Bereitstellung eines privaten "KTWs" für Katastrophenfälle - wie?

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    • Bereitstellung eines privaten "KTWs" für Katastrophenfälle - wie?

      Hallö,

      ich habe mit dem Gedanken gespielt mir im Sommer einen ausgemusterten KTW zuzulegen, der jedoch noch Krankentrage und Patiententransportstuhl hat. Einige Sachen weiß ich bereits, wie zum Beispiel, dass die Blaulichtanlage ausgebaut gehört (dazu auch das Horn), und Hoheitssymbole entfernt gehören. Darum geht es aber nicht.

      Worum es dann geht? Ich würde das Fahrzeug gerne für Katastrophenfälle zur Verfügung stellen. Da ist die Frage: Wie? Muss ich dafür einen "privaten Rettungsdienst" gründen? Oder klemme ich mich da einfach beim ortsansässigen DRK/BRK ein?
      (Warum? Weil hier in Bayern anscheinend keiner einen Preußen in den Hilfsorganisationen haben will. Keine Org hat Interesse, und meine Retthelf Ausbildung ist hier wertlos (obwohl ich "staatlich geprüft" bin). Yay.)
      Außerdem: Darf ich ohne Konzession Leute auf der Trage/dem Stuhl transportieren, wenn diese vom TÜV abgenommen sind? Hat da jemand Erfahrung? Warum ich das Frage? Ich bin regelmäßig Sani bei einer privat Veranstaltung (rechtlich gesehen ein Treffen unter Freunden), und gelegentlich müssen wir tatsächlich einen ins Krankenhaus fahren, weil der die Treppe runter fiel und sich das Band gerissen hat.
    • Idealerweise wäre wohl wenn du für dein Vorhaben einen Verein gründest und dich mit den zuständigen Behörden abstimmst. Dann kannst du evtl. auch bei anderen Veranstaltungen San-Dienste gegen Aufwandsentschädigung anbieten.

      Übrigens dürfen deine Rechtsfragen so nicht beantwortetr werden weil sie sich auf nen konkreten Fall beziehen -> Rechtsberatung.
    • AaronKl schrieb:

      Idealerweise wäre wohl wenn du für dein Vorhaben einen Verein gründest und dich mit den zuständigen Behörden abstimmst. Dann kannst du evtl. auch bei anderen Veranstaltungen San-Dienste gegen Aufwandsentschädigung anbieten.

      Übrigens dürfen deine Rechtsfragen so nicht beantwortetr werden weil sie sich auf nen konkreten Fall beziehen -> Rechtsberatung.
      Da wäre eventuell noch dazu zu erwähnen: Ich wollte die Karre auch Privat nutzen - Winterauto und so. Da wäre der Punkt mit dem Verein wahrscheinlich wieder hinfällig. Und die örtlichen Behörden antworten nicht. Bis auf die Leute vom Landkreis.

      Sind das Rechtsfragen? Ich frage ja "nur", ob das erlaubt ist und ob da jemand Erfahrung drin hat o.o Sollte dem so sein, dann frage ich mal anders:
      Hans Peter hat einen ausgemusterten KTW gekauft. Er geht mit seinen Kumpels einer Freizietaktivität nach, wobei einer sich so verletzt hat, dass er ins Krankenhaus sollte. Darf Hans Peter seinen Kumpel nun auf der Trage transportieren? (Ich hoffe, dass ich das nun allgemein genug gehalten habe)
    • Billy-Rex schrieb:

      ich habe mit dem Gedanken gespielt mir im Sommer einen ausgemusterten KTW zuzulegen, der jedoch noch Krankentrage und Patiententransportstuhl hat. Einige Sachen weiß ich bereits, wie zum Beispiel, dass die Blaulichtanlage ausgebaut gehört (dazu auch das Horn), und Hoheitssymbole entfernt gehören. Darum geht es aber nicht.
      Doch genau darum geht es, denn der TÜV o.ä. entscheidet darüber als was das Auto zugelassen werden kann und was zum Beispiel im Fahrzeug bleiben darf... Liege, Stuhl etc.
      Wenn der TüV dann die Liege als Sitzplatz anerkennen sollte darf darauf jemand transportiert werden, wenn nicht, nunja dann halt nicht.
      Die Ignoranz und Faulheit mancher überrascht mich immer wieder!
    • str1k3r schrieb:

