch veranlagt...

      @Leitstelle Bodensee: Ich hatte "damals" (Oh Gott höre ich mich schon alt an ;( ) ein Abi von 1.3, was mir zum Glück ein Studium ohne Wartezeit ermöglicht hat.

      Eine Bekannte von mir möchte jetzt auch Medizin studieren und hat mit einem 2.1 Abi eine Wartezeit von ewig und 3 Tagen. Ich kapiere das nicht, dass die bei dem Bedarf, der zur Zeit auf dem Medizinermarkt ist weiter die Studienplätze reduzieren.
      Der Grund denke ich liegt darin, dass das Medizinstudium recht teuer ist. Ob da jetzt 50 BWL'er mehr oder weniger im Hörsaal herumgammeln spielt nicht die große Geige...aber bei den ganzen Praktika mit Personal- und Materialkosten ist das für Mediziner schon ein großer Unterschied.

      Moderator || Benutzerbetreuung BOS
    • Original von Dr. Green
      Ich kapiere das nicht, dass die bei dem Bedarf, der zur Zeit auf dem Medizinermarkt ist weiter die Studienplätze reduzieren.


      Das wundert mich jetzt.
      Heute morgen hieß es auf 1Live noch das viele weitere Studienplätze
      geschaffen werden sollen, um dem Ärztemangel entgegenzuwirken.
    • Original von Bluebird145
      Das wundert mich jetzt.
      Heute morgen hieß es auf 1Live noch das viele weitere Studienplätze
      geschaffen werden sollen, um dem Ärztemangel entgegenzuwirken.


      Das kann natürlich sein. Die Reduzierung der Studienplätze hat in den letzten Jahren stattgefunden...kann ja sein, dass da jemandem ein Licht aufgegangen ist.

      Moderator || Benutzerbetreuung BOS
    • "irgendwann hört jeder auf zu bluten"

      Mhh.. so viele Ägypter hier ... dann weiß ich ja wem ich in nächster Zeit auf die Ketten gehen kann, wenn die theoretische Planung von RT2 steht! :D

      Ich plane derzeit persönlich noch kein Humanmedizin-Studium, aber einen nicht-ärztlichen Weg mit Zukunft.
      Jetzt Fernstudium RettAss, dann Fachpfleger für Intensivmedizin und Anästhesiologie, und dann Bewerbungen für die Luftrettung.
    • Original von Bluebird145
      Original von Dr. Green
      Ich kapiere das nicht, dass die bei dem Bedarf, der zur Zeit auf dem Medizinermarkt ist weiter die Studienplätze reduzieren.


      Das wundert mich jetzt.
      Heute morgen hieß es auf 1Live noch das viele weitere Studienplätze
      geschaffen werden sollen, um dem Ärztemangel entgegenzuwirken.


      Der Versuch, den Ärztemangel mit mehr Studienplätzen in der Medizin zu bekämpfen, ist doch ein Witz, das wäre eine Möglichkeit, wenn wirklich flächendeckend Mangel herrschen würde, seltsamerweise betrifft das aber "nur" Bundesländer bzw. KV-Bezirke, in denen die Ärzte für die gleiche Arbeit nur ein Drittel des Geldes bekommen, das der Arzt für die selbe Arbeit im Nachbarbundesland bekommt...

      Klar, man kann natürlich versuchen, so lange den Markt mit ausgebildeten Fachkräften zu überschwemmen, bis auch die letzte Arztpraxis im ostdeutschen Nirgendwo vergeben ist, weil es garkeine anderen Stellen mehr gibt - aber wie lange dauert das, und wie viel kostet es, im Vergleich zur Beseitigung der Ungleichheit in der Bezahlung der Ärzte ? :rolleyes:
    • Original von Akkon84
      Der Versuch, den Ärztemangel mit mehr Studienplätzen in der Medizin zu bekämpfen, ist doch ein Witz, das wäre eine Möglichkeit, wenn wirklich flächendeckend Mangel herrschen würde, seltsamerweise betrifft das aber "nur" Bundesländer bzw. KV-Bezirke, in denen die Ärzte für die gleiche Arbeit nur ein Drittel des Geldes bekommen, das der Arzt für die selbe Arbeit im Nachbarbundesland bekommt...


