RTW bei einer Freiwilligen Feuerwehr

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    • BlueCool schrieb:

      Das liest sich für mich ganz klar so, dass man auch Sanitätsdienste übernimmt.
      Würde ich nicht so interpretieren. Damit ist wohl NICHT die Absicherung der Fußballpartie FC XY gegen TSV Z gemeint (das täglich Brot der HiOrg OV'S), sondern die Absicherung von Vorführungen beim TdoT oder meinetwegen auch mal von sonstigen Veranstaltungen mit Feuerwehrbezug (Musikantenzug, Frühschoppen etc.)

      BlueCool schrieb:

      Dafür braucht es doch aber nicht ernsthaft ein RTW oder?
      Nein, braucht es nicht. Primär kommt es natürlich auf die Ausrüstung an. Und die kann man auch im ELW/MTW etc. unterbringen. Aber ein warmer/trockener,geschützter Behandlungsraum kann schon von Vorteil sein. Gerade, wenn der Patient eine Weile warten muss, bis der Regel-RD kommt.
    • Christoph 51 schrieb:

      Nein, braucht es nicht. Primär kommt es natürlich auf die Ausrüstung an. Und die kann man auch im ELW/MTW etc. unterbringen. Aber ein warmer/trockener,geschützter Behandlungsraum kann schon von Vorteil sein. Gerade, wenn der Patient eine Weile warten muss, bis der Regel-RD kommt.
      Genau das war auch meine Überlegung. Stellt euch vor, jetzt im Winter, womöglich noch Regen/Eisregen, verunfallt in irgendeinem kleinen Dorf ein Radfahrer, so schwer, dass eine ambulante Vrsorgung nicht reicht. Die nächste Rettungswache ist 30 Minuten entfernt, daher gibt es bei der Dorf-FF einen First Responder.
      Nun kommt der da hin mit seinem PKW, und will diesen Patienten versorgen, wegen der Möglichkeit einer HWS- Fraktur kann er nicht ohne Spineboard bewegt werden. Der Patient wird sicherlich Schäden durch die Kälte7Nässe davontragen.
      Stellt man jetzt im Dorf ein RTW-Team (freiwillig, vielleicht erklären sich ja FFler zur RS/RA- Ausbildung bereit) und einen alten gebrauchten (aber noch guten) RTW, können Patienten auch im Winter effizient versorgt werden...

      PS: Theoretisch könnten ja auch zwei RS (Ausbildung relativ kurz) reichen, den Transport übernimmt eh der Regel-RD.
      Grüße SEK- Schütze
    • Auch die geplante Absicherung im Sinn von Pflasterkleben, den Kollaps betreuen und Co mit einem RTW bei Vorführungen beim TdoT; beim Frühshoppen oder dem Brandcontainer sind ein Sanitätsdienst. Die Überbezeichnung Feuerwehrveranstaltung macht aus einem Sanitätsdienst nichts anders, nur wenn man mit einem Ersthelfer und nem Verbandkasten ist was anderes. Sich darüber zu streiten dürfte aber müßig sein und kaum etwas bringen. Vor allem ist es sinnlos, da es nicht um den Sandienst geht, sondern um den RTW; die qualitative Besetzung und die Kosten.

      Bezüglich dem Behandlungsraum, das kann wie gesagt Sinn machen. In diesem Fall ist man aber nicht irgendwo in der Prärie, sondern hat eine Rettungwache und einen OV "direkt" vor der Tür und einen weiteren OV mit RTW in der Nähe (laut GoogleMaps mit Annahme der maximalen Entfernung zw. den Orten; normalem Verkehr und ohne Signal 16 Minuten Fahrzeit). Aus meiner Sicht kann man hier von einem recht gut abgedeckten Gebiet sprechen und davon ausgehen das man recht schnell jemanden ins trockene bekommen kann. Auch muss man sich überlegen welcher Aufwand für eine "Lagerung im trockenen/warmen" betrieben werden muss und wie dieser im Verhältnis steht zum überbrückenden Zeitraum bzw. den Kosten, da schneidet ein ehrenamtlicher RTW sehr schnell schlecht ab. Auch muss man sich mal vor Augenführen das eine Hilfsfrist von 15 Minuten nicht gut ist, in weiten Teilen von Deutschland aber ein gelebter Standard, der zum Teil auch so festgeschrieben ist (z.B. in BW bislang).

      @SEK- Schütze:
      Was du beschreibst ist in etwa das Vorgehen von Berlin. Tatsächlich hat ein Patient aber weniger etwas von einem RTW, als viel mehr von dessen Ausrüstung und vor allem von einer professionellen Hilfe durch die Besatzung. Die letzten zwei Sachen kann man sehr gut auch mit einem PKW oder HLF bieten und der erste evt. entscheidende Punkt wird ad absurdum geführt, wenn man den Aufwand betrachte; die Zeit die es zu überbrücken gilt und die Tatsache das es in aller Regel einen anderen RTW zum Transport braucht.
      Die Zeiten wo man "mal eben" Ehrenamtliche zum Transportführer im RTW qualifiziert sind seit letztem Jahr vorbei, denn der NotSan ist eine dreijährige Ausbildung und wird bald der einzige sein der als Transportführer im RTW eingesetzt werden kann/darf. Die Lösung mit dem RettSan hört sich schlüssig an, ist es aber am Ende doch nicht, da ein RettSan in seiner heutigen Form in der Regel keine relevanten Kompetenzen und oftmals ein zu geringes Fachwissen hat.

      Unterm Strich wäre eine entsprechende Ausrüstung (Notfallrucksack; AED und Sauerstoff) in Kombination mit einem Fallt-/Schnellaufbauzelt und ein paar Strahlern also weitaus interessanter. Auch die verstärkte Einbindung der HiOrg vor Ort ist eine sehr interessante Sache, da man so Geld und ggf. Personal spart. Interessant ist diese Zusammenarbeit auch, da man man so die Gemeinschaft stärkt und PR Arbeit auf beiden Seiten betreibt ("Pflasterkleber" vs. "Durstlöscher").
    • Ich mache mal kurz den Einwurf, dass man mit diesem Thema auch zu unseren Freunden und Nachbarn im Süd-Westen schauen kann: Frankreich.
      Dort besetzen viele Freiwillige Feuerwehren Fahrzeuge des Regelrettungsdienst, vergleichbar mit den deutschen RTWs. So viel ich weiß, werden die über ihre Melder alarmiert und fahren dann den Einsatz, ob die aber Schicht auf der Wache machen oder von zu Hause an diese fahren und dann von dort anrücken, K.P.
      Was auf jeden Fall ist: unsere französichen Freunde haben im Bereich Rettungsdienst eine andere Ansicht als wir in Deutschland. Es gibt keine Hilfsfrist für den Rettungsdienst und so viel ich weiß, müssen Fahrzeuge vom Rettungsdienst (nicht Feuerwehr (Löschfahrzeuge, etc.) und Polizei) auch auf Einsatzfahrten mit Disolicht und Musik an roten Ampeln halten.


