JF-Atemschutzattrappe

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    • Also ich denke das es jeder Kreis anders hat!
      also
      1. Wir haben schon viele übungen gehabt bei denen wir die PA´s auf hatten (natürlich nicht angeschlossen!)
      2. Sogar auf einer Führung durch die BF Wache auf der der Leitende Branddirektor anwesend war durfen sich KLEINKINDER (ca. 12 Jahre) die komplette Uniform mit PA UND Maske aufziehen!
      Zum SoSi:
      Wir sind auch schon mal mit SoSi durch die Stadt gefahren! Wurde sogar mit einem Schreiben der Branddirektion GENEHMIGT! Genauso wie die sache mit den PA´s
      Natürlich ist es so das die Jugendleiter NIEMANDEN Zwingen die PA´s aufzuziehen und sie achten auch darauf das es keiner Aufzieht der zu Klein dafür ist.
      Die Versicherung muss zahlen wenn es zu einem Unfall während der Übung kommt.
      Zusätzlich steht in unserer Jugendverordnung auch nicht drin das wir die Dinger nicht aufziehen dürfen!
      Also von daher das kann überall anders sein.
    • Das ist jetzt nicht so wirklich richtig, was du da so von Dir gibst um ehrlich zu sein ... daher eine kleine Korrektur:

      Kommen wir mal zu den Reglungen:

      Entscheidend beim Arbeiten unter Atemschutz ist zum einen die Belastung durch das Körperliche Gewicht, der Atemwiderstand und die geleistete Arbeit, die geleistet wird. Im Einsatzdienst kommt noch der Stressfaktor und der Wärmestau innerhalb der Uniform zusätzlich zum Tragen. Um Unfälle vorzubeugen, werden Feuerwehrleute auf ihre Tauglichkeit in dem Fall getestet. Herz Kreislauf präventiv, nicht dass durch irgendwelche Herzfehler Belastungsgrenzen erreicht werden, Stoffwechsel und Blutanalyse, um die wichtigsten Organfunktion zu überprüfen, ein Lungentest um zu erkennen, ob die Lunge mit dem Atemwiderstand überhaupt klar kommt unter Belastungen sowie die Standart Seh und Hör Tests um eine Uneingeschränkte Orientierung sicher stellen zu können.

      Wenn bei Feuerwehr Führungen jemand mal die Uniform anziehen darf, dann auch nur deshalb, um demjenigen zu zeigen, welche Belastungen ein Feuerwehr haben kann. Dass allein das Tragen der Uniform mit Maske und Pressluftatmer ein sehr beengendes belastendes Gefühl erzeugen kann. Aber keiner würde diesen Personen dann noch zumuten Körperliche Arbeit zu leisten, so dass es eine "Stress Situation" entsteht, bei der man irgendwie in kritische gesundheitliche Bereiche kommt.

      Zur Aussage dass eine Versicherung zahlen muss, ist noch zu sagen, dass wenn durch groben Unfug oder Fahrlässigkeit ein Unfall geschehen ist, diese Regressforderungen an den jeweiligen Unfallverursacher stellen können, und gewisse Kosten nach dem Verursacher Prinzip eingefordert werden können. Heißt im Klartext, wenn eine Unfallversicherung sagt: NEIN das ist verboten, oder nicht erlaubt oder ähnliche Formulierung, dann haben auch die Ausbilder in der Jugendfeuerwehr dem folge zu leisten. Dies hat nichts mit der Jugendordnung zu tun. Nur weil in Hessen die Todesstrafe in der Verfassung noch zu finden ist, ist sie noch lang nicht erlaubt...

      Was jedoch klar sein sollte, Ein JFM hat keine Maske aufzuziehen. Zum einen das hier angesprochene eingeschränkte Sichtfeld, welches die Person nur noch hat, aber auch den bereits je nach AS Technik vorhandene Atemwiderstand. So muss man auch, trotz einiger gegenteiliger Meinung, zum Einsatz mit Filtern ebenso eine gültige G 26 Untersuchung vorweisen können. Und ein Jugendfeuerwehrmann hat diese Untersuchung nicht, und hat somit auch keine Maske aufzuziehen. Ansonsten kommen wir wieder zur oben gemachten Aussage mit dem Regress im Falle eines Unfalls. Gleiches gilt auch für normale Atemschutzgeräte, welche auf keinen Fall einem JFM aufgesetzt werden sollten zu einer Übung. Wenn man den PA mal aufsetzt, dann ihn 20 Meter hin und her laufen lässt spricht sicher nichts dagegen. Hier handelt es sich nicht um eine Art Belastung sondern mehr um eine Demonstration des Gewichts dieser Geräte.

      Kommen wir nun zum Teil der Übungsgeräte: Selbstgebaute Pressluftatmer sollten eigentlich weniger das Problem sein. In meiner Einheit werden solche Pressluftatmer auch genutzt, wo die Flasche ausgetauscht wurde mit einem gedrechseltem Stück Holz, welches einer Luftflasche optisch nichts nachsteht. Das Gewicht hingegen ist grad mal bei 4 Kilo des gesamten "Rucksacks", ein Schulranzen wiegt schon ähnlich viel. Inwiefern die Unfallkassen diese nicht dulden oder verbieten ist mir momentan unbekannt. Solche Informationen der Unfallkasse habe ich bisher noch nie gehört, auch nach gewissen Recherchen dazu. Trotzdem würde ich jedem JF Wart raten, seine zuständige UK dazu mal zu befragen wenn man solche Geräte bauen möchte. Meine JF hier besteht aus 50% Sicherheits Ingenieuren, die sogar mit der Unfallkasse gute Verbindungen haben... von daher kann ich was NRW betrifft sagen, dass wir hier keine solche Verbote haben, es sei denn die wurden in den letzten 10 Wochen beschlossen.

