Auslagerung - Persönliche Schützausrüstung: Handschuhe, Helme,... (Diskussion)

    Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Dienste bereitzustellen und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem werden durch unsere Partner Informationen zu Ihrer Nutzung für soziale Medien, Werbung und Analysen erfasst. Weitere Informationen

    • Florian Hagen schrieb:

      mittlerweise weiss doch jeder, dass sich grade im Krankenhaus MRSA, ESBL und Clostridien gegenseitig die Klinke in die Hand geben ;)

      Das sollte aber nicht zu irgendeiner hochgestochenen Übervorsichtigkeit führen, vor allem aber auch nicht zu einer Gleichgültigkeit und oder Nachlässigkeit im Bezug auf diese Problematik. ;) :P
      Will man der Sache her werden sollte man entsprechend Umsichtig vorgehen und ggf. damit umgehen. Neben den ggf. auftretenden Schmerzen bei Desinfektion und der Problematik mit MRE und ähnlichen Sachen profitiert man auch bei Sachen wie HIV; Hepatitis und Co die einem unbekannterweise im Einsatz begegnen können von einer intakten Haut, vor allem an den Händen und Armen.
    • Notruf-112 schrieb:

      Schon mal am rauputz entlang geratscht? Tut schon weh auch mit den Untersuchungshandschuhen.
      Darf ich fragen, wie man das schafft?
      Gerade beim Heben des Tragestuhls hab ich doch selbst ganz gut unter Kontrolle, wohin ich mich und meine Hand bewege. Da muss ich eben stoppen bevor ich an die Wand komme. Bin mehrere Monate ausschließlich KTW gefahren und hatte selbst mit dem recht sperrigen Tragesessel des KTW noch nie den Fall dass es so eng gewesen wäre, dass ein Entlangschrammen an der Wand unvermeidbar gewesen wäre :huh:. Wenns wirklich mal zu eng geworden ist, hat man eben kurz abgesetzt und es nach kurzem rangieren nochmal probiert.

      Passieren kann immer was, ja. Aber wenn man auf jeden dieser seltenen Fälle vorbereitet sein möchte, sollte man bitte auch immer den Helm aufsetzen, die Omi im 1.OG könnte ja mit Blumentöpfen werfen. Und auch auf dem Bürgersteig die Warnweste anziehen, man könnte ja vom Fahrrad fahrenden Schulkind übersehen werden.


      Zum Thema "wenn ich aua hab, fang ich mir alles mögliche ein": Richtig, verletzte Haut bringt natürlich ein größeres Infektrisiko mit sich. Deshalb gibt es eine Erfindung namens "Pflaster", das kann man auf die verletzte Stelle kleben und dann kommt da nicht so leicht Dreck hin. Zumal man im Rettungsdienst ja sowieso bei jedem Patienten - ob Infekt bekannt oder nicht - Einmalhandschuhe tragen sollte.


      Gruß
      Jonny
    • SJonny schrieb:

      Darf ich fragen, wie man das schafft?
      Gerade beim Heben des Tragestuhls hab ich doch selbst ganz gut unter Kontrolle, wohin ich mich und meine Hand bewege. Da muss ich eben stoppen bevor ich an die Wand komme
      Das Entlangschrammen sollte nicht zum Tagesgeschäft gehören, das ist keine Frage. Dennoch bei kurzfristiger eigener Unaufmerksamkeit oder bei entsprechenden Bewegungen durch den Stuhl bzw. den Kollegen und oder Patienten kann das schon mal vorkommen. In aller Regel sollten entsprechende Verletzungen aber wirklich die Ausnahme sein, ansonsten sollte man sich mal überlegen was man anders machen kann.

