Modultasche Rucksack

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    • Modultasche Rucksack

      Schönen guten Abend zusammen!

      Dienstlich trage ich einen Tasmanian Tiger First Responder Move On bei mir und wollte jetzt weitestgehend auf Modultaschen umstellen. Wie sind eure Erfahrungsberichte mit welcher Firma? Habt ihr auch Alternativen zur Firma mit dem "gelben Dreieck"? :whistling: Es sollten Modultaschen sein, die auf der Rückseite auch Klett haben.

      Vielen lieben Dank erstmal bis hierhin :)
    • Modultaschen gibt es von zig Herstellern bzw. Anbietern, auch immer bzw. oftmals mit Klett.
      Persönlich bevorzuge ich im Regelrettungsdienst Koffer und im Ehrenamt Rucksäcke, aber auch dort bevorzuge ich die Variante mit möglichst wenig Taschen. Generell sei gesagt dass Modultaschen zwar einen gewissen Komfort bieten, ein offenes System mit z.B. Trennstegen aber deutlich übersichtlicher und praktischer ist.
    • Was mich mal interessieren würde, warum willst du das Material denn in Modultaschen packen bzw. was erhoffst du dir dadurch?

      Das mit dem Regen ist eigentlich kein Argument, denn wenn ich das Zeug brauche muss ich es auch aus einer Modultasche holen und in der hält sich Feuchtigkeit wunderbar. Auch ist es so dass es günstiger ist Verbandpäckchen auszutauschen, wie Modultaschen anzuschaffen.
    • Ich kenne von meiner alten Rettungswache sowohl ein offenes Rucksacksystem als auch eines mit Modultaschen an meiner aktuellen Wache.


      Ich finde, dass man mit Modultaschen sehr viel erreichen kann. Wir haben beispielsweise die RTW-Rucksäcke im ganzen Landkreis identisch eingeräumt. Da die entsprechenden Modultaschen sogar in jedem Rucksack die jeweils gleichen Farben haben, kann jeder auch aus dem Rucksack eines anderen Fahrzeuges arbeiten, ohne sich neu orientieren zu müssen.

      Wir haben die Rucksäcke so eingeräumt, dass man für einen "Standard-Notarzteinsatz" (Erheben von Vitalwerten&Co, Zugang legen, Infusion und Medikamte geben) das Hauptfach des Rucksackes nicht mal öffnen muss, sondern ausschließlich aus den Außentaschen arbeiten kann.

      Für alles Speziellere (wie z.B. eine Reanimation, Kindernotfälle oder Wundversorgung) muss man ins Hauptfach, das komplett mit Modultaschen eingeräumt ist. Hat den großen Vorteil, dass nicht alle ständig zum Rucksack müssen um dieses und jenes heraus zu holen, sondern dass sich jeder das für seine aktuelle Aufgabe benötigte Modul greift und aus diesem arbeitet. Dadurch gibts kein "Gedränge" am Rucksack und jeder hat alles kompakt und übersichtlich parat, was er im Moment braucht.

      So wandern bei einer Reanimation beispielweise sofort zwei blaue Modultaschen an den Kopf des Patienten, sodass dort alles zur Verfügung steht um einen Larynxtubus zu schieben und mittels Beatmungsbeutel zu beatmen. Zwei rote Modultaschen sind identisch bestückt, um jeweils einen i.v.-Zugang legen zu können. Für die Versorgung von Wunden gibts eine grüne, in der das Verbandsmaterial gut vor Dreck und Nässe geschützt ist, und so weiter und so fort.


      Der große Vorteil der Modultaschen ist meines Erachtens also die Übersichtlichkeit und die kompakte Unterbringung von verschiedenstem Material. Setzt natürlich voraus, dass man sich bei der Bestückung genau Gedanken macht.
      Dazu kommt noch, dass ein offenes Rucksack- oder Koffersystem immer die Gefahr birgt, dass das Material innen umherfliegt und durcheinander gerät.


