TSA/MSA, wie steht ihr dazu?

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    • Was mit dem Widerstand durch die Mitglieder ist meistens nur während der Beschaffungsmaßnahme zu beobachten, da man an dem alten Fahrzeug, das ersetzt werden soll, hängt und auch eigene Erfahrungen, z.B. den ersten eigenen Einsatz damit gefahren, verbindet.
      Wenn dann aber das neue Fahrzeug in Dienst gestellt wird, legt sich dieser Widerstand schnell wieder, da man schnell die Vorteile des Neuen erkennt.

      Ich rede hier aus der Erfahrung, denn wir haben vor kurzem auch ein neues Fahrzeug bekommen, wo sich die Kameraden so verhalten haben. Zwar war dies eine Größe höher, nämlich aus LF 16 wurde LF 20, doch wir haben direkt die Vorteile erkannt:
      • "Bessere" Motorleistung - anstatt mit 10 km/h kommen wir nun mit 30 km/h den Berg am GH hinauf.
      • neuere und zusätzliche (neue) Ausrüstung, z.B. Lüfter, Spineboard, STK.
      • Bessere Sicherheitsmaßnahmen: Gurte in Kabine, Beladung besser gesichert, Leiterentnahmehilfe,... .
      Daher glaube ich nicht, dass dies bei der Ersatzbeschaffung von neueren Fahrzeugen der Größe MLF, TSF-W anderster ist, vor allem, wenn man vorher "nur" mit einem TSF ausgerückt und erst Recht bei Wehren mit TSA der Fall sein sollte.


      110-Jungs die man ruft - 112-Männer die auch kommen!
    • @ Lars du stellst da gerade den Nachfolger fürs LF 16 vor, oder? Was hat das noch mit dem hier diskutierten ländlichen Erstangreifer zu tun? Glaube ehrlich gesagt auch nicht das sich das durchsetzen wird und ob der tatsächlich soviel mehr machen im Ersteinsatz machen kann wage ich auch noch zu glauben.
      Deinen letzten Satz verstehe ich ehrlicherweise nicht so ganz?
      "Ich habe unseren alten Freund Udo Lattek in der Halbzeit gesehen,.... er hat geweint."
      Karl-Heinz Rummenigge am Abend des 8. April 2009 in Barcelona
    • @FFWMOG Das Problem ist, das nach Brandschutzbedarfsplan manche Feuerwehren die halt nur ein TSA oder TSF haben sterben müssten, Feuerwehren werden zwar gehört aber nur die "Großen" es wird meist auf Löschzüge gesetzt gefördert werden TSFs kaum weder vom Bund noch vom Land einen Anschaffung ala LF10 oder größer lohnt nicht also was machen mit dem Dorf von 600 Einwohnern und 20 FFWlern, manche bleiben manche nicht, wenn das Dorf sich einsetzt kann ein Stadtrat oder Bürgermeister sagen die bleiben (sind ja meistens auch Wählerstimmen) wenn nicht dann war es das halt. Man muss sagen BP haben viel Unmut gestiftet wenn nicht richtig mit Feuerwehren gearbeitet wird, ich denke das ist in vielen Gemeinden so, manchmal bemerkt man es und der Plan wird dann doch noch geändert manchmal aber auch nicht ....

      EDIT: @Lars hat hier schon wirklich recht, natürlich neue Technik ist toll und super aber man brauch auch die Ausbildung dazu, ein Punkt da z.B. wäre Thema Digitalfunk ;)

      Autoren im Thread der Mod zu finden! - Es könnte sein das meine Beiträge nicht immer zu 100% stimmen. Für diese evtl. Fehler kann ich nicht haftbar gemacht werden
    • @Florian 11/33/1: Man muss sich mal klar werden, ob es um "das große Ganze" oder um die persönlichen Befindlichkeiten von FM (SB) Hans Bröselkamp geht. Aus meiner Perspektive ist eine ehrliche Bedarfs- und Entwicklungsplanung ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit.

