First Responder - diverse Fragen

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    • First Responder - diverse Fragen

      Hallo

      Da ich mit 18 den First Responder Dienst hier in der Umgebung übernehme, interessiert mich auch noch etwas anderes. Diesen ehrenamtlichen "Nebenjob" erledigt man mit dem Privatfahrzeug mit ein paar Sondergenehmigungen. Was, wenn man z.B. in die Ferein will? Wird da an der Grenze ein grosses Theater gemacht, weil das Auto "speziell" aussieht?

      Freue mich auf eine Antwort. Vielleicht hat jemand von euch Erfahrung damit. :)

      //EDIT: Titel angepasst.

      The post was edited 1 time, last by Michaelp800 ().

    • RE: First Responder Grenzüberquerung

      Immer erstmal die grundlegenden Sachen erläutern ;)

      Was heißt denn, das Auto sieht "speziell" aus ? Was für Sondergenehmigungen werden denn da erteilt und wozu berechtigen sie dich/was hast du mit dem Fahrzeug vor (Umbauten oder sowas) ?

      Vorher kann dir wahrscheinlich keiner eine Antwort geben ^^
    • 1. Allgemeines

      Ok. Ich werde dann als First Responder der Feuerwehr und des Rettungsdienstes eingesetzt. 1. Feuerwehr: Bei Verdacht oder Feststellung von gefährdetem Menschenleben (zusätzlich zum Rettungsdienst). 2. Rettungsdienst: Hier in der ländlichen Region hat selbst der Notarzt meistens 30 Minuten (!!!) (in der Stadt im Durchschnitt 6) bis er hier ist.

      2. Lackierung, Sonderrechte

      Das Fahrzeug wird mit First Responder beschriftet und kriegt Orange Streifen. Es gibt keine fest eingebaute Sondersignalanlage, da das Fahrzeug als Privatfahrzeug eingetragen ist. Jedoch ist es erlaubt, wenn ein Einsatz reinkommt, eine Komplettanlage draufzusetzen (Blaulicht und Sirene in einem). Ansonsten ist die irgendwo im Auto untergebracht.

      Und nun möchte ich halt wissen, ob da die Grenzwache einen besonderen Blick drauf wirft. :)

      PS Wenn das Fahrzeug einer Organisation angehört, wird die Sondersignalanlage fest angebracht. Da ich aber als Unterstützung der Feuerwehr und des Rettungsdienstes diene, bin ich keiner eigentlichen Organisation unterstellt -> darum auch "nur" Privat.

      Dem Rettungsdienst bzw. der Feuerwehr wird per Pager mitgeteilt, ob ich Einsatzbereit bin, oder nicht (in der Freizeit). Ansonsten muss ich halt auch losfahren, wenn ich gerade arbeite oder bei jemandem auf Besuch bin - es sei denn es ist mehr als 20 Minuten entfernt.

      The post was edited 7 times, last by Michaelp800 ().

    • Interessantes System ^^

      Wird das in irgendeiner Weise vergütet ? Für Dienstfahrzeuge bezahlt ja der Träger, aber wie ist das bei Privatautos ? Anteilige Übernahme oder bezahlst du weiterhin alles allein ?

      Das es deswegen an der Grenze Probleme gibt, glaube ich weniger, gibt´s denn irgendein dienstliches Dokument, das nachweist, warum dein Auto so aussieht ? Dann kannst du das ja jederzeit erklären und da es auch weiterhin auf dich zugelassen ist...du darfst schließlich mit deinem Auto hinfahren, wo du willst ^^

      The post was edited 1 time, last by Akkon84 ().

    • Öhm...also nochmal kurz zum rekapitulieren, du verbringst deine Freizeit damit, anderen Menschen zu helfen und bezahlst das auch noch alles selbst ? Na das nenn ich mal Idealismus ! Möchte wissen, wer dafür aufkommen würde, wenn es diese Form der freiwilligen Selbstverpflichtung nicht gäbe und die zuständigen Behörden in der Pflicht wären ^^

      Aber das restliche Handwerkszeug kriegst du schon gestellt, oder musst du das auch noch selbst kaufen ?