      Gruß
      Jonny
    • Ich kann SJonny nur zustimmen wir haben bei uns auch die Modultaschen aufm Rucksack. Ergänzend dazu finde ich kann man sich als erst eintreffendes Fahrzeug bei beispielsweise einem VU mit 2 Verletzten zur Erstversorgung besser aufteilen so nehme ich zu meinem z.B. die Modultaschen Wundversorgung 1 und i.v. Zugang mit und mein Co arbeitet ausm Rucksack mit Wundvetsorgung 2 und i.v. Zugang welches als Reserve noch im Zwischenfach bereit liegt.
    • SJonny schrieb:

      das Hauptfach des Rucksackes nicht mal öffnen muss, sondern ausschließlich aus den Außentaschen arbeiten kann.
      Das verlangt aber dass der Rucksack entsprechend Konzipiert ist und das ist leider nicht immer der Fall.

      SJonny schrieb:

      das komplett mit Modultaschen eingeräumt ist. Hat den großen Vorteil, dass nicht alle ständig zum Rucksack müssen um dieses und jenes heraus zu holen,
      Bietet aber den Nachteil dass auch gerne mal was vergessen werden kann und dass die Besatzung zu der der Rucksack gehört keinerlei Überblick hat was fehlt. Auch ergibt sich aus meiner Erfahrung damit gerne das Problem dass der Rucksack in irgendeine Ecke abseits des Patienten wandert und so ein Zugriff nicht oder nur schwer möglich ist.

      SJonny schrieb:

      Der große Vorteil der Modultaschen ist meines Erachtens also die Übersichtlichkeit und die kompakte Unterbringung von verschiedenstem Material.
      Gerade bei der Übersichtlichkeit punktet nach meiner Erfahrung ein offenes System, denn da bietet sich nicht so leicht die Chance Sachen mit irgendwas zu zudecken.

      Uecki schrieb:

      Ergänzend dazu finde ich kann man sich als erst eintreffendes Fahrzeug bei beispielsweise einem VU mit 2 Verletzten zur Erstversorgung besser aufteilen
      Funktioniert mit einem Koffersystem und oder einer zusätzlichen Modultasche auch. ;) Bei uns wird z.B. mit 2 Koffern bzw. 1 Koffer und 1 Rucksack gearbeitet, wobei ein Koffer immer auf den internistischen und ein Koffer / Rucksack auf den traumatischen Notfall ausgestattet ist. Beide Koffer bzw. Koffer und Rucksack haben alles für den i.V.-Zugang und auch eine gewisse Menge an Verbandsstoffen identisch und damit kann man gut auch mal zwei Patienten versorgen. Ich persönlich bin aber ein großer Freund davon 1 Patienten aus der mobilen Ausstattung und einem schnellstmöglich im Fahrzeug zu versorgen, das bietet einfach bessere und mehr Möglichkeiten.
    • BlueCool schrieb:

      SJonny schrieb:

      das Hauptfach des Rucksackes nicht mal öffnen muss, sondern ausschließlich aus den Außentaschen arbeiten kann.
      Das verlangt aber dass der Rucksack entsprechend Konzipiert ist und das ist leider nicht immer der Fall.

      Naja gut, wenn ein offenes System nicht gut durchdacht ist, kann man es genau so gut vergessen. Dass man sich beim Bestücken darüber Gedanken macht, habe ich ja auch vorausgesetzt :)

      BlueCool schrieb:


      SJonny schrieb:

      das komplett mit Modultaschen eingeräumt ist. Hat den großen Vorteil, dass nicht alle ständig zum Rucksack müssen um dieses und jenes heraus zu holen,
      Bietet aber den Nachteil dass auch gerne mal was vergessen werden kann und dass die Besatzung zu der der Rucksack gehört keinerlei Überblick hat was fehlt.
      Inwiefern kann etwas vergessen werden? Benötige ich für meine aktuelle Aufgabe nur eine oder maximal zwei Modultaschen, in denen sich alles notwendige widerfindet, kann ich nichts vergessen. Nach dem Einsatz muss ich natürlich die Modultaschen wieder neu bestücken, wofür es sich anbietet, die Modultaschen mit einer kleinen Auflistung zu versehen, was denn alles hinein gehört. Die PAX-Modultaschen haben ja in der Regel ein kleines Fensterchen, in dem man eine solche Liste von außen gut lesbar und vor Nässe geschützt unterbringen kann.