      Genau zu diesem Schritt gehört es eben auch (leider!) manchmal alte Zöpfe abzuschneiden. Und dazu gehört eben auch die Auflösung/das Auslaufenlassen einer kleinen Löschgruppe, wenn diese über eine ungünstige Altersstruktur verfügt. Angenommen sie hat einen Altersdurchschnitt von deutlich < 40 Jahren und dazu die Perspektive, dass alle ein bis zwei Jahre jemand aus der Jugendfeuerwehr dazu stößt - alles bestens, es besteht gar kein Grund, sie zu schließen oder nicht "ersatzzubeschaffen". Wenn die gleiche Wehr nun allerdings über eine Altersstruktur von > 40 Jahren und kaum bis gar keine Mitglieder aus der Jugendfeuerwehr erwarten kann, dann ist es IMHO die Pflicht einer jeden Stadtverwaltung zu prüfen, inwiefern diese Abteilung noch einsatzfähig ist oder ob man sie nicht bei größeren Kostenbelastungen schließt und dafür das System an anderen Stellen stabilisiert.

      ad Ausbildung: Leute, also wenn die Bedienung von Digitalfunkgeräten nun ein Hexenwerk sein soll oder ein Beispiel für den technologischen overkill... also wirklich :S Ich dachte da eher an solche lustigen Sachen wie den hydraulischen Rettungssatz, IFEX, Trennschleifer und anderes .

      Für mehr Grautöne!
    • @Lars Das Problem an der Sache ist das mein Heimatkreis z.B noch über kein Digitalfunknetz für die Feuerwehr verfügt, natürlich die Theorielehrgänge wurden schon gemacht doch nun heißt es warten und warten und warten...

      Auch werden oft die angeblichen Ausrückezeiten der "großen" FFWs kritisiert, hier kann man die Dorfwehr kaum zu machen da das nächste LF eventuell realistisch 6-8 min entfernt ist und das nächste HLF 10-12 min

      Die Bedienung eines Rettungssatzes wird sowieso nur bei den Wehren ausgebildet die so ein Gerät besitzen das sind hier in meiner och relativ großen Gemeinde zwei-drei mehr nicht

      Autoren im Thread der Mod zu finden! - Es könnte sein das meine Beiträge nicht immer zu 100% stimmen. Für diese evtl. Fehler kann ich nicht haftbar gemacht werden
    • bergp83 schrieb:

      Zum Thema MLF, der Unterschied im Normgewicht ist inzwischen immens. Bei der letzten Novellierung ist das TSF-W bei 6,3 Tonnen gekappt worden, das MLF darf bis zu 8,5 oder gar 8,8 Tonnen wiegen. Das führt allerdings dazu, dass sich KLF und TSF-W immer weiter annähern. Dass immer noch TSF-W auf 7,49 Tonnen beschafft werden, steht auf einem anderen Blatt, ist so aber eigentlich nicht gedacht.
      Und mit den steigenden Gewichten hat für mich das MLF seinen Zweck verwirkt und ist nur noch dafür da, das "haben wollen" zu befriedigen, wenn man kein (H)LF10 bekommt.

      Florian 11/33/1 schrieb:

      @FFWMOG Das Problem ist, das nach Brandschutzbedarfsplan manche Feuerwehren die halt nur ein TSA oder TSF haben sterben müssten,
      Das ist kein Problem sondern Sinn. Geld nicht mehr in unsinnige Wehren zu pumpen, weil man dass immer so gemacht hat, sondern gezielt die Ausrüstung den Gegebenheiten ebtsprechend zu beschaffen.
      Die Ignoranz und Faulheit mancher überrascht mich immer wieder!
    • Darf ich mal fragen, welcher der Anwesenden hier vom "ländlichen" "Dorf" kommt?
      Denn das geschriebene liest sich in Teilen als würden hier Leute schreiben, die noch nie mit einem TSF gearbeitet haben. Und die sich auch in Zukunft freiwillig in keines setzen würden. Und deswegen wohl auch noch nie eines "gerechnet" haben. Denn was man hier an motivierender, dem Stand der Technik vorauseilender - ja sogar bishin zu sinnvoller - Zusatzausstattung liest, (die ja dann aber eh nur schwanzvergleichender Schwachsinn sei, zumindest im "ländlichen Dorf" ), ist bezüglich der Kosten und des Gewichts einfach nicht darstellbar. Und das ist schade, da man hie und da ländliche Dörfler beobachten kann, die Atemschutzmasken tragen können ohne dass den Neandertaler-Stirnlappen die Maske undicht wird. Manchmal geht fast ein ganzes Jahr vorüber, bis wieder ein Dorfländler mit seinen bronzezeitlichen Unfingern ein digitales Funkgerät zerquetscht.