      Billy-Rex schrieb:

      ich habe mit dem Gedanken gespielt mir im Sommer einen ausgemusterten KTW zuzulegen, der jedoch noch Krankentrage und Patiententransportstuhl hat. Einige Sachen weiß ich bereits, wie zum Beispiel, dass die Blaulichtanlage ausgebaut gehört (dazu auch das Horn), und Hoheitssymbole entfernt gehören. Darum geht es aber nicht.
      Doch genau darum geht es, denn der TÜV o.ä. entscheidet darüber als was das Auto zugelassen werden kann und was zum Beispiel im Fahrzeug bleiben darf... Liege, Stuhl etc.Wenn der TüV dann die Liege als Sitzplatz anerkennen sollte darf darauf jemand transportiert werden, wenn nicht, nunja dann halt nicht.
      Ist denn bekannt wie hoch die Chancen stehen, sowas zu behalten?
      Ich habe bereits gelesen, dass eine Zulassung als KTW wegfällt, da zum KTW die Blaulichtanlage gehört. Auch fällt der Wohnwagen weg, da kein Kochplatz mit fließend Wasser. Also wenn dann nur LKW.

      //EDIT: Ich schick morgen mal dem TÜV ne Mail vorbei. Die Frage mit dem KatS ist aber noch nicht geklärt.
    • Hallo Billy-Rex,
      so wirklich zu 100% rechtlich sichere Antworten wird /kann und vor allem darf dir hier keiner geben. Die von dir angedachte Situation ist sehr komplex und hängt von vielen Behörden (z.B. Landratsamt) und Gesetzen (z.B. Landesrettungsdienstgesetz) ab, daher kannst du hier nur einige persönliche Meinungen sammeln.

      Billy-Rex schrieb:

      Ich würde das Fahrzeug gerne für Katastrophenfälle zur Verfügung stellen. Da ist die Frage: Wie?
      Grundsätzlich geht das für Privatpersonen aus meiner Erfahrung heraus so gut wie gar nicht, möglich würde dies am einfachsten über die Zuordnung zu einer HiOrg oder der Gründung eines eigenen privaten Krankentransportunternehmens. Die Gründung eines privaten Krankentransportunternehmens würde allerdings mit einigen Kosten; rechtlichen Verpflichtungen und Auflagen einher gehen und würde in gar keinem! Fall sicherstellen, dass in Katastrophenfällen oder ähnlichem auf dein Fahrzeug zurückgegriffen würde bzw. du damit offiziell eine kranke/verletzte Person transportieren dürftest.

      Billy-Rex schrieb:

      Oder klemme ich mich da einfach beim ortsansässigen DRK/BRK ein?
      Das wäre das sinnvollste, vor allem aber als Privatperson mit Interesse an der Mitarbeit und ohne! ein eigenen KTW bzw. entsprechendes Interesse einen zu betreiben. Präsentierst du dich mit dem KTW und oder entsprechenden Gedanken kommt das selten gut an und könnte unter anderem auch erklären, warum du nicht oder nur schwer in einer HiOrg Fuß fassen kannst.

      Billy-Rex schrieb:

      Außerdem: Darf ich ohne Konzession Leute auf der Trage/dem Stuhl transportieren, wenn diese vom TÜV abgenommen sind?
      Ist das Fahrzeug als PKW oder ? zugelassen darfst du grundsätzlich Leute damit transportieren, aber eben nur als Privatperson und nicht als als Krankentransport. Zum offiziellen Transport einer Person mit deinem KTW benötigst du neben der Genehmigung durch den TÜV noch verschiedene andere Genehmigungen um auf rechtlich sicherer Seite zu sein. Obendrein braucht es neben entsprechenden Eintragungen und Abnahmen vom TÜV noch regelmäßige Kontrollen der Trage und des Tragestuhl gemäß verschiedener anderer Gesetze / Verordnungen um damit bzw. darauf Personen transportieren zu dürfen.

