Presse "mit Signal" zu Einsätzen

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    • Florian 11/33/1 schrieb:

      Wie gesagt es ist immer schwer zu sagen ja alle sind so.. ist ja klar, aber ich denke mal du weißt auch zu gut was für "Journalisten" es gibt
      Ja klar - ich kann nur von mir selber reden und ich kann von mir behaupten, dass ich eigentlich zu den Leuten gehöre, die vernünftig arbeiten, aber wenn es geht auch gerne mal etwas weiter vorne stehen. Ich muss es ja nicht veröffentlichen, wenn ich sehe "Okay, die Einsatzkräfte um das Auto haben den Blick auf das Opfer doch nicht verdeckt". So ein Bild landet dann natürlich nirgends. Aber gerade auch die Arbeit der Einsatzkräfte ist das, was die Leute sehen wollen.

      Ich sagte ja selber, dass es genug Idioten gibt - denen der Rechtsstaat wahrscheinlich Kamera und körperliche Unversehrtheit gesichert haben. :whistling: Ich bin auch nicht perfekt aber manche Sachen gehen einfach nicht...


      Florian 11/33/1 schrieb:

      Ja das mit dem Geld verdienen ist natürlich meist so eine Sache
      Jap... Darf aber nicht dazu führen, dass man es mit Pietät und so nicht ernst nimmt. Auch wenn man manchmal schon überlegt...

      Florian 11/33/1 schrieb:

      aber wie gesagt Einzelfälle die einen jedoch vorsichtiger werden lassen
      Leider nachvollziehbar - ist halt für vernünftig arbeitende Presseleute letztendlich etwas doof.
    • AaronKl schrieb:

      Aber gerade auch die Arbeit der Einsatzkräfte ist das, was die Leute sehen wollen.
      Naja gut aber warum werden dann nicht genau die Leute selber Mitglied in einer HiOrg, wenn es sie denn wirklich so interessiert? Manchmal denke ich eher das dieser "Boah ist das Krass"-Moment reizt... das gleiche Problem wie mit Gaffen.

      Autoren im Thread der Mod zu finden! - Es könnte sein das meine Beiträge nicht immer zu 100% stimmen. Für diese evtl. Fehler kann ich nicht haftbar gemacht werden
    • AaronKl schrieb:

      Aber gerade auch die Arbeit der Einsatzkräfte ist das, was die Leute sehen wollen.

      Nene, das, was die Leute sehen wollen, sind schlimme Unfälle und viel Blaulicht. Ist so. Und die Arbeit der Einsatzkräfte interessiert nur aus einem Grund: Um sich wieder und wieder über das "falsche" Vorgehen von Einsatzkräften aufzuregen/zu lästern.
      R.I.P. SJonny :-(

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    • D5B_SGW schrieb:

      Nene, das, was die Leute sehen wollen, sind schlimme Unfälle und viel Blaulicht
      Yup - und zwar im Idealfall mit Action, also Arbeit der Einsatzkräfte. Also sollte man auch das liefern können.


      Florian 11/33/1 schrieb:

      Manchmal denke ich eher das dieser "Boah ist das Krass"-Moment reizt... das gleiche Problem wie mit Gaffen.
      Wirds wahrscheinlich auch sein, dass die Leute aus dem Grund Nachrichten wollen über Unglücksfälle. So ist der Mensch nunmal veranlagt.
    • AaronKl schrieb:

      So ist der Mensch nunmal veranlagt.
      Aber ganz ehrlich (und damit stelle ich dann die komplette Presse in Frage) warum brauche ich dann Nebenberufliche Journalisten die vor Ort meist auch noch unwissent das beste Filmchen und das beste Bild machen wollen? Perfekt wäre es wenn ein Pressebeauftragter (dem Öfentlichkeitsbeauftragten (Pressesprecher) unterstellt) einige Actionbilder macht, damit nicht immer Profitorienterierte Personen durch die Einsatzstelle rennen, oder? Natürlich wäre dann der Nebenberuf von Personen wie AaronKL weg, aber das ist ein Opfer das man tragen muss...
      Eine weitere Lösung wäre, dass man die Bevölkerung gezielt mit häufigeren Aufführungen dazu bewegt, solche Szenen nicht mehr als so spannend war zu nehmen. Vielleicht denkt sich dann der Eine oder Andere, was genau die Gefahren von Gaffen sind. - Meine Meinung

      Ich finde ein solches Verhalten sehr gefährlich und nicht verantwortbar - Auch meine Meinung
    • Das ist der Grund warum ganz einfach viele Feuerwehren und HiOrgs Facebookseiten, Webseiten, etc. mit Einsatzberichten und Einsatzbildern haben. So funkt dir keiner in den Einsatz rein, dir hält keiner ein Mikro ins Gesicht während du den Spreizer ansetzt & du kannst kontrollieren welche Infos wann und wohin rausgehen.
      da reicht eine Einsatzkraft die bei guter Mannzahl vor Ort diese Aufgabe übernimmt und du ersparst dir damit im besten Fall viele andere Sorgen.

