Angepinnt [Sammelthema] Lehrgänge

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    • Interessant wie viele verschiedene Auslegungen der FwDv 2 exestieren.
      Ob es jetzt unbedingt sinnvoll ist, das jedes Bundesland andere Maßstäbe setzt, bezweifel ich.
      Das liegt aber nunmal daran, das man die Feuerwehrdienstvorschriften verschieden Interpretieren kann.

      Hier mal die Definition des TM2 aus der FwDv 2:

      Truppmannausbildung Teil 2

      Ziel der Truppmannausbildung Teil 2 ist die selbständige Warnehmung der Truppmannfunktion im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz sowie die Vermittlung standortbezogener Kenntnisse.
      Dauer der Truppmannausbildung Teil 2: mindestens 80 Stunden in zwei Jahren.
    • BlackyHEF schrieb:

      ff-hamburg schrieb:

      BlackyHEF schrieb:

      ff-hamburg schrieb:

      TF und GF im Jahresabstand? Wir haben da eine 5-Jahressperre, und das ist auch gut so.


      Stell Dir mal vor, wenn es Beruflich passen würde, dann sogar noch dieses Jahr. ;)
      Und der Grund warum ich jenen Lehrgang machen soll, ist mein derzeitiges Amt: Stv. ZF. - Wer sich nun auslassen möchte, kann dies gerne per PN tun.


      Das macht es nur noch schlimmer.
      Eine Frage: Wie alt bist du, und wie lange in der Feuerwehr?

      Bei uns gibt es dafür in vielen Wehren das andere Extrem, jahrelang haben die selben Personen Führungspositionen bekleidet und die Lehrgänge besucht, alle anderen wurden ausgelassen, jetzt gehen bei vielen Wehren in den nächsten Jahren bis zu 75% der Führungskräfte in Rente, und es ist noch niemand neues da.
      Geht sogar so weit, dass es WF gibt die sich weigern mit 60 auszuscheiden, da sie ja noch für 4 Jahre gewählt sind.

      Eine solide Mischung finde ich gut, und es fällt mir ehrlich gesagt schwer einem z.B. 23jährigen entsprechende Kompetenzen zuzugestehen und ihn als vertrauenswürdige Führungskraft im Einsatz und vor allem Alltag zu akzeptieren.
      Bücher lesen und Lehrgänge besuchen ist eben nicht alles.


      20 Jahre Alt, seit 2009 Aktiv, derzeit ungefähr 350~ Einsätze.

      Aber soll ich Dir was sagen, was ich als stv. ZF derzeit mache? Ich habe heute Abend die Mannschaft zum Übungsdienst begrüßt, den ZF Beruflich entschuldigt und Neuigkeiten bekannt gegeben. Danach war ich Maschinist am TLF 16/25.
      Und soll ich Dir nochwas sagen? Im Einsatzfall sitz ich zwar vorne, aber nur Links. Staffelfahrzeuge mal ausgenommen, da kommt es auchmal vor dass ich Rechts sitze. Und ganz ehrlich: Ich bin lieber der Praktiker, net der Theoretiker. ;)

      Unser Wehrführer findet diese Lösung aus "Alt&Jung" übrigens sehr, sehr gut - und "stolz" kann ich von mir behaupten, dass seitdem ich "Führungskraft" bin, drei neue Kameraden in unseren Löschzug "geholt" habe.


      Ps: Finde es Allgemein sehr amüsant, dass jeder einen ZF direkt mit zwei roten Pommes am Helm sieht. Aber hey, wenn alles gut klappt habe ich diese beiden Streifen in 2 Jahren auch.

      //Edit
      Doppeltes Zitat gelöscht, keine Ahnung warum das doppelt war.


      Bei uns kann man mit 20 im Regelfall auch noch nicht vorne links sitzen, außer man hat den Führerschein privat gemacht, selbst dann ist das ungerne gesehen. Maschinisten sollen erst einige Jahren Straßenerfahrung haben, bevor sie den C-Führerschein spendiert bekommen. Gemäß meiner Rechnung bist du noch in der Probezeit Einsatzfahrzeuge gefahren?!

