Space Shuttle Mission 2007

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    • Space Shuttle Mission 2007

      Da die Bilder im Flugsimulator-Thread nicht unbedingt gut aufgehoben sind, werd' ich mal einen eigenen Thread eröffnen. Wer kennts bzw. wer hats schon einmal gespielt? Vielleicht finden sich hier ja noch ein paar Astronauten und Piloten - auch wenn die Wahrscheinlichkeit relativ gering ist.

      Was macht man? Im Prinzip kann man einen Space Shuttle Start vom Zeitraum vor dem eigentlichen Start bis zur Landung durch machen. Man steuert hierbei das Shuttle (sämtliche missionsrelevanten Funktionen sind funktionstüchtig umgesetzt, egal ob man jetzt die Audio-Systeme aktiviert, den Bord-Computer programmiert oder die Payload-Bay-Tore öffnet), fliegt es (sowohl im Weltraum als auch bei der Landung), führt Missions-spezifische Manöver durch (z.B. Andocken an die ISS oder das Aussetzen und Einfangen von Satelliten oder Hubble) und kann mit Astronauten EVA's, also Weltraumspaziergänge durchführen. Nicht zu vergessen: Der Deorbit des Shuttles samt Landung.

      Beziehen kann man das/den Spiel/Simulator hier.

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      Anbei noch ein paar Screenshots. Da es wohl wenig bringt, einfach ein paar Screenshots in die Runde zu werfen, gibt's noch Erklärungen dazu.



      Die "Challenger" nähert sich zunächst dem Satelliten "SolarMax" an und fängt diesen anschließend mit dem RMS des Shuttles ein. Anschließend wird dieser in den Laderaum gebracht, wo er von zwei Astronauten repariert wird. Nach dem Aussetzen zündet der vordere RCS-Thruster, um sich langsam vom ausgesetzten Objekt zu entfernen. (STS-41C)




      Erste Mission eines Shuttles zur ISS. Das "Unity"-Modul (unten) wurde mit der "Endeavour" ins All gebracht und anschließend an das Shuttle angedockt. Nach dem Rendezvou mit dem russischen "Zarja"-Modul werden beide mit dem RMS des Shuttles zusammengekoppelt. Der Screenshot zeigt Arbeiten am PMA1. - Nach dem "Deorbit Burn" tritt das Shuttle mit knapp 26000 km/h in die Erdatmosphäre ein. - Anflug auf die Landebahn des KSC. -Die letzten Sekunden vor dem Touchdown. Das Fahrwerk wird ausgefahren und die Nase hochgezogen. (STS-88)



      Zurücksetzen der "Discovery" vom Hubble Space Telescope nach Reparaturarbeiten. - Nach dem Deorbit-Burn, kurz vor dem Eintritt in die Erdatmosphäre, fliegt die "Discovery" dem Sonnenaufgang entgegen. - Mit Mach 1 im Gleitflug am KSC vorbei - kurz vor dem Durchbrechen der Schallmauer. - Shuttle im Endanflug mit Blick auf das VAB. - Die "Discovery" kurz vor dem Touchdown am KSC. (STS-103)




      Die "Discovery" angedockt an der sich noch im Bau befindlichen ISS. Hauptziel der Mission war das Logistikmodul "Leonardo", welches an die ISS angedockt wird um Fracht anzuliefern und mit dem Abdocken des Shuttles von der Station wieder von selbigen mit Müll zur Erde genommen wird. Auf dem Bild schön zu erkennen: Der OBSS am RMS des Shuttles sowie die beiden Progress und Sojus Raumtransporter der Russen. - Mit den ersten Sonnenstrahlen dockt die "Discovery" wieder von der ISS ab. - Ansicht der ISS von einem der oberen Fenster des Flight-Decks des Shuttles. (STS-121)



