Rettungswesen! Mit welchen Jobs im Rettungswesen, hat man noch die Chance, Geld zu verdienen?

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    • RE: Rettungswesen! Mit welchen Jobs im Rettungswesen, hat man noch die Chance, Geld zu verdienen?

      Hallo Bastian!

      Gegenfrage: Was genau meinst du mit "Rettungswesen"?
      Alle HiOrgs, oder nur den Rettungsdienst als solchen??

      Falls du die Feuerwehr mit einschließt, so bieten sich da erstmal handwerkliche Berufe an. Sofern du eine handwerkliche Ausbildung vorzuweisen hast, bist du bei der Berufsfeuerwehr (sofern alle weiteren Kriterien stimmen) eigentlich ganz gut gefragt.
      Vor einiger Zeit lief mal eine Reportage auf Sat1, in der über das Auswahlverfahren der Feuerwehr Hamburg berichtet wurde...und was da alles verlangt wird,um dort seine Ausbildung machen zu können...

      Wenn du Rettungsassistent werden willst, würde sich anbieten, seinen Zivildienst im Rettungsdienst zu machen. Viele machen in diesem Rahmen ihren "Rettungssanitäter" um dann später Rettungsassistent zu werden.

      Man muss allerdings dazu sagen, dass überdurchschnittlich viele Funktionen im Bereich der HiOrgs von ehrenamtlichen Mitarbeitern (Freiwillige Feuerwehr, DRK, Malteser, THW etc. etc.) bekleidet werden...

      Gruß Uwe

      Moderator || Benutzerbetreuung BOS
    • Wie das in Deutschland ist, weiss ich nicht, aber in Luxemburg hat man keine Chancen. Die einzige berufsfeuerwehr im Land ist die BF Luxemburg, alle anderen Wehren sin Freiwillige Feuerwehren. Auch die Protection Civil, also die Rettungsdienste arbeiten 100% auf freiwilliger Basis, es gibt nur 2 Notärzte im Land die in Krankenhäusern arbeiten und bei einem Einsatz mitfahren. Ansonsten hat mat nur die möglichkeit in medezinischen Bereichen zu arbeiten.

      In Deutschland wird das aber glaube ich anderes gehandhabt

      mfg
    • Hallo Dr. Green,

      in meinem Sommerurlaub hatte ich bereits einen Schnuppertag bei diesem Verein gemacht, dass ist gar nicht mein Geschmack gewesen, da ich dort nur Theorie (klar, die gehört genauso dazu wie Praxis) gemacht hatte - Ich wäre beinahe vom Stuhl gekippt, zudem bezahlt man die Ausbildung auch mit 1399 €...

      LG, BASTIAN
    • Defieniere "vernüftiger Job".

      Der eine mag darunter verstehen, möglichst viel Asche zu verdienen, der andere legt mehr Wert auf die Tätigkeit(en) selbst und der darin enthaltenen Sinnhaftigkeit und Effizienz.

      Im RD als RS/RA zu joben macht garantiert Bock, aber ist es DAS, was du dein ganzes Leben lang machen möchtest und auch für Jahrzehnte hinweg (körperlich wie psychisch) kannst?


      Ein Job, der mir zumindest Spaß machen würde, wäre der des Arztes. Als (Not-)Arzt ist man, wenn man denn will, auch (teilweise) im RD tätig, geht einer nun wirklich sehr sinnvolen Tätigkeit nach und verdient gutes Geld.


      Gruß
      Ben
    • Eine Rettungsassistentenausbildung jetzt zu beginnen ist absolute Geldverschwendung. Das Rettungsassistentengesetz ist derzeit in Überarbeitung, dies auch noch über den neuen "vereinfachten Gesetzgebungsweg" - sollte als auch in absehbarer Zeit mal fertig werden. Dann wird es keinen Rettungsassistenten mehr geben, wie die neue Berufsform heisst, weis derzeit kein Schwein. Nachdem sich eigentlich alle Mitglieder des Fachkremiums gegen eine Übernahme der alten RettAss ausgesprochen hat, kann man davon ausgehen, dass jeder RettAss in einer Übergangsfrist eine Nachprüfung ablegen muss - daher dämlich jetzt noch den "alten" Titel zu erlangen.

      Die neue Ausbidlung soll zwat drei Jahre dauern, dafür im klassischen Stil, also nicht mehr selber zahlen wie es derzeit üblich ist.

      Rettungsingenieurwesen an der FH Köln ist ne lohnende Sache, wenn man an Posten im Katastrophenschutz will oder den Leiter RD anpeilen möchte. Aber allgemein hat das Studium weniger den Einsatz "auf der Straße" zum Ziel als dass man eine planende Schreibtischkraft wird.

      Arzt - naja, bei uns fahren die Klinikärzte 3-5 mal pro Monat, also nicht grad der Rettungsdienstjob. Und ob einem die KH-Tätigkeit gefällt, muss jeder selbst wissen. Zumindest schonmal scheiss Arbeitszeiten^^

      Bevor die Quatscherei über die RettAssG-Novelierung ausbricht
      dbrd.de/content/cms/front_content.php?idcat=73
      bundestag.de/aktuell/archiv/2007/gesundheit_kw27/index.html

      The post was edited 1 time, last by Kermit ().