      Billy-Rex schrieb:

      und gelegentlich müssen wir tatsächlich einen ins Krankenhaus fahren, weil der die Treppe runter fiel und sich das Band gerissen hat.
      Die Frage ist, braucht man dafür tatsächlich eine Trage bzw. ein Tragestuhl? Bzw. ist ein KTW für solch ein Patienten überhaupt ein geeignetes Transportmittel?
      Bei der ersten Frage muss man sicher sagen, dass man viele entsprechende Patienten einfach und ohne große Probleme mit dem eigenen PKW transportieren kann. In den Fällen in denen ein einfacher und unkomplizierter Transport im eigenen PKW nicht möglich ist muss man die Frage stellen ob ein KTW ein geeignetes Transportmittel für solch einen Patienten ist?
      Im Fall der zweiten Frage muss sagen, dass gerade bei einer unklaren Verletzung und oder stärkeren / starken Schmerzen ein eigener KTW kein geeignetes Transportmittel ist. Neben dem ggf. notwendigen Transport der Person auf einer Trage kann zu einer ordentlichen Versorgung auch eine entsprechenden kl. Diagnostik durch Rettungsfachpersonal (= mind. RettSan mit Erfahrung und eher aufwärts); Schienung und ggf. sogar eine Schmerztherapie vor Ort gehören. Gerade ein eigener KTW kann also durchaus das "falsche" Transportmittel für einen von dir angedachten Patienten sein, aber auch ein KTW des öffentlich rechtlichen Rettungsdienst kann ggf. nur bedingt geeignet sein für den Transport.
      Da du "nur" Rettungshelfer bist stellt sich außerdem die Frage nach der gesetzmäßigen Besetzung des Fahrzeuges, denn dafür braucht es in den meisten Bundesländern mindestens einen Rettungssanitäter. Obendrein musst du dir die Frage stellen und auch stellen lassen, ob du überhaupt ausreichend dazu qualifiziert bist entsprechende Verdachtsdiagnosen zu stellen bzw. Patienten entsprechend sachlich & fachlich korrekt zu versorgen/betreuen.

      Billy-Rex schrieb:

      und meine Retthelf Ausbildung ist hier wertlos (obwohl ich "staatlich geprüft" bin)
      Staatlich geprüft hin oder her, die Ausbildung von Rettungshelfern und Rettungssanitätern endet in einer Qualifizierung nach den Vorgaben der Bundesländer. Zu gut deutsch, du hast eine länderspezifische berufliche Qualifikation und definitiv keine! staatlich anerkannte Berufsausbildung. Die Qualifizierung zum Rettungshelfer / Rettungssanitäter gemäß den Vorgaben der Bundesländer führt dazu, dass der Rettungshelfer oder Rettungssanitäter länderübergreifend ggf. nicht oder nur nach Erfüllung entsprechender Auflagen anerkannt wird. Die Absolvierung einer entsprechenden "Ausbildung" bei gewissen Schulen oder zu entsprechend fragwürdigen Bedingungen kann außerdem dazu beitragen, dass die Ausbildung nicht anerkannt wird.
      Die fehlende Anerkennung hat also nicht unbedingt etwas mit dir und deiner Person zu tun, sondern vll. viel mehr damit wo bzw. wie du zu der Qualifikation gekommen bist.
    • @BlueCool
      Zu meiner Vorgeschichte mit den örtlichen HiOrgs: Der nächste ASB ist eine Stunde Fahrtzeit weg (München, olé!), wobei die Interesse an meiner Person gezeigt haben. Die Johanniter an dem Ort, wo ich arbeite, zeigten null Interesse und ich warte seit einem Jahr auf eine Rückmeldung, als was man mich denn mit meiner Ausbildung einsetzen darf. Die lokale Feuerwehr macht leider nicht das, was ich vorher bei der Feuerwehr machte (und wo meine Interessen liegen): IuK. Den beiden THW OV im Ort habe ich mich per Email vorgestellt - null Reaktion.

      Zu den bisherigen Vorfällen bei der Veranstaltung, wo ich den Sani gemacht habe: Das meiste ist Pflasterkleben. Danach kommt Leute ins Krankenhaus fahren, weil diese eine Platzwunde haben, oder, wie geschildert, die Stufe auf der Treppe falsch erwischt haben. Der Fuß bei der Person war angeschwollen, Pat hatte so weit keine weitere Schmerzen außer in der Fußregion gehabt, und dann auch nur leichte bei Bewegung. Ja, ich habe geprüft, ob es sich dabei um eine interne Blutung handelt, dem war nicht der Fall, da sich die Schwellung sehr "weich" angefühlt hat. Blutdruck und Puls waren ebenfalls normal. So ein Tragestuhl wäre schon geil gewesen, so mussten wir den Pat zu zweit, Schulter an Schulter zum Auto helfen.
      Es gab nur einen Fall, wo wir tatsächlich einen RTW gebraucht haben, und das war ein Hexenschuss. Ich kenne meine fachlichen Grenzen, demnach weiß ich ja auch, wann "Verstärkung" anzufordern ist.

