[DRF] Rettungshelicopter Piloten Ausbildung

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    • Kredit halte ich vor allem bei so einem Ausbildungswunsch für gefährlich..
      Da ist für dich viel zu viel Risiko drinne, stell dir mal vor du hast genug sicherheiten und die bank würde dir einen solchen kredit geben.
      weiterhin nehmen wir an, du hast bereits eine andere ausbildung durchlaufen und jetzt eben einen normalen job.

      du nimmst also den kredit auf und absolvierst die ausbildung zum heli-pilot und sämtlicher zusatzscheine die man als rettungspilot so braucht erfolgreich.
      dann brauchst du erstens immernoch sehr viele flugstunden, die du nicht mal eben nach feierabend erlangen wirst..
      wenn sich dann in der zwischenzeit deine körperliche verfassung ändert, dass du die zulassungskriterien für drf, adac oä nichtmehr erfüllst, hast du:
      1) immernoch den vollen kredit zurückzuzahlen
      2) wirst davon primär garnichts haben da du deinen wunschberuf niemals erlangen wirst
      3) keinen job mehr, da man ja wie ich das verstanden habe den beruf aufgeben muss um die piloten-ausbildung anzutreten.

      na dann viel spaß...

      und selbst wenn dir nicht zustoßen sollte, bzw. dein körper immernoch in absoluter top-verfassung ist, weiß ich trotzdem nicht ob es optimal ist, nach den 10-15 jahren normaler arbeit erst nochmal 'normaler' heli-pilot zu sein um die flugstunden zu sammeln und dann nochmal paar jahre am wunsch arbeitsplatz zu sein - bevors dann in rente geht..

      überleg dir doch lieber ob es nicht eine ernsthafte alternative ist, zur polizei oder zum bund zu gehen, wobei ich persönlich da die polizei wohl bevorzugen würde - alleine aus persönlichen beweggründen.
    • str1k3r schrieb:

      dass man als Helipilot 15-17 Jahre da sein muss und davon so 5-6 Jahre im Ausland fliegen darf.( wenn denn mal was fliegt :D
      Das wären ja mehr Auslandspflicheinsätze für nen Piloten als für einen Mediziner, halte ich für eher unwahrscheinlich.

      carli96 schrieb:

      Hast du schon mal einen echten Menschen reanimiert, gespürt was es für ein Gefühl ist die Rippen unter seiner Hand knacksen zu spüren? Bist du schon mal in total heruntergekommen Wohnungen gelaufen, wo du am leibsten wieder rückwärts raus möchtest? Ich bin zwar noch nicht lange im Rettungsdienst, aber kann trotzdem die ein oder anderen Geschichten erzählen.
      Ähm Pilot meine liebe, der fliegt das Ding und passt auf seinen Heli auf das der keine Füße bekommt im Einsatz. Wenn du mal nen knorke Typen hast organisiert der auch schonmal nen Bett in Rücksprache mit seinem Doktor oder bereitet schonmal die Trage vor, aber viel mehr wirds meist nicht.


      Zum Thema Bundeswehr, du bist in erster Linie Soldat, sprich wirst an der Waffe ausgebildet und wirst deine Auslandseinsätze haben (eventuell auch deine Freiwilligen). Es kann dir dann passieren das du in Deutschland z.B. dem SAR zugeteilt wirst, dann kannst du auch schonmal Rettungseinsätze fliegen für die Zivilbevölkerung aber um das genauer abzuchecken müsstest du mal mit deinem Wehrdienstberater vor Ort reden. Auch zu dem Thema du musst dann X Jahre bei dem Verein bleiben ist es nicht ganz soo richtig, wenn du sagst du hast keinen Bock mehr reichst du deine Kündigung ein und wirst entlassen, erhälst dann halt nur keine Berufsförderung mehr.
      Schenkt euch Liebe
    • Notruf-112 schrieb:

      Das wären ja mehr Auslandspflicheinsätze für nen Piloten als für einen Mediziner, halte ich für eher unwahrscheinlich.

      Auch zu dem Thema du musst dann X Jahre bei dem Verein bleiben ist es nicht ganz soo richtig, wenn du sagst du hast keinen Bock mehr reichst du deine Kündigung ein und wirst entlassen, erhälst dann halt nur keine Berufsförderung mehr.

      Der Einsatzzeitraum kommt auf das Typenmuster drauf an. In der Regel hat man 10 Jahre in denen man im Einsatz fliegt, falls man häufig benötigte Typen wie zum Beispiel CH-53 fliegt kommt man sehr häufig zum Einsatz. Teilweise wird dann auch die eigentlich garantierte Pause zwischen zwei Einsätzen unterschritten. Das man jedes Jahr einmal in den Einsatz geht ist durchaus möglich.

      Eine Kündigung gibt es bei der Bundeswehr auch nicht. Man kann einen Antrag auf Entlassung stellen, der aber nicht bewilligt werden muss. Außerdem sind dann in der Regel die Ausbildungskosten zurück zu zahlen.
      Die Ignoranz und Faulheit mancher überrascht mich immer wieder!