      Ich weiß ja nicht wie bei euch das Sytem mit Zügen und Gruppen ist, aber bei uns haben die Zugführer doch schon eine große Verantwortung was die Organisation von Übungs- und Dienstabenden angeht, und vor allem des Miteinaders innerhalb der Wehr, was oftmals eine gewisse Lebens- und auch Führungserfahrung voraussetzt, die viele durch die Tätigkeit im beruflichen Umfeld auch haben.

      Den Gruppenführer als Theoretiker zu bezeichnen zeugt jetzt auch nicht unbedingt von Weitsicht, aber okay.

      Die Mischung alt-jung finde ich auch gut, aber jung fängt für Führungskräfte hier ab Mitte 20 an, nicht nach dem Übertritt.
      Solltest du jetzt nicht der totale Ausnahmefall sein, finde ich eure Variante definitiv nicht gut. Das ist zu früh, und vor allem zu viel.

      In 2 Jahren 2 Streifen? Also du kannst im Jahresrhytmus vom TM zum TF zum GF zum ZF? Ohne jegliche Einsatzerfahrung?

      Ich finde es bei uns auch nicht optimal, aber das bei euch finde ich schon gefährlich schnell, zumal da auch schnell verheizt wird, wenn ich daran denke wie "motiviert" einige hier im Lande sind, mit dem ganzen Mist den sie um die Ohren haben.
      Standard nicht Standart :evil:
    • em-modder schrieb:

      Hauptsächlich Löschangriff aber auch TH allerdings kein VU.
      Bei uns so nicht ganz korrekt. Wir haben auch zu VU Unterrichtseinheiten gemacht. Im Verhältnis aber mehr zu TH. War glaub ne halbe stunde Theorie und dann noch ne Stunde praxis mit Schere & Spreizer. Klar nicht viel aber es wurde gemacht. Zumal es bei uns "überflüssig" wäre, da in meiner Abteilung kein Hydraulischer Rettungssatz vorhanden und die Abteilung mit doch sehr eigen ist ;)

      [Netsky] schrieb:


      Okay. Bei uns in NDS ist er in 2 Teile gestaffelt. Löschangriff und TH. Jeweils dazwischen 40 Stunden Stützpunktausbildung in der eigenen wehr. Wenn dies geschafft ist mussten wir zur Stadtfeuerwehr und dort nochmal ne schriftliche Prüfung schreiben.

      Das wäre bei uns so aufm Dorf gar nicht drin, rein logistisch gesehn.
      Freiwillige Feuerwehr Mosbach Abt. Sattelbach
      Freiwillige Feuerwehr Freiberg am Neckar

      Mein Blog:
      tobiasinindien.wordpress.com
    • In NDS ist der TM 1 und 2 nicht in TH und Löscheinsatz geteilt. Es wird in beiden Inhalten das gleiche behandelt. Der TM 1 bildet die Grundtätigkeit, der TM 2 ist dann 2-4 Jahre später verpflichtend, hier ist ein schriftlicher Test auszufüllen und in der Zeit müssen die 80h abgeleistet werden (in diesen 2 Jahren).
      Wer nach 4 Jahren den TM2 nicht hat "ist aus dem aktiven Dienst der Feuerwehren zu entlassen" (FwVO Niedersachsen).

      Von daher läuft es wohl genauso/ähnlich wie in Trier! ;)
    • ff-hamburg schrieb:


      Bei uns kann man mit 20 im Regelfall auch noch nicht vorne links sitzen, außer man hat den Führerschein privat gemacht, selbst dann ist das ungerne gesehen. Maschinisten sollen erst einige Jahren Straßenerfahrung haben, bevor sie den C-Führerschein spendiert bekommen. Gemäß meiner Rechnung bist du noch in der Probezeit Einsatzfahrzeuge gefahren?!