      Man hat mir bei der Ausbildung zum Retthelf erzählt, dass der Retthelf NRW was besonderes wär', da dieser von einer staatlichen Stelle geprüft wird. So wird dabei sichergestellt, dass die Landesgesetze eingehalten werden. Und ich weiß, dass es sich dabei um keine Berufsausbildung handelt. Ich hatte diese Ausbildung bei der lokalen Rettungsdienstschule der Feuerwehr gemacht.

      Außerdem fällt die Besetzung nach Gesetz wieder flach, da durch Mangel der Sondersignalanlage das Fahrzeug nur für nicht qualifizierte KT hergenommen werden kann, und somit auch kein KTW nach Norm ist, sonder nur ein "Krankentaxi" mit mehr Ausstattung.
    • Billy-Rex schrieb:

      habe ich mich per Email vorgestellt - null Reaktion.
      Ähm...ja.
      Ganz ehrlich, eine Vorstellung per E-Mail ist ja ganz nett, eigentlich sollte das aber persönlich passieren. Versuch doch einfach über die Website; den Facebookauftritt; per E-Mail oder Anruf mal herauszufinden wann die HiOrg vor Ort einen Dienstabend hat und geh dort mal direkt hin und stell dich vor. Ein persönliches kennenlerne / vorstellen ist immer um Welten einfacher und verbindlicher, wie eine Vorstellung per Mail.

      Billy-Rex schrieb:

      Ja, ich habe geprüft, ob es sich dabei um eine interne Blutung handelt, dem war nicht der Fall, da sich die Schwellung sehr "weich" angefühlt hat.
      Da sind wir doch schon beim kritischen hinterfragen und das ohne jetzt böse zu meinen.
      Du redest davon, dass du deine Grenzen kennst und auf der anderen Seite redest du von "interne Blutung" und schließt einer innere Blutung aufgrund eines sehr "weichen" Gefühls aus. Diese zwei Aussagen im Zusammenhang mit dem Wunsch nach einem eigenen KTW, der dann nur ein Krankentaxi sein soll, lassen dich ggf. etwas fragwürdig erscheinen.

      Billy-Rex schrieb:

      So ein Tragestuhl wäre schon geil gewesen, so mussten wir den Pat zu zweit, Schulter an Schulter zum Auto helfen.
      Was ist denn daran schlimm jemanden zu stützen und ihn zum Auto zu bringen? Das ist doch eine relativ einfache Sache und kann ggf. mittels Bürostuhl einfacher gestaltet werden.

      Billy-Rex schrieb:

      dass der Retthelf NRW
      Da haben wir doch schon eine Ursache für die mangelnde Anerkennung!
      Der Rettungshelfer NRW ist die geringste rettungsdienstliche Qualifikation die man erwerben kann, dieser ist fast vergleichbar mit dem Sanitäter / Sanitätshelfer/Einsatzsanitäter der HiOrg. Der Rettungshelfer NRW wird aufgrund seines geringen Ausbildungsumfangs und trotz einer staatlichen Prüfung eigentlich nur in NRW anerkannt, außerhalb von NRW wird er nicht oder nur nach Erfüllung gewisser Auflagen anerkannt. Die fehlende Anerkennung fußt unter anderem darauf, dass der RettHelfer NRW nur ein 80 stündiges Praktikum an einer Rettungswache macht und kein klinisches Praktikum.

      Billy-Rex schrieb:

      "Krankentaxi"
      Da sind wir doch beim nächsten Knackpunkt, bislang ging es immer um ein KTW und jetzt geht es plötzlich um ein Krankentaxi bzw. einen nicht qualifizierten Krankentransport. Jemand mit einer akuten Verletzung / Erkrankung ist, sofern er nicht eigenständig bzw. mit einem privaten Fahrzeug transportiert werden kann, eindeutig ein Patient für ein qualifiziertes Rettungsmittel. Für den Transport einer akut erkrankten / verletzten Person mit deinem KTW/Krankentaxi wirst du nirgends eine offizielle Genehmigung bekommen, das gibt die Situation einfach nicht her.