      Das Flight-Deck mit den Sitzen für Kommandant (links) und Pilot (rechts). Die Monitore zeigen die Flugkontrollen, Füll-, Druck- und Tankstelle sowie die Anzeigen des Bordcomputers. Links und rechts an den Seiten jeweils die Steuerungen für Leitungssysteme, die Lebenserhaltungssysteme, Triebwerke und Bordcomputer. Das Panel in der Mitte für die Programmierung des Bordcomputers und die Einstellungen der Thruster, die Overhead-Panels für die Triebwerkssteuerung, das GPS-System und die RCS-Thruster. (STS-121)

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      Ungefähr 1:30h vor dem Start, beginnen die direkten Startvorbereitungen der Crew im Shuttle. Beim Start zünden zunächst die Haupttriebwerke, anschließend die Feststoffraketen (SRB's). Nach dem diese ausgebrannt sind, werden diese abgeworfen - das Shuttle fliegt mit seinen 3 Haupttriebwerken und den beiden OMS-Triebwerken bis zum Erreichen der Orbitalgeschwindigkeit weiter und dreht sich anschließend auf den Bauch. Nach dem Abschalten der Triebwerke wird der Außentank abgeworfen.



      Im Orbit werden die OMS-Triebwerke verschieden oft gezündet, um zunächst die Umlaufbahn anzuheben und anschließend um diese in eine Kreisbahn zu verwandeln. Nach der Ankunft an der ISS fliegt das Shuttle zu einem Punkt vor der Station und führt ein "Backflip"-Manöver durch (damit die Unterseite, also die Hitzeschutzkacheln fotografiert werden können). Danach nähert sich der Shuttle der ISS und dockt am PMA2 des Destiny-Moduls der ISS an.



      Zunächst wird bei dieser Mission die S3/S4 Truss Struktur (zwei ausrichtbare Solar-Panels) vom RMS des Shuttles zu dem der ISS übergeben und anschließend an die Raumstation angesetzt. In meheren Weltraumspaziergängen wird das neue Modul verkabelt, die Panels ausgefahren und aktiviert. Da sich beim Flug eine Wärmeschutzmatte am linken OMS-Pod des Shuttles gelöst hat, wird dieses ebenfalls bei einem Außeneinsatz repariert.



      Nach erfolgreicher Mission dockt die "Atlantis" wieder von der ISS ab. Nachdem sich das Shuttle langsam von der Raumstation entfernt hat, wird erneut mit der Überprüfung des Hitzeschutzschildes mit dem OBSS begonnen. Während den Vorbereitungen zum Deorbit wird das Schiff entgegen die Flugbahn gerichtet und die OMS-Triebwerke für über 3 Minuten gezündet. Die Geschwindigkeit verlangsamt sich von 7700 m/s auf 7100 m/s - dies reicht aus, damit das Shuttle wieder in die Erdatmossphäre eintritt. Noch mit einer Geschwindigkeit von mehreren tausend km/h führt der Bordcomputer 4 Kurven bzw. Neigungen ("Turns") des Shuttles aus um die Geschwindigkeit weiter zu verlangsamen und die Höhe zu verringern.



      Vor der Landung übernimmt der Kommandant bzw. der Pilot das Steuer. Für einen optimalen Einflug zur Bahn und um weiterhin die Geschwindigkeit von noch immer über 2000 km/h zu verringern, wird das Shuttle in einem Kreis (dem sogenannten "HAC") über die Landebahn hinweg geflogen, welcher an seinem Ende mit dem Anflug zur Bahn endet. Das Shuttle verfügt weder über Positionslichter noch über Landescheinwerfer. Kurz vor dem Aufsetzen wird das Fahrwerk ausgefahren und die Nase hochgezogen - das Shuttle setzt mit knapp 360 km/h auf der Landebahn auf. Nach dem Abwerfen des Bremsfallschirms und dem Ausrollen, nähern sich mehrere Dutzend Fahrzeuge dem Shuttle, um das Fluggerät zu sichern und die Crew beim Ausstieg zu unterstützen.

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      Und wenn man Langweile hat, kommt sowas bei raus: Die "Endeavour" befindet sich nach der Deorbit-Phase im Landeanflug auf das KSC. Nahezu perfekter Gleitflug durch den HAC mit anschließender Landung.