      110-Jungs die man ruft - 112-Männer die auch kommen!
    • BlueCool schrieb:

      Bezüglich dem Behandlungsraum, das kann wie gesagt Sinn machen. In diesem Fall ist man aber nicht irgendwo in der Prärie, sondern hat eine Rettungwache und einen OV "direkt" vor der Tür und einen weiteren OV mit RTW in der Nähe (laut GoogleMaps mit Annahme der maximalen Entfernung zw. den Orten; normalem Verkehr und ohne Signal 16 Minuten Fahrzeit).
      Was meinst du? Nur eine Überlegung?
      Grüße SEK- Schütze
    • BlueCool schrieb:

      Unterm Strich wäre eine entsprechende Ausrüstung (Notfallrucksack; AED und Sauerstoff) in Kombination mit einem Fallt-/Schnellaufbauzelt und ein paar Strahlern also weitaus interessanter.
      Hauptsache ich nehme dem OV nicht sein Privileg weg, Patienten in die Klinik fahren zu können oder wie?

      Ein RTw ist sinnlos und rausgeworfenes Geld, aber ein Zelt für einige tausend € ist in Ordnung?
      Die Ignoranz und Faulheit mancher überrascht mich immer wieder!
    • str1k3r schrieb:

      Hauptsache ich nehme dem OV nicht sein Privileg weg, Patienten in die Klinik fahren zu können oder wie?
      Das ist zumindest bei uns gar nicht so einfach, die RTWs der UG-Rett in Bayern dürfen transportieren. Ein "normaler" Bereitschafts-RTW beispielsweise auch nur dann tranpsortieren, wenn wirklich kein Regel-Rettungsmittel (oder UG-Rett RTW) zeitnah zur Einsatzstelle kommen kann.
      Ich bin zu neunzig Prozent der Meinung, dass achtzig Prozent der Bevölkerung hundertprozentig zu verarschen sind.

      (Dieter Hildebrandt 1927-2013)
    • JuniorKDK schrieb:

      str1k3r schrieb:

      Hauptsache ich nehme dem OV nicht sein Privileg weg, Patienten in die Klinik fahren zu können oder wie?
      Das ist zumindest bei uns gar nicht so einfach, die RTWs der UG-Rett in Bayern dürfen transportieren. Ein "normaler" Bereitschafts-RTW beispielsweise auch nur dann tranpsortieren, wenn wirklich kein Regel-Rettungsmittel (oder UG-Rett RTW) zeitnah zur Einsatzstelle kommen kann.
      Nicht pauschal!
      Hier wird es beispielsweise so gehandhabt, dass UG-Rett Patienten nur transportieren dürfen, wenn die Besatzung den Vorgaben entspricht und kein anderes Fahrzeug "die erforderliche Hilfe bieten kann", also entsprechend zeitnah verfügbar wäre.

      Soll heißen: Ist der örtliche RTW nicht verfügbar, kommt primär ein Fahrzeug einer Nachbarwache, auch wenn das eine etwas längere Anfahrt hat. Die UG-Rett werden dann entweder gar nicht erst alarmiert oder aber nehmen die Funktion eines Erstversorgers ein. Nur wenn auch von den umliegenden Wachen nichts mehr greifbar ist und es die Situation hergibt, wird von der Leiststelle freigegeben, den Einsatz eigenständig abzuarbeiten.

      Es ist also sowohl abhängig von der Verfügbarkeit der Einsatzmittel als auch von der Einsatzart. Ein frischer Apoplex im Zeitfenster wird deutlich mehr Benefit davon haben, schnell von einem ehrenamtlichen Rettungsmittel transportiert zu werden, als unter Umständen ne halbe Stunde auf den Rettungsdienst zu warten. Eine isolierte Unterarmfraktur mit mäßigen Schmerzen berechtigt dagegen eher weniger, von dem normalen Vorgehen, also dem Transport im öff-rechtlichen RTW abzuweichen. Um da unterscheiden zu können, macht eben auch die oben genannte Alarmierung der UG-Rett als HvO Sinn.

      Da wird also sehr wohl in den Dringlichkeiten differenziert. Mir ist natürlich bewusst, dass das in manchen Leitstellenbereichen anders gemacht wird. Ich wollte nur der pauschalen Aussage nicht zustimmen, da ich das ganze hier wie beschrieben eben etwas anders erlebe

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SJonny ()

    • SEK- Schütze schrieb:

      Was meinst du?
      Binde ich den OV X in AAO für den Fall ein, dass keines der vor Ort stationierten RM verfügbar ist wird dieser in aller Regel nur kurz (2-5 Minuten) nach diesem Eintreffen. Gehe ich entsprechend vor werde ich selbst kaum wirklich dazu kommen einen Patienten zu versorgen und sehe ich von der absoluten Crashrettung ab, werde ich sehr wahrscheinlich beim Eintreffen des OV gerade den Patienten in den RTW schieben. Der Zeitvorteil ist hier also eher gering.
      Lasse ich den OV vor Ort bzw. die in der Umgebung außen vor muss ich ggf. länger auf ein RM warten (hier angegeben mit 15-20 Minuten), aber auch hier erfolgt eine parallel Alarmierung. Rechnet man die Zeit die man braucht um an die Einsatzstelle zu kommen; die benötigt wird um eine Patienten zu retten/befreien; die man braucht für einen ersten Check bzw. eine erste Versorgung und die man braucht um einen Patienten auf der Trage in und aus dem RTW zu bekommen wird man merken das auch hier nur ein sehr geringer Zeitraum bleibt den es zu überbrücken gilt.
      Alles in allem dürfte es bei beiden Fällen um einen Zeitraum von 3-7 Minuten vergehen, stellt man dies dem Aufwand des einladens; der Umlagerung und den Kosten für den "Behandlungsraum" (Anschaffung & Unterhalt) zusammen steht die entsprechende Vorhaltung als reiner Behandlungsraum eigentlich in keinem Verhältnis.

      str1k3r schrieb:

      Hauptsache ich nehme dem OV nicht sein Privileg weg, Patienten in die Klinik fahren zu können oder wie?
      Schade dass du so emotional und unsachlich reagierst.
      Mit dem was du hier anführst verleihst du der Sache übrigens noch einen ganz anderen Knackpunkt, den dass die Feuerwehr ggf. bei einem Transport Geld mit dem RTW verdient. Betrachtet man jetzt wie Kosten geltend gemacht werden kann es hier ggf. dazu kommen, dass die Feuerwehr weitaus mehr Geld für einen Transport bekommt, wie der OV vor Ort. Damit schafft sich die Feuerwehr also ein zusätzliches Einnahmefeld und tritt in einen recht unfairen Wettbewerb zur ehrenamtlichen HiOrg.
      Es geht mir übrigens nicht um irgendwelche Einnahmen für diesen oder jenen, sondern einzig und alleine um die Kosten- / Nutzenrechnung; die Qualität der Versorgung und den Benefiz für den Patienten. Auch lege ich diese Messlatte auch bei HiOrg Kleinkleckersdorf (Hintergrundrettungsdienst, UG-Rett;...) an und hinterfrage ob man hier wirklich leisten kann, was man will bzw. soll und ob entsprechende Kosten im Verhältnis stehen.
      Bezüglich der von dir begonnen Debatte getreu dem Motto "mein Spielzeug / dein Spielzeug":
      Was würdest du denn davon halten, wenn sich der HiOrg (MHD;DRKJUH; DLRG;...) OV ein HLF20 beschaffen würde und damit bei eigenen Einsätzen das löschen / retten / bergen bzw. bei eigenen Festen den Brandschutz übernehmen würde? Hat der OV z.B. 5 Berufsfeuerwehrleute; 8 ehrenamtliche Feuerwehrleute und 6 "Löschhelfer" könnte sie ja durchaus das Fahrzeug "qualifiziert" besetzen und wenn keine Feuerwehr vor Ort ist bzw. deren Einsatzfähigkeit nicht sicher ist auch deutlich vor dieser vor Ort sein. Warum also nicht auch ein FW-Fahrzeug beim OV?
      Ich hoffe du merkst wie wenig sinnvoll eine solche Diskussion ist, da sie vor allem emotional geführt werden wird und nicht sachlich! Im übrigen habe ich auch nur von einer Einbindung der OV vor Ort zum Zweck der Versorgung geschrieben und nicht im Bezug auf den Transport.