      BlueCool schrieb:

      Auch ergibt sich aus meiner Erfahrung damit gerne das Problem dass der Rucksack in irgendeine Ecke abseits des Patienten wandert und so ein Zugriff nicht oder nur schwer möglich ist.
      Mit diesem System reicht es ja eben auch völlig aus, wenn der Rucksack in der Ecke liegt, gearbeitet wird ja primär aus den Modultaschen, die man schnell zur Hand hat, auch wenn der Rucksack etwas abseits liegt.

      BlueCool schrieb:

      SJonny schrieb:

      Der große Vorteil der Modultaschen ist meines Erachtens also die Übersichtlichkeit und die kompakte Unterbringung von verschiedenstem Material.
      Gerade bei der Übersichtlichkeit punktet nach meiner Erfahrung ein offenes System, denn da bietet sich nicht so leicht die Chance Sachen mit irgendwas zu zudecken.
      Auch in Punkten Übersichtlichkeit kann eine Beschriftung mit dem enthaltenen Material wieder hilfreich sein. So hat man - auch wenn man es noch nicht auswendig weiß, in welcher Tasche sich was befindet - immer schnell gefunden was man sucht. Hat man einmal die richtige Modultasche in der Hand, ist das Finden ein Kinderspiel, da das kleine Tässchen natürlich in kürzester Zeit durchgeschaut werden kann.



      Ich schließe mich dir übrigens an, dass es bei mehreren Patienten am sinnvollsten ist, einen der Patienten aus dem Fahrzeug zu versorgen, während der andere aus Rucksack o.ä. versorgt werden kann.


      Gruß
      Jonny
    • SJonny schrieb:

      Inwiefern kann etwas vergessen werden?
      Sobal es stressig wird und mehr als nur 2-3 Modultaschen außerhalb vom Rucksack sind kann schnell etwas vergessen werden, vor allem dann wenn alles nur irgendwie wieder reingepackt wird und der einpackt nicht mitbekommen hat dass da noch eine Tasche entnommen wurde.

      SJonny schrieb:

      Die PAX-Modultaschen haben ja in der Regel ein kleines Fensterchen,
      Das ist leider eine Sache die nur Pay bietet, ob man für diese Sache aber ggf. so einiges an Geld mehr hinblättern will muss man sich immer ganz individuell überlegen.

      SJonny schrieb:

      Mit diesem System reicht es ja eben auch völlig aus, wenn der Rucksack in der Ecke liegt,
      Brauche ich dann aber etwas das nur im Rucksack ist oder eine weitere Modultasche fängt es ggf. an problematisch zu werden. Ich persönlich bevorzuge es den Rucksack / Koffer wie vorgesehen und gelernt möglichst nah am Patienten zu haben, im Idealfall zw. Kopf- und Seitenhelfer.

      SJonny schrieb:

      Auch in Punkten Übersichtlichkeit kann eine Beschriftung mit dem enthaltenen Material wieder hilfreich sein.
      Dann muss ich aber wieder lesen, was wieder Zeit kosten kann und das gilt vor allem für kleine Beschriftungen.