    • Der Deutsche Bundestag hat die Novellierung des Rettungsassistentengesetzes in der Art zugestimmt, als das der Antrag der FDP-Fraktion an die zuständigen Fachausschüsse (Gesundheitsausschuss, Bildungsausschuss) weitergegeben wird. Somit dürfte in absehbarer Zeit mit einem ersten Referentenentwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium zu rechnen sein.
      Quelle: Vorläufiges Parlamentsprotokoll, 14.12.2006, 21:36 Uhr

      am 04.07. gings mit der ersten Anhöhrung los. Die Stellungsnahmen der einzelnen Parteien sind hier zu finden:
      bundestag.de/ausschuesse/a14/a…ngen/060/stllg/index.html

      The post was edited 3 times, last by Kermit ().

    • Also als Rettungssanitäter ist man denk ich aktuell ganz gut aufgehoben. Hab den jetzt gemacht und mit meiner Wache gesprochen. Werde dann wohl nach meinem Zivildienst dort weiterarbeiten, bis ich einen Studiumsplatz habe.
      Der Unterschied in der der Bezahlung vom RettAss und RettSan (zumindest hier) ist mir zu gering, als das ich das machen würde. Da investiere ich das Geld lieber in einen C-Klasse Führerschein, damit ich auch den RTW fahren kann.
    • Unsere RTW´s kann man glücklicherweise noch mit dem B fahren, auch wenn ich bald meinen C machen werde.

      Geld verdienen im Rettungsdienst ist sowieso Nonsens...

      Man muss sich eben damit abfinden, dass man besser was anderes gelernt hätte.

      Oder man studiert eben mal noch schnell Medizin und hat dann immernoch ein recht makaberes Gehalt... :P
    • Original von freeroom
      Der Unterschied in der der Bezahlung vom RettAss und RettSan (zumindest hier) ist mir zu gering, als das ich das machen würde.


      das stimmt und das Argument ist für begrenzte Tätigkeitsdauer absolut richtig. Wenn du das Jahre machst, willst aber nicht auf der Tätigkeit des RS beschränkt bleiben. Und glaub es mir, es ist etwas anderes als RS "Beizufahren" und den RettAss fahren zu lassen, oder selbst als RettAss mit einem RS oder Zivi zu fahren...
    • Original von Kermit
      Original von freeroom
      Der Unterschied in der der Bezahlung vom RettAss und RettSan (zumindest hier) ist mir zu gering, als das ich das machen würde.


      das stimmt und das Argument ist für begrenzte Tätigkeitsdauer absolut richtig. Wenn du das Jahre machst, willst aber nicht auf der Tätigkeit des RS beschränkt bleiben. Und glaub es mir, es ist etwas anderes als RS "Beizufahren" und den RettAss fahren zu lassen, oder selbst als RettAss mit einem RS oder Zivi zu fahren...


      Klar, da muss man schauen, was man machen möchte. Ich habe meinen RS im Zivi gemacht und sehe darin einen sehr guten Studentenjob.
      Eine Option zum RA habe ich durch die Ausbildung ja mehr oder weniger mitbekommen. Nur im Moment ist der Markt der RA ja vollkommen übersättigt, als das sich das nicht lohnen würde.

      Und nur für eine längerfristige Zeit ist der RA wirklich sinnvoll. Aber mal sehen, wie sich das in der nächsten Zeit mit den Umbauten im Rettungswesen verhält.
    • Original von Kermit
      Original von freeroom
      Der Unterschied in der der Bezahlung vom RettAss und RettSan (zumindest hier) ist mir zu gering, als das ich das machen würde.


      das stimmt und das Argument ist für begrenzte Tätigkeitsdauer absolut richtig. Wenn du das Jahre machst, willst aber nicht auf der Tätigkeit des RS beschränkt bleiben. Und glaub es mir, es ist etwas anderes als RS "Beizufahren" und den RettAss fahren zu lassen, oder selbst als RettAss mit einem RS oder Zivi zu fahren...


      Die Bezahlung ist vor allem von der Organisation abhängig, für die man im Rettungsdienst tätig ist. Wenn der Träger staatlich ist, kommt man u.U. in ganz andere Gehaltsregionen, als wenn man für eine Hiorg fährt.

      Einen erheblichen Einfluss haben auch der Anteil der Nachtschichten und die Auslastung der jeweiligen Rettungswache, insofern sie beim Gehaltsschlüssel eine Rolle spielt.

      Um mal eine Zahl zu nennen. Im südwestdeutschen Raum verdient ein RA mit 5 Jahren Berufserfahrung bei wechselnden Schichten und mit Zuschlägen ca. 1500-1800€ Brutto
      Das reicht für einen 20-25 jährigen zwar um über die Runden zu kommen, eine Familie ernähren kann man damit m.E. aber nicht, was auch u.A. der Grund ist, warum ich nicht mehr hauptamtlich im RD arbeite, sondern mich zu einer Beamtenlaufbahn entschieden habe.

      Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

      Die (finanziellen) Aufstiegsmöglichkeiten sind schnell aufgezählt:

      -Ausbilder in einer Rettungsdienstschule
      -Leitstelle
      -Zusatzausbildung als staatl. geprüfter Desinfektor und auf eigene Rechnung die Fahrzeuge desinfizieren (macht nicht jeder Arbeitgeber mit).

      The post was edited 2 times, last by Rettungsassistent ().