      Space Shuttle Landing (Rapidshare, WMV, 61 MB)
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      The post was edited 3 times, last by godra ().

    • Wie sind denn die Systemanforderungen???

      Wenn du das Video selbergemacht hast, wovon ich ausegehe, das ist richtig Geil. Welche Melodie ist das? Die ist der Hammer.

      Leipzig hat 26 Freiwillige Feuerwehren und 4 Berufsfeuerwehren. Davon rettet sie eine im Notfall!

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    • Original von Sven86
      Wie sind denn die Systemanforderungen???

      Wenn du das Video selbergemacht hast, wovon ich ausegehe, das ist richtig Geil. Welche Melodie ist das? Die ist der Hammer.


      Hier die Systemanforderungen:

      Klick
    • Original von NYPD
      ich weiß nicht ob es das gleiche ist aber hier noch so ein spiel


      Ist nicht das gleiche, nein. ;)

      Original von Sven86
      Wenn du das Video selbergemacht hast, wovon ich ausegehe, das ist richtig Geil. Welche Melodie ist das? Die ist der Hammer.


      Jup, das Video ist selber gemacht. Der erste Teil stammt aus dem Spiel (geht bis ca. 2:30), der zweite Teil stammt aus dem Halo3-Soundtrack (Titel "Never Forget") und die letzten Sekunden vom Schluss stammen aus dem Titel "Finish the Fight".
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    • Naja, bei den letzten Screenshots wollte ich eine Mission vom Anfang bis zum Ende dokumentieren. Leider war ich da gerade an einer Mission mit Start und Landung bei Nacht - da die Shuttles generell nicht beleuchtet sind sieht man da nicht viel, aber gut.

      Bisher kann man nur reale, vorgefertigte Missionen auswählen. Da die Missionen aus dem Shuttle-MIR-Programm allerdings noch nicht umgesetzt sind, sind leider keine Flüge zur MIR möglich - vorerst werd ich mich also weiterhin mit dem Zusammenbasteln der ISS begnügen müssen.

      Das Ganze bietet übrigens noch enorm viel Potential: Richtig interessant wird es, wenn z.B. die "Shuttle abord modes" umgesetzt wurden. Je nach eingestellten Modus (RTLS, TAL usw.) kann man dann bei eventuellen Fehlfunktionen den Start abbrechen und zum KSC oder aber auch zu anderen Ausweichlandebahnen (z.B. München) zurückkehren.
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    • Die komplette Software und auch die mitgelieferte Dokumentation sind komplett auf Englisch. Mit ein bisschen Einarbeitung sollte es allerdings gut zu verstehen sein - wenn man mal den Dreh raus hat, geht ohnehin ein Großteil selbstständig von der Hand.
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    • Hier mal ein paar neue Screenshots.



      Spionage-Satellit "LACROSSE1" beim Reperatur-Versuch



      Ausgesetzter "LACROSSE1" mit der "Atlantis" in Warteposition für eventuelle Zwischenfälle



      "Columbia" beim Aussetzen des "Chandra X-Ray Observatory"



      Die "Endeavour" während der "Shuttle Radar Topography Mission"



      Das europäische Labor "Columbus" wird aus dem Laderaum der "Atlantis" gezogen
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    • Kann man da das komplette Spiel downloaden?
      Achso ich muss noch sagen: Ich bin Weltraum und Space Shuttle Fan und find das Game hamma

      EDIT: Hab mir ma die Demo runtergeladen und gleich das erste Problem: Beim ersten Flug muss man ja im Orbit das Shuttle drehen. Der Befehl heißt: Yaw=90. Ich hab das Shuttle in beide Richtungen gedreht aber es geht nich weiter. Was muss ich machen?

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    • Das komplette Spiel ist leider nicht kostenlos und kostet umgerechnet etwa 50 Euro.