      Was tun diese Landdörfler dann eigentlich den ganzen Rest vom Jahr? Möglicherweise überlegen sie, obwohl sie mit umwerfend gigantischen Urzeitmenhiren ausgestattet sind, ob die ihnen zur Verfügung stehenden Einsatzmittel in rationaler Sicht hinreichend sind. VIelleicht stehen sie vor einer Ersatzbeschaffung und fragen sich wie man mit der tragbaren Leiter eines MLF/TSF eine Menschenrettung bei GK 4 durchführt? Oder ob sie nicht doch fast städtisch genug für ein Standard-LF seien, und das ländliche Dorf, von dem alle immer sprechen doch erst etwas tiefer im Wald liegt. Und warum man sich zu viert in eine Sprinterkabine zwängt, wo andere schon mit der dritten Achse liebäugeln.

      Ich möchte um etwas mehr Pietät und Mitgefühl für die vom Austerben bedrohten Feuerwehrmänner aus Dorflandweilerbachheim bitten.
    • str1k3r schrieb:

      Und mit den steigenden Gewichten hat für mich das MLF seinen Zweck verwirkt und ist nur noch dafür da, das "haben wollen" zu befriedigen, wenn man kein (H)LF10 bekommt.
      Für mich ist es eher eine Möglichkeit, einen einigermaßen gleichwertigen Ersatz für die noch zuhauf vorhandenen LF 8 und LF 8/6 herzustellen, denn wir müssen uns nicht darüber streiten, dass (H)LF10, die inzwischen am früheren LF 16/12 kratzen, ein bisschen viel sind.

      Klar ginge das auch mit einem TSF-W, aber zumindest sehe ich einige Dinge in der Normung, z.B. die PA in der Kabine, die mich bei der Normausstattung das MLF vorziehen lassen.

      Tucktuck schrieb:

      Darf ich mal fragen, welcher der Anwesenden hier vom "ländlichen" "Dorf" kommt?
      Ich! Begonnen habe ich meine Laufbahn in einer großstädtischen Feuerwehr, erst mit LF 16-TS, dann mit TSF-W, weiter ging es auf dem platten Land mit TSF-W, welches dann durch ein recht leistungsfähiges MLF ersetzt wurde ... und inzwischen bin ich nach dem letzten Umzug bei der "großen" Feuerwehr angekommen und fahre auf den diversen Großfahrzeugen eines Löschzugs (nach NRW-Definition, also einer Schwerpunktwehr).

      Damit habe ich also sowohl den Ersatz eines eigentlich größeren LF durch ein TSF-W mit dann aber tatsächlich höherem Einsatzwert wie auch die Ersatzbeschaffung eines TSF-W durch ein für die Aufgaben besser geeignetes MLF miterlebt.
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    • bergp83 schrieb:

      Für mich ist es eher eine Möglichkeit, einen einigermaßen gleichwertigen Ersatz für die noch zuhauf vorhandenen LF 8 und LF 8/6 herzustellen, denn wir müssen uns nicht darüber streiten, dass (H)LF10, die inzwischen am früheren LF 16/12 kratzen, ein bisschen viel sind
      über die (h)lf10 mit 14-15 to müssen wir uns definitiv nicht streiten, aber wenn gewollt lassen sich damit auch zeitgemäße LF8 darstellen...

      Für mich stellt das MLF nur ein Gewichtsgleichen Ersatz des LF8 dar, der mit zeitgemäßer Beladung vom Großteil der Mannschaft zu fahren ist.
      Wenn ich aber auf 8-10to gehe, ist das nicht mehr der Fall, und dann kann ich auch mit einem entsprechenden TSF-W fahren, dass eben unter 7,5to belebt und trotzdem einen Großteil der relevanten Beladung hat die für Wehren ausreicht, die eben nur ein Staffelfahrzeug benötigen
      Die Ignoranz und Faulheit mancher überrascht mich immer wieder!
    • Tucktuck schrieb:

      Inwiefern konntet ihr den Einsatzwert durch das ansgesprochene TSF-W steigern.

      Die Steigerung des taktischen Einsatzwerts gegenüber dem LF 16-TS ergab sich vor allem aus dem nun verfügbaren Wassertank inklusive Schnellangriff sowie durch den mitgeführten Stromerzeuger und Lichtmast. Damit war es möglich, die Einsätze der Stufe 1 (z.B. Containerbrände, Sturmschäden), die die FF allein gefahren ist, vernünftig abzuarbeiten. Bei den Einsätzen zusammen mit der BF kam als weiterer Vorteil dann hinzu, dass auch beim TSF-W 2 PA in der Kabine verbaut waren.

      Tucktuck schrieb:

      Und wie seid ihr dabei insbesondere im Bezug auf die Sicherstellung des zweiten Rettungswegs vorgegangen?