      Ich persönlich lese mir auch gerne durch, was es in Deutschland überall für Einsätze gab (was natürlich nicht heißen soll, dass ich es gut finde, das es überhaupt welche gibt...), aber ich bevorzuge da auch die Infos über seriöse Seite, die die Infos der Einsatzkräfte professionell verbreiten oder halt die Seiten der Feuerwehren & HiOrgs direkt. Auf Meldungen von irgendwelchen Tageszeitungen und Klatschblättern kann ich verzichten
      Life is simple.
      Eat. Sleap. Safe Lives.
    • Flo. Weserbergland schrieb:

      da reicht eine Einsatzkraft die bei guter Mannzahl vor Ort diese Aufgabe übernimmt und du ersparst dir damit im besten Fall viele andere Sorgen.
      Naja
      bei uns im Regionalverband Saarbrücken gibt es einen extra Pressesprecher, der bei gewissen Lagen von der Leitstelle mitalarmiert wird. Doch auch das ist nicht immer gut - vor allem, wenn dieser dann ohne Atemschutz hinter einem Atemschutztrupp im dichtesten Qualm steht (ist wirklich passiert, ich war in dem Atemschutztrupp) und Bilder von diesem beim Löschen macht.
      Und trotzdem laufen dann noch unzählige Pressevertreter in der Einsatzstelle herum, die man zurückhalten muss.


      110-Jungs die man ruft - 112-Männer die auch kommen!
    • TH3LASTLINE schrieb:

      Natürlich wäre dann der Nebenberuf von Personen wie AaronKL weg, aber das ist ein Opfer das man tragen muss...
      Einen kompletten Berufszweig, der btw durchaus ne Menge Hauptberufler (und ich bin auf das Geld auch angewiesen, obgleich es nicht der Hauptgeschäftsbereich ist) betrifft, zu killen, wäre man also ein tragbares Opfer, obwohl es sich mit vernünftiger Pressearbeit des Pressesprechers auch so keine Probleme geben sollte?

      str1k3r schrieb:

      Irgendwie bin ich ja ein bisschen erschrocken mit welcher Sebstverständlichkeit hier Gesetzesverstöße gerechtfertigt werden.
      Ich rechtfertige es auch, dass ich über rote Fußgängerampeln laufe, wenn weit und breit kein Auto kommt und es nicht grade um ne vierspurige Straße geht.

      Es geht letztendlich quasi nur um Ordnungswidrigkeiten (von unten genanntem Fall eines Unfalls abgesehen).

      TH3LASTLINE schrieb:

      Sollten nun doch mal Kinder in der Rettungsgasse spielen oder so, gibts da schnell mal Verletzte. Das kst dann eine Straftat und sowas in Kauf zu nehemen ist zu guter Recht auch ein "gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr".
      Wenn so was passiert, ist man natürlich gefickt. Es ist ein Rechtsverstoß und sollte er durch so etwas zur Straftat werden, dann muss man damit rechnen und hat es verdient - ganz einfach. Und sollte die OWi durch die Polizei geahndet werden, dann muss man das auch akzeptieren und nimmt es eben in Kauf...

      Und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr ganz sicher nicht. Eventuell Gefährdung des Straßenverkehrs, aber da ist die Frage ob es "grob [...] rücksichtslos" ist mit Schrittgeschwindigkeit durch eine Rettungsgasse zu fahren, die dazu gedacht ist, dass Fahrzeuge - wenn auch nicht unseres - ggf. sogar mit höherer Geschwindigkeit durchfahren. Von überholen kann man wohl sprechen - schließiich stehen die Fahrzeuge im Stau rein verkehrsbedingt. Ohne akute Gefährdungssituation sehe ich den Straftatbestand jedenfalls nicht erfüllt.
    • AaronKl schrieb:

      Einen kompletten Berufszweig, der btw durchaus ne Menge Hauptberufler (und ich bin auf das Geld auch angewiesen, obgleich es nicht der Hauptgeschäftsbereich ist) betrifft, zu killen, wäre man also ein tragbares Opfer, obwohl es sich mit vernünftiger Pressearbeit des Pressesprechers auch so keine Probleme geben sollte?
      Man soll ja nicht die Presse auslöschen, sondern nur zum Wohle aller diese Einsatzbilder uninteressanter machen. Nimmt dir dann halt die Kundschaft, aber nicht dem ganzen Berufszweig.

