Terrain-Editierung (QSF)

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  • Dieser Wiki-Eintrag erklärt die Grundlagen der Terraineditierung.
    Um ein funktionierendes Terrain zum ersten Mal ohne Fehler zu erstellen, sind zunächst die drei Kartengrundlagen des Terrains notwendig: Height-Map, Blend-Map und Color-Map. Alle drei Maps müssen erstellt werden, sonst erscheint das Terrain beim Öffnen des Editors ausgegraut und wird erst beim Aktivieren des jeweiligen Tools eingeblendet.

    Terrain Modeling

    Grundlagen

    Durch das Modeling wird die Height-Map erstellt. Um das nötige Tool-Fenster zu öffnen, klickt man auf Tool --> Terrain Modeling. Man findet einige Einstellungsmöglichkeiten, welche nachstehend benannt werden:



    Brush Type: Der Brush Type definiert den "Pinsel" des Modeling-Tools. Wählt man beispielsweise "Dome" aus, ist das Modeling kreisförmig und gleichmäßig. Hier muss jeder selbst entscheiden, welches Tool das beste für die jeweilige Arbeit ist.

    Brush Size: Die Brush Size stellt ein, in welchem Radius das Terrain bearbeitet wird. Es ist zu beachten, dass der Radius manchmal nicht besonders viel über das wirkliche Ausmaß des Editings aussagt und zusätzlich die Intensität entscheidend ist.

    Brush Intensity: Je höher der Wert, desto stärker wird das Terrain bearbeitet. Ein höherer Wert bietet aber geringere Genauigkeit.

    Randomness: Hier wird die Zufälligkeit des Bearbeitens eingestellt. Jedoch ist diese Einstellung eher beim Texture-Tool relevant.

    Import height map: Importiert eine bereits vorhandene Height-Map. Die zu importierende Datei muss im .tif oder .tiff Format vorliegen

    Export height map: Speichert die aktuelle Height-Map an einem beliebigen Speicherort ab.

    Nutzung des Tools

    Es gibt drei verschiedene Formen des Modelings: Das Erhöhen bzw. Erniedrigen des Terrains, das Abrunden des Terrains und die genaue Festlegung einer Höhe. Die drei verschiedenen Formen der Bearbeitung im Detail:

    Raise/Lower: Mit einem Linksklick wird das Terrain erhöht, mit Shift + Linksklick die Terrainhöhe verringert. (Shift muss gedrückt bleiben)

    Smooth: Hiermit können Unebenheiten im Terrain geglättet werden.

    Set/Pick: Mit einer Eintragung in das "Height Feld" kann eine gewünschte Höhe festgelegt werden. Mit Shift + Linksklick kann die aktuelle Höhe eines Terrainpunktes aufgenommen werden.

    Mit diesen drei Tools können verschiedene Ergebnisse erzielt werden. Für den normalen Gebrauch eignen sich die Tools "Smooth" und "Set/Pick".

    Terrain Texturing

    Grundlagen

    Durch das Texturing wird die Blend-Map der Karte erstellt. Sie gibt der Einsatzkarte die notwendigen Texturen. Zum Öffnen wählt man Tool --> Terrain Texturing. Nach dem Auswählen einer Textur findet man die nachfolgenden Einstellungsmöglichkeiten vor:



    Brush Type: Der Brush Type beschreibt das grundsätzliche Verhalten des Texturing-Tools. Wählt man beispielsweise "Dome" aus, ist das Texturing kreisförmig und gleichmäßig. Hier muss jeder selbst entscheiden, welches Tool das beste für die jeweilige Arbeit ist.

    Brush Size: Die Brush Size stellt ein, in welchem Radius die Textur bearbeitet wird. Es ist zu beachten, dass der Radius manchmal nicht besonders viel über das wirkliche Ausmaß des Editings aussagt und zusätzlich die Intensität entscheidend ist.

    Brush Intensity: Je höher der Wert, desto stärker wird die Textur bearbeitet. Ein höherer Wert bietet aber geringere Genauigkeit.

    Randomness: Hier wird die Zufälligkeit des Bearbeitens eingestellt.

    Import Blend-Map: Importiert eine bereits vorhandene Blend-Map. Die zu importierende Datei muss im .tif oder .tiff Format vorliegen

    Export Blend-Map: Speichert die aktuelle Blend-Map an einem beliebigen Speicherort ab.

    Nutzung des Tools

    Im Grunde genommen verhält sich das Texturing genauso wie das Modeling. Mit Linksklick wird das Terrain mit einer Textur versehen, mit dem Drücken von Shift + Linksklick wird der ausgewählte Layer wieder langsam abgetragen. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass verschiedene Materialien verschiedene "Widerstände" haben, d.h manche Materialien lassen sich schwerer auftragen oder überpinseln.

    Die gesamte Karte wird in gleichmäßige Teile unterteilt, die einzelnen "Chunks" sind durch weiße quadratförmige Linien gekennzeichnet. In einem Chunk dürfen sich maximal vier Layer von Texturen befinden.

    Texture Painting

    Grundlagen

    Durch das Painting wird die Color-Map erstellt. Sie ist für etwaige Verfärbungen des Terrains zuständig. So können bestimmte Bereiche von anderen abgehoben werden, ohne dass die Textur geändert werden muss. Mit der Hilfe des Texture Painting Tools können z.B. Landschaften durch das Setzen von Farbakzenten realistischer gestaltet werden. Zum Öffnen wählt man Tool --> Terrain Painting. Nach dem Auswählen einer Textur findet man nachfolgende Einstellungsmöglichkeiten vor:



    Zu Beginn sollte zunächst eine Farbe ausgewählt werden. Dafür klickt man auf den Knopf Color, wählt die gewünschte Farbe aus und bestätigt mit "OK". Sofern die Farbe gespeichert werden soll, ist ein Klick auf das + am linken oberen Rand notwendig. Nun wählt man den ersten der beiden Farbeimer aus und kann damit beginnen, das Terrain zu bemalen. Es ist zu beachten, dass mit der Wahl des zweiten Farbeimer die Alpha Map so manipuliert wird, dass in das Terrain Löcher geschnitten werden können. Mit Shift + Linksklick kann dies wieder rückgängig gemacht werden.

    Import Palette: Importiert eine bestehende Farbpalette die bereits mit Farben gefüllt ist.

    Export Palette: Exportiert eine vorhandene Farbpalette aus dem Editor in eine .pal Datei.

    Import Color-Map: Importiert eine bereits vorhandene Color-Map. Die zu importierende Datei muss im .tif oder .tiff Format vorliegen

    Export Color-Map: Speichert die aktuelle Color-Map an einem beliebigen Speicherort ab.

    Nutzung des Tools

    Das Painting Tool unterscheidet sich ebenfalls nicht stark von den anderen beiden Tools. Falls man vorherige Färbungen rückgängig machen möchte, muss die Farbe mit dem Color Code #7f7f7f verwendet werden.

    Nachdem alle drei Tools einmal verwendet wurden, sollte eine Sicherung durchgeführt werden, damit die Karte beim nächsten Ladevorgang vollständig geladen werden kann und man gleich mit seiner Arbeit fortfahren kann, ohne nervige Vorarbeiten durchführen zu müssen.

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