Disponent

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    • Bei uns im Kreis ähnlich. Du musst mindestens die Grundausbildung im mitt. feuerwehrtechnischen Dienst und entsprechene Weiterbildungsmaßnahmen erfolgreich abgeschlossen haben.
      Wenn es Unterschiede gibt, werden sie wohl kaum groß sein. Du musst dir als Disponent ja im klaren darüber sein, wie die Lage vor Ort aussehen könnte und welche