Erstens kommt es anders...

  • Auf jeden Fall erstmal eine Sperrung der Strasse um schlimmeres zu vermeiden, würde ich so spontan sagen und dann das Ausmaß der Verletzungen der Personen feststellen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Torcota () aus folgendem Grund: Fullquote entfernt

  • Florian 11/33/1 schrieb:

    Gibt es evtl noch weitere Kräfte außer das HLF auf Anfahrt was man evtl. nachziehen könnte?
    Aktuell ist nur das HLF und der RTW unterwegs sowie die Polizei, die aber innerhalb der nächsten Minute eintreffen sollten.
    Falls ihr nachalarmieren wollt:
    Hauptstützpunkt (Anfahrt + Alarmierung: 15 Minuten)
    • HLF10, FlorianXY 01/HLF10-01, Besatzung 1/7, Belandung: Rüstsatz wie auf eurem VRW, 1000 Liter Wassertank, WBK, Schleifkorbtrage, Gerätesatz Absturzsicherung, Lüfter, vier PA.
    • TLF24/48, FlorianXY 01/TLF24/48-01, Besatzung 1/2, Beladung: FP24/8, 4800 Liter Wassertank, Dachmonitor, Wasserführende Amaturen.
    • MTF FlorianXY 01/MTF-01, Besatzung 1/8, Beladung: Einsatzführungsunterlagen, mehrerer Funkrgeräte (tragbar)
    OF 2 (Anfahrt + Alarmierung 12 Minuten)
    • TSF, Florian 02/TSF-01, Besatzung 1/5, Beladung: 4 PA, PFPN10-1500, Wassersauger.



    Ihr gebt dem IR den Auftrag, den Patienten nach evtuellem Beifahrer zu fragen und sich mal ein Bild von den ausgelösten Airbags zu machen.
    Ebenso geht ihr zum Einsatzleiter, um diesen zu Informieren, dass es evtl. noch einen vermissten Beifahrer gibt.



    Wollt ihr nachalarmieren? Wenn ja, welche Einheit?
    Wie wollt ihr die Versorgungsöffnung schaffen?
    (Dazu: Fahrertür konventionell heraus nehmen oder nur so öffnen, dass sie nur aufgeklappt wird?



    @smuggi83, warum hast du meinen ersten Beitrag komplett zitiert?
    Laut Nutzungsbestimmungen soll man nur den wichtigen Teil heraus zitieren, nicht den gesamten Beitrag.


    110-Jungs die man ruft - 112-Männer die auch kommen!
  • Falls noch nicht versucht, könnte man noch versuchen die Türen von Innen zu öffnen.
    Bis das Resultat der Suche mittels WBK nichts ergibt kann man über Nachalarmierungen nachdenken
    Versorgungsöffnung durch Aufspreizen der Fahrertür. Dazu Fenster runter fahren, Spalt abkleben, Tür an
    Schlossseite aufspreizen, Öffnungsbegrenzer durchtrennen (Bolzenschneider) und Tür dann soweit möglich umklappen
  • Fenster runterfahren?! Nicht bei allen Autos möglich aufgrund von elektr. Fensterhebern. Birgt außerdem noch das Risiko, dass die Glassplitter durch den Spalt nach oben geschossen werden und man somit Personal / Patient gefährdet. Klar ist das abgeklebt. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das so reibungslos klappt.

    Dann lieber auf die klassische Art mit einer Decke / Splitterschutz und dem IR arbeiten und von außen mit dem Federkörner ran.
  • George schrieb:

    Nicht bei allen Autos möglich aufgrund von elektr. Fensterhebern. Birgt außerdem noch das Risiko, dass die Glassplitter durch den Spalt nach oben geschossen werden
    Deshalb soll man auch nicht mehr die Batterien komplett abklemmen um eben noch elektrische Fensterheber zu nutzen oder auch elektrische Sitzverstellung.

    Wird übrigens auch in Lehrgängen gelehrt dass man die Fenster auch runter fahren kann und dann den Spalt weitesgehend abklebt und dann mit dem Federkörner rangeht.
    Die Ignoranz und Faulheit mancher überrascht mich immer wieder!
  • Ok. Da hier jetzt jeder die neue Variante nutzen will - Ok, auch wenn ich selber keine Erfahrung mit dem System habe.

    Der Innere Retter versucht, das Fenster herunter zu fahren - und es funktioniert.
    Dann gebt ihr ihm von außen eine Decke zum Patientenschutz.
    Ihr setzt nun den Spreizer an, um das Schloss aufzudrücken bzw. einen Spalt zum Aufspreizen zu bekommen.