      Verfolge ich deinen Plan kann ich dir nur einen Rat bezüglich dem Fahrzeug geben, lass die Anschaffung bleiben. Kann jemand mit einer Bagatellverletzung ohne große Komplikationen (z.B. auch Schmerzen) eigenständig zum Auto gelangen, dann lass ihn von Freunden; einem Taxi oder sonst was ins Krankenhaus fahren und in allen anderen Fällen wähle die örtliche Nummer der Leitstelle bzw. den Notruf und lass Profis kommen.

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    • Ist die Ausbildung wirklich so schlecht? Man hat die uns als das geilste verkauft, was dir als FFler passieren kann. Hätte man mir das so bei den Johannitern erzählt, wäre ja alles in Ordnung gewesen, dann hätte ich das ja verstanden. Das einzige was man mir sagte war "ist nicht die Bayrische Ausbildung, geh nach Hause, bist nicht zu gebrauchen". Der ASB in München reagierte ganz anders, weswegen mich das bei der JUH ja so aufregte. Die sagten nämlich "Voll geil, fährste beim zweiten Abmarsch mit".
      Und der KTW wird ja dann zum Krankentaxi, weil die Sondersignalanlage fehlt und somit nicht mehr als KTW zählt.
      Und ja, interne Blutung haben wir gelernt, weswegen ich das zu meinen Kompetenzen zähle.
      Ich habe mich per Email vorgestellt, da es so auf der Webseite stand. Unter Umständen hätte ja auch von denen eine Antwort mit "Komm ma vorbei" gereicht. Aber das wäre ja wieder zu viel.

      Ich glaub ich lass es bleiben. Gammel ich eben weiter Zuhause rum. Meh.
    • Du darfst weder im Tragestuhl noch auf der Trage Personen transportieren.
      Das ist grundsätzlich nur auf M1-geprüften und fest verbauten Sitzen erlaubt.

      Für alles andere braucht es eine offizielle Beauftragung zum Krankentransport und eine ärztliche Verordnung.
      Auch die Taxen mit Tragestuhl im Bereich unqualifizierte KTP müssen die Patienten für die Fahrt auf einen regulären Sitzplatz umsetzen.
      Dass das in der Realität quasi nie passiert möcht
      Standard nicht Standart :evil:
    • Billy-Rex schrieb:

      Ich glaub ich lass es bleiben. Gammel ich eben weiter Zuhause rum. Meh.
      Mal unabhängig von deinem Krankentaxi Dinges, mit dem du dir in einer HiOrg sowieso nur komische Blicke einfangen würdest!

      Und warum nicht einfach neu anfangen? Ein Bekannter ist eigentlich RA, da er es aber beim Bund gelernt hat und da auch noch andere tolle Sachen gemacht hat, bekommt er die bestätigung nicht und hat bei uns auch die San-Ausbildung neu gemacht!

      Billy-Rex schrieb:

      Die lokale Feuerwehr macht leider nicht das, was ich vorher bei der Feuerwehr machte (und wo meine Interessen liegen): IuK.
      Da gibt es in Bayern ja die Unterstützunggruppen Örtliche Einsatzleitung. Einfach mal nach der für deinen Landkreis suchen ("UG ÖEL Landkreisname)
      Ich bin zu neunzig Prozent der Meinung, dass achtzig Prozent der Bevölkerung hundertprozentig zu verarschen sind.

      (Dieter Hildebrandt 1927-2013)
    • Die lokale JUH hat mir nur einen "in der Woche für mehrere Wochen" Kurs angeboten. Findet mir den Arbeitgeber, der mir dafür frei gibt und nicht meinen Urlaub konsumiert. Den damaligen Retthelf konnte ich mir erlauben, da ich Student war, da war das kein Problem zwei Wochen zu fehlen. Außerdem zeigte die JUH 0 Interesse an meiner Person, obwohl ich angeboten habe, mich bei denen um die IT zu kümmern (die Leute regten sich selbst darüber auf), und ich blieb nach dem Übungsabend auch da, was sonst keiner außer die Führungsebene und ein anderer machte. Ich bekam nie eine Rückinfo, oder sonst was. Ich interpretiere sowas als "Eigentlich wollen wir dich nicht".