      Dein Problem müsste der Punkt zwischen dem Abschalten der Main Engine Controllers und dem Aktivieren des Thermal Conditionings des Shuttles sein. Dabei musst du die Lage des Shuttles so verändern, dass der "Yaw" Wert genau auf "90" liegt und alle anderen Werte auf 0.

      Hier jetzt erstmal ein Screenshot: blubb

      Bei Punkt 1 befindet sich ein Schalter mit der Beschriftung "FLT CNTRL POWER ON" - damit aktivierst du die Steuerung des Shuttles und hast somit Kontrolle über die RCS-Schubdüsen. Mit den Cursortasten und "Entf" sowie "Bild unten" kannst du nun die Rotation, also die Drehung des Shuttles beeinflussen. Mit den Numpad-Tasten kannst du Translation des Shuttles bestimmten (also Vorwärts, rückwärts, seitwärts, hoch, runter usw.).
      Du musst also mit den Cursor-Tasten bzw. mit dem Joystick das Shuttle so drehen, dass die Drehung den genannten werden entspricht. Ablesen kannst du deine aktuellen Werte unter Punkt 2. Die gelben Striche auf der Kugel darunter zeigen ebenfalls die erforderliche Position an. Wenn die Drehung korrekt ist, liegen sie alle senkrecht (wie auf dem Screenshot gezeigt) aufeinander.

      Die erforderliche Position kannst du außerdem auf dem Bildschirm der Steuerungssoftware unter Punkt 3 ablesen.

      Im späteren Missionsverlauf (während der Missionsvorbereitung im Orbit ist es leider noch nicht möglich), kannst du die Manöver auch automatisch vom Shuttle ausführen lassen. Tippst du dann "ITEM 27 EXEC" auf dem rechten Eingabe-Pad ein, werden automatisch die unter Punkt 3 angezeigten Werte vom Shuttle übernommen und angesteuert. Dauert aber ziemlich lange und funktioniert teilweiße nicht immer, per Hand steuern kann also durchaus effizienter sein.

      In "OPS 201" kann man auch manuell Werte eingeben und ansteuern lassen. Das funktioniert dann so:


      ITEM 5 + 0.00 EXEC
      ITEM 6 + 0.00 EXEC
      ITEM 7 + 90.00 EXEC
      ITEM 18 EXEC


      Die Werte nach dem Plus-Zeichen entsprechen dabei "R, P und Y".
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    • Original von BEPO BERLIN
      So im Weltall rum zufliegen!


      Klar, mal eben ganz lustig, locker flockig im Weltall rumfliegen... Kann man natürlich auch machen, aber die Simulation an sich geht noch viel weiter. Im Prinzip werden im Großen und Ganzen sämtliche Prozeduren und Manöver einer echten Space-Shuttle-Mission simuliert. Egal ob das jetzt die Startvorbereitungen, der Start, die Vorbereitungen für die Arbeit im Orbit, Flug-Manöver, Rendezvous mit Satelliten oder der ISS, RMS-Operationen, Außeneinsätze, Aussetzen von Satelliten, das Deorbit-Manöver oder die Landung sind. Der Funktionsumfang umfasst bisher nur einen Bruchteil der "echten" Shuttle-Funktionen, dafür ist der Simulator aber schon verdammt umfangreich und wird ständig und regelmäßig erweitert.

      Je nach eingestellter Schwierigkeitsstufe verringern sich die Hinweise, die man bekommt. Das kann soweit gehen, dass man wie in echt nur noch Stichpunkte durch das Kontrollzentrum bekommt und dann mit Hilfe von Checklisten die Prozeduren durchführt. Mag vielleicht nicht jeder, schon allein weil der Schwierigkeitsgrad und die Komplexität für einen Großteil der Nutzer zu hoch sein sollte. ;)
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    • Original von Shuttle44
      Also ich weiß nich ob ich zu blöd bin aber Landung und Deorbit pack ich net


      Inwiefern schaffst du den Deorbit nicht? Zum Deorbit musst du nur die Checkliste abarbeiten und das sollte eigentlich kein Problem sein. Bis auf das Einstellen der richtigen Orbit-Position vor dem Deorbit und den Einstellungen am Shuttle ist diese Phase komplett Computer-gesteuert und erfordert kein Eingreifen - man kann also nichts falsch machen. ;)