      SJonny schrieb:

      da das kleine Tässchen natürlich in kürzester Zeit durchgeschaut werden kann.
      Dann habe ich in der Tasche aber Ruckzuck Chaos und muss am Ende den kompletten Rucksack wieder richten, bei einem offenen System passiert so etwas in aller Regel nicht.
    • Grundsätzlich stellt sich die Frage ob du häufig alleine bist (z.B. HvO/First Responder) oder mit mehr Leuten arbeitest (z.B. San-Dienste, wo auch mal 3-4 Mann an einem Patienten sind).
      Wenn du alleine mit dem Rucksack bist, brauchst du eig. keine Modultaschen, da ist es übersichtlicher wenn das Meiste offen ist und man alles auf einen Blick überschaut und nicht dauernd irgendwelche Taschen auf und zu machen muss.
      Wenn ihr aber mehrere seid, die sich aus dem Rucksack bedienen ist das Modultaschensystem super. Zwei sind am Patienten und versorgen ihn mit dem Rucksack und die Modultaschen werden nach Bedarf einem dritten gegeben, der Zuarbeitet. Z.B. Helfer 1 macht die Vitalwerte, Helfer 2 Anamnese und Helfer 3 kriegt die Modultasche Infusion und richtet die (so ungefähr kann es ablaufen).

      Normalerweise muss man die Modultaschen auch nicht beschriften um zu wissen was drin ist, wie es mache fordern. Wenn man ein gutes farblich getrenntes Konzept einführt, dann muss man den Inhalt nicht sehen um zu wissen, was in den Taschen ist. Durch die unterschiedlichen Größen lassen sich dann auch gleichfarbige Taschen unterscheiden. Einzige Ausnahme bei uns zumindest ist die Wundversorgung, da sind alle 3 Taschen gleich groß. Die mit den Verbandtüchern lässt sich durch das Pralle noch erkennen, aber bei den anderen beiden kann es durchaus mal vorkommen, dass man die falsche raus zieht.
    • Also wir arbeitn mit Pax Rucksäcken in denen beides vorhanden ist. Die untere Hälfte ist quasi "offen unterteilt". Im Deckel (der Rucksack hat einen umlaufenden Reisverschluss und klappt dann quasi in "deckel" und "Bodenfach = das was zum Rücken zeigt" auf.) sind Modultaschen untergebracht. Eine mit BZ und Zugangsmaterial, eine mit Verbandsmaterial (Kompressen, Mullbinden, Leukoplast), eine mit Dreiecktüchern und Verbandpäckchen und eine mit Rettungsdecken und VErbandtüchern.
      In diesem Fall gewinnt man mehr Platz im Rucksack, da alles nie in die Bodenfächer passen würde. Außerdem würde das mit den grob unterteilten Fächern bei so Sachen wie "Zugangsmaterial" ein hemmungsloses Chaos geben. Man kann die Sachen da nicht befestigen und die würden vermutlich über kurz oder lang quer durch den Rucksack fliegen.

      Bis jetzt habe ich die immer nur auf Sandeinsten genutzt. WObei da meistens auch nur 2 bis 3 an einem PAtienten wursteln. Das System funktioniert da eigentlich ganz gut. Die Modultaschen werden allerdings auch so gut wie nie entnommen. Drauf verzichten kann man hier aber auch nicht, einfach weil die hier als zusätzliche Unterteilung dienen.
      Guten Tag meine sehr verehrten Herren, auch wenn es nicht so ausschaut, Sie sprechen mit einer Dame!
    • BlueCool schrieb:

      SJonny schrieb:

      Inwiefern kann etwas vergessen werden?
      Sobal es stressig wird und mehr als nur 2-3 Modultaschen außerhalb vom Rucksack sind kann schnell etwas vergessen werden, vor allem dann wenn alles nur irgendwie wieder reingepackt wird und der einpackt nicht mitbekommen hat dass da noch eine Tasche entnommen wurde.
      Nunja, man sollte sich ja mit dem Material beschäftigen, das einem zur Verfügung steht. In unserem Rucksack befinden sich im Hauptfach beispielweise sechs Modultaschen. Zwei in blau, eine in gelb, eine in grün, eine in schwarz und eine in rot. Bei einem letzten Blick in den Rucksack sollte - auch in hektischen Situationen - auffallen, wenn eine fehlt.

      "Wenn alles nur irgendwie wieder reingepackt wird" hab ich beim offenen System übrigens ein noch größeres Problem, da ich dann nach dem Einsatz den kompletten Rucksack wieder herrichten muss.