      AaronKl schrieb:

      Wenn so was passiert, ist man natürlich gefickt.
      Und um auch auf dein StGB zurückzugreifen: Der Versuch ist auch Strafbar.

      AaronKl schrieb:

      Und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr ganz sicher nicht. [...] Ohne akute Gefährdungssituation sehe ich den Straftatbestand jedenfalls nicht erfüllt.
      Ob es jetzt 315 b oder 315 c ist, ist mir egal. Außerdem ist das ne Sache der Anwälte und Richter. Ich finde, dass es alleine menschlich schon nicht geht.
    • Presse "mit Signal" zu Einsätzen

      AaronKl schrieb:



      str1k3r schrieb:

      Irgendwie bin ich ja ein bisschen erschrocken mit welcher Sebstverständlichkeit hier Gesetzesverstöße gerechtfertigt werden.
      Ich rechtfertige es auch, dass ich über rote Fußgängerampeln laufe, wenn weit und breit kein Auto kommt und es nicht grade um ne vierspurige Straße geht.

      Es geht letztendlich quasi nur um Ordnungswidrigkeiten.


      Genau, sind ja nur Ordnungswidrigkeiten. Wieso eigentlich dran halten?

      Wieso überhaupt an Verkehrsregeln halten? Der Taxifahrer bekommt bestimmt auch mehr Trinkgeld wenn die Fahrt schneller geht. Der Paketbote ist eher zu Hause und der LKW-Fahrer ist mal pünktlich beim Kunden, wenn die StVO gewissentlich ignoriert wird.

      Übrigens gehst du nicht Nachts über eine rote Ampel wo das keiner siehst, sondern fährst im Zweifel vor Augen aller durch die Rettungsgasse. Regst dich aber im nächsten Thread wahrscheinlich über alle auf die keine Rettungsgasse bilden oder rücksichtslos als Abkürzung nutzen...

      Nur so als Hinweis zur Lapalie Ordnungswidrigkeit: die Verkehrsbehörde kann mir den Führerschein auch entziehen, wenn ich keine Verkehrsstraftat habe sondern nur viele Ordnungswidrigkeiten begangen habe.
      Die Ignoranz und Faulheit mancher überrascht mich immer wieder!
    • str1k3r schrieb:

      Wieso überhaupt an Verkehrsregeln halten?
      Weil sie grundsätzlich nötig sind. Und deshalb wird man eben auch bestraft, wenn man gegen sie verstößt - dennoch wird jeder schonmal wissentlich gegen Verkehrsregeln verstoßen haben und eben dann auch ggf. die entsprechende Strafe akzeptieren. Warum soll ich auch eine Ausnahmegenehmigung beantragen, wenn ich einmal im Jahr bei Ikea bin und eben kurz im Halteverbot anhalten will, um die drei Kartons auszuladen? Ist ein Rechtsbruch und trotzdem wird das fast jeder von uns schonma gemacht haben, sofern er eben nicht grade irgendwo wohnt, wo er direkt vor der Haustür parken kann.


      str1k3r schrieb:

      Übrigens gehst du nicht Nachts über eine rote Ampel wo das keiner siehst, sondern fährst im Zweifel vor Augen aller durch die Rettungsgasse. Regst dich aber im nächsten Thread wahrscheinlich über alle auf die keine Rettungsgasse bilden oder rücksichtslos als Abkürzung nutzen...
      Der Unterschied ist: Die Leute behindern das Nachrücken von Einsatzkräften. Wenn ich mit der Polizei abgeklärt habe, dass ich durch die Rettungsgasse fahren soll, weil vorne an der Einsatzstelle keine Kräfte mehr nachrücken sollten, dann ist die Wahrscheinlichkeit extrem gering.