    Nun habt ihr die Tür aufgespreizt.
    Die Besatzung des mittlerweile eingetroffenen HLF hat sich zu euch begeben und ihr gibt dem GF des HLF eine Meldung über die bereits getroffenen Maßnahmen und die erlangten Informationen.

    Der Notarzt untersucht nun die Person durch eure Versorgungsöffnung. (da ich (noch) keine Ausbildung und dementsprechen Ahnung von der Materie RettD und die damit verbundenen Fachausdrücke habe, nur folgende Infos.:
    • Patient eingetrübt
    • Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung
    • verlangsamte Pupillenreaktion.)


    Auf Grund der genannten Befunde will der Notarzt eine schnelle Rettung der Person aus dem Fahrzeug (Schnelle Rettung = Rettung innerhalb von 10-20 Minuten).

    Welche Rettungsmaßnahmen wollt ihr durchführen?
    (Schnelle Rettung über Tür, große Seitenöffnung, Hamburger Modell (Dach ab).
    Wie wollt ihr weiter in Bezug zur vermutlich vermissten Person vorgehen?



    110-Jungs die man ruft - 112-Männer die auch kommen!
  • sb-modder schrieb:

    Wie wollt ihr weiter in Bezug zur vermutlich vermissten Person vorgehen?
    Wie oben beschrieben, Blut an Airbags, Kontrolle/Suche mittels WBK, Ansprache Fahrer


    sb-modder schrieb:

    Welche Rettungsmaßnahmen wollt ihr durchführen?
    Fahrertür ab, anschliessend A-Säule am unteren Längstränger einschneiden und Wegklappen, in die Öffnung dann den Spreizer und die Instrumententafel hochdrücken. Anschliessend kann ich kontrollieren in wie weit der PAtient noch eingeklemmt ist.
    Die Ignoranz und Faulheit mancher überrascht mich immer wieder!
  • Gedanken über die achsgerechte Rettung würde ich mir machen, wenn der Pat nicht mehr eingeklemmt ist und wie viel Zeit der Doc dann einem noch gibt. Unter Umständen kann/muss der Fahrer dann ja auch so oder via Rettungskorsett raus.
    Die Ignoranz und Faulheit mancher überrascht mich immer wieder!
  • mp94 schrieb:

    Zusätzlich zu str1k3r's Maßnahmen kann man, wenn der zeitliche Rahmen es noch erlaubt, B-Säule und Hintertür entfernen, und den Patienten dann noch Achsengerecht aus dem Fahrzeug befreien.

    Florian 11/33/1 schrieb:

    eine achsengerechte Rettung eigentlich schon relativ wichtig
    Soll ich jetzt mal davon ausgehen, dass ihr die große Seitenöffnung machen wollt?

    str1k3r schrieb:

    Blut an Airbags, Kontrolle/Suche mittels WBK, Ansprache Fahrer
    Vom IR kommen folgende Aussagen:
    • Der Fahrer reagiert nicht auf Fragen bezüglich eines Beifahrers.
    • Kontrolle des Sitzes mittels WBK auf dem Sitz: leichte Erwärmung des Sitzes, wobei diese sehr gering ist (Zeit bis zur Kontrolle beachten)
    • Am Airbag ist zwar ein kleiner Blutfleck zu finden, dieser befindet sich aber in der Nähe des Fahrerplatzes.


    Wollt ihr eine Personensuche im angrenzenden Gebiet machen?


    110-Jungs die man ruft - 112-Männer die auch kommen!
  • sb-modder schrieb:

    Wollt ihr eine Personensuche im angrenzenden Gebiet machen?
    Wir nicht, aber wir könnten von der Hauptwache das HLF und MTF anfordern. Jenachdem wann wir geborgen haben, könnten wir dann mit einer Suche beginnen. Es ist trozdem jetzt sehr schwer abzuschätzen ob ein Beifahrer da war, allerdings würde ich davon ausgehen.
    Also:
    Nacharlamieren und nach Rettung des Fahrers -> Personensuche im angrenzenden Gebiet.

    Eigentlich könnte man dann auch noch die POL informieren und mal schauem was die sagen.
  • Der Einsatzleiter gibt der Pol Rückmeldung, die euch aber bei einer evtl. Suche miteinbeziehen würde.

    Florian 11/33/1 schrieb:

    Anzeichen finden, Kofferraum etc?
    Im Kofferraum steht ein Koffer, den ihr der Pol übergebt. Im restlichen Fahrzeug ist nichts aufzufinden.

    Nachalarm der Hauptwache zur Unterstützung.

    Bleibt es bei der großen Seitenöffnung?



    110-Jungs die man ruft - 112-Männer die auch kommen!