"Mobile Retter e.V." - First Responder 2.0?

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    • Nur ganz kurz, ein kleines Update meinerseits: Ich habe vor kurzem die Ersteinweisung zu diesem System besucht. Die Frage der Versicherung konnte geklärt werden: Es besteht sowohl eine Unfallversicherung (über die kommunale Unfallversicherung) als auch eine Haftpflichtversicherung. Letztere beschränkt sich allerdings tatsächlich auf Maßnahmen der ersten Hilfe, da die Alarmierung ja auch rein zur ersten Hilfe stattfindet. Alles was darüber hinaus geht, macht der Helfer komplett eigenverantwortlich.

      Auch sonst fand ich die Veranstaltung recht aufschlussreich. Im Großen und Ganzen bestand der Tag aus zwei Teilen: aus einer theoretischen Einweisung in das System samt Handy-App und einem praktischen HLW-Training inklusive Kinderreanimation und Verwendung eines AED. Dieses praktische Training muss jährlich wiederholt werden um einen gewissen Standard einzuhalten. Unterschied zu den AED-Rezertifizierungen der HiOrgen ist in meinen Augen vor allem, dass man sich hier tatsächlich auf die Mund-zu-Mund- bzw. Mund-zu-Nase-Beatmung beschränkt, da das ganze System ja wie gesagt auf die erste Hilfe ohne großartige Ausstattung ausgelegt ist. War für mich sehr ungewohnt aber gar nicht verkehrt, das mal wieder zu beüben.

      Interessant fand ich vor allem, wie schnell sich das System in der Region verbreitet bzw. wie viele Leute sich dafür bereits begeistern haben lassen. Ich war auch erstaunt darüber, dass tatsächlich nicht nur haupt- und ehrenamtliche Sanitäter oder Feuerwehrler daran teilnehmen sondern auch THW'ler, ArzthelferInnen, KrankenpflegerInnen oder sogar AltenpflegerInnen da anzutreffen waren. Auch vereinzelte Ärzte sind wohl bereits mit dabei.

      Bin gespannt wie sich das Ganze entwickelt - und vor allem auf den ersten Alarm... Werd hier berichten, wenn sich was neues ergibt, wenn das so gewünscht ist. Bin dem ganzen Unterfangen auf jeden Fall sehr positiv eingestellt und absolut davon überzeugt :)

      Gruß
      Jonny
    • Mein Vorschlag wäre ja jedem Mitglied nach der Unterweisung noch eine Taschenmaske als Merch mitzugeben :D Nein, ohne Spaß meiner Meinung sollte man gerade den Ersthelfern ohne HiOrg-Erfahrung von diesen Dingern erzählen, wenn man schon mit bloßer Mund-zu-Mund-Beatmung arbeitet.
      Wenn ihr zufrieden seid mit dem was ihr habt. Wenn ihr glücklich seid mit dem was ihr macht.
      Wenn ihr nicht neidisch seid auf jede kleine Kleinigkeit. Wenn ihr zufrieden mit euch seid.
    • SJonny wrote:

      Letztere beschränkt sich allerdings tatsächlich auf Maßnahmen der ersten Hilfe, da die Alarmierung ja auch rein zur ersten Hilfe stattfindet. Alles was darüber hinaus geht, macht der Helfer komplett eigenverantwortlich.
      Man sollte ja eh nur machen was man beherrscht und dann ist das Risiko eines Haftpflichtfalls auch nicht so riesig. Und gerade in der normalen Erste-Hilfe muss man da auch nichts riskieren, was man nicht vernünftig beherrscht und mehr als lebensrettende Sofortmaßnahmen sind...

      SJonny wrote:

      Flo. Weserbergland wrote:

      Mein Vorschlag wäre ja jedem Mitglied nach der Unterweisung noch eine Taschenmaske als Merch mitzugeben :D
      Ist genau so geschehen :)
      Taschenmaske oder Beatmungstuch? Letzteres wäre irgendwie sinnvoller - ne Taschenmaske passt ja z.B. net an den Schlüsselbund.
    • SJonny wrote:

      Hoppla, natürlich ein Beatmungstuch, also sowas ähnliches: Klick
      Das ist vernünftig, yep. Ich mein ne Taschenmaske is noch 'n Ticken netter, aber wenn man häufig ohne Gepäck unterwegs ist, unnötig. Hätte ich immer fast nen Rucksack oder Aktenkoffer dabei, würde ich ne Taschenmaske ja bevorzugen - aber wenn die daheimliegt hilft die bei der Rea vor mir natürlich nichts.
    • Meine Güte, kommt im Endeffekt auf das gleiche raus :rolleyes: Der Platz ist halt so ne Sache - aber bei mir passt die auch in die Hosentasche :whistling:
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      Wenn ihr nicht neidisch seid auf jede kleine Kleinigkeit. Wenn ihr zufrieden mit euch seid.