Angepinnt Allgemeines zur Port-Freischaltung im Router

  • Allgemeines zur Port-Freischaltung im Router

    Allgemeines
    Wer einen Router hat, wird wohl kaum von Anfang an ohne Probleme im Multiplayer spielen können. Das ist kein Problem mit EMERGENCY 4 und auch kein generelles Problem mit dem Router - man muss dem Gerät nur sagen, was rein und raus darf und was nicht.

    Eigentlich hat jeder Router ein Webinterface, also eine Seite im Browser, über die man die Einstellungen des Routers aufrufen kann. Der Router muss so eingestellt werden, dass alle Daten die EMERGENCY 4 vom eigenen Rechner sendet in das Internet geleitet werden können und alle Daten die andere Spieler über EMERGENCY 4 senden auch empfangen werden können.

    Router konfigurieren
    Zunächst muss man auf den Router zugreifen. Dies geschieht entweder über die IP-Adresse des Geräts oder über vordefinierte Adressen. Für die gängisten Router lauten diese:

    AVM FritzBox: fritz.box
    T-Online Speedport: speedport.ip
    Vodafone EasyBox: easy.box
    Netgear-Router: routerlogin.net

    Funktioniert keines dieser Adressen, kann man im Browser auch die IP-Adresse des Routers eintippen. Meist ist das 192.168.0.1. Falls nicht, kann über die Tastenkombination Windows-Taste und R sowie über die anschließende Eingabe von cmd die Konsole von Windows aufgerufen werden. Nach der Eingabe von "ipconfig" (ohne Anführungszeichen und dem Drücken der Enter-Taste wird die IP-Adresse des Routers in der Zeile "Standardgateway" angegeben.

    Siemens: 192.168.2.1

    Im Anschluss kann die jeweilige Adresse bzw. IP-Adresse in der Adresszeile des Browser eingegeben werden - genau da, wo ihr auch andere Internet-Adressen eingeben würdet. Die Anmeldedaten für den Router findet man entweder im Handbuch oder auf der Unterseite des jeweiligen Routers.

    Generell unterscheidet sich die weitere Vorgehensweise von Router zu Router. Ein Port ist für den Router wie eine Tür und ihr müsst ihm sagen, dass er die Tür "aufschließen" soll. Vielfach funktioniert dies bei den meisten Routern über die Funktion "Portfreigabe". Hier muss zunächst der jeweilige Port mit den dazugehörigen Protokoll angegeben werden, zudem muss die IP-Adresse des eigenen Rechners angegeben werden. Hierbei ist zu beachten, dass die interne Adresse des PCs im eigenen Netzwerk gemeint ist - also die Adresse, die der Router eurem PC zuweist. Normalerweise bekommt der PC vom Router immer eine feste Adresse zugewiesen. Alternativ bieten einige Router auch die Angabe eines Computernamens an - die Zuweisung erfolgt dann automatisch.

    Folgende Ports müsst ihr aufmachen:
    • Port 80
    • Port 58282 für TCP
    • Port 54321 für TCP
    • Port 12345 für UDP
    • Port 54321 für UDP
    Port 80 kann in der Regel ignoriert werden, da dieser bereits standardmäßig freigeschaltet ist. Sollte dies nicht der Fall sein, würdet ihr nicht einmal in das Internet kommen.

    Sollte bei der Portfreigabe nicht die Eingabe einer IP-Adresse notwendig gewesen sein und wurde auch kein Rechnername ausgewählt, müsst ihr noch die Portweiterleitung aktivieren. Dort müsst ihr die Portnummer und die IP-Adresse bzw. den Namen eures Rechners eingeben. Dann solltet ihr eigentlich einen Server aufmachen können, der auch von anderen gefunden werden kann.

    Verschiedene Router-Typen
    Für spezifische Hinweise zu Routern von verschiedenen Herstellern bitten wir darum, die einzelnen Hilfethemen zu einzelnen Router-Typen zu beachten:

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  • Speedport-Router (Deutsche Telekom)

    Die Speedport-Router der Deutschen Telekom lassen sich über die Adresse speedport.ip im Browser aufrufen.
    • Wähle links unter in der Kategorie "Konfiguration" die Option "Netzwerk" aus.
    • Klicke unten auf die Option "NAT & Portregeln", anschließend wird eine neue Regel geöffnet.
    • Setze zunächst oben den Haken "Portregel aktivieren" und vergib dann einen neuen Namen für die Regel.
    • Unter "Art der Regel" sollte die Option "Port Weiterleitung" von Anfang an gesetzt sein. Falls nicht, muss diese Option gewählt werden.
    • Bei "Gültig für Gerät" wähle das passende Netzwerkgerät aus. Dabei handelt es sich um den Computer, für den der Port freigeschalten werden soll.
    • Nachfolgend müssen die Ports aus der Liste im Beitrag weiter oben mit dem passenden Protokoll in das Menü eingetragen werden.
    • Über den Button "Speichern" wird die Regel angewandt und der Port freigegeben.
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  • fritzbox-Router

    Die fritz.box-Router lassen sich über die Adresse fritz.box im Browser aufrufen.
    • Wähle links unter der Kategorie "Internet" die Option "Freigaben" aus.
    • Klicke zunächst auf "Neue Portfreigabe".
    • Setze - wenn nicht bereits geschehen - den Haken bei "Portfreigabe aktiv für" und wähle im Dropdownmenü "Andere Anwendungen".
    • Gib unter "Bezeichnung" einen beliebigen Namen ein.
    • Wähle unter "Protokoll" das passende Protokoll.
    • Trage unter "Von Port" und "An Port" den gewünschten Port ein.
    • Unter "An Computer" muss der Name des PCs gewählt werden, an den die Weiterleitung erfolgen soll.
    • Bestätige mit einem Klick auf "OK" deine Eintragung und wiederhole sie für die anderen Ports.


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  • easyBox-Router (Vodafone)

    Die easy.box-Router lassen sich über die Adresse easy.box im Browser aufrufen.
    • Suche in dem Reiter "Startseite" zunächst deinen PC heraus und notiere die IP
    • Klicke anschließend auf "Daten"
    • Über den Punkt NAT und den Unterpunkt "Port Mapping" gelangt man zur richtigen Seite
    • Mit einem Klick auf den Button mit dem Blatt können neue Einträge verfasst werden
    • In das erste Kästchen kommt die notierte IP
    • In die folgenden beiden Kästchen kommt der zu öffnende Port rein
    • Das Kästchen "Aktiviert" anklicken um den Port zu aktivieren
    • ÜBer den "Enter" Button die Einstellungen speichern


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