      Na, jeder so, wie´s ihm selbst beliebt, ist ja trotzdem nicht schlecht, dass du vor hast, das zu machen, dein Engagement in allen Ehren ! :)
      Gibt´s diese Einrichtung des FR denn schon länger oder hast du da aus Eigeninitiative was vorgeschlagen ?

      Wie gesagt, find ich interessant, aus Deutschland hab ich sowas noch garnicht gehört, da läuft das halt eher auf Betreiben von Hilfsorganisationen, die dann auch Fahrzeug und Ausrüstung stellen, und die Leute rekrutieren sich halt ehrenamtlich meistens aus dem Regelrettungsdienst oder anderen Ehrenämtern, die mit Notfallmedizin zu tun haben.

      Find ich irgendwie auch besser so, denn das derjenige, der sich freiwillig dazu bereit erklärt, sein Know-How zur Verfügung zu stellen, dann auch noch alles selbst finanziert, naja, das hat schon so einen gewissen faden Beigeschmack...
    • da gibt es kein theater... unsere DLRG hier übernimmt die überreste der Bf was die nicht schafft und fährt auch einsätze in polen zur unterstüzung... also von daher was nicht aufm staat zugelassen ist darf ins ausland fahren
      92% der Teenager hören Rapmusik . Wenn du einer der 8% bist die echte Musik hören, kopiere das hier in deine Sigantur.
    • Wie ich sehe, sind ein paar Unklarheiten aufgekommen - was ich voll und ganz ich verstehe.

      Aber das restliche Handwerkszeug kriegst du schon gestellt, oder musst du das auch noch selbst kaufen ?


      Material für die Patientenversorgung bekomme ich bei Verbrauch ersetzt.

      Gibt´s diese Einrichtung des FR denn schon länger oder hast du da aus Eigeninitiative was vorgeschlagen ?


      Es gibt solche Organisationen. Doch dann kriegt man ein Auto von denen und ist an bestimmte "Mindesteinsatzbereitschaftszeiten" gebunden. Ich mache das Privat. Also kein offizieller Eintrag (mehr dazu weiter unten).

      Find ich irgendwie auch besser so, denn das derjenige, der sich freiwillig dazu bereit erklärt, sein Know-How zur Verfügung zu stellen, dann auch noch alles selbst finanziert, naja, das hat schon so einen gewissen faden Beigeschmack...


      So ist es. Das ganze wird mit dem örtlichen Krankenhaus und der Feuerwehr besprochen. Auch alles ohne offizielle Einträge. Allerdings wird geprüft, was für Qualifikationen man hat.

      Und nun zu Folgendem:

      Mit "Blaulicht aufsetzen ist erlaubt" meinte ich, es ist Sinnvoll aus der Sicht des Patienten, da man dann schneller bei ihm ist. Es gibt keinen Eintrag im Fahrzeugausweis, dass ein Sondersignal gestattet ist. First Responder ind er Art wie ich das machen werde, fahren mit dem Privatauto da hin. Wie schon gesagt. Es gibt First Responder Organisationen. Aber das ist dann schon mehr ein Beruf. Ich weiss nicht wie ich das erklären soll.


      Also. Ich habe gewisse Qualifikationen. Diese nutze ich Privat, um Menschen zu helfen. Krankenhaus und Feuerwehr weiss das und ruft mich bei Gelegenheit an oder über den Pager.

      Nun muss ich entscheiden, ob es sinnvoll ist, Sonderrechte zu benutzen. Das einzige, was ich z.B. in einer Fahrzeugkontrolle vorweisen kann sind die diversen Ausweise und Zertifikate und dass ich einen Kurs für Sonderrechte absolviert habe (werde ich noch machen). Wenn ich Blaulicht verwende und es zu einem Gerichtsverfahren kommt, muss ich Begründen können, warum ich das tat. Und darum nur in äusserst heiklen Situationen. Auf dem lande nicht oft zu gebrauchen, aber manchmal sinnvoll. gerade wenn es viel Stau hat. Nun die nächste Frage. Vielleicht hat es heir ja Polizisten oder Rechtsexperten (vllt. sogar aus der Schweiz).