      Sobald der Deorbit abgeschlossen ist und das Shuttle seine 4 Turns, also "Roll Reversals" absolviert hat, musst du vor der Landung noch die "Air Data Probes" ausfahren und das MLS aktivieren.
      Im Cockpit sind vor allem 3 Displays wichtig: Das Display für die "Horizontal Situation" (also von oben gesehen) und die beiden Bildschirme für die "Vertical Situation", also den Flugpfad von der Seite gesehen mit den Höhenänderungen.
      Diese 3 Bildschirme sind die wichtigsten für die Landung. Hauptsächlich solltest du aber auf dein HUD schauen. Dort ist ein kleiner Diamant, welcher sich eigentlich immer im Viereck befinden sollte. Ändert er seine Position auf dem HUD musst du passend dazu das Shuttle bewegen um den Diamanten wieder auf seinen Platz ins Viereck zu bringen.
      Das Shuttle folgt dabei dem sogenannten "HAC - Heading Alignment Cone". Das Ganze kann man als Kreisbahn mit stetig sinkender Flughöhe beschreiben. Es dient dazu die Geschwindigkeit das Shuttles zu verringern - hat man den Durchflug des HAC geschafft, sollte man direkt auf die Landebahn zu steuern. Steuert man immer mit dem Diamenten zusammen, sollte man mit den Bildschirmen nicht viel zu tun haben, optimal liegt das Shuttle aber in der Vertical Situation auf der mittleren Linie bzw. zwischen den beiden äußeren (sonst ist man zu hoch oder zu tief) und in der Horizontal Situation auf dem Kreis (nach dem Kreis ist es egal, weil man ohnehin auf die Landebahn zu steuern sollte).

      Beim echten Shuttle steuert der Pilot bzw. der Kommandant im Anflug auf die Landebahn auf einen bzw. zwei Punkte vor der Bahn zu (also quasi Richtung Erdboden). Bei ca. 2000 Fuß wird dann die Nase hochgezogen (Pre-Flare) und bei 300 das Fahrwerk ausgefahren. Anschließend zieht man die Nase immer weiter hoch und lässt den Orbiter langsam auf die Landebahn gleiten und setzt schließlich mit dem hinteren Fahrwerk aus. Dann wird der Bremsschirm ausgelöst und die Nase mit dem vorderen Fahrwerk aufgesetzt. Jetzt nur noch Bremsen, Bremsschirm abwerfen und bis zum Stillstand warten. ;)

      Die Landung erfordert in der Tat einiges an Übung, da das Shuttle keine eigenen Antriebe besitzt und man ziemlich auf sein "Energie-Management" achten muss. Wird die Geschwindigkeit im Endanflug zu niedrig bzw. zieht man die Nase vor dem Touchdown zu hoch, kommt sie runter wie ein Ziegelstein. Am besten einfach ein bisschen üben - irgendwann klappt das schon. :)

      In der Demo ist nur die erste Mission bzw. die erste Shuttle-Landung verfügbar, welche auf der Edwards Airforce Base stattgefunden hat. Die Markierungen sind im Simulator leider etwas schlecht zu erkennen, da es sich um eine unbefestigte Landebahn handelt. Du musst hier also nicht auf der Bfestigten landen sondern auf einer der Bahnen auf dem Salzsee. Neben der eigentlichten Landebahn liegt parallel dicht an dicht nochmal eine Bahn - hier besteht Verwechslungsgefahr. Die richtige Landebahn wird allerdings auf deinem HUD erfasst und mit einer grünen Begrenzung eingerahmt - ist einmal alles richtig ausgerichtet, kannst du sie nicht mehr verfehlen. Du musst nur beim Abremsen nach dem Touchdown aufpassen, dass du nicht schief fährst und irgendwann über die Begrenzungen hinausschießt.
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      The post was edited 1 time, last by godra ().