      Es ist ausdrücklich nicht nur eine nationale Konkurrenzsituation zwischen den Bundesländern, sondern im wesentlichen auch eine internationale Konkurrenz, da viele in Deutschland ausgebildete Mediziner (insbesondere Fachärzte) ins Ausland gehen, weil da einfach bessere Arbeitsbedingungen (Arbeitszeiten, Bezahlung etc.) herrschen.

      Und es ist schon ein Stück Realsatire, dass mit sehr viel Steuergeld in Deutschland Mediziner ausgebildet werden...und zwar ziemlich gut...diese dann ins Ausland abwandern, und stattdessen dann Ärzte aus Kasachstan und Weißrussland in Deutschland arbeiten, die kaum der deutschen Sprache mächtig sind.

      Moderator || Benutzerbetreuung BOS

      The post was edited 1 time, last by Dr. Green ().

    • Da kann ich Uwe leider nur zustimmen. Es ist wirklich schade wieviele Ärzte mittlerweile ins Ausland abwandern- und abgewandert sind.

      Leider ist es wirklich so, das die Bezahlung nicht immer die beste ist, außer man ist Privatarzt mit eigener Praxis.

      Ich weiß das im letzten Monat wieder 2 Ärzte aus dem Bodenseekreis in die USA abgereist sind und dort in Philadelphia praktizieren. Ist wirklich schade, zudem ich beide kannte.

      Habe letztens witzigerweise mit einem Arzt gesprochen (nach einlieferung des Pat. in Privatpraxis), den ich 1. GAR NICHT verstehen konnte, weil er ich glaube mal russischer Herkunft ist und 2. hat er gar nicht den Standart der Therapie verwendet, den man eigentlich gewohnt ist.
    • Original von LeitstelleBodensee
      Habe letztens witzigerweise mit einem Arzt gesprochen (nach einlieferung des Pat. in Privatpraxis), den ich 1. GAR NICHT verstehen konnte, weil er ich glaube mal russischer Herkunft ist und 2. hat er gar nicht den Standart der Therapie verwendet, den man eigentlich gewohnt ist.


      Ich glaube die Erfahrung macht jeder mal, der mit Kollegen aus dem ehemaligen Ostblock zu tun hat. Die Kollegen können meiner Meinung auch gar nichts dazu und sind auch keine schlechten Ärzte.
      Die beiden Hauptprobleme sind einfach die Sprache (und gerade in der Medizin ist es sehr sehr wichtig, dass man sich glasklar und ohne Missverständnisse sowohl mit den Kollegen als auch mit Patienten verständigen kann) und die "andere" Medizin, die sie gelernt haben. Der medizinisch-technische Standard ist einfach in den ehemaligen Ostblock-Ländern bei weitem nicht mit dem deutschen vergleichbar. Es gibt dort nahezu keine Endoprothetik (Hüft-TEPs etc.), da diese viel zu teuer sind. Und wenn jemand mit einer Gelenkprothese verstorben ist, so wird diese "recycled" (kein Witz!). Moderne Untersuchungsverfahren (MRT, CT, PET, bestimmte Labordiagnostik) gibt es schlicht dort nicht...woher sollen sie sie auch kennen? Und so sieht es an allen Eclen und Enden aus.

      Es gibt ein großes Problem, was die deutsche Gesellschaft in den nächsten Jahren zu lösen hat. Bei zunehmender Lebenserwartung (und somit auch Bedarf nach medizinischer Versorgung) werden in den nächsten Jahren viele Fachärzte in den Ruhestand gehen oder ins Ausland abwandern, für die kein Nachwuchs in Sicht ist.