      Was kann mir angehängt werden, wenn ich auf der Strasse mit Blaulichtbalken herumfahre, er aber ausgeschaltet ist? Ich meine, ich weiss damit umzugehen, da ich den Kurs für Sonderrechte absolviert habe und nicht "übertrieben" Gas gebe. Es gibt keinerlei Einträöge, die beweisen, dass ich das Recht für Sondersignalanlagen habe. Es sei denn, ich kann die beim Strassenverkehrsamt erwerben - was aber sehr selten bewilligt wird. Mir schwebt vor, dem Strassenverkehrsamt genau zu schildern, was ich mache.

      Darum: Es ist eigentlich alles Selbstinvestition, da das was ich machen werde nicht offiziell ist. Zwar bin ich im Sanitätszug der Feuerwehr und werde über Pager alarmiert. Jedoch gibt es deshalb kein Recht für Sondersignale. Naja ich hoffe, ich sonnt euch näher bringen, was das eigentlich ist.

      Es ist ja nicht verboten, Menschen zu helfen. Und die Sondersignale werden erst genutzt, wenn es wirklich brenzlig wird. Es ist sozusagen "Privatfirstresponder in Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Rettungsdienst, ohne bewilligten Sonderrechte".

      Was sagt ihr dazu? Ich denke mal, dass ich nun Misstrauen und "das ist doch Quatsch" stossen werde. Doch ich sehe das nicht so. :smile_blaulicht:

      The post was edited 1 time, last by Michaelp800 ().

    • Puh, das ganze nimmt ja nun auch noch eine ganz andere Wendung, als ich dachte...

      Was ich nicht so recht verstehe, wenn du das in Absprache mit Feuerwehr und Krankenhaus tust, warum kann man das dann nicht richtig offiziell klären, in Absprache mit allen dafür zuständigen Organen ?
      Dann wärst du auf der absolut sicheren Seite.

      Oder besteht einfach der Wille nicht, soetwas zuzulassen, wenn doch deiner Auskunft nach Bedarf da ist ? Dann müsste man halt mal den Stein ins Rollen bringen und sowas vorschlagen, aber du musst natürlich damit rechnen, dass die entsprechenden Entscheidungsträger es nicht für notwendig halten, und dann fällt deine Privatinitiative aus.
      Steht dir natürlich frei, das dann trotzdem zu machen, aber eben ohne Genehmigung, darauf würde ich mich lieber nicht einlassen...

      Was das Blaulicht (und noch viel mehr das Sondersignal) angeht, kenne ich die Rechtslage in der Schweiz leider nicht, allerdings halte ich es bestenfalls für zweifelhaft, dass ohne offizielle Genehmigung soetwas eingesetzt werden darf, da mag es für den Patienten noch so dringend sein !

      In Deutschland ist es ja so, dass z.B. Feuerwehrangehörige auf dem Weg zum Gerätehaus gewisse Sonderrechte genießen, die sie meistens auch in Anspruch nehmen, Wegerecht (das wiederum mit Blaulicht und Sondersignal kenntlich gemacht werden muss) steht ihnen jedoch nicht zu, mit Ausnahme von gewissen Funktionsträgern, die dafür dann allerdings auch eine Sondergenehmigung benötigen und entsprechende Fahrzeuge fahren.
      Für den Rettungsdienst wiederum sieht das Gesetz vor, dass Fahrzeuge des Rettungsdienstes Sonder- und Wegerechte in Anspruch nehmen dürfen, also keinerlei private Fahrzeuge, auch dann nicht, wenn die Fahrer beim Rettungsdienst tätig und in dienstlichem Auftrag unterwegs sind.