      Das war nicht relevant, da dies so oder so durch HLF und DLK der BF sichergestellt wurde. Die Schiebleiter vom LF 16-TS (und seiner beiden Vorgänger selben Typs) ist da nie relevant gewesen.

      str1k3r schrieb:

      Wenn ich aber auf 8-10to gehe, ist das nicht mehr der Fall, und dann kann ich auch mit einem entsprechenden TSF-W fahren, dass eben unter 7,5to belebt und trotzdem einen Großteil der relevanten Beladung hat die für Wehren ausreicht, die eben nur ein Staffelfahrzeug benötigen

      Gut, ich bin bei dir, dass da Gewicht ein wichtiger Punkt ist. Das MLF ist noch auf 7,49 Tonnen darstellbar, man hat aber die Grenze nach oben geöffnet. Vieles kann man da sicherlich auch mit einem TSF-W darstellen. Persönlich denke ich aber, dass das TSF-W in absehbarer Zeit durch das MLF von oben und das KLF von unten verdrängt wird.

      Die Frage ist halt, wie lange man sich noch an der Führerscheinproblematik und der alten Klasse 3 aufhalten will. Die neuen Klassen gelten inzwischen seit 1999 und die Zahl derer, die einen alten Führerschein haben, geht in der Altersgruppe derer, die in der Regel den Großteil der Mitglieder der FF stellen, langsam aber stetig zurück.
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    • Hallo Zusammen!



      @ Lars ja genau das NRW-MLF, was will man damit ersetzen?Sprungrettungsgeräte befinden sich ja meist auf Fahrzeugen der 16er bzw. 20Klasse und ob da unbedingt viele den „Rückschritt“ machen wollen gerade weildann doch einiges an Ausrüstung auf der Strecke bleibt.

      Fürs Upgrade von „unten nach oben“ wieder mal zu gross undleider wieder einmal mit „Pseudo TH-Satz“, fördert zwar wieder ungemein dieVerteilung in der Fläche aber nicht unbedingt die Qualität der Rettung. Undwarum man jetzt wieder mit dem Cobra System anfängt? Rheinland-Pfalz war daschon einmal vor ca. 8 Jahren dran, hat sich nicht sonderlich bewährt, warumkann man da nicht fragen?

      @11/33/1 Ja, salopp gesagt werden die ohnehin früher oderspäter verschwinden. Und wir sollten uns doch fragen ob es noch Zeitgemäss istim Umkreis von 1000 Metern drei Standorte zu unterhalten weil es dreiUnterschiedliche Ortsschilder gibt? Genauso gehören aber auch die Beschaffungengrösserer Feuerwehren hinterfragt, muss es tatsächlich noch das zweite, dritteLF sein, braucht man tatsächlich noch den zweiten Rettungssatz?



      @ TuckTuck erstmal Gratulation zu deinem schön geschriebenenBeitrag! Und ja, auch kleine Feuerwehrenkönnen richtig „Feuerwehr“, die Qualitätder Ausbildung hängt ja nicht von der Anzahl und Art des Fahrzeugparks ab. Auchich komme vom Land, war aber keine TS-Einheit. Sicherstellung des zweiten Rettungswegs erfolgte mittelsSteckleiter und mitalarmierter DLK vom Stützpunkt aus. Bei verschiedenenSondergebäuden (Industrie, Kindergarten) war der Bauseits gelöst.
      "Ich habe unseren alten Freund Udo Lattek in der Halbzeit gesehen,.... er hat geweint."
      Karl-Heinz Rummenigge am Abend des 8. April 2009 in Barcelona
    • Mal davon abgesehen das die meisten TSF-W/MLF eh schon auf LKW-Größe (MB-Atego/MNA-TGL) aufgebaut werden und sich gewichtsmäßig keine größeren Unterschiede feststellen lassen.
      Auch beladungstechnisch nehmen sie sich ausser der unterschiedlichen Pumpe kaum etwas zu nehmen.

      Und so einfach sagen Dorfeuerwehr X mit 20 Aktiven wird geschlossen geht auch nicht. Hier muss man sich dann nach den "theoretischen" Ausrückezeiten richten.
      Aber ja natürlich gibt es Gemeinden wo augenscheinlich "nur" in die große Wehr investiert wird, hier muss man jedoch sagen das wo ein zeitgemäßer LF 16/12-Ersatz einem TSF-Ersatz vorgeht, da es für die Gesamtkommune wichtiger ist.