      str1k3r schrieb:

      aber ein Zelt für einige tausend € ist in Ordnung?
      Es kann durchaus sinnvoller sein, denn das Zelt hat auf die Dauer geringe Kosten zum Unterhalt und es kann vielfältiger eingesetzt werden wie der RTW. Beschaffe ich einen RTW lege ich für diesen alleine bei der Beschaffung als Gebrauchtfahrzeug 5000-10 000 Euro hin und habe jedes Jahr ca. 700,-€ laufende Kosten (STK Defi/EKG; STK Beatmungsgerät;Wartung Trage;...). Beschaffe ich ein Zelt habe ich hier einmalig Kosten in Höhe von 400,-€ ; 1299,-€ oder 5349,-€ und pro Jahr laufende Kosten die weit unter 300-400,-€. Betrachtet man sich diese zwei Rechnungen merkt man sehr schnell, welches Geld man durch eine veränderte initial und im Verlauf einsparen bzw. anders verplanen kann. Beachtet man jetzt noch, dass die Kommunen finanziell immer klammer werden und die Feuerwehr immer öfter Personalprobleme hat, hat man noch zwei Punkte die es zu beachten gilt.

      maldofel schrieb:

      Und bei dem Fahrzeugen in der SEG wird sich auch jemand was gedacht haben...
      Das Fahrzeug nicht in die SEG einzubinden wäre ja auch etwas idiotisch, denn so hat man auf einfache Art und Weise ein Fahrzeug mehr und für den späteren Verlauf ein Argument für eine Ersatzbeschaffung. Mit der Einbindung erzielt man also für den Kreis und für die Feuerwehr eine Situation in der man gewinnt.
    • JuniorKDK schrieb:

      Ich werfe jetzt einfach mal total dreist wie ich bin einen RTW des BRK hier rein. Und zwar den RTW der BRK BS Sonnefeld, der im Feuerwehrhaus steht und im Design der FF Sonnefeld beklebt ist und auch sonst BRK und FF da kooperieren (steht aber auch in der Beschreibung warum, weshalb, wieso und hast du nicht gesehen).
      Nur weil der RTW mit in der Feuerwache steht, wird er ja aber nicht von der Feuerwehr betrieben, worum es doch hier geht, oder? BRK und Feuerwehr im selben Gebäude gibt es auch noch in Bad Rodach, Wörlsdorf, Memmelsdorf in Unterfranken und glaube auch in Untermerzbach. Das lohnt sich halt einfach in vielen Fällen.

      Und in Coburg handelt es sich nicht um einen RTW sondern ein KlaF der aber über einen Patientenraum verfügt, in Verbindung mit einem Arzt der früher bei der Feuerwehr war, wollte man hiermit tatsächlich die Einsatzkräfte absichern.
      Leider wird das Fahrzeug nicht so wie beschrieben eingesetzt, zu den angedachten Einsätzen wie Türöffnungen oder kleinen THL-Einsätzen rückt das HLF aus. Das KlaF selbst kam nach den Einsatzberichten der FF Coburg in den letzten Jahren auf ca. 5 Einsätze, wenn ich mich nicht täusche waren das dann hauptsächlich Sturmschäden wo es ja dann immer dutzende Paralleleinsätze gibt. Mit einem RTW hat das ganze also garnichts zutun. Dann schon eher der LKW der als "Schwerlast-RTW" genutzt werden kann. Hier ist mit aber auch nur ein Einsatz bekannt.


      Zum Thema selbst, bei größeren Wehren könnte ich mir einen RTW zur Eigenabsicherung schon vorstellen, zumindest wenn z.B. einen First Responder Gruppe o.ä. hat, und somit auch genügend Einsatzkräfte die eine Ausbildung haben.
      Genauso könnte man dieses Fahrzeug auch für die First Responder Gruppe nutzen. Kostenmäßig wäre das wohl nur sinnvoll bei einem ausgedienten Regel-RTW.

      Aber abgesehen davon haben die meisten Feuerwehren in Deutschland schon ein Problem ihre Löschfahrzeuge voll zubekommen. Also sollte man die RTW den entsprechenden Organisationen überlassen.
    • BlueCool schrieb:

      str1k3r schrieb:

      Hauptsache ich nehme dem OV nicht sein Privileg weg, Patienten in die Klinik fahren zu können oder wie?
      Schade dass du so emotional und unsachlich reagierst.Mit dem was du hier anführst verleihst du der Sache übrigens noch einen ganz anderen Knackpunkt, den dass die Feuerwehr ggf. bei einem Transport Geld mit dem RTW verdient. Betrachtet man jetzt wie Kosten geltend gemacht werden kann es hier ggf. dazu kommen, dass die Feuerwehr weitaus mehr Geld für einen Transport bekommt, wie der OV vor Ort. Damit schafft sich die Feuerwehr also ein zusätzliches Einnahmefeld und tritt in einen recht unfairen Wettbewerb zur ehrenamtlichen HiOrg.
      Es geht mir übrigens nicht um irgendwelche Einnahmen für diesen oder jenen, sondern einzig und alleine um die Kosten- / Nutzenrechnung; die Qualität der Versorgung und den Benefiz für den Patienten. Auch lege ich diese Messlatte auch bei HiOrg Kleinkleckersdorf (Hintergrundrettungsdienst, UG-Rett;...) an und hinterfrage ob man hier wirklich leisten kann, was man will bzw. soll und ob entsprechende Kosten im Verhältnis stehen.
      Bezüglich der von dir begonnen Debatte getreu dem Motto "mein Spielzeug / dein Spielzeug":
      Was würdest du denn davon halten, wenn sich der HiOrg (MHD;DRKJUH; DLRG;...) OV ein HLF20 beschaffen würde und damit bei eigenen Einsätzen das löschen / retten / bergen bzw. bei eigenen Festen den Brandschutz übernehmen würde? Hat der OV z.B. 5 Berufsfeuerwehrleute; 8 ehrenamtliche Feuerwehrleute und 6 "Löschhelfer" könnte sie ja durchaus das Fahrzeug "qualifiziert" besetzen und wenn keine Feuerwehr vor Ort ist bzw. deren Einsatzfähigkeit nicht sicher ist auch deutlich vor dieser vor Ort sein. Warum also nicht auch ein FW-Fahrzeug beim OV?
      Ich hoffe du merkst wie wenig sinnvoll eine solche Diskussion ist, da sie vor allem emotional geführt werden wird und nicht sachlich! Im übrigen habe ich auch nur von einer Einbindung der OV vor Ort zum Zweck der Versorgung geschrieben und nicht im Bezug auf den Transport.
      Wie darf die Feuerwehr das überhaupt abrechnen? Weil eigentlich ist das ja keine Aufgabe, die einer freiwilligen Feuerwehr übertragen wurde. Auch im Bezug auf Auschreibung und Vergabe des Regelrettungsdienstes. Und ist in den RD-Gesetzen überhaupt ne Übernahme durch Ehrenamts-/Hintergrundrettung geregelt? Welche Anforderungen gelten denn da? Wenn, dann ja länderspezifisch, nehme ich an?
    • BlueCool schrieb:

      Schade dass du so emotional und unsachlich reagierst.
      ...
      Bezüglich der von dir begonnen Debatte getreu dem Motto "mein Spielzeug / dein Spielzeug":
      Was würdest du denn davon halten, wenn sich der HiOrg (MHD;DRKJUH; DLRG;...) OV ein HLF20 beschaffen würde und damit bei eigenen Einsätzen das löschen / retten / bergen bzw. bei eigenen Festen den Brandschutz übernehmen würde? Hat der OV z.B. 5 Berufsfeuerwehrleute; 8 ehrenamtliche Feuerwehrleute und 6 "Löschhelfer" könnte sie ja durchaus das Fahrzeug "qualifiziert" besetzen und wenn keine Feuerwehr vor Ort ist bzw. deren Einsatzfähigkeit nicht sicher ist auch deutlich vor dieser vor Ort sein. Warum also nicht auch ein FW-Fahrzeug beim OV?
      Okay, dann führe ich gerne weiter und sachlich aus.
      Die Feuerwehr ist die Aufgabe der Kommune und somit vergibt die Verwaltung diese Aufgabe. Wenn jetzt gesagt werden würde, die FF kann ihre Aufgaben nicht ausreichend erfüllen und wir vergeben den Brandschutz jetzt an eine andere HiOrg oder eine Firma, dann ist das so und ich akzeptiere das.

      Der OV ist aber erstmal "Spass" oder auch "Spielzeug" wie du sagst, dieses ändert sich meiner Meinung erst wenn man Landesfahrzeuge für den KatS bekommt, die kann aber genauso die Feuerwehr bekommen. Hier kann erstmal jeder mitmischen, wieso also nicht die Feuerwehr? Denn auch in größeren Städten ist der DRK OV ja nicht alleine, sondern steht in Konkurrenz zu JUH, ASB DLRG etc. Wenn jetzt hier noch die FF mitmischt wieso nicht. Erst recht, wenn die Fahrzeuge wie in Gandersheim selbst finanziert sind und keine Aufwendungen der Kommune entstehen.

      Zum Punkt Ausbildung: Wenn ich mir die Qualifizierung und Stärke der SAN-Gruppe in Gandersheim anschaue, dann ist die nicht schechter als die Bereitschaft vieler OVs in der ich dann aber nicht nur einen RTW sondern auch noch einen (N-)KTW und/oder GW-SAN etc. stehen haben und damit teilweise in Alarmpläne eingebunden sind. Für mich kein Argument zu sagen, da gibts aber einen OV im Ort, dann will ich keinen RTW für die FF. Wenn ich sage, da steht aber ein Regel-RTW, dann braucht die FF keinen RTW, kann ich genauso den Zweck von Bereitschafts-RTW hinterfragen...

      Finanzen: Wieso nicht, erst recht wenn es selbst durch die FF oder Spenden finanziert ist. Denn damit kann angeschafft werden, was die FF für sinnvoll hält die Kommune aber nicht bezahlen will/kann. Auch finde ich es in Ordnung wenn die Kommune einen RTW bezahlt, weil sie sagt das "Angebot" an RTWs oder medizinischer Versorgung ist nicht ausreichend wir wollen/müssen hier handeln. Bedingung: die restliche Ausrüstung für die Kernaufgaben stimmt.

      Auch finde ich es sinnvoll immer einen RTW bei Atemschutzeinsätzen als Eigensicherung und Betreuung dabei zu haben. Auch wenn man sich anschaut wie Rückständig da Deutschland zum Beispiel im Vergleich zu den USA ist. Inzwischen kann man hier zu Lande ja schon froh sein das Getränke auf den Fahrzeugen sich durchgesetzt haben.
      Der Rettungsdienst wird mir dann irgendwann den Vogel zeigen, wenn ich den immer mitkommen lasse und den Einsatz über da haben will, erst Recht wenn die Anfahrtszeiten und Abdeckung nicht die beste ist. Natürlich kann ich auch die Bereitschaft alarmieren, die wird sich aber auch freuen, wenn ich auf einmal die Einsatzzahlen verzehnfache und auch immer nur zwei Jungs ausrücken können und die restlichen sind mal wieder umsonst durhc die halbe Kommune zur Unterkunft gefahren. Bei der FF kommen die Kameraden aber eh und können dann direkt den RTW mit besetzen.

      Du siehst, für mich macht es durchaus Sinn einen RTW bei größeren FF stehen zu haben, wenn Ausbildung und Finanzierung stimmen. Wenn ich den, insbesondere selbstfinanzierten, RTW bei der FF hinterfrage kann ich mit den gleichen Argumenten massiv den Sinn und die Existenz der RTW in den Ortsverbänden hinterfragen.
      Die Ignoranz und Faulheit mancher überrascht mich immer wieder!
    • maldofel schrieb:

      Wie darf die Feuerwehr das überhaupt abrechnen?
      Abgerechnet werden können Transporte mit ehrenamtlichen Rettungsmitteln meist nur dann, wenn sie nicht während einem ManV; eine KatS-Lage oder ähnlichem absolviert werden. Nur in ganz wenigen und "exklusiven" Fällen kann man auch bei den zu letzten genannten Einsätzen Transporte mit ehrenamtlichen Rettungsmitteln abrechnen.
      Die Abrechnung der Transporte mit ehrenamtlichen Rettungsmitteln erfolgt meistens über den übergeordneten Leistungserbringe des Regelrettungsdienstes, eine zentrale Abrechnungsstelle oder im Fall der FF über die eigene Verwaltung, die Kosten nach der Gebührenordnung XY gegenüber dem Patienten bzw. seiner Krankenkasse geltend macht.
      Der ehrenamtliche OV der gebührenpflichtig transportiert kann maximal die im Rettungsdienst üblichen Gebühren geltend machen und wird davon ggf. auch nur XX% bekommen. Im Vergleich dazu kann die Feuerwehr die Kosten gemäß ihrer Gebührenordnung geltend machen, die egal ob in den Rettungsdienst eingebunden oder nicht durchaus auch höher sein können.

      str1k3r schrieb:

      Die Feuerwehr ist die Aufgabe der Kommune und somit vergibt die Verwaltung diese Aufgabe. Wenn jetzt gesagt werden würde, die FF kann ihre Aufgaben nicht ausreichend erfüllen und wir vergeben den Brandschutz jetzt an eine andere HiOrg oder eine Firma, dann ist das so und ich akzeptiere das.
      Da haben wir doch den nächsten Knackpunkt, die Aufgabe der Stellung der Feuerwehr obliegt der Stadt und die des Rettungsdienstes der kreisfreien Stadt bzw. dem Landkreis. Damit mischt sich die Stadt also in eine Sache ein, die ihr verwaltungsrechtlich gar nicht obliegt.
      Außerdem klingt es für mich so, dass die Stadt weniger sagt "der Rettungsdienst/Sanitätsdienst kann die an ihn gestellten Anforderung nicht (ausreichend) erfüllen", sondern viel mehr "wir als Feuerwehr wollen das haben bzw. selber machen". Entsprechend dieser Tatsache ist der Keim der Idee wohl weniger bei der Stadt, als bei der Feuerwehr zu finden und mehr aus Eigeninteresse bzw. Eigenegagement, wie aus einem tatsächlichen Mangel. Wäre der Stadt ein entsprechend Mangel tatsächlich so bewusst, wäre es nicht ihre Aufgabe selbst einen RTW zu stellen, sondern an den Kreis als Träger des Rettungsdienst zu gehen und diesen den Missstand beheben zu lassen.
      Da wir hier die Situation "ich kann das auch, ich muss/will das haben" haben, muss man durchaus auch die Frage stellen dürfen, warum dieses Recht nur der Feuerwehr obliegt? Warum kann/darf die HiOrg mit diesem Gedanken im Bereich der Feuerwehr nicht auch tätig werden? Gerade in Gemeinden mit schwachen FF und wenig Interesse / Erfolg der Stadt an einer Stärkung dieser könnt ein FW-Fahrzeug beim OV ja durchaus auch Sinn machen, käzerisch gesagt.

      str1k3r schrieb:

      Der OV ist aber erstmal "Spass" oder auch "Spielzeug" wie du sagst, dieses ändert sich meiner Meinung erst wenn man Landesfahrzeuge für den KatS bekommt,
      Der OV XY mit einer Rettungswache vor Ort ist genauso ein Spass bzw. Spielzeug, wie die Feuerwehr Pussmuckel, die ein TSF von 1980 hat; im Jahr 3 "Einsätze" fährt; zu 60-70% der Zeit mangels Personal abgemeldet ist und deren Einsatzgebiet von 1 oder mehr Wehren gut innerhalb der Hilfsfrist abgedeckt werden kann. In aller Regel dürfte jetzt der große Aufschrei kommen, schließlich ist die Feuerwehr ja eine Pflichtaufgabe der Stadt und rettet Menschenleben und der OV, ja der ist ja nirgends so wirklich gefordert und kann ja gut durch den Rettungsdienst ersetzt werden. Tatsächlich aber erbringt der OV Dienstleistungen die aufgrund von Struktur; Kosten und Aufgaben der Rettungsdienst nicht oder nur bedingt erbringen kann. Auch ist es so dass der OV vor Ort Menschenleben rettet, sei es durch direkte Hilfe beim Sanitätsdienst oder durch den Einsatz beim ManV. Im Gegensatz zur Feuerwehr steht der OV rechtlich / finanziell aber wesentlich schlechter da, den hier werden ggf. einfach durch den Landkreis Fahrzeuge gefordert, aber nur bedingt bzw. nicht finanziert. Praktisch sieht eben beschriebenes so aus das der Landkreis den OV XY aufgrund vom reinen Vorhandensein in sein Einsatzkonzept/-plan aufnimmt und dort ein "organisations eigenen" MTW, KTW oder gar RTW fordert. Mit Glück bekommt der OV dann das Fahrzeug vom übergeordneten KV gestellt, in 90% der Fälle muss man aber selbst schauen wie man die Anschaffung und den Unterhalt hin bekommt. Im Gegensatz zu Feuerwehr kann der OV dann nicht gegenüber dem KV; der Stadt oder dem Kreis argumentieren "Nach Plan XYZ brauchen wir das Fahrzeug, also zahlt es uns!", denn keiner hat die gesetzliche Pflicht das zu finanzieren und werden die Melder abgegeben juckt das im ersten Moment auch keinen.
      Tatsächlich steht der OV also weitaus schlechter da wie die Feuerwehr und ein Spaß bzw. Spielzeug ist er auch nur solange, wie man ihn nicht als Sanitätsdienst bzw. beim ManV / KatS Lagen braucht.

      str1k3r schrieb:

      wieso also nicht die Feuerwehr? Denn auch in größeren Städten ist der DRK OV ja nicht alleine, sondern steht in Konkurrenz zu JUH, ASB DLRG etc.
      In größeren Städten sind die anderen HiOrg als Leistungserbringer in den Regelrettungsdienst; erweiterten Rettungsdienst oder den Katastrophenschutz gemäß ihrer Aufgaben und des Bedarfs eingebunden. Hier hat eine Feuerwehr aufgrund von entsprechend qualifiziertem Personal einen scheinbaren Bedarf außerhalb! ihrer eigentlichen Aufgabe erkannt und außerhalb! der Einbindung erkannt. Anstatt hier mit den entsprechend zuständigen Kräften zu kooperieren, hat man sich hier eine neue und zusätzliche Aufgabe geschaffen. Mit zusätzlichem Bedarf, Kosten und Aufwand. Im Gegensatz zur Großstadt in der mehrere HiOrg in ihrem Aufgabenfeld im Wettbewerb stehen, hat sich hier also einfach jemand mit einem komplett anderen Aufgabenfeld neu aufgestellt.

      str1k3r schrieb:

      keine Aufwendungen der Kommune entstehen.
      Genau hier ist doch der Knackpunkt, kommt durch San-Dienste und Co. wirklich so viel Geld rein dass alle Kosten gedeckt werden? Kommt entsprechend viel Geld rein und dies durch z.B. Erste Hilfe Kurse und Sanitätsdienst beweist man doch eindeutig das man mehr als nur ein bisschen was macht und direkte Konkurrenz für den OV/KV der HiOrg ist. Bekommt man nicht genug Geld rein beweist man aus meiner Sicht wie man mal wieder mit dem Status "Feuerwehr" und dem Geld der Stadt spielt.
      Selbst wenn aktuell genug Geld für den Erhalt des Fahrzeugs und alle anfallenden Kosten aufkommt, die Frage bleibt wie es dann weitergeht, wenn das Fahrzeug ersetzt werden muss? Ich könnte mir durchaus vorstellen dass man bei einer entsprechenden finanziellen Lage gegenüber der Stadt damit argumentiert das man das Fahrzeug braucht (steht ja unter anderem in der AAO und im KatS-Konzept!) und das man die Feuerwehr ist ("Stellen sie sich mal vor welche Wirkung das auf die Mitglieder und die Bürger hat, wenn sie hier an der Sicherheit sparen Herr Bürgermeister!"), spätestens dann wird der Missbrauch des Status und der Finanzen offensichtlich.

      str1k3r schrieb:

      Für mich kein Argument zu sagen, da gibts aber einen OV im Ort, dann will ich keinen RTW für die FF. Wenn ich sage, da steht aber ein Regel-RTW, dann braucht die FF keinen RTW, kann ich genauso den Zweck von Bereitschafts-RTW hinterfragen...
      Im Gegensatz zu offensichtlich dir hinterfrage ich auch generell die Stationierung bzw. Vorhaltung von Fahrzeugen, ganz unabhängig davon ob sie bei einer Feuerwehr oder der HiOrg stehen.
      Ein RTW der nicht annähernd wie einer ausgerüstet ist; der nicht sicher entsprechend besetzt werden kann und der nicht entsprechend gewartet/gepflegt wird macht für mich auch bei einer HiOrg keinen Sinn. Selbst wenn das entsprechende Fahrzeug durch den Kreis dort gefordert wird macht die Vorhaltung für mich keinen Sinn. Gerade weil ich so denke finde ich es auch absolut fragwürdig, wenn OV im (erweiterten) Regelrettungsdienst eingebunden werden. Will man irgendwo im Rettungsdienst mitspielen muss man nahezu alle Anforderungen erfüllen und nicht mit dem Argument "Ehrenamt" sich vor manchen situativ bzw. generell drücken. Auch ist umgedreht so, dass eine Leitstelle sich beim Alarm darauf verlassen können muss dass da nicht nur eine Fahrzeug mit der Kennung RTW fährt, sondern tatsächlich einer.

      str1k3r schrieb:

      Auch finde ich es sinnvoll immer einen RTW bei Atemschutzeinsätzen als Eigensicherung und Betreuung dabei zu haben.
      Das finde ich auch sinnvoll und gerade weil es hier ggf. zu schweren Zwischenfällen kommen kann muss hier mehr als nur ein äußerlicher RTW vor Ort sein. Gerade weil eben Atemschutzeinsätze anstrengend und gefährlich sind bergen sie ein erhöhtes Gefahrenpotential und diesem muss man nicht nur mit einem äußerlichem RTW Rechnung tragen, sondern auch mit einer entsprechenden Ausrüstung und entsprechend qualifiziertem Personal. Ein äußerlicher RTW mit einer im Vergleich deutlich abgespeckten / schlecht gepflegten Ausrüstung und mit nicht richtig qualifiziertem / geübtem Personal ist für die Personen im Atemschutzeinsatz keine wirkliche Absicherung, das ist nur Balsam für die Seele und Augenwischerei!

      str1k3r schrieb:

      Der Rettungsdienst wird mir dann irgendwann den Vogel zeigen, wenn ich den immer mitkommen lasse und den Einsatz über da haben will, erst Recht wenn die Anfahrtszeiten und Abdeckung nicht die beste ist.
      Der Rettungsdienstler vor Ort wird ggf. genervt sein, dem Rettungsdienst kann es aber egal sein, denn es gehört zu seinen Aufgaben. Ist der Rettungsdienst entsprechend stark belastet bzw. wird durch die Einbindung zu stark belastet ist der Kreis als Träger dessen gefordert nach zu steuern, denn dann gibt es ein tatsächliches strukturelles Problem. Eine Stadt oder gar eine Feurwehr XY hat außerhalb der Einbindung in der Regelrettungsdienst in der Planung bzw. Stellung des Rettungsdienstes nichts zu suchen, vor allem haben sie keine Schönung der Situation vorzunehmen und sich in Aufgaben rein zu hängen die sie nichts angehen.

      str1k3r schrieb:

      Bei der FF kommen die Kameraden aber eh und können dann direkt den RTW mit besetzen.
      Beim OV kommen die Kameraden bei einer Einbindung aber auch "eh" und hat man Leute mit Verstand vor Ort tanzen da auch nicht gleich hunderte von Helfern an, sondern eben nur nur 2-3 für den RTW. Bindet man den OV bei der Sache mit ein hat man als Feuerwehr aber einen ganz erheblichen Vorteil, ich habe mehr Personal und brauch mich nicht noch zusätzlich um etwas kümmern.
      Mal wieder käzerisch gefragt, es geht zum Zimmerbrand und es fehlt ein AGT im LF und ein RettAss auf dem RTW. Jetzt kommt der Kamerad der RettAss und AGT ist, wo soll dieser jetzt zusteigen? Oder anders, der selbe Kamerad besetzt beim Zimmerbrand mit einem San den RTW, jetzt muss der AGT ausgetauscht werden und der fehlende AGT kann vom RettAss ersetzt werden, was dann?
    • BlueCool schrieb:

      Da haben wir doch den nächsten Knackpunkt, die Aufgabe der Stellung der Feuerwehr obliegt der Stadt und die des Rettungsdienstes der kreisfreien Stadt bzw. dem Landkreis. Damit mischt sich die Stadt also in eine Sache ein, die ihr verwaltungsrechtlich gar nicht obliegt.
      Davon, dass ich hier direkt im Rettungsdienst tätig werde habe ich in keiner Weise gesprochen, sondern nur von der Konkurrenz zur freiwilligen Bereitschaft!

      BlueCool schrieb:

      Der OV XY mit einer Rettungswache vor Ort ist genauso ein Spass bzw. Spielzeug, wie die Feuerwehr Pussmuckel, die ein TSF von 1980 hat; im Jahr 3 "Einsätze" fährt; zu 60-70% der Zeit mangels Personal abgemeldet ist und deren Einsatzgebiet von 1 oder mehr Wehren gut innerhalb der Hilfsfrist abgedeckt werden kann. In aller Regel dürfte jetzt der große Aufschrei kommen, schließlich ist die Feuerwehr ja eine Pflichtaufgabe
      Jein. Die von dir genannten Feuerwehren sind sinnlos, aber der Brandschutz ist immer noch wie du schreibst eine Pflichtaufgabe die durch Kommune zu erfüllen ist. Die Gründung einer Bereitschaft ist aber keine Pflichtaufgabe sonden dient erstmal primär der persönlichen Befriedigung der Gründer/Mitglieder.

      BlueCool schrieb:

      Genau hier ist doch der Knackpunkt, kommt durch San-Dienste und Co. wirklich so viel Geld rein dass alle Kosten gedeckt werden? Kommt entsprechend viel Geld rein und dies durch z.B. Erste Hilfe Kurse und Sanitätsdienst beweist man doch eindeutig das man mehr als nur ein bisschen was macht und direkte Konkurrenz für den OV/KV der HiOrg ist. Bekommt man nicht genug Geld rein beweist man aus meiner Sicht wie man mal wieder mit dem Status "Feuerwehr" und dem Geld der Stadt spielt.
      Wer sagt, dass mit dem RTW bzw der SAN-Gruppe Geld verdient wird? Ich spreche von eigenen Mitteln der FF durch Mitgliedsbeiträge oder Spenden die, falls nicht zweckgebunden, nach eigenem Wunsch ausgegeben werden können.

      BlueCool schrieb:

      Im Gegensatz zu offensichtlich dir hinterfrage ich auch generell die Stationierung bzw. Vorhaltung von Fahrzeugen, ganz unabhängig davon ob sie bei einer Feuerwehr oder der HiOrg stehen
      Oder lehnst du generell einen nicht in den Rettungsdienst eingebundenen RTW bei der FF ab, beim OV ist aber unter gleichen Prämissen auf einmal in Ordnung?