      Möglich wäre außerdem, so ist es hier in Deutschland, dass du beim Benutzen einer Sondersignalanlage ohne entsprechende Eintragung das benutzte Fahrzeug die Betriebszulassung und damit (was wohl am wichtigsten ist) den Versicherungsschutz verliert.

      Das heißt im Zweifelsfall müsstest du dich hier nicht nur dafür verantworten, widerrechtlich vom Sondersignal Gebrauch gemacht zu haben, sondern es würden auch sämtliche Kosten, die bei einem Unfall entstehen, an dir selbst hängen bleiben, die Versicherung zahlt bei sowas keinen Cent.

      Wie gesagt, das bezieht sich auf Deutschland, ob das in der Schweiz analog geregelt ist oder vielleicht ganz anders geartete Gesetze gelten, kann ich dir jetzt nicht sagen, ich würde mich allerdings an deiner Stelle dort vorher kundig machen, undzwar bei den zuständigen Stellen, denn nur dadurch kannst du sicher gehen, dass das auch wirklich alles OK ist.

      Vorher würde ich von deiner Absicht eher abraten, auch was den Grenzübertritt nach Deutschland mit dem Fahrzeug angeht, denn dann fällst du ja unter die Regelungen des deutschen Rechts und wie´s hier aussieht, hab ich dir geschildert, schon der feste Anbau einer SoSi-Anlage würde wohl zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen, von der Benutzung derselben auf deutschem Boden ganz zu schweigen (die Frage stellt sich aber wahrscheinlich nicht, oder könnte das auch passieren ?).

      Edit : Regelung bezüglich Sonder- und Wegerechten bei Fahrzeugen des Rettungsdienstes ergänzt.

      The post was edited 2 times, last by Akkon84 ().

    • Ich werde das in einem, maximal zwei Jahren machen. Du hast Recht. Warum nicht gleich offiziell machen? Mein Vorgänger hatte nämlich keine Erlaubnis für Sonderrechte. Dennoch hat er davon gebrauch gemacht. In Polizeikontrollen war die Anlage ja im Auto verstaut. Und die Beschriftung an sich ist nicht Widerrechtlich, weil er ja First Responder ist. Und wenn er mit SoSi zum Patienten gefahren ist, hat ihn die Polizei nie für eine Kontrolle rausgenommen.

      Abgesehen davon ist er nie zu schnell gefahren und wurde bei Rot sehr langsam, um zu vergewissern, dass der Weg frei ist und ihn alle hören. Es ist so. Die Feuerwehr ruft ihn über Pager. Die Feuerwehr weiss, dass er mit First Responder beschriftet ist, aber nicht dass er SoSi benutzt. Und am Ort des Geschehens angekommen fragt weder Polizei noch Feuerwehr, ob es erlaubt ist.

      Ich werde es aber schon besser organisieren. Als erstes werde ich mal mit dem Kantonsspital reden und dann mit dem Strassenverkehrsamt.

      Und würde ich widerrechtlich handeln, wenn ich einen (mobilen) Blaulichtbalken mit SoSi auf dem Dach hätte, er aber nicht eingeschaltet ist?

      Schlimmstensfalls würde ich mich auch ohne SoSi zufrieden geben, da es im Gebiet hier nicht sehr oft vorkommt, dass man es braucht. Aber bei grösseren Distanzen (z.B. Grossbrand) wird man halt auch alarmiert. Und auch hier ist vorgesehen, ohne Sondersignale zu kommen.

      Hier in der Nähe giebt es keine First Responder Organisation. AUch das ist ein Grund, warum ich nicht einer solchen beitreten möchte. Wäre ja sinnlos.
      Denkt ihr nicht, dass das Gericht da Gnade walten lässt?

      Und hier noch welche Fahrzeuge damit ausgerüstet werden dürfen.