      Hier muss ich dir sagen, das sehe ich anders. Wer den Lehrgang, den Führerschein, und das Know-How hat soll auch vorne links sitzen. Den Maschinisten insbesondere bei aufwendigeren Brandeinsätzen auszuüben ist eine der wohl wichtigsten Erfahrungen, die man machen kann. Gerade auch hier wieder in Bezug auf den späteren Posten des GF / ZF.

      Brauche ich hier eine Pumpe dazwischen? Wie viele Rohre kann ich versorgen? Macht es Sinn eines mehr zu speisen und dafür den anderen beiden Druck wegzunehmen? Das sind alles Fragen, die sich deutlich besser und einfacher beantworten lassen, wenn man eine Zeit lang Erfahrung als MA gesammelt hat.
      Ihr wisst ja, Feuer brennt in jedem Bundesland anders.
    • @Vereister

      Bin aus Baden Württemberg und bei uns im Kreis wird nur noch zum Truppführer zugelassen, wer das Leistungsabzeichen in Bronze besitzt, weil dass dann als Truppmann Teil 2 gewertet wird, sobald man ein Jahr lang die Grundausbildung besitzt. Dabei spielt es keine Rolle ober das Abzeichen ein Monat oder ein Jahr nach TM 1 gemacht wird.
    • Das mit den 2 Jahren kommt jetzt schon ziemlich hin. Bevor das mit dem Leistungsabzeichen eingeführt wurde kam es allerdings vor, das mache Wehren ihre Mitglieder in einem Jahr Truppmann 1 und 2, Funker, Atemschutz und Truppführer machen ließen. em-modder hat in seinem Beitrag ja schon geschrieben, das bisher die Wehrführer entscheiden konnten wer soweit ist und wer nicht und das ganz ohne Prüfung. Jetzt gibts zumindest das Abzeichen als Leistungsnachweis.
    • Status4 schrieb:

      Wie immer in diesem Forum betreiben wir Wortklauberei. Sicher muss man zw. Dorffeuerwehren und Stadtwehren unterscheiden. Trotzdem muss man der älteren Führungskraft einen (Lebens)Erfahrungsschatz zugestehen, den ein 23-Jähriger nicht hat.

      Ich bin begeistert, dass es in diesem Forum vor junger Führungskompetenz nur so wimmelt und beglückwünsche Euch und Eure Feuerwehren zu diesem großartigen Fakt. Dennoch bin ich der Auffassung, dass ein gewisser Satz an Erfahrung in Kombination mit entsprechenden Lehrgängen erst einen guten FA ausmacht.

      Ihr seht das anders, und das ist in Ordnung, doch bin ich froh, dass in meiner Wehr eine andere Meinung herrscht.

      Ich sage es ganz ehrlich, ich bin jung und froh die Möglichkeit zu haben mich in einer "Stadtwehr" als "Frontsau" austoben zu können bevor ich mir im ELW den Hintern breit sitze.

      Mal abgesehen davon, auch wenn es sicherlich viele User hier anders glauben, ein Fallbeispiel entspricht leider nicht wirklich der Realität. Entscheidungen binnen Sekunden unter Stress richtig zu treffen und das OHNE wirklichen Erfahrungsschatz ist schwierig bis unmöglich.



      Es ist wie immer, was man nicht kennt muss man verdammen! Zwangsläufig ist dann auch nur das Richtig was man sich zu Hause in seinem Suppenteller zusammenbraut. Das man in Deutschland gerne eine Wissenschaft aus der Feuerwehr macht, obwohl sich Anspruch und Wirklichkeit am Nord- und Südpol befinden, bekomme ich hier unten mit Abstand von außen erstmal richtig mit.

      Auch eine Führungspostion ist zum lehrnen da, nach so ziemlich allen haarigen Einsätzen ist bei den Nachbesprechungen immer Punkte zur sprache gekomnmen, welche von der Mannschaft, wie auch vom eingesetzen Führungspersonal hätte anderes/ besser gemacht werden können/müssen. Und da war es wenn ich mich recht erinnere auch völlig Wurst ob der GF/ ZF 50 oder 23 Jahre alt war.