      Es geht ja nicht darum eine OWi einfach so zu begehen, sondern nach Abklärung mit der Polizei. Es ist auch ne OWi auf einer Vorfahrtsstraße außerorts zu parken - wenn mir die Polizei das aber an einer Einsatzstell erlaubt: Wäre das dann auch so ein Geschrei wert?

      Btw können wir diese OWi wie auf Autobahnen halten, Autobahnen betreten oder so z.B. in BaWü gar nicht per Ausnahmegenehmigung vermeiden - da heißt es seitens der zuständigen Behörden sogar explizit: Die Polizei entscheidet, was sie eben erlaubt bzw. duldet - da das von Einsatzstelle zu Einsatzstelle unterschiedlich ist, wollen wir keine generellen Ausnahmegenehmigungen erteilen. Folglich müssen wir es eben mit der Polizei abklären, was wir "dürfen" und was nicht. Und wenn es da eben auch mal halb unterm Tisch (der Polizist will ja nicht haften im Zweifel) gesagt wird, dass man durch die Rettungsgasse darf - wo ist dann das Problem? Wenn die eben keinen Streifenwagen haben, der uns begleitet, weil es eben wichtigeres gibt als das...
    • AaronKl schrieb:

      wo ist dann das Problem?
      Das Problem ist, dass im Zweifel Privatwagen durch die Rettungsgasse fahren. Wären diese wenigstens Markiert oder so. Aber so kann sich halt der Trendentwickeln, dass man da ja vielleicht mit einer Rettungsgasse Andere überholen lässt. Und zu der anderen Frage:

      AaronKl schrieb:

      Wäre das dann auch so ein Geschrei wert?
      Eigentlich schon. Nur das halt eben ein abgeparktes Fahrzeug in der Nähe einer Einsatzstelle kein Problem ist, im Gegensatz zu dem Durchfahren einer Rettungsgasse.

      AaronKl schrieb:

      Wenn die eben keinen Streifenwagen haben, der uns begleitet, weil es eben wichtigeres gibt als das...
      Das ist richtig, aber meiner Meinung nach darf dann halt auch kein Privatwagen durch die Rettungsgasse.
    • TH3LASTLINE schrieb:

      Das Problem ist, dass im Zweifel Privatwagen durch die Rettungsgasse fahren. Wären diese wenigstens Markiert oder so. Aber so kann sich halt der Trendentwickeln, dass man da ja vielleicht mit einer Rettungsgasse Andere überholen lässt. Und zu der anderen Frage:
      Naja, wenn sich der Trend entwickeln würde, gäbe es ihn schon. Und letztendlich ist die gelbe RKL auch eine Form von Markierung. Btw fahren die Bergungsleiter der Abschleppdienste hier auch unmarkierte Fahrzeuge - sollten die dann auch nur mit Kolonne markierter Fahrzeuge des Bergungsunternehmens durchfahren, weil sich sonst auch der Trend entwickelt?

      Und zum Thema Markierung: Sag's doch den Behörden? Ich wäre über passive Warneinrichtungen auch froh, wenn ich an Einsatzstellen nachts stehe - da es aber seitens der zuständigen Behörde auch direkt die Aussage gab, dass Warnarmkerung sowieso nicht genehmigt wird* und ich bisher kein Geld fürn Gerichtsverfahren habe, hab ich da noch kein Genehmigungsverfahren gestartet.

      * Also ein anderer Fotograf aus BaWü, der folglich laut den zuständigen Behörden keine Ausnahmegenhmigungen zum Halten auf Autobnahnen mit entsprechender Auflage haben kann, hat auch ne Genehmigung für Warnmarkierung und Gelblicht - ist beides fest markiert.


      TH3LASTLINE schrieb:

      Nur das halt eben ein abgeparktes Fahrzeug in der Nähe einer Einsatzstelle kein Problem ist, im Gegensatz zu dem Durchfahren einer Rettungsgasse
      Das Durchfahren einer Rettungsgasse ist wohl auch kein Problem - wenn es auf Weisung der Polizei stattfindet oder zumindest in Absprache mit der... Es waren wirklich zwei Fälle wo es keine Weisung eines Beamten vor Ort gab sondern nur telefonisch, alle anderen Fällen waren auf Weisung eines Beamten - man könnte sogar sagen, dass wir Ignorieren dessen auch nicht rechtskonform gehandelt hätten...

      TH3LASTLINE schrieb:

      nach darf dann halt auch kein Privatwagen durch die Rettungsgasse
      Wie oben gesagt: Dürfte dann der Bergungsleiter z.B. auch nicht, oder wie?