Privates Material (& Ausrüstung auf dem PKW)

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    • Decken würde ich zu so blauen Einmaldecken greifen.
      SamSplint ist mir auch noch so in den Sinn gekommen.

      Bei uns wird das StiffNeck selbst im Rettungsdienst ohne komplette Immobilisation noch hergenommen. Wenn jemand, nach Sturz oder VU, nur Schmerzen in der HWS hat, bekommt er einen HWS-Stützkragen.

      Ich finde ich, lieber dabei haben und nicht brauchen, als brauchen und nicht dabei haben.
    • Bayern-Modder schrieb:

      Bei uns wird das StiffNeck selbst im Rettungsdienst ohne komplette Immobilisation noch hergenommen. Wenn jemand, nach Sturz oder VU, nur Schmerzen in der HWS hat, bekommt er einen HWS-Stützkragen.
      Meines Wissens nach stabilisierte in Stifneck aber auch nur ein Teil der HWS und nicht sämtliche HWS-Wirbel. Also meines Wissensstand nach, würde ich es nicht verantworten wollen einen Patienten mit potentiellen HWS-Verletzungen nur mit Stifneck zu bewegen, wenn vermeidbar.


      Decken würde ich zu so blauen Einmaldecken greifen.
      Das wäre sicherlich auch ne gute Idee.
    • HWS-Verletzungen sind selten, instabile HWS-Verletzungen noch viel seltener.

      Es gibt gute Algorithmen (Canadian C-Spine, NEXUS), wann man eine Halskrause anlegen sollte. Ich denke nicht, dass du jemals in die Verlegenheit kommen wirst.
      Und wenn ist ein vergammelter und zerfledderter 6 Jahre alter StifNeck auch nicht das wahre. Spar dir das Geld und den Platz. Leben rettet man damit übrigens auch nicht.

      Ein großes Verbandtuch wirst du ebenso wenig brauchen. Dann lieber dicke Saugkompressen, falls man sich mal richtig schneidet.
      Stattdessen vielleicht noch etwas festeres, elastische Fixierbinden oder so, falls mal jemand umknickt.

      Statt einer teuren Wundspüllösung oder einer Flasche Wasser als anderem Extrem könnte man auch auf 500ml NaCl, ne 20er Spritze und ein paar Kanülen ausweichen.

      Guedeltuben würde ich durch Wendltuben (+Gleitmittel) ersetzen, damit man kann nichts verkehrt machen.

      Ich würde noch eine Wunddesinfektion ergänzen und noch so Sachen für die Kleinigkeiten:

      bite away gegen fiese Mückenstiche
      Fenistilcreme für alle Arten von juckenden Ausschlägen/Stichen (hilft auch nach Brennesseln)
      Kühlende Schmerzcreme (Diclofenac)
      Kleine Hausapotheke (ich hab immer was gegen Schmerzen und Übelkeit dabei)
      Taschenlampen kann man immer gebrauchen
      Standard nicht Standart :evil:
    • weil ein Guedeltubus recht deutliche vagale Reaktionen (V.a. Würgen/Erbrechen) auslösen kann und für die problemlose Platzierung eine doch recht tiefe Bewusstlosigkeit braucht.
      Der Wendltubus kann auch bei somnolenten Patienten angewendet werden und hat ein besseres Risikoprofil. Das ist gerade wenn man alleine und ohne professionelle Ausrüstung hantiert ein großer Pluspunkt.
      Standard nicht Standart :evil:
    • Da ich in meinem ganzen Leben weder nen Wendeltubus benutzt habe noch mir dessen Benutzung überhaupt thereotisch gelehrt wurde, ist das keine Option. Was ich thereotisch können sollte wären zwar Larynxtuben, aber in deren Anwendung würde ich mich mangels keinmaliger praktischer Nutzung nicht ansatzweise sicher fühlen - und wenn ich eine Maßnahme meiner Meinung nach nicht ausreichend beherrsche, werde ich sie auch nicht in eigener Verantwortung anwenden. In der Anwendung von Guedeltuben fühl ich mich dagegen soweit sicher - auch wenn ich mangels aktueller ehrenamtlicher Tätigkeit die letzte praktische Anwendung auch als sehr lange her bezeichnen muss.

      Natürlich macht n Guedeltubus bei nicht tiefbewusstlosen Patienten keinen Sinn, aber was bringt mir n Wendeltubus den ich nicht sicher anwenden kann...
    • Dass du persönlich noch nie Probleme gehabt hast widerlegt natürlich eindrücklich die entsprechende Fachliteratur zu dem Thema.