      Moderator || Benutzerbetreuung BOS
    • Original von Dr. Green

      Ich glaube die Erfahrung macht jeder mal, der mit Kollegen aus dem ehemaligen Ostblock zu tun hat. Die Kollegen können meiner Meinung auch gar nichts dazu und sind auch keine schlechten Ärzte.
      Die beiden Hauptprobleme sind einfach die Sprache (und gerade in der Medizin ist es sehr sehr wichtig, dass man sich glasklar und ohne Missverständnisse sowohl mit den Kollegen als auch mit Patienten verständigen kann) und die "andere" Medizin, die sie gelernt haben. Der medizinisch-technische Standard ist einfach in den ehemaligen Ostblock-Ländern bei weitem nicht mit dem deutschen vergleichbar. Es gibt dort nahezu keine Endoprothetik (Hüft-TEPs etc.), da diese viel zu teuer sind. Und wenn jemand mit einer Gelenkprothese verstorben ist, so wird diese "recycled" (kein Witz!). Moderne Untersuchungsverfahren (MRT, CT, PET, bestimmte Labordiagnostik) gibt es schlicht dort nicht...woher sollen sie sie auch kennen? Und so sieht es an allen Eclen und Enden aus.

      Es gibt ein großes Problem, was die deutsche Gesellschaft in den nächsten Jahren zu lösen hat. Bei zunehmender Lebenserwartung (und somit auch Bedarf nach medizinischer Versorgung) werden in den nächsten Jahren viele Fachärzte in den Ruhestand gehen oder ins Ausland abwandern, für die kein Nachwuchs in Sicht ist.


      Damit wollte ich nicht sagen, das sie schlechte Ärzte sind, das weißt du glaub ich auch :)

      Ist nur schwierig einen Patienten zu übergeben wenn der Diensthabende Chirurg deine Sprache nicht versteht.

      Man muss einfach den Standart etwas weiter verbreiten. Denn Deutschland hat sehr gute Ärzte etc. da kann man sich mal etwas von abschauen. Das sie das nötige Kapital für neue Therapie'n und Abteilungen gar nicht haben ist auch klar..

      Und es ist auch richtig, wie du sagst, das weniger Ärzte nachkommen als in den Ruhestand gehen. Das kann und darf nicht sein!

      Man muss sich halt ein bisschen mehr für den Nachwuchs einsetzen und vielleicht die Anforderungen etwas herabsenken (Studiengebühren etc.). Das die Medizin sehr viel Kosten für Material hat, gerade für die Studenten ist auch verständlich. Ist halt ein Beruf der von der Hygiene sehr abhängt. Denn man soll ja nicht anfangen EINMALkanülen 2 mal zu benutzen :D
    • Original von Dr. Green
      da viele in Deutschland ausgebildete Mediziner (insbesondere Fachärzte) ins Ausland gehen, weil da einfach bessere Arbeitsbedingungen (Arbeitszeiten, Bezahlung etc.) herrschen.


      Gibt es eigentlich belastbare Zahlen, wie viele Ärzte das jedes Jahr sind ?
      Da müsstet ihr ja eigentlich an der Quelle sitzen, könnte mir zumindest vorstellen, dass die entsprechenden Interessenverbände und Vertretungen da am ehesten Zahlen erheben, da die ja ein kaum wegzuredendes Argument für Verbesserungen auf dem heimischen Markt wären...

      Meinem Eindruck nach sind das nämlich (noch) garnicht so viele, als das wir ein Ausbluten der deutschen Ärzteschaft befürchten müssten. Das es Fluktuationen gibt, ist klar, aber die gibt´s bei anderen Berufsgruppen ebenso, schließlich bleibt auch nicht jeder deutsche Ingenieur zwangsläufig hier ;)

      Und letztendlich hängt das ja auch miteinander zusammen - wenn im nationalen Rahmen die Arbeitsbedingungen schlecht sind, weil - um das mal auf´s Geld herunterzubrechen - die "guten" Regionen auf längere Sicht überversorgt sind und deswegen die Alternative nur schlechtbezahlte Provinz oder Ausland lautet, dann wundert es mich nicht besonders, dass die Wahl eher für das Ausland ausfällt.