Gefahrgutunfall löste Großeinsatz der Feuerwehr aus

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    • Gefahrgutunfall löste Großeinsatz der Feuerwehr aus

      Montagmorgen kam es bei der Spedition DHL zu einem Gefahrgutunfall. Bei Verladetätigkeiten beschädigten zwei Mitarbeiter ein Paket, aus dem sofort ein brennender und stechender Geruch aufstieg. Der zuständige Vorarbeiter evakuierte den gesamten Gebäudekomplex und setze einen Notruf ab. Durch das umsichtigee Verhalten wusste der Leitstellendisponent direkt um die Gefahr und konnte GSG Alarm auslösen. Hätten die zuerst eintreffenden Kräfte vor Ort erst das Gefahrgut erkannt, wäre wertvolle Zeit verloren gegangen.
      Neben einem Dekontaminationsfahrzeug rückte der Halbzug der Feuerwache 1, die Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr 1 mit dem ABC Erkunder, zwei Wechselladerfahrzeuge mit dem Abrollbehältern Atemschutz & Gefahrgut, sowie 2 Rettungswagen und ein Notarzt zur Einsatzstelle aus. Vor Ort fand der Einsatzleiter insgesamt 7 kontaminierte Personen vor, die allesamt über starken Husten und Atemnot klagten. Es wurden 3 Abschnitte eingerichtet: Der Aufbau und die Betreibung des Dekontaminationsplatzes, die Sicherstellung des beschädigten Pakets, sowie die Suche und Rettung der kontaminierten Personen. Die beiden letzteren Abschnitte wurde von Feuerwehrleuten unter schweren Atemschutz und Chemieschutzanzügen (CSA) abgearbeitet.
      Der Fachberater Chemie klassifizierte den Stoff als Acetylsäure und empfahl eine luftdichte Verpackung. Zwei durch CSA geschützte Feuerwehrmänner verpackten das Gefahrgut in einem luftdichten Fass und stellten einen Hochleistungslüfte zur Luftreiningung auf. Die 7 kontaminierten Arbeiter wurden sodann dem Dekontaminationsplatz zugeführt und vom Rettungsdienst behandelt. Keiner musste in ein Krankenhaus verbracht werden.
      Nach circa 2 Stunden war der Einsatz der Feuerwehr beendet.

      Beitrag von D5B_SGW ()

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