      Und du nutzt ganz sicher keinen Guedeltubus bei einem somnolenten Patienten, da man dafür einen ausgefallen Würgereflex braucht. Das ist definitionsgemäß ein komatöser Zustand. Im Regelfall braucht der Patient, der einen Guedel toleriert, im Verlauf eine Intubation.

      Dass die keiner nutzt ist meist Folge von mangelndem Training und Kenntnisstand und keine Argumentationsgrundlage. Klinisch nutzt niemand den Guedel außerhalb der endotrachealen Intubation (als Beißschutz), aus gutem Grund.

      Das SHT ist keine Kontraindikation für einen Wendltubus, und ein Mittelgesichtstrauma schließt beide Devices aus.
      Wenn hier Diskussionsbeiträge besteht können wir gerne ein separates Thema aufmachen, ich reiche auch gerne etwas Literatur nach.

      Zum Thema:

      Wendltuben sind sicherer in der Anwendung, auch für Laien. Wenn es dir natürlich nie jemand gezeigt hat, dann beschränke dich auf das Tool, mit dem du umgehen kannst.
      Realistisch betrachtet wirst du es auch hoffentlich nie brauchen, und falls du doch mal zufällig zu einer Reanimation kommen solltest sind beide Devices gut geeignet, um die Maskenbeatmung zu verbessern.
      Ich persönlich hab in meinem Notfallset aufgrund der Risiko-Nutzen-Abwägung Wendltuben. :)
      Standard nicht Standart :evil:
    • So habe ich meine Tasche und sonstige
      Spoiler anzeigen

      1. Rettungstasche Abbildung(Nach Norm 13169,Nothammer mit Gurtscheider u. Taschenlampe ,Samsplit,5x Beatmungsbeutel (Weil ich auch ehrenamtlich bei den Mobilen Rettern bin ) auch etwas mehr Verbandsmaterial als es die Norm vorschreibt .Was die mobilen Retter sind gab es schon mal ein Beitrag zu
      2. *Warnweste und Zusatzwarndreieck
      3. **Auch wenn man drüber streiten kann eine gelbe Rundumleuchte für die Nacht .
      4. *Zwei gute alte Decken , 2 Fußmatten (Kann man fast für alles nutzen )
      Die Zusatzsachen mit * verschwinden in einem kleinen Rucksack den man sich schnell auf den Rücken werfen kann und wenn es ganz schnell gehen muss die Tasche mit dran machen kann

      **Liegt im Handschuhfach ,hatte deshalb noch nie Probleme mit der Polizei wenn es notwendig war


      Das verschwindet im Kofferraum so das es wenig Platz weg nimmt aber in Reichweite ist :rolleyes:
      Helfen in der Not ist mein Gebot | Youtube :Kanal
      (Ich hafte nicht für Rechtschreibfehler)
    • Im Regelfall braucht der Patient, der einen Guedel toleriert, im Verlauf eine Intubation
      Ich kenn das aus der Sanitätsausbildung sogar so, dass wir einen Guedel eigentlich nur bei Reas legen sollen. Ich würde den zwar auch benutzen, wenn ein Bewusstloser keinerlei Abwehrreaktionen zeigt, aber naja :D

      Wenn es dir natürlich nie jemand gezeigt hat, dann beschränke dich auf das Tool, mit dem du umgehen kannst.
      Das ist es: Ich hab mich mal etwas in Wendeltuben eingelesen und ja wirkt schon so, als wären die sinnvoller. Nur will ich halt einfach nicht die Verantwortung übernehmen, Maßnahmen durchzuführen, die mir nie praktisch angeleitet wurden oder in denen ich nicht sicher bin - deshalb fällt ein Larynxtubus für mich bspw auch komplett raus.


      Auch wenn man drüber streiten kann eine gelbe Rundumleuchte für die Nacht
      Abgesehen davon, dass es auch als zusätzliche Warnleuchte zugelassene gibt (auch als Festeinbau im Fahrzeug), juckt das echt keinen. Im Pressebereich ist es bspw auch üblich dass man mal ne gelbe RKL als zusätzliche Absicherung nutzt - grade, wenn man auf der Autobahn in ne Einsatzstelle reinfährt oder auf Landstraßen wenn man kurz vor der Absperrung hält. (Und das ist auch einfach sinnvoll - da sagt imho zu Recht niemand was bzw gemäß StVO ist die Anwendung ja sogar legal zur Gefahrenwarnung, illegal ist ja nur das Anbringen auch per Magnet.)