      BlueCool schrieb:

      Da wir hier die Situation "ich kann das auch, ich muss/will das haben" haben, muss man durchaus auch die Frage stellen dürfen, warum dieses Recht nur der Feuerwehr obliegt? Warum kann/darf die HiOrg mit diesem Gedanken im Bereich der Feuerwehr nicht auch tätig werden? Gerade in Gemeinden mit schwachen FF und wenig Interesse / Erfolg der Stadt an einer Stärkung dieser könnt ein FW-Fahrzeug beim OV ja durchaus auch Sinn machen, käzerisch gesagt.
      Wie geschrieben kann es Sinn machen, die Verteilung der Aufgabe obliegt aber der Kommune und nicht demjenigen der dazu Lust hat. Denn auch die Feuerwehr fährt ja nicht die Einsätze weil sie Spass daran hat, sondern weil sie dazu gegründet und die Aufgabe zugeteilt bekommen hat.

      BlueCool schrieb:

      Mal wieder käzerisch gefragt, es geht zum Zimmerbrand und es fehlt ein AGT im LF und ein RettAss auf dem RTW. Jetzt kommt der Kamerad der RettAss und AGT ist, wo soll dieser jetzt zusteigen? Oder anders, der selbe Kamerad besetzt beim Zimmerbrand mit einem San den RTW, jetzt muss der AGT ausgetauscht werden und der fehlende AGT kann vom RettAss ersetzt werden, was dann?
      Siehe oben, Vorraussetzung ist eine ausreichende Stärke und Größe der FF. Wenn ich meine Besatzung auf dem LF nicht vollkriege habe ich andere Probleme als einen RTW zu unterhalten.
      Die Ignoranz und Faulheit mancher überrascht mich immer wieder!
    • @str1k3r:
      Schafft sich ein FF zum Zwecke des Eigenschutzes einen RTW an der außerhalb des Regelrettungsdienst betrieben wird und es ist ein OV einer HiOrg vor Ort tritt sie in Konkurrenz zur Bereitschaft, außerdem wird sie im Aufgabenbereich des eigentlichen Rettungsdienstes tätig. Mit einem solchen Vorgehen übernimmt die FF also Aufgaben, die gar nicht in ihr Aufgabengebiet fallen und konkurriert im Einsatz mit anderen Kräften bzw.vor allem schönt sie eine problematische Situation.
      Nochmal klar und deutlich, Sanitätsdienst & Betreuung ist Aufgabe der HiOrg vor Ort und Absicherung von Brandeinsätzen und ähnlichem Aufgabe des Regelrettungsdienstes. Eine FF kann aus eigenem Antrieb heraus hier höchstens ergänzend tätig werden und sollte nicht als Konkurrenz für den OV auftreten, vor allem darf sie nicht Aufgaben des Regelrettungsdienst übernehmen und das schon aus reinem Eigeninteresse heraus.

      Komm doch mal von deinem Ross der Pflichtaufgabe der Feuerwehr und des nicht vorschreibens der HiOrg runter, das ist einfach nur unsachlich und überzogen! Was würde denn passieren, wenn es eben nur den Rettungsdienst und die Feuerwehr gäbe? Wenn sich niemand in einem OV einer HiOrg organisieren und engagieren würde?
      Der Rettungsdienst kann die Aufgaben des OV nicht übernehmen und die Feuerwehren sind in der Fläche auch nicht in der Lage das im heutigen Umfang auch noch zusätzlich zu stämmen, also handelt es sich um eine Sache die eben keine reiner Spaß und Befriedigung der eigenen Gelüste ist. Der OV vor Ort ist, wie du auch so schön feststellst, rechtlich wesentlich schlechter aufgestellt wie die Feuerwehr. Im Gegensatz zur Feuerwehr wird er beim bestehen immer in Einsatzkonzepte / -pläne eingebunden, aber nie gesetzlich gefordert. Der OV vor Ort ist aber keine rein Spaß- und Befriedigungsgesellschaft, denn die HiOrg OV werden gebraucht damit der Fußballverein vor Ort seinen Sanitätsdienst hat; das Fest(chen) vor Ort Erste Hilfe mäßig abgesichert ist und vor allem, damit bei einem ManV oder ähnlichem auch jemand da ist der nach dem Löschen/Retten/Bergen sich um die Betreuung und Versorgung kümmert. Würde sich jeder Helfer der HiOrg darauf berufen das es ihn rechtlich ja gar nicht braucht und seine Arbeit aufgeben, dann würden wir alle ganz bald dumm aus der Wäsche schauen. Auch die Feuerwehr würde sich in einem solchen Fall umschauen, denn es gäb keinen mehr der nachts mal eben Verpflegung besorgt; keinen der für umsonst oder nur wenig Euro beim Fest dieser einen Sanitätsdienst mehr macht und vor allem würde eine große zusätzliche Aufgabe auf sie zukommen.

      Wird der RTW über die Feuerwehr unter Ausschluß der Stadt finanziert bleiben da nicht viele Einnahmemöglichkeiten dafür, da kommen im großen und ganzen nur die Einnahmen durch die San-Gruppe (z.B. aus EH-Kursen und San-Diensten); Spenden und eben Mitgliedsbeiträgen aus der FF zusammen. Erfolgt die komplette Kostendeckung aus der San-Gruppe muss man sagen, dass diese doch massiv im Wettbewerb zum OV steht und damit direkte Konkurrenz ist. Kommt die Finanzierung überwiegend durch Spenden und Mitgliedsbeiträgen für die FF zustande, dann muss man sagen das hier streng genommen Mittel zweckentfremdet werden. Entsprechende Einnahmen und allgemeine Spenden sind in aller Regel dafür da um die Feuerwehr bei der Erfüllung ihrer grundsätzlichen Aufgaben zu unterstützen, nicht um eigenmächtig übernommene zusätzliche Aufgaben zu finanzieren.

      Generell lehne ich jeden ehrenamtlichen RTW ab, wenn er 1.) nicht entsprechend Ausgerüstet; gepflegt und besetzt ist , 2.) er rein aus persönlichem Antrieb außerhalb jedes planerischen Bedarfs beschafft wurde; 3.) er angeschafft wurde für Sachen die er nicht (sicher) leisten kann und er 4.) offensichtliche Probleme des Regelrettungsdienst und seiner Vorhaltung vertuscht. Bei dieser Sache ist es mir vollkommen egal ob der RTW von einem OV; einer FF oder einem privaten Verein beschafft wird, da geht es rein um die grundsätzlichen Punkte und darum das Sanitätsdienst und vor allem Rettungsdienst eben keine Sachen sind die man "mal eben so" mitmachen kann. Genauso wie die Arbeit in der Feuerwehr eine qualitative Ausrüstung; Ausbildung und Übung braucht, braucht es auch der Sanitätsdienst und vor allem der Rettungsdienst. Auch geht es mir darum das man einen RTW aus dem Regelrettungsdienst nicht einfach durch ein Fahrzeug vom Typ RTW ersetzen kann, da braucht es materiell; personell und von den Kompetenzen her noch einiges dazu.

