Kuriose Einsatzfahrzeuge 2

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    • Sicherlich ungewöhnlich, aber die Argumente von Rettungsdienst Ackermann sind schon sehr überzeugend:

      In der Fahrerkabine ist man einfach sicherer. Dann ist die Kommunikation so wesentlich besser. Auf der Anfahrt bespricht man sich was man mit in die Wohnung nimmt, auf dem Rückweg macht man die Einsatznachbesprechung. Wer bekommt von alledem nichts mit? Na der Schüler. Weil er hinten im Koffer sitzt.

      Dazu wird ein Teil der DoKa als Schrank benutzt (auch auf dem Foto erkennbar der Bereich hinter dem Beifahrer):
      Wir wollten auf der einen Seite erreichen das man im angeschnallten Zustand das meiste erledigen kann ohne aufstehen zu müssen, auf der anderen Seite soll das direkte Arbeiten am Patienten vom Begleitersitz aus möglich sein. In unseren anderen Fahrzeugen muss man als Beispiel beim Zugang legen den Sitz anklappen und dann seinen dicken Mors zwischen Trage und Schrank quetschen. Das entfällt hier denn der rechte Begleitersitz ist knappe 60cm weiter nach hinten verlagert worden. Noch dazu ist er auf einer Schiene nach vorn und hinten verschiebbar, wie auch noch dazu drehbar. Damit kann sich jeder Kollege den Sitz auf seine Bedürfnisse einstellen um gut und bequem arbeiten zu können. Damit der Sitz aber soweit nach hinten kann, musste ein Schrank aus dem Koffer verschwinden. Auch das geht nur mit einer Doppelkabine. Ich hoffe ich hab nicht zu viel geschrieben.
      Ich könnte mir vorstellen, dass sich das Konzept so eventuell wirklich verbreiten könnte. Es spricht wirklich für vieles dafür, sofern sich das in der Praxis nicht als suboptimal zeigt aus irgendwelchen Gründen. Gerade dass es in den meisten RTW so ist, dass man nicht fast alles problemlos angeschnallt erreichen und durchführen kann, ist imho ein gewaltiges Problem, dem sich viel zu wenig angenommen wird. Und einfach mal komplett andere Wege zu gehen als bisher ist da sicherlich eine gute Idee, um Verbesserungen des Arbeitsplatzes zu erreichen. Ich bin echt gespannt, wie sich das Fahrzeug in der Praxis schlägt und ob sich vielleicht Teile des Konzepts bald deutschlandweit finden werden.

      Hier gibts auch Bilder vom Innenraum: facebook.com/achim.ackermann/p…996777968?hc_location=ufi
    • Ich bin da ganz bei @AaronKl, ich bin gespannt wie sich das Fahrzeug in der Praxis bewährt. Höchstens die Länge könnte für einige Orte ein Problem werden.

      Hab mich jedenfalls bei jedem Einsatz im RTW bisher geärgert, das mann bei den Fahrzeugen aus Schönebeck so gut wie nichts aus dem Sitz machen kann.
      "Wie immer kommt es darauf an, wer wem was wann wo sagt.
      Wenn zum Beispiel ein General zu mir 'Idiot' sagt, ist das nur eine Beleidigung.
      Im umgekehrten Fall kann das schon der Verrat militärischer Geheimnisse sein."

      ________________________________________________________________~ Volker Pispers
    • der_anaesthesist wrote:

      Ich denke, dass das auch nicht jeder Hersteller anbietet.
      Wenn Hersteller solche Fahrzeuge in Größenordnungen herstellen und zu den Marktführern zählen kann man eigentlich schon erwarten, dass die auch mal daran denken dass jemand ihre Autos auch während der Fahrt benutzt.
      "Wie immer kommt es darauf an, wer wem was wann wo sagt.
      Wenn zum Beispiel ein General zu mir 'Idiot' sagt, ist das nur eine Beleidigung.
      Im umgekehrten Fall kann das schon der Verrat militärischer Geheimnisse sein."

      ________________________________________________________________~ Volker Pispers
    • AccWa wrote:

      Apropos gewöhnungsbedürftiger Anblick...

      Neben dem Niederflur RTW der JUH Offenbach fährt offensichtlich eine weitere Strobel-Hässlichkeit im hessischen Bundesland:

      Sama Rheingau-Taunus 10/83-1, RTW ASB Rettungswache Lorch am Rhein
      Ich mal wieder, ich hoffe das ist hier nicht zu OT, aber weiß jemand zufällig, warum der ASB Hessen alle Rettungsdienstfahrzeuge zentral in Frankfurt zulässt? Hier mal ein paar Beispiele von Kennzeichen:
      ASB Darmstadt: F-DA 835
      ASB Wiesbaden: F-WI 783
      ASB Lorch und Taunusstein (Rheingau-Taunus-Kreis): F-LO 1083 und F-TS 1583
      ASB Kassel: F-KS 3831
      ASB Großkrotzenburg (Main-Kinzig-Kreis): F-GK 832
      ASB Ginsheim-Gustavsburg (Kreis Groß Gerau): F-GG 6500
      ASB Offenbach: F-OF 883
      ASB Eschborn (Main-Taunus-Kreis): F-EB 383