      Im Gegensatz zur fachlichen Komponente lassen sich defiziete in der Menschenführung äußerst selten aufholen (weswegen ich auch behaupte das das Alter der Führungskraft nur eine untergeordnete Rolle spielt).
      "Ich habe unseren alten Freund Udo Lattek in der Halbzeit gesehen,.... er hat geweint."
      Karl-Heinz Rummenigge am Abend des 8. April 2009 in Barcelona
    • Status4 schrieb:

      ff-hamburg schrieb:


      Bei uns kann man mit 20 im Regelfall auch noch nicht vorne links sitzen, außer man hat den Führerschein privat gemacht, selbst dann ist das ungerne gesehen. Maschinisten sollen erst einige Jahren Straßenerfahrung haben, bevor sie den C-Führerschein spendiert bekommen. Gemäß meiner Rechnung bist du noch in der Probezeit Einsatzfahrzeuge gefahren?!


      Hier muss ich dir sagen, das sehe ich anders. Wer den Lehrgang, den Führerschein, und das Know-How hat soll auch vorne links sitzen. Den Maschinisten insbesondere bei aufwendigeren Brandeinsätzen auszuüben ist eine der wohl wichtigsten Erfahrungen, die man machen kann. Gerade auch hier wieder in Bezug auf den späteren Posten des GF / ZF.

      Brauche ich hier eine Pumpe dazwischen? Wie viele Rohre kann ich versorgen? Macht es Sinn eines mehr zu speisen und dafür den anderen beiden Druck wegzunehmen? Das sind alles Fragen, die sich deutlich besser und einfacher beantworten lassen, wenn man eine Zeit lang Erfahrung als MA gesammelt hat.

      Es geht um die Fahrerfahrung. Mit 18 bekommt man den Führerschein, hat dann eine zweijährige Probezeit, also kann man frühestens ab 20-21 über den Maschinisten nachdenken. Daher ist der Lehrgang und der Führerschein im Regelfall auch erst ab 21 möglich.
      Die Fahrerlaubnisbehörde hält dich noch nicht vollständig geeignet deinen PKW zu bewegen, aber du sollst ein Löschfahrzeug unter Einsatzbedingungen lenken dürfen? Das passt nicht.

      Dass eine Maschinistenausbildung für eigen GF durchaus Sinn macht, streite ich nicht ab. Wenn aber zwischen MA, TF, GF und ZF jeweils nur Jahresabstände liegen werde ich wohl kaum Erfahrung sammeln können

      Vereister schrieb:

      Interessant, da die FwDv2 eine 2jährige Ausbildung nach dem TM1 erfordert. Sprich man kann erst nach 2Jahren den TM2 erhalten...
      Nunja, wenn es so gehandhabt wird, bitteschön.


      Wir haben 6 Monate GAL, das entspricht in etwa der Truppmannausbildung, danach erfolgt eine zweijährige Probezeit in der FF, während der natürlich Standortausbildung erfolgt. Trotzdem ist es in der Zwischenzeit möglich weitere Lehrgänge bis zum TF zu besuchen.
      Die Grundausbildung beinhaltet technische Hilfe, allerdings nur sehr grob, es gibt zusätzlich noch einen weiteren optinalen Lehrgang Truppman TH.
      Die gleiche Aufteilung gibt es auch bei den Gruppenführern.

      FFWMOG schrieb:

      Status4 schrieb:

      Wie immer in diesem Forum betreiben wir Wortklauberei. Sicher muss man zw. Dorffeuerwehren und Stadtwehren unterscheiden. Trotzdem muss man der älteren Führungskraft einen (Lebens)Erfahrungsschatz zugestehen, den ein 23-Jähriger nicht hat.

      Ich bin begeistert, dass es in diesem Forum vor junger Führungskompetenz nur so wimmelt und beglückwünsche Euch und Eure Feuerwehren zu diesem großartigen Fakt. Dennoch bin ich der Auffassung, dass ein gewisser Satz an Erfahrung in Kombination mit entsprechenden Lehrgängen erst einen guten FA ausmacht.

      Ihr seht das anders, und das ist in Ordnung, doch bin ich froh, dass in meiner Wehr eine andere Meinung herrscht.