      Folgende Fahrzeuge dürfen mit Blaulicht und Wechselklanghorn ausgerüstet werden und benötigen eine Bewilligung von der Zulassungsbehörde:
      " Fahrzeuge der Feuerwehr
      " Privatfahrzeuge von hauptberuflichen Feuerwehroffizieren im Pikettdienst (bei Privatfahrten muss das Blaulicht demontiert werden)
      " Offizielle oder private Einsatzfahrzeuge, die besonders für Öl- oder Chemiewehr ausgerüstet sind und von offiziellen Organisationen für dringende Einsätze aufgeboten werden können
      " Fahrzeuge der Sanität (Ambulanzfahrzeuge)
      " Zivilschutzfahrzeuge, die wie Feuerwehr- oder Sanitätsfahrzeuge für den Erste-Hilfeeinsatz ausgerüstet sind und in Friedenszeiten einer offiziellen Katastrophen-Organisation zugeteilt und von ihr eingesetzt werden können
      " Fahrzeuge der Polizei
      " Privatfahrzeuge von Polizeioffizieren
      " Privatfahrzeuge von Polizeibeamten im Pikettdienst


      Da steht doch (fett gedruckt), dass solche Fahrzeuge damit ausgerüstet werden dürfen. Zählt das was ich machen werde etwa nicht dazu?

      The post was edited 2 times, last by Michaelp800 ().

    • Original von Michaelp800
      Und würde ich widerrechtlich handeln, wenn ich einen (mobilen) Blaulichtbalken mit SoSi auf dem Dach hätte, er aber nicht eingeschaltet ist?


      In Deutschland meiner Meinung nach ja, denn :

      § 52, III StvZO
      Mit einer oder mehreren Kennleuchten für blaues Blinklicht (Rundumlicht) dürfen ausgerüstet sein

      (...)

      4.Kraftfahrzeuge des Rettungsdienstes, die für Krankentransport oder Notfallrettung besonders eingerichtet und nach dem Fahrzeugschein als Krankenkraftwagen anerkannt sind.


      Da du ja sagtest, dass das Auto weiterhin auf dich zugelassen bleibt und keinerlei Eintragung im Fahrzeugschein vorgenommen werden würde, fällt das Auto nicht in diese Regelung, ergo : kein Blaulicht, sonst Verstoß gegen StVZO mit allen Konsequenzen.

      Allerdings, wenn es ohnehin ein mobiler Balken wäre, könnte man ihn ja auch einfach abmontieren, schon gibt´s kein Problem mehr.

      Denkt ihr nicht, dass das Gericht da Gnade walten lässt?


      Möglich ist es natürlich, aber willst du´s wirklich drauf anlegen ? M.E. kannst du da auf einen wohlgesonnenen Richter nicht zählen.

      Und hier noch welche Fahrzeuge damit ausgerüstet werden dürfen.

      Folgende Fahrzeuge dürfen mit Blaulicht und Wechselklanghorn ausgerüstet werden und benötigen eine Bewilligung von der Zulassungsbehörde:

      "Zivilschutzfahrzeuge, die wie Feuerwehr- oder Sanitätsfahrzeuge für den Erste-Hilfeeinsatz ausgerüstet sind und in Friedenszeiten einer offiziellen Katastrophen-Organisation zugeteilt und von ihr eingesetzt werden können


      Ich hab mal das markiert, was meiner Meinung nach daran für dich wichtig ist, die Bewilligung seitens der Behörde (und die braucht man todsicher schwarz auf weiß oder im Fahrzeugschein eingetragen) und die offizielle Zuteilung - ob die erfolgt, kannst nur du wissen, aber bisher klang das eher nicht so (auch mit Erlaubnis von Krankenhaus/Feuerwehr - das klingt mehr so halboffiziell)
    • Hm was haltet ihr von der Idee, mit dem Gemeinderat darüber zu sprechen? Kann der da etwas mit dem Strassenverkehrsamt regeln? Aber ich höre immer wieder von Fällen, da fahren Leute ohne Grund mit Blaulicht herum und kriegen nichts weiter als eine Geldstrafe. Ich meine: Ohne Grund. Ist ein anderes Thema.