      Die UG ÖEL habe ich auch gefunden (habe ja ursprünglichst mich beim Landratsamt erkundigt, worauf mir der Kreisbrandmeister antwortete), das Problem ist, dass diese von der lokalen Feuerwehr unterstützt werden, wo dieses Fahrzeug hinfährt. Und die, die das Gerät dorthin fahren, sind der Einheitsführer und sein Vertreter. Yay.
    • TH3LASTLINE schrieb:

      Das ist nach wie vor dein Urlaub/ deine Freizeit. Warum möchtest du einen Arbeitgeber, der dir dafür frei gibt?
      Also im Sinne von unbezahltem Urlaub, der nicht den gesetzlichen Urlaubsanspruch aufbraucht, könnte man da unter Umständen ja sicherlich Lösungen finden mit vielen Arbeitgebern. Kommt aber drauf an ob man sich x Wochen unbezahlt frei nehmen würde.

      Ich als Arbeitgeber würde, sofern es die finanzielle und betriebliche Situation zulässt, nem Mitarbeiter für ne notfallmedizinische / sanitätsdienstliche Ausbildung durchaus 2 Wochen bezahlten Urlaub schenken. Nicht nur, dass ich damit noch mindestens nen weiteren qualifizierteren Erst-Helfer im Betrieb hätte, halte ich die Förderung von Ehrenämtern durchaus für sehr wichtig.
    • TH3LASTLINE schrieb:

      Billy-Rex schrieb:

      Findet mir den Arbeitgeber, der mir dafür frei gibt und nicht meinen Urlaub konsumiert.
      Das ist nach wie vor dein Urlaub/ deine Freizeit. Warum möchtest du einen Arbeitgeber, der dir dafür frei gibt?
      Weil, wie jemand hier sagte, dass der RH 160 Theoriestunden (außer in NRW anscheinend) sind. Das sind vier Wochen, bzw. 20 Tage. Das wars dann quasi mit meinem Urlaub. Und dann ist da immer noch das Problem mit der HiOrg. die JUH um der Ecke ist in dieser Hinsicht gestorben, da diese kein Interesse an mir zeigten. Und ich tue mich sehr schwer für irgendwas Interesse zu zeigen, wenn nichts zurück kommt. Der ASB in München ist zu weit weg um dort regelmäßig bei Übungsabenden mitzumachen.
      Ich hatte ja auch schon mit dem Gedanken gespielt den RS an einer "Fernschule" (die, die im Rettungsmagazin immer wieder Werbung macht) zu machen, und dann einen qualifizierten KT hier im Ort aufzumachen. Das Problem: Die Prüfung zur Ortskenntnis. 100 Fragen, 10 dürfen falsch sein. Dafür bin ich einfach eine Niete im Orte merken.

      Ich bedanke mich für den Aufwand mich motivieren zu wollen, aber ich denke ich werde einfach in meine Existenzkrise zurückfallen und weiter virtuelle Leben retten.


      AaronKl schrieb:

      Ich als Arbeitgeber würde, sofern es die finanzielle und betriebliche Situation zulässt, nem Mitarbeiter für ne notfallmedizinische / sanitätsdienstliche Ausbildung durchaus 2 Wochen bezahlten Urlaub schenken. Nicht nur, dass ich damit noch mindestens nen weiteren qualifizierteren Erst-Helfer im Betrieb hätte, halte ich die Förderung von Ehrenämtern durchaus für sehr wichtig.
      Das ist sehr löblich von dir. Ich habe mich im Betrieb angeboten zur Weiterbildung zum Betriebssani (ich arbeite an einem Logistikpark, wir bekommen regelmäßig besuch von den erwähnten JUH, gelegentlich sogar vom nächsten Christoph). Am nächsten Tag kam dann die Sekretärin an und hat mich zum Ersthelfer ernannt. Ich warte seitdem auf eine Erste Hilfe Ausbildung.
    • Billy-Rex schrieb:

      Ich hatte ja auch schon mit dem Gedanken gespielt den RS an einer "Fernschule" (die, die im Rettungsmagazin immer wieder Werbung macht) zu machen, und dann einen qualifizierten KT hier im Ort aufzumachen. Das Problem: Die Prüfung zur Ortskenntnis. 100 Fragen, 10 dürfen falsch sein. Dafür bin ich einfach eine Niete im Orte merken.
      Versuchs einfach. Man. Notfalls suchst dir dann als RS halt eben ne Anstellung als RS.