      Ich sage es ganz ehrlich, ich bin jung und froh die Möglichkeit zu haben mich in einer "Stadtwehr" als "Frontsau" austoben zu können bevor ich mir im ELW den Hintern breit sitze.

      Mal abgesehen davon, auch wenn es sicherlich viele User hier anders glauben, ein Fallbeispiel entspricht leider nicht wirklich der Realität. Entscheidungen binnen Sekunden unter Stress richtig zu treffen und das OHNE wirklichen Erfahrungsschatz ist schwierig bis unmöglich.



      Es ist wie immer, was man nicht kennt muss man verdammen! Zwangsläufig ist dann auch nur das Richtig was man sich zu Hause in seinem Suppenteller zusammenbraut. Das man in Deutschland gerne eine Wissenschaft aus der Feuerwehr macht, obwohl sich Anspruch und Wirklichkeit am Nord- und Südpol befinden, bekomme ich hier unten mit Abstand von außen erstmal richtig mit.

      Auch eine Führungspostion ist zum lehrnen da, nach so ziemlich allen haarigen Einsätzen ist bei den Nachbesprechungen immer Punkte zur sprache gekomnmen, welche von der Mannschaft, wie auch vom eingesetzen Führungspersonal hätte anderes/ besser gemacht werden können/müssen. Und da war es wenn ich mich recht erinnere auch völlig Wurst ob der GF/ ZF 50 oder 23 Jahre alt war.

      Im Gegensatz zur fachlichen Komponente lassen sich defiziete in der Menschenführung äußerst selten aufholen (weswegen ich auch behaupte das das Alter der Führungskraft nur eine untergeordnete Rolle spielt).


      Wenn ich im Jahresabstand durchbefördert und ausgebildet werde liegen dazwischen in den wenigsten Fälle mehr als 1-2 große Dinger. Erfahrung sammeln = sehr gering.

      Was die Menschenführung angeht: Die lernt man in den allermeisten Unternehmen wohl auch erst mit steigendem Alter, ich werde mit 20 noch in der Ausbildung sein, die Lebenserfahrung ist sehr gering. Die meisten Führungskräfte in der Feuerwehr haben ihre Führungserfahrung größtenteils aus der Tätigkeit im Berufsleben. Bestimmt ergänzen sich aber beide Felder gut.
      Das Alter hat also doch einen erheblichen Einfluss auf die Befähigung als Führungskraft, zumindest in meinen Augen.
      Es ist allerdings mit Sicherheit auch kein Garant für qualifiziertes Personal.
      Standard nicht Standart :evil:
    • ff-hamburg schrieb:


      Das Alter hat also doch einen erheblichen Einfluss auf die Befähigung als Führungskraft, zumindest in meinen Augen.
      Es ist allerdings mit Sicherheit auch kein Garant für qualifiziertes Personal.


      Eben, man kann nich pauschal sagen, Höheres Alter = besser Führungskraft.
      Es hängt meiner Meinung nach immer noch vom Charakter der Person ab, ob sie eine gute Führungskraft ist oder eben nicht, das Alter ist wohl eher zweitrangig.

      In dem Zusammenhang nenne ich mal den Grundsatz "Fördern durch Fordern" , gerade in Zeiten wo man geeignete Führungskräfte leider nur noch schwer findet, ist es wichtig junge motivierte Leute zu finden und vor allem auch in der Feuerwehr zu halten!
      Übertragung von Verantwortung wirkt da doch bei vielen jungen Leuten motivierend.
    • FFWMOG schrieb:

      Es ist wie immer, was man nicht kennt muss man verdammen! Zwangsläufig ist dann auch nur das Richtig was man sich zu Hause in seinem Suppenteller zusammenbraut. Das man in Deutschland gerne eine Wissenschaft aus der Feuerwehr macht, obwohl sich Anspruch und Wirklichkeit am Nord- und Südpol befinden, bekomme ich hier unten mit Abstand von außen erstmal richtig mit.