      Sobald die Zeit kommt, spreche ich mit Gemeinderat, Krankenhaus, Feuerwehr und Strassenverkehrsamt. Noch ne Frage zum Strassenverkehrsamt. Wie bitte ich um Sonderrechte? Muss man da ein Gespräch vereinbaren oder reicht ein Einschreiben? Und wie gilt der Vertrag im Falle einer Zulassung? Verträge gelten ja Formlos, wenn nichts anderes abgemacht.

      Freue mich auf ne Antwort.
    • Mit dem Blaulicht würde ich solange es nicht Genehmigt ist lieber sein lassen. Da kannst du noch so einen netten Richter haben, sobald etwas passiert bist du drann. Leider ist es ja schon so wenn du Offiziel mit Wege und Sonderrechten Fährst, du musst dich wenn es knallt immer rechtfertigen. Ich spreche da aus Erfahrungen wenn man bei der Feuerwehr in der Großstadt RTW fährt dann knallt das manchmal und wir müssen uns immer rechtfertigen. Bei uns ist es dann zwar nicht so schlimm , aber wenn du es nicht Genehmigt hast dann will ich es lieber nicht wissen.

      MFG
    • Original von Michaelp800
      Hm was haltet ihr von der Idee, mit dem Gemeinderat darüber zu sprechen? Kann der da etwas mit dem Strassenverkehrsamt regeln?


      Kann natürlich seine Vorteile haben, wenn man Fürsprecher hat, aber ich gehe eigentlich ganz fest von einem Punkt aus : solange dein Einsatz nicht offiziell geregelt ist, wirst du auch keinesfalls eine Genehmigung bekommen.
      Also musst du sowieso an die örtlich Zuständigen ran, da kommst du garnicht drumherum.

      Noch ne Frage zum Strassenverkehrsamt. Wie bitte ich um Sonderrechte? Muss man da ein Gespräch vereinbaren oder reicht ein Einschreiben? Und wie gilt der Vertrag im Falle einer Zulassung? Verträge gelten ja Formlos, wenn nichts anderes abgemacht.


      Einfach mal anrufen und den Fall schildern, aber vorher den offiziellen Teil, den ich oben erwähnt hab, klären, wenn das alles unter Dach und Fach ist und du von dort die Zustimmung hast, dann kannst du da auch anfragen, wobei ich bald glaube, dass das dann wohl eher die zuständigen Stellen machen werden und du dich nicht selbst drum kümmern musst.
      Einen Vertrag wird´s da nicht geben, sondern eher eine Bewilligung die du dann in Form einer offiziellen Erlaubnis, also beispielsweise eines Schriftstückes, bekommst.
      Außerdem denke ich, dass eine Eintragung in den Fahrzeugpapieren nötig ist.
      Aber das ist Stochern im Nebel, das klärt sich spätestens, wenn du so weit bist - der Weg dahin ist sicher noch lang und "steinig" genug ;)
    • Original von FireFlo112
      Guter Tipp für First Responder oder HvO ein Einsatzfahrzeug anschaffen somit hast du alle Sicherheiten mit Privat PKW würde ich nie fahren.


      Scherzkeks, hast du dir seine Ausführung dazu mal durchgelesen ? Die Frage stellt sich garnicht, auch wenn´s den Leuten in der Schweiz oftmals etwas besser geht als in Deutschland, aber ob die sich deswegen mal eben privat ein Einsatzfahrzeug kaufen können...^^
      Davon mal abgesehen, selbst wenn er das könnte, dürfte und machen würde - er müsste es trotzdem noch auf sich zulassen, außer er gründet auch gleich noch eine passende Vereinigung dazu...wenn´s weiter nix ist :D

      Original von Vereister
      Vielleicht sollten wir auch beachten, dass die deutschen Gesetze nicht zur Anwendung kommen können, da es sich um die Schweiz handelt.
      Somit sind sämtliche Verweise auf die deutsche StVO sowie StVZO zu revidieren...