      Bezüglich den Aufgaben der Feuerwehr, die Stellung eines RTW gehört definitiv nicht in das Aufgabenfeld eine FF die nicht in den Regelrettungsdienst eingebunden ist. Obendrein gehört die sanitätsdienstliche bzw. vor allem rettungsdienstliche Absicherung der Feuerwehr im Einsatz nicht in den Aufgabenbereich einer einfachen Stadt/Gemeinde. Die Argumentation das die Feuerwehr bzw. die Stadt/Gemeinde hier in ihrem Aufgabengebiet tätig wird zieht nicht, egal wie man es dreht und wendet.
      Die Aufgabe die Feuerwehr im Einsatz, vor allem im bei der Verwendung von Atemschutz, abzusichern obliegt einzig und alleine dem (ggf. erweiterten) Regelrettungsdienst und damit den kreisfreien Städten bzw. Kreisen als Träger dessen.

      Der von bergp83 angeführte RTW stellt übrigens eine ganz andere Situation da, wie der der Feuerwehr Gandersheim da. Bei dem hier angeführten RTW handelt es sich 1. um ein Fahrzeug des Regelrettungsdienst, welches wirklich gebraucht wird; 2. ein Fahrzeug welches sicher entsprechend Ausgerüstet ist; 3. ist die qualitative Besatzung sichergestellt und 4. ist dieser RTW für die Versorgung und den Transport auf keinen weiteren angewiesen. Gerade weil das Fahrzeug all diese Punkt erfüllt habe ich in keiner Art und Weise auch nur im geringsten Bauchschmerzen beim Betrieb dessen.
    • BlueCool schrieb:

      Die Lösung mit dem RettSan hört sich schlüssig an, ist es aber am Ende doch nicht, da ein RettSan in seiner heutigen Form in der Regel keine relevanten Kompetenzen und oftmals ein zu geringes Fachwissen hat.
      Ich hab mir das noch mal durchgelesen. Also: Ein First Responder hat weniger Kompetenzen als ein RS, und da im Dorf eh nur ein First Responder ist, kann man auch ein Team aus RS(oder aus First Respondern) mit einem RTW nehmen, was doch besser ist als einer mit nem PKW, oder?
      Grüße SEK- Schütze
    • Der RTW der FF ist doch eher zur rettungsdienstlichen Absicherung dieser gedacht, d.h. man will materiell und personell seine Leute im Einsatz gut abgesichert wissen. Für die rein materielle Absicherung wird hier ein sehr großer und teurer Aufwand betrieben, denn ein RTW kostet in der Anschaffung und in der Unterhaltung einiges. Geht es vor allem darum eine Person vor Blicken geschützt; im trocken und ggf. warmen versorgen zu können, kann ich dies auch sehr einfach und günstig mit einem Zelt darstellen. Für die qualitative Versorgung eines Patienten braucht es weniger den RTW mit Behandlungsraum und Co., als viel mehr min. ein "geübten" RettAss mit Kompetenzen vor Ort; einen fitten RettSan und eine entsprechende Notfallausrüstung (d.h. Notfallrucksack; Sauerstoff und einem besseren AED). Ein First Responder (d.h. San-Helfer; Feuerwehr-San o.ä.) oder RettSan kann nie die qualitative Versorgung hin bekommen, wie sie ein entsprechendes Unfallopfer bzw. ein Feuerwehrkamerad auf die Dauer verdient. Den entsprechenden Helfern fehlt selbst mit einem RTW im Rücken in Teilen das nötige Fachwissen und vor allem fehlen ihnen die nötigen Kompetenzen (z.B. invasive Maßnahmen; Medikamentengabe;...) um eine gewünschte & angedachte Qualität der Versorgung zu gewährleisten.
      Sicher kann auch ein Team bestehend aus RettAss und San einen Notfallpatienten gut versorgen, doch gilt es jemand zu Versorgen der persönlich bekannt ist handelt man in einer Extremsituation und da muss es einfach laufen. Ein San kann aufgrund der geringen Ausbildung und der geringeren Einsatzerfahrung in den aller wenigsten Fällen einem RettAss so assistieren, wie es ein fitter RettSan macht und gerade hierauf kommt es in Extremsituationen an.

      Auch die Kombination ehrenamtlicher RTW + RettAss und RettSan/San ist kein Garant für eine qualitative Versorgung, denn meist verfügen die ehrenamtlichen Rettungsmittel über eine sehr abgespeckte und zum teil nicht ganz aktuelle Ausstattung. Auch dieser Punkt wird in den wenigsten Fällen relevant sein, in den Fällen in den es aber darauf ankommt und für die der RTW eigentlich gedacht ist sind diese Unterschiede aber sehr relevant. Praktisch gesagt, ein RTW ohne Medikamente und ordentlichen Defi/EKG ist kein RTW und wird auch nie einen Patienten entsprechend versorgen können.
      Man kann das ganze übrigens auch mal gedanklich eskalieren lassen, man hat einen schwerst verletzten eigenen und gut bekannten Feuerwehrkameraden im mäßig ausgestatten FF RTW (keine Medis; statt EKG/Defi nur AED ohne Bildschirm; ...); der Regelrettungsdienst ist komplett ausgelastet; es kommt kein weiterer RTW und als NEF ein privat fahrender NA. Dieser Fall ist der absolut schlimmste Fall und genau dann bricht alles zusammen, denn die FF hat sich darauf verlassen das schon ein "richtiger" RTW kommt und der Hintergrund NA darauf das er nie viel Ausrüstung braucht, da ja immer ein "richtiger" RTW vor Ort ist. Unterm Strich bleibt dann also ein Patient in einem "RTW" der nicht annähernd fach-/sachgerecht versorgt werden kann und am Ende die Erkenntnis, dass der RTW für dieses Geld nicht das leisten kann was man sich erhoffte. Die entsprechende Aufrüstung und Instandhaltung des RTW wäre eine Option, aber eine sehr sehr teure und solang nicht sichergestellt ist das immer min. ein RettAss mit Kompetenzen vor Ort ist wieder nur Augenwischerei.
      Nimmt man sich dieses Gedankenspiel als Grundlage merkt man sehr schnell, warum ein RTW & eine San-Gruppe oder ähnliches keine Lösung sind und warum man als Feuerwehr bzw. Stadt sich beim Träger des Rettungsdienstes Gehör verschaffen und Veränderungen bewirken muss.
    • BlueCool schrieb:

      Komm doch mal von deinem Ross der Pflichtaufgabe der Feuerwehr und des nicht vorschreibens der HiOrg runter, das ist einfach nur unsachlich und überzogen!
      Welches hohes Ross? Es ist nun einmal so, dass die Aufgabe des Brandschutzes zugeteilt wird, aber jeder Hinz und Gunz im Bereich Bereitschaft und auch SAN-Dienst mitmischen kann von privaten Vereinen über verschiedenste HiOrgs bis Unternehmen.
      Und deshalb verstehe ich nicht, wieso du sagst alle dürfen, aber die Feuerwehr nee da ist nicht deren Aufgabe die dürfen das nicht. Wenn ich überspitze, dann dürfte die DLRG auch kein GW-SAN besetzen. Den deren Aufgabe ist ja eigentlich nur die Wasserrettung.

      Von daher gibt es für mich keinen trifftigen Grund zu sagen. Alle dürfen einen RTW anschaffen, aber die FF die darf das nicht. Insbesondere wenn die gleichen Prämissen gelten: nicht-öffentliche Bezahlung, gleiche Ausrüstung, gleiche Stärke, gleicher Ausbildungsstand.
      Die Ignoranz und Faulheit mancher überrascht mich immer wieder!

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