      Ich sehe in letzter Zeit leider vermehrt auch kleinere Wehren die irgendwelche Sonder-Wunderwuzzi-Fahrzeuge setzen. Dabei werden weder aktuelle Fahrzeugnormen, noch einsatztaktische Grundlagen und Einsatzzahlen einbezogen.
      Da wird hier ein Staffel-Waldbrand-TLF auf Zetros mit Rettungssazt und vielen mehr gesetzt, anstatt sich ein ordentliches TLF und ein ordentlichen HLF zu holen.
      Im nächsten Kaff wird noch ein LF 8 beschafft, anstatt sich ein aktuelles LF 10 nach Norm zu beschaffen.
      Und jedes zweite Dorf will ja mittlerweile auch ein TLF und ein HLF 10...
      Hierbei muss ich sagen das ich froh bin in Sachsen zu leben, hier werden nur Fahrzeuge nach derzeitigen Normen mit ortsspezifischer Zusatzbeladung gefördert wird und nicht wie bei anderen wo alles was sich nach irgendeinen Norm-Namen orientiert Geld bekommt.
      Hier Frage ich mich wozu auch jedes zweite Örtchen jetzt Sonderlösungen braucht, wo es doch vor einigen Jahren fast Deutschlandweit mit Norm-Fahrzeugen ging.

      Bei angesprochener kleiner Dorffeuerwehr mit 200 Einwohnern sehe ich ein KLF als Neubeschaffung auch noch als sinnvoll an, aber ein TSF ist als Erstangriff nicht mehr zeitgemäß, als 2. Fahrzeug neben einen HLF/LF sehe ich es dann doch als sinnvoll an, wenn ich den bei unterer Gewichtsgrenze bleibe, das Fahrzeug von jedem mit PKW-Führerschein gefahren werden kann.
      Ich sehe halt einen Wassertank als einsatztaktischen Grundwert an..
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      MFG maxxam
    • Maxxam | マックス schrieb:

      Bei angesprochener kleiner Dorffeuerwehr mit 200 Einwohnern sehe ich ein KLF als Neubeschaffung auch noch als sinnvoll an, aber ein TSF ist als Erstangriff nicht mehr zeitgemäß, als 2. Fahrzeug neben einen HLF/LF sehe ich es dann doch als sinnvoll an, wenn ich den bei unterer Gewichtsgrenze bleibe, das Fahrzeug von jedem mit PKW-Führerschein gefahren werden kann.
      Ich sehe halt einen Wassertank als einsatztaktischen Grundwert an..
      Warum? Wie oft brennt es dann ausserhalb der Ortsbebauung? Wo siehst du die Vorteile beim z.B Zimmerbrand?

      PS: Bei 200 Ew eine Feuerwehr ist heute schon sportlich, immerhin müssen schon 10% der Bevölkerung Aktives Mitglied sein.
      "Ich habe unseren alten Freund Udo Lattek in der Halbzeit gesehen,.... er hat geweint."
      Karl-Heinz Rummenigge am Abend des 8. April 2009 in Barcelona
    • Selbst in der Ortsbebauung muss ich sonst selbst für einen Müllkübel eine Wasserversorgung aufbauen, was bei kleinen Entstehungsbränden wertvolle Zeit kostet.
      Bei richtigen Vorgehen (was ja leider bei den meisten Dorfeuerwehren nicht vorhanden ist...) kann ich damit zum Beispiel den PKW unterm Carport schon fast komplett ablöschen, bzw. kann ich einen Erstangriff fahren, währenddessen kann der Wassertrupp die Wasserversorgung herstellen. So spare ich mindenstens eine Minute Zeit ein.
      Dies sind zwei Fälle die wohl eher vorkommen wie der Zimmerbrand, der ja doch sehr selten geworden ist, auch was Stadtwehren angeht (da gibt es vielleicht 10 Zimmerbrände, aber davon sind 9 auch nur angebranntes Essen...)