    • Grisu83 hat alles gesagt dem Stimme ich auch voll zu, ob der JF´ler jetzt nen rucksack aufsetzt als attrappe oder nen altes PA mit ner in diesem Beispiel = Holzflasche is echt Schnurz. Zu dem G26.3 gerätsele ist soweit richtig was gesagt wurde ich (aktiv) darf nur unter Aufsicht eines Atemschutzausbilders aus unserer Feuewehr das PA schultern mehr nicht das mal als Beispiel aus meiner Wehr. vll hilft das klarheit zu schaffen. zum Glück nurnoch 27 Tage dann 18ter im Februar dann auf Lehrgang dann darf ich auch ;D
    • Es ist auch nicht erlaubt zu Übungen mit Licht+Horn zu fahren, guck auf Youtube, da sind genug die es machen ;)
      Nix kannst du anmelden du kannst Sonderrechte anmelden mehr nicht
      wo ist denn der untrerschied zwischen Licht+Horn und sonderrechte??
    • Streiti wrote:

      Es ist auch nicht erlaubt zu Übungen mit Licht+Horn zu fahren, guck auf Youtube, da sind genug die es machen ;)
      Das stimmt nicht unbeding, man kann es anmelden und dann ist es wiederum nach der genehmigung erlaubt


      Jein, für die aktive Wehr ja. Allerdings nur wenn mit dieser Übung gleichzeitig getestet wird ob man die Eintreffzeit am Übungsobjekt einhalten kann. Das ganze bedarf der Genehmigung der zuständigen Behörde.

      Signalfahrten mit der Jugendfeuerwehr fallen da regelmäßig NICHT drunter. Dazu habe ich mich hinsichtlich der Sonder- und Wegerechtsdiskussion hier schonmal ausgelassen -> Suchfunktion!
      "Unter Intuition versteht man die Fähigkeit gewisser Leute, eine Lage in Sekundenschnelle falsch zu beurteilen."
      Friedrich Dürrenmatt

      Das ist meine private Meinung. Ich vertrete hier nicht die Meinung der Feuerwehr Geislingen.
    • JRKmon 11/85/4 wrote:

      Licht+Horn= Wegerechte. z.B. Autos müssen den Weg frei machen etc.

      Licht-Horn= Sonderrechte z. B. Autos müssen nicht umbediengt den Weg räumen etc.

      Wissen normale Autofahrer nie es sei den sie sind Fahrlehrer im Ruhestand


      Wenn man das schon erklären will, bitte richtig. Sonderechte hat jeder Feuerwehrmann. Unabhängig von Privat/Einsatzfahrzeug oder Licht.

      Diese PA-Atrapen benutzen wir selten. Unsere Jugend fand es letztens viel lustiger als sie einen "echten" Brand löschen durften, wobei das einiges an Aufwand für die Genehmigungen war.
      Die Ignoranz und Faulheit mancher überrascht mich immer wieder!
    • Moin,
      ich glaub es wird auch vergessen das es sich nicht um eine gefüllte Atemluftflasche (ca.15-20KG) handelt sondern um ein Plastikrohr das lediglich mit etwas Sand gefüllt wurde (5-max.10Kg). Und ich glaube nicht das ich auf einem "Plastikrohr-PA" eine einweisung oder gar die G26.3 haben muss, das würde mir doch schon etwas komisch erscheinen. Die Sache mit dem Versicherungsschutz beim tragen von z.b. Nomexhandschuhen bei der Übung (JFW): Wäre schon komisch wenn der Versicherungsschutz verfallen würde da die Nomexhandschuhe ja auch nach DIN-Norm zur Einsatzkleidung einer Einsatzkraft zählen und zu den Einsatzkräften zählt nunmal auch die JFW...auch wenn diese natürlich nicht an Einsätzen teilnimmt...
      :smile_blaulicht: Berufsfeuerwehr Heidelberg :smile_blaulicht:
    • Feuerwehr Heidelberg: Dem Teil mit der PSA stimm ich voll zu..wenn in einigen Regionen sogar die Klausel "festes Schuhwerk" so umgemodelt wird, dass die Jugendlichen eigene Turnschuhe tragen müssen anstatt Stahlkappenschuhen, dann wüsste ich nicht warum der Nomexhandshcuh im Gegensatz zum ollen Lederhandschuh verboten sein sollte..
      Signatur entspricht nicht den neuen Regeln -> gelöscht.
    • Feuerwehr Heidelberg wrote:

      Wäre schon komisch wenn der Versicherungsschutz verfallen würde


      Nochmal allgemein:

      Der Versicherungsschutz verfällt NICHT. Regressforderungen sind aber möglich.
      "Unter Intuition versteht man die Fähigkeit gewisser Leute, eine Lage in Sekundenschnelle falsch zu beurteilen."
      Friedrich Dürrenmatt

      Das ist meine private Meinung. Ich vertrete hier nicht die Meinung der Feuerwehr Geislingen.