      Auch eine Führungspostion ist zum lehrnen da, nach so ziemlich allen haarigen Einsätzen ist bei den Nachbesprechungen immer Punkte zur sprache gekomnmen, welche von der Mannschaft, wie auch vom eingesetzen Führungspersonal hätte anderes/ besser gemacht werden können/müssen. Und da war es wenn ich mich recht erinnere auch völlig Wurst ob der GF/ ZF 50 oder 23 Jahre alt war.

      Im Gegensatz zur fachlichen Komponente lassen sich defiziete in der Menschenführung äußerst selten aufholen (weswegen ich auch behaupte das das Alter der Führungskraft nur eine untergeordnete Rolle spielt).


      Du legst mir hier Worte in den Mund. Ich wiederhole gerne, sicher, man muss zw. Dorf- und Stadtwehr differenzieren. Ich darf aber trotzdem annehmen, dass der 23-jährige nicht die Erfahrung eines 40-jährigen hat. Weder in feuerwehrtechnischer Hinsicht, noch in Menschenführung. Ich bin auch ein Freund des "learning by doing". Es gibt aber Momente in denen man Handeln und nich Lernen soll. Manchmal müssen die Handgriffe sitzen. In der Befehlsgebung wie in der Durchführung.

      Stellt man unsere Argumente mal konkret gegenüber ergibt sich für mich nach wie vor folgendes Bild:

      Pro:

      - "Learning by doing"
      - junge Führungsriege

      Kontra:

      - mangelnde Erfahrung
      - junges Personal mit wenig "Fronterfahrung" wird zum Befehlsgeber gemacht
      - primär "Lehrbuchmeinung" (Praxisfern?)

      Ich schlage vor, wir ergänzen die obigen Listen weiter und lassen Emotionen bei Seite. Die reine Argumentation ist in meinen Augen noch immer die beste Art etwas zu diskutieren.

      ff-hamburg schrieb:



      Es geht um die Fahrerfahrung. Mit 18 bekommt man den Führerschein, hat dann eine zweijährige Probezeit, also kann man frühestens ab 20-21 über den Maschinisten nachdenken. Daher ist der Lehrgang und der Führerschein im Regelfall auch erst ab 21 möglich.
      Die Fahrerlaubnisbehörde hält dich noch nicht vollständig geeignet deinen PKW zu bewegen, aber du sollst ein Löschfahrzeug unter Einsatzbedingungen lenken dürfen? Das passt nicht.


      Nicht zwangsläufig... Führerschein mit 17, C-Schein im Anschluss gemacht, keine Probezeit mehr.

      Lass uns über die Definition von Fahrerfahrung reden. Entwickelt sich diese in Jahren oder in gefahrenen Kilometern? Ich denke zweiteres. In meiner Wehr ist Voraussetzung für das alleinige Führen (wir reden nicht von Sondersignalfahrten) das Ableisten einer gewissen Zahl von KM auf den einzelnen KFZ. Weiterführend dann die Freigabe für Sondersignalfahrten durch Führungspersonal. Simultan hierzu ist natürlich die Schulung an Pumpen und Gerät von Nöten. (Hier leider meiner Meinung nach noch zu Wenig).

      Auf diese Weise ist sichergestellt, dass nur "fähiges" Personal die Fahrzeuge im Einsatz bewegt. In unserer Stadt setzt sich der Großteil der Maschinisten aus 20-25 jährigen zusammen, die auf diese Weise geschult worden sind. Mit Erfolg, alle sind unfallfrei, und das seit bereits mehreren Jahren.

      Warum also nicht so handhaben?

      ff-hamburg schrieb:


      Dass eine Maschinistenausbildung für eigen GF durchaus Sinn macht, streite ich nicht ab. Wenn aber zwischen MA, TF, GF und ZF jeweils nur Jahresabstände liegen werde ich wohl kaum Erfahrung sammeln können.


      Bin ich bei dir.

      WEITER HIER DISKUTIEREN HIER: Junge Führungsriege - pro und contra
      Ihr wisst ja, Feuer brennt in jedem Bundesland anders.

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