      Bei einen Abstand von Ortsschild zu Ortsschild sollte man vielleicht daran denken auch mal aus den drei TSF/TSA-Wehren zu einer zusammenfasst, leider ist es ja meist so das Feuerwehr A nicht mit B kann, die Feuerwehr B mit der Feuerwehr C nicht....
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      MFG maxxam
    • Maxxam | マックス schrieb:

      Selbst in der Ortsbebauung muss ich sonst selbst für einen Müllkübel eine Wasserversorgung aufbauen, was bei kleinen Entstehungsbränden wertvolle Zeit kostet.
      Bei richtigen Vorgehen (was ja leider bei den meisten Dorfeuerwehren nicht vorhanden ist...) kann ich damit zum Beispiel den PKW unterm Carport schon fast komplett ablöschen, bzw. kann ich einen Erstangriff fahren, währenddessen kann der Wassertrupp die Wasserversorgung herstellen. So spare ich mindenstens eine Minute Zeit ein.
      und in der Minute vergrößert sich der Schaden dann rapide bzw. es reicht das Kleinlöschgerät nicht aus oder man kann es erstmal benutzen?
      Die Ignoranz und Faulheit mancher überrascht mich immer wieder!
    • Maxxam | マックス schrieb:

      Selbst in der Ortsbebauung muss ich sonst selbst für einen Müllkübel eine Wasserversorgung aufbauen, was bei kleinen Entstehungsbränden wertvolle Zeit kostet.
      In dem Falle gehe ich direkt vom Hydranten über Reduzierstück/Schlauch zum Rohr. Der Brand ist gelöscht, bevor der Maschinist die 4 drückt.

      str1k3r schrieb:

      und in der Minute vergrößert sich der Schaden dann rapide bzw. es reicht das Kleinlöschgerät nicht aus oder man kann es erstmal benutzen?
      Das Problem ist, dass neben den brennenden Mülltonnen plötzlich ganz oft Discounter auftauchen :whistling:

      Maxxam | マックス schrieb:

      Hier Frage ich mich wozu auch jedes zweite Örtchen jetzt Sonderlösungen braucht, wo es doch vor einigen Jahren fast Deutschlandweit mit Norm-Fahrzeugen ging.
      Weil die Norm eben starr und nicht anpassungsfähig ist. Es gibt Wehren, warum auch immer, die haben noch das Kaminkehrerwerkzeug vom (H)LF benutzt. Und es gibt welche, bei denen der Schornsteinfeger schon seine eigene Kaffeetasse hat...
      Die TSF-Weh Norm schlägt mir als Zusatzbeladung nebst gewichtstechnisch unverhältnismäßigem Normbeleuchtungssatz allen Ernstes einen Normschaumbeladungssatz vor. Allerdings kein einziges Stück Werkzeug mehr, als im Normkasten drinne ist, geschweige denn ein Hölzchen oder Spanngürtchen mit dessen Hilfe man gar ein wenig TH durchführen könnte. Warum also nicht einfach ein Pistolenrohr mit 3l Schaumbehälter, eine Akkubeleuchtung auf Stativ und ne (etwas durchdachtere) Version des Verkehrsunfallkastens selbst dazubestellen, obwohl, wenn wir schon dabei sind, warum nicht gleich...
      Anders gesagt, wenn ich im 21. Jhd. ein Auto kaufen muss, was nur löschen kann (Und zwar nur mit Wasser), obwohl ich 90% meiner Einsätze anderweitig abarbeite komme ich auf dumme Gedanken.

      Maxxam | マックス schrieb:

      Dies sind zwei Fälle die wohl eher vorkommen wie der Zimmerbrand, der ja doch sehr selten geworden ist, auch was Stadtwehren angeht (da gibt es vielleicht 10 Zimmerbrände, aber davon sind 9 auch nur angebranntes Essen...)
      Eine Einschätzung, die nicht unbedingt zukunftstauglich sein könnte. Sowohl Holzbau als auch die Installation von Holzöfen nehmen geradezu(..werden weiterhin immer weiter zunehmen). Das Schutzziel der Eigenrettung wird zwar weiterhin durch Brandmelder erreicht werden, ein Löscherfolg durch "Steckerziehen", wie wir es zurzeit mit Küchenmaschinen, Föhns(en?) und dergleichen Quatsch erleben, ist hierbei allerdings nicht zu erwarten. Und das möchte ich nicht einfach so dahergesagt haben, es handelt sich dabei durchaus um eine Hypothese, die Kopfrechner von Brandschutz und Holzbau umtreibt.

      Und auf dem DOrf gibt es sogar noch "richtige" Holzöfen, die bei denen keine Platte das umliegende Laminat schützt...

      bergp83 schrieb:

      Das war nicht relevant, da dies so oder so durch HLF und DLK der BF sichergestellt wurde. Die Schiebleiter vom LF 16-TS (und seiner beiden Vorgänger selben Typs) ist da nie relevant gewesen.
      Dann wurde das TSF-W wohl als unterstützendes Vehikel betrachtet und konzipiert? Nicht für den Erstangriff im mehr oder weniger kritischen Wohnungsbrand?