      Nee, die werd ich nicht revidieren, da er sich ja auch explizit dafür interessierte, was passiert, wenn er mit seinem FR-Auto über die Grenze fährt - falls das die deutsch-schweizerische Grenze sein sollte, gelten für ihn ja ab Grenzübertritt sehr wohl die deutschen Gesetze ;)

      Und ansonsten standen die natürlich immer nur dafür, wie es hier in Deutschland gehandhabt wird, ich hab das auch öfter extra betont, dass ich ja die schweizer Gesetzeslage nicht kenne und daher nur berichten kann, wie es in Deutschland gehandhabt wird.
      Ich denke das hat er auch verstanden...

      Edit :

      @ Michaelp800

      Was mir gerade noch in den Sinn kommt, da du ja ein Privatfahrzeug nutzen würdest, wäre das höchstwahrscheinlich auch entsprechend versichert, oder ?
      Eventuell könnte deine Versicherung aber was dagegen haben, wenn du dein Fahrzeug auch als Quasi-Dienst-Kfz benutzt, gerade wenn dir eine Nutzung von Sonderrechten zugesprochen wird, dürfte das die Risikoeinstufung wahrscheinlich nicht gerade günstig beeinflussen.

      Kann natürlich sein, dass wenn alles offiziell geregelt ist bei Unfällen "im Dienst" besondere Versicherungen einspringen und Schäden, die dir oder anderen bei Ausübung deiner offiziellen Tätigkeit entstehen, decken, aber auch da würde ich mich an deiner Stelle vorher unbedingt schlau machen !

      The post was edited 1 time, last by Akkon84 ().

    • Ja. Dass von deutschen Gesetzen die Rede ist weiss ich. Als erstes werde ich das Fahrzeug beschriften lassen - dagegen spricht nichts. Danach ein Gespräch mit dem Strassenverkehrsamt. Dort erfahre ich sicher, wie das alles gerelgelt ist. Dann, nach den gesammelten Infos, geht's weiter mit dem Kantonsspital. Es kann sein, dass ich als First Responder "aufgenommen" werde und ich dann zum Rettungsdienst dazu gehöre (im entferntesten Sinne). Und dann habe ich sowieso Erlaubnis für Sonderrechte und die Versicherung wird das dann wahrscheinlich auch abdecken. Ansonsten werde ich halt nur für die Feuerwehr zuständig sein und kriege keine Sonderrechte. Aber selbst dann werde ich versuchen, das Strassenverkehrsamt zu überzeugen. ;)

      Von mir aus würde ich sogar einen Eignungstest auf meine Kosten besuchen. :P


      PS Inzwischen hat sich der Thementitel geändert. :)

      //EDIT:

      Wegen der "Aufnahme" Krankenhaus: Sie wissen ja selbst, dass es teilweise sehr lange dauert, bis die da sind - und meistens nicht so gut auskennen. Vorteile First Responder: Immer in der Nähe, Sehr gute Ortskenntnisse (z.B. "Gleich neben der Bäckerei") und qualifizierte Hilfeleistung und Rückmeldung an die Leitstelle. Also ich sehe da nur Vorteile. Und wenn die sagen, wir können die Kosten nicht decken, dann werde ich das halt tun.

      Mein Vater und drei andere Personen wären fast an einem Hypovolämischen Schock gestorben, wenn ich nicht in der Nähe gewesen wäre (Sommer - Grillfest, mehr sag' ich nicht dazu). :( NEF brauchte rund 15 Minuten, RTW sogar 30! RTH konnte nicht eingesetzt werden (keine Landemöglichkeiten -> höchstens im Feld draussen. Dann müssen die aber erst einmal 10 Minuten zum Unfallort rennen).

      Und wieder: Ich sehe nur Vorteile. Das Thema mit der ewigen Warterei werde ich auch ansprechen. Das kann's doch echt nicht sein!
      Erstmal abwarten. Aber ich hoffe, dass das offiziell geregelt werden kann. :)

      The post was edited 5 times, last by Michaelp800 ().