      BlueCool schrieb:

      SJonny schrieb:

      Auch in Punkten Übersichtlichkeit kann eine Beschriftung mit dem enthaltenen Material wieder hilfreich sein.
      Dann muss ich aber wieder lesen, was wieder Zeit kosten kann und das gilt vor allem für kleine Beschriftungen.
      Wie gesagt muss ich mich natürlich mit meinem Material auskennen. Auch in einem offenen System kann es mir passieren, dass ich nicht weiß in welchem Fach ich was habe. Das ist dann aber eine Sache, die am Helfer liegt und nicht am Rucksack. Sollte es aber wirklich vorkommen, dass man nicht weiß, wo was ist, bietet die Beschriftung eine gute Hilfestellung, und bei den paar Sachen die in einer Modultasche drin sind geht das Lesen auf jeden Fall schneller als das durchsuchen des ganzen Rucksacks beim offenen System.

      BlueCool schrieb:

      SJonny schrieb:

      da das kleine Tässchen natürlich in kürzester Zeit durchgeschaut werden kann.
      Dann habe ich in der Tasche aber Ruckzuck Chaos und muss am Ende den kompletten Rucksack wieder richten, bei einem offenen System passiert so etwas in aller Regel nicht.
      Selbst wenn dann in der ganzen Tasche Chaos ist, ist das nicht schlimm; bei der geringen Menge an Material, das in einer Tasche ist. Zumal sich die Taschen meist auch ohne groß herumzuwühlen von vorne nach hinten gut durchschauen lassen.
      Natürlich muss ich nach dem Einsatz jede Tasche, die ich verwendet habe, wieder herrichten. Das ist aber, dank der genauen Aufteilung, wo was rein gehört, schnell gemacht. Das richtige bestücken und ordnen bleibt mir auch beim offenen System nicht erspart.



      Die meisten Probleme, die du beim Modultaschensystem aufführst, sind durch die Arbeitsweise verursacht (alles irgendwie rein packen, nicht mit seinem Material vertraut sein, chaotisches Suchen nach Material) und können beim offenen System genau so auftreten, wobei die Modultaschen doch einen ganz guten Lösungsansatz bieten.


      Gruß
      Jonny
    • SJonny schrieb:

      "Wenn alles nur irgendwie wieder reingepackt wird" hab ich beim offenen System übrigens ein noch größeres Problem, da ich dann nach dem Einsatz den kompletten Rucksack wieder herrichten muss.
      Nicht unbedingt, denn dann wird weniger gewühlt.

      SJonny schrieb:

      Auch in einem offenen System kann es mir passieren, dass ich nicht weiß in welchem Fach ich was habe.
      Die Wahrscheinlichkeit ist meist durch das flachere / kleinere Fache schon genommen. Auch ist es so dass ich weniger Stopfen kann und damit das Risiko kleiner ist etwas zu zudecken.

      SJonny schrieb:

      und bei den paar Sachen die in einer Modultasche drin sind geht das Lesen auf jeden Fall schneller als das durchsuchen des ganzen Rucksacks beim offenen System.
      Wieso sollte man beim offenen System suchen müssen, ist dies ordentlich gepackt braucht es nur 1-2 Blicke zu erkennen wo etwas ist und zur Not lässt es sich auch ganz einfach erklären.

      SJonny schrieb:

      und können beim offenen System genau so auftreten,


      Mal eben ein offenes System zu Vergleich, wo willst du da etwas großartig untergraben bzw. nach was sollst willst du da großartig wühlen? Mit 2 Griffen habe ich alles in Sicht, selbst du als vollkommen Fremder findest dich schnell zu recht und zur Not kann ich dir schnell erklären wo du was findest. Bestes Beispiel ist die Tubusfixierung. In einer Modultasche landet sie gerne mal irgendwo, vor allem unter den Tuben und hier sieht man sie sofort und kann direkt auf sie zugreifen.
      Sicher die Einräumung mag ungewohnt sein und ggf. auch noch zu optimieren sein, aber grundsätzlich ist es so dass man als Außenstehender mit med. Fachwissen ganz schnell einen Überblick hat. Sicher ist es dass hier einiges auszutauschen ist, wenn es mal richtig regnet, doch dass muss ich bei den Modultaschen dann meist auch machen.
    • BlueCool schrieb:

      ist dies ordentlich gepackt
      So hat die Diskussion keinen Sinn ;).
      Bei all deinen Argumenten setzt du voraus, dass das offene System ordentlich eingeräumt wäre, die Modultaschen dagegen nicht (gestopft usw.). Vergleicht man zwei Systeme, muss man diese aber unter gleichen Bedingungen betrachten. Also entweder einen ordentlich eingeräumten, oder einen schlampig und durchwühlten Rucksack.

      Ist das ganze ordentlich und durchdacht eingeräumt, geben sich beide Systeme nicht viel - eine reine Frage des Geschmacks. Sind sie nicht sauber eingeräumt oder werden beim Einsatz durchwühlt oder nur schnell schnell zusammen gepackt, habe ich entweder Chaos im ganzen Rucksack (im offenen System), oder eben einzelne, dann unbrauchbare Modultaschen.
      Sagst du, du müsstest im offenen System nicht großartig suchen, sage ich, dass ich das in den Modultaschen auch nicht muss, da ich ja weiß was in welcher drin ist und das Modul auf einen Blick durchblicken kann.
      Sagst du, im offenen System kann man schnell erklären, wo was ist, sage ich, dass ich das bei den Modultaschen auch kann. "In der schwarzen", ein Blick hinein und schon hat man das Gesuchte.

      Alle deine Argumente für das offene System lassen sich auch umdrehen und auf die Modultaschen anwenden :)


      Das einzige, wo die Modultaschen bzw. ein Rucksack einem Koffer mit offenem System wirklich nachsteht, ist die Hygiene. Während man den Koffer schnell ausräumen und auswischen kann, ist das bei den Modultaschen mit mehr Aufwand verbunden.



      Gruß
      Jonny

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    • SJonny schrieb:

      die Modultaschen dagegen nicht (gestopft usw.).
      Das ergibt sich einfach und alleine schon aus der Tatsache heraus dass Modultaschen meist nicht nur länger und breiter sind, sondern auch noch höher und viele meinen diesen Platz ausnutzen zu müssen. Oftmals werden dann Sachen die man schneller braucht in einer Modultasche nach oben geräumt und Dinge die seltener gebraucht werden nach unten, sind diese dann auch noch klein ist es einfach eine logische Sache dass diese Dinge untergehen. Auch ist es so dass Modultaschen gut und gerne mal bis zu ihrem Limit gefüllt werden um nicht noch eine Tasche mehr zu haben, auch daraus ergibt sich das Problem das schneller mal etwas verräumt ist, auch ohne das man es will.

      SJonny schrieb:

      da ich ja weiß was in welcher drin ist und das Modul auf einen Blick durchblicken kann.
      Es geht ja aber nicht nur darum dass du es weißt, es geht auch darum neue Kräfte (z.B. Praktikanten; FSJ'ler;...) oder auch mal Außenstehende (z.B. fremder NEF Fahrer; RTH-Besatzung;...) schnell auf das System einweisen zu können.
      Wie am Beispiel Bild gezeigt, sollst du mir die Tubusfixierung geben wirst du sie auch ohne das Fachwissen um die Sortierung schnell finden können. Beim Modultaschensystem muss du ggf. erst mal die Intubationstasche finden, dann schauen ob es davon nur eine oder gar zwei gibt und dann schauen müssen wo sie ist und das dauert eben.
      Wie gesagt gegen Rucksäcke habe ich nichts, aber diese Vollstopfen mit Modultaschen kann zum echten Fluch werden. Noch problematischer wird es dann wenn einige wichtige Ausrüstungsgegenstände im Deckelfach sind und ich auch noch zwischen drin mir diesen erst mal wieder zugänglich machen muss.