      Sorry, aber mit der Einstellung, wird es auch nichts. Verfolge deine Träume und Kämpfe dafür!
    • AaronKl schrieb:

      Notfalls suchst dir dann als RS halt eben ne Anstellung als RS.
      Wofür ich auch wieder den Personenbeförderungsschein brauche, der die Ortskundeprüfung voraussetzt, es sei denn ich werde Fahrer vom RTW. Weil das anders ist. Warum auch immer.
      Außerdem möchte ich ja nicht beruflich in die Rettung rein, soll ja ein Hobby bleiben. Das mit dem beruflichen KT war nur ein Gedankenspiel von mir, keinesfalls mein Traum. Mein Traumjob ist der Verkauf einer Substanz, die aktuell noch illegal ist, wo ich aber hoffe, dass sich das mal ändert. Ist aber am Thema vorbei.
    • Wenn ich mir diesen Thread so durchlese finde ich eigentlich nur ein einziges Problem: Dein Selbstvertrauen.

      Es wurden dir bereits mehrere Möglichkeiten aufgezählt, wie du aus deiner misslichen Lage herauskommen könntest, alle wurden von dir aber abgelehnt. Grund hierfür waren immer Selbstzweifel.

      Nehmen wir einfach mal beispielsweise deinen Dienstabend bei der JUH: Du warst noch ziemlich lange da und hast dich hinterher noch mit der Führungsetage unterhalten. Soweit so gut. Ich lese aus deinem Posting heraus, dass du nach diesem Abend auf eine Antwort von ihnen, sei es nun ein Anruf oder eine Mail, gewartet hast. Selbst aktiv geworden bist du aber nicht. Mir stellt sich die Frage: Warum nicht?

      Wieso hast du nicht 1-2 Tage gewartet und dann selber mal zum Hörer gegriffen? Es gibt im Grunde nur 2 Antworten die du dann bekommen könntest: 1. Ein Ja - Dann wäre alles gut gewesen. Und 2. Ein Nein. Natürlich wäre die 2. Antwortmöglichkeit doof, aber dann hat man wenigstens eine klare Aussage und muss nicht irgendwelche Aussagen in Dinge interpretieren, die nie passiert sind.

      Du drängst dich hier ziemlich in eine Opferrolle, aber da musst du dich auch selber wieder rausholen. Wenn ich eines gelernt habe, ist es, das Chancen oder "Glück" nicht einfach an deine Tür klopfen, sondern du selber dafür arbeiten musst. Und dieser Mut fehlt dir. Einfach mal für seine Ziele kämpfen, und damit meine ich nicht einfach nur eine E-Mail schreiben.

      Zu deinem eigentlichen Traumjob sage ich mal nichts.
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    • AaronKl schrieb:

      Also im Sinne von unbezahltem Urlaub, der nicht den gesetzlichen Urlaubsanspruch aufbraucht, könnte man da unter Umständen ja sicherlich Lösungen finden mit vielen Arbeitgebern. Kommt aber drauf an ob man sich x Wochen unbezahlt frei nehmen würde.
      Ich als Arbeitgeber würde, sofern es die finanzielle und betriebliche Situation zulässt, nem Mitarbeiter für ne notfallmedizinische / sanitätsdienstliche Ausbildung durchaus 2 Wochen bezahlten Urlaub schenken. Nicht nur, dass ich damit noch mindestens nen weiteren qualifizierteren Erst-Helfer im Betrieb hätte, halte ich die Förderung von Ehrenämtern durchaus für sehr wichtig.
      Boah erzählt hier doch nicht immer so einen Unsinn. Der Arbeitgeber hat sogar die Pflicht einen für Ausbildungen im KatS entgeltlich freizustellen und kann sich dann das Geld wiederholen. Das geht auch nicht vom Urlaubsanspruch ab. Je nachdem wie groß der Betrieb dann wirklich ist geht das natürlich einfacher oder schwieriger...
      Die Ignoranz und Faulheit mancher überrascht mich immer wieder!