      Weiß jemand den Grund? In anderen Bundesländern sind die ja auch nicht zentral auf Hannover, Mainz oder Stuttgart zugelassen, sondern bei der zuständigen Kreisverwaltung, wo die RW liegt oder teilweise auch beim zuständigen Regionalverband.
    • Ich kenne es bei uns vom ASB: dieser betreibt 3 Rettungswachen im Saarland in 2 verschiedenen Kreisen.
      Da der Landesverband seinen Hauptsitz in Saarbrücken hat, haben alle Fahrzeuge ein SB Kennzeichen, auch wenn die 58er vom Standort her NK haben könnten.
      110-Jungs die man ruft - 112-Männer die auch kommen!

      #WirBleibenZuhause
    • @Janku

      AccWa wrote:

      oder teilweise auch beim zuständigen Regionalverband.
      Das wird bei MHD (dort allerdings da ja katholisch, als Diözese=Bistum organisiert) und JUH durchaus so gehandhabt. Das DRK ist ja eh in Kreisverbänden organisiert, somit ist das Kennzeichen immer = zuständige Kreisverwaltung der Rettungswache. Zumindest meistens, manchmal gibt es auch einen RD-Zusammenschluss, wie beispielsweise den "DRK Rettungsdienst Eifel-Mosel-Hunsrück" der den RD in den Landkreisen Vulkaneifel und Bernkastel-Wittlich durchführt, da sind die Fahrzeuge auf DAU sprich Vulkaneifelkreis zugelassen weil dort die Firmenzentrale ist.
      Bei der JUH ist ein schönes Beispiel die Fahrzeuge der JUH Ludwigshafen am Rhein, diese sind vom RV Bergstraße-Pfalz und in Hessen, Landkreis Bergstraße, zugelassen, Kennzeichen somit HP-JU xxxx
      Der ASB in Hessen ist aber in mehrere Regionalverbände organisiert - zum Beispiel Nordhessen (u. a. Kassel), Südhessen (u. a. Darmstadt, Groß-Gerau), Frankfurt am Main, Mittelhessen (u. a. Offenbach, Großkrotzenburg), Wiesbaden - Rheingau-Taunus, Westhessen (u. a. Eschborn) usw.
      Was auf der Hand liegt, dass der Landesverband Hessen die wohl alle zulässt, Sitz ist in Frankfurt, Frage halt wieso.

      sb-modder wrote:

      Ich kenne es bei uns vom ASB: dieser betreibt 3 Rettungswachen im Saarland in 2 verschiedenen Kreisen.
      Da der Landesverband seinen Hauptsitz in Saarbrücken hat, haben alle Fahrzeuge ein SB Kennzeichen, auch wenn die 58er vom Standort her NK haben könnten.
      Ich glaube bei euch im Saarland gibt es nur einen ASB Regionalverband (es gibt auch ASB-KV, aber nur sehr wenige glaub ich) daher sind die wohl alle in Saarbrücken zugelassen ;)
    • sb-modder wrote:

      Ich kenne es bei uns vom ASB: dieser betreibt 3 Rettungswachen im Saarland in 2 verschiedenen Kreisen.
      Da der Landesverband seinen Hauptsitz in Saarbrücken hat, haben alle Fahrzeuge ein SB Kennzeichen, auch wenn die 58er vom Standort her NK haben könnten.

      AccWa wrote:

      Ich glaube bei euch im Saarland gibt es nur einen ASB Regionalverband (es gibt auch ASB-KV, aber nur sehr wenige glaub ich) daher sind die wohl alle in Saarbrücken zugelassen ;)

      Betreiber der drei Rettungswachen des ASB im Saarland (Saarbrücken-Brebach, Kleinblittersdorf im Regionalverband Saarbrücken und Neunkirchen im gleichnamigen Landkreis) ist der ASB Landesverband und der hat seinen Sitz in Saarbrücken. Deswegen sind alle Fahrzeuge der drei Rettungswachen auch auf Saarbrücken zugelassen.

      Gleiches Spiel übrigens auch beim DRK im Saarland. Der Landesverband des DRK betreibt in verschiedenen Landkreisen Rettungswachen und alle an diesen Wachen stationierten Fahrzeuge sind zentral über den Landesverband in Saarbrücken zugelassen. Es gibt auch einige Rettungswachen die durch die verschiedenen Kreisverbände des DRK betrieben werden und deren Fahrzeuge sind dann auf die jeweiligen Kreisverbände zugelassen. Zum Beispiel wird die Rettungswache Ottweiler im Landkreis Neunkirchen durch den DRK Landesverband betrieben, weshalb die Fahrzeuge auf den Regionalverband Saarbrücken zugelassen sind. Die Rettungswache Nonnweiler im Landkreis Sankt Wendel wird hingegen durch den dortigen Kreisverband betrieben, weshalb die Fahrzeuge dort auch auf den Landkreis Sankt Wendel zugelassen sind.