      SJonny schrieb:

      Deshalb gibt es eine Erfindung namens "Pflaster", das kann man auf die verletzte Stelle kleben und dann kommt da nicht so leicht Dreck hin. Zumal man im Rettungsdienst ja sowieso bei jedem Patienten - ob Infekt bekannt oder nicht - Einmalhandschuhe tragen sollte.
      Pflaster sind so eine Sache, denn neben dem Schutz vor Dreck sind diese auch ein "Schutz" vor entsprechend ordentlicher Desinfektion. Ganz vom Schutzfaktor abgesehen sind Pflaster in Kombination mit Handschuhen und starker Manipulation bzw. Beanspruchung auch ganz schnell Geschichte, generell sind sie aber unbestrittener Maße sinnvoll und gut.
      Die Sache mit den Handschuhen ist nach meiner Erfahrung noch leider kein Standard, da werden gerne mal garkeine Angezogen; zu spät oder sie werden zu selten gewechselt. Gerade auch bei einigen der Nitril-Handschuhen ist es mit dem Schutz auch eine Sache der Zeit, denn tlw. sind diese so produziert dass diese nach einigen wenigen Minuten oder durch entsprechende Mengen von Schweiß durchlässig werden gar reißen. :pinch: Natürlich alles mit entsprechender Zulassung und auch als gewünschten Effekt zum Schutz des Anwenders beworben.
    • Und genau bei solchen Infektionen bringt nen Mundschutz eigentlich null es sei denn du packst ordentlich in den Schokobrunnen und leckst dir dann die Fingerchen ab...

      SJonny schrieb:

      Darf ich fragen, wie man das schafft?
      Klar, Enge Treppe - voll ausgefahrene Tragehebel und schon ratscht man an der Wand entlang. Passiert grade in Altbauten rellativ schnell. Und mitten auf der Treppe kann ich den Stuhl nicht absetzen und erst nochmal groß rumrangieren und dann weitertragen.

      SJonny schrieb:

      Zumal man im Rettungsdienst ja sowieso bei jedem Patienten - ob Infekt bekannt oder nicht - Einmalhandschuhe tragen sollte.
      Richtig sollte, man sollte auch immer die Jacke tragen... Und ganz ab davon können auch diese einfach mal im gebrauch kaputt gehen oder zusammen mit der Hand an der Wand aufreißen.
      Schenkt euch Liebe
    • Kinners, ich bin zwar nicht im RD aktiv, aber trotzdem würde ich gerne meine Meinung sagen:
      Ist es nötig, dass ihr jetzt über die Ausrüstung eines anderen RD'lers diskutiert? Es ist doch allein seine Entscheidung, ob er diese Handschuhe braucht oder nicht, da muss er doch jetzt nicht mit Gegenargumenten tot geschlagen werden.
    • 3rdfirehouse schrieb:

      Ist es nötig, dass ihr jetzt über die Ausrüstung eines anderen RD'lers diskutiert?
      Ein Forum ist zum diskutieren da. Was bringt ein solcher Thread, wenn man nicht über den Sinn und Unsinn der genannten Sachen diskutieren darf? Gibt eben viele verschiedene Meinungen dazu, während andere Sachen unstrittig sinnvoll sind.


      Gruß
      Jonny
    • Florian Hagen schrieb:

      Extra Handschuhe fürn Tragestuhl? 8|
      find ich persönlich nen bisschen innötig. Ich Schlepp die Dinger seit nunmehr fast zwei Jahren treppe rauf und Treppe runter und ausser ein paar kleiner schwielen gehts meinen Händen Prima. Und auch der Halt mit den Gummihandschuhen ist prima. Also mir erschließt sich da nich ganz der Nutzen ;)

      Z.B. einfach keine Schwielen an den Händen. Ich finde das beispielsweise eher ein Zeichen schlechter Pflege. Und meiner Freundin gefällt es auch nicht so. Außerdem ist das Tragen einfach angenehmer
      Ganz ehrlich, in Tragehandschuhen für 10€ seh ich mehr Nutzen als im Profi-Stethoskop für den Wichtigtuer vom Dienst.

      Florian Hagen schrieb:

      Nich nur einmal aber Leute das leben is kein Ponyhof, das tut dann mal für zwei minütchen weh und dann is auch gut. Sind doch dann eh nur nen Paar Schürfwunden, das verheilt schnell

      Warum soll ich mir die Hände aufkratzen wenn es nicht nottut? Zum Thema Infektionsrisiko wurde ja schon was gesagt, abgesehen davon brennt es dann bei jedem Desinfizieren.

      SJonny schrieb:

      Zum Thema "wenn ich aua hab, fang ich mir alles mögliche ein": Richtig, verletzte Haut bringt natürlich ein größeres Infektrisiko mit sich. Deshalb gibt es eine Erfindung namens "Pflaster", das kann man auf die verletzte Stelle kleben und dann kommt da nicht so leicht Dreck hin. Zumal man im Rettungsdienst ja sowieso bei jedem Patienten - ob Infekt bekannt oder nicht - Einmalhandschuhe tragen sollte.

      Naja, ob ich mich so auf die Schutzwirkung eines Wundschnellverbandes verlassen würde... :huh:

      Namia schrieb:

      Interessant wäre dann eher die Frage, was du für Handschuhe zum Tragestuhltragen nimmst.


      Ich nutze welche zum Gewichtheben, sind denen zum Radfahren sehr ähnlich. Beispiel: amazon.de/Best-Body-Nutrition-…s=handschuhe+gewichtheben
      Standard nicht Standart :evil:
    • ff-hamburg schrieb:

      Ganz ehrlich, in Tragehandschuhen für 10€ seh ich mehr Nutzen als im Profi-Stethoskop für den Wichtigtuer vom Dienst.
      In einem eigenen Stethoskop sehe ich gerade beim üblichen San-Helfer und oder auch Rettungsdienstler mehr Sinn, wie in den Handschuhen zum Tragen. Generell befinden sich auf jedem Rettungsmittel und in vielen Notfallrucksäcken/-koffern Handschuhe, da kann man zur Not auch mal 1-2 Paar Einmalhandschuhe übereinander anziehen oder man nimmt die meist im Fahrzeug vorgehaltenen stabileren Handschuhe zum Tanken/Reparieren bzw. für die TH um jemanden im Stuhl oder mit .... die Treppe runter zu tragen. Ein eigenes Stethoskop ist vor allem eine hygienische Sache und solang es kein highend Teil ist wird es auch kaum dumme Kommentare geben, vor allem keine brechtigten. Auch ist es so dass man sich über ein Stethoskop leichter und schnell etwas einfängt, wie über ein paar kleine Abschürfungen an den Fingern.

      Florian Hagen schrieb:

      Knieschoner weil das hinknien bei ner Rea weh tut? :D
      Darüber würde ich mich nicht lustig machen, denn wer schon lange genug z.B. auf einer Straße beim reanimieren oder generellen versorgen eines Patienten gekniet hat weiß wie unangenehm und ggf. auch schmerzhaft so etwas sein kann. Auch gibt es mittlerweile entsprechende Erkenntnisse und dementsprechende Entwicklungen wie verstärkte Knie oder Hosen mit Fächern für Kniepolster (siehe z.B. neue Einsatzuniform des DRK!).
    • Ich hab schon öfter etwas länger reanimiert und einmal sogar 2 1/2 auf offener Straße und ja danach waren meine Knie etwas wund aber beim nächsten 24er war das wieder weg ;) Ich nenn das Berufsrisiko.
      Klar is das vielleicht ne Überlegung Wert aber bevor hier RD Hosen mit Knieschonern auftauchen kann man das Geld lieber in neues Equipment etc. stecken ;)
    • Florian Hagen wie alt bist du mitte 20? Mach das ganze mal mit mitte 50...

      BlueCool solche Handschuhe hast du vllt aufm RTW aber zumindest hier nicht auf dem ktw und selbst dann nur 1 Paar (beim Tanken brauche ich ja keine 2 Paar) und 2 Untersuchungshandschuhe übereinander bringen auch nichts, spreche da aus testerfahrung am eigenen Körper ;)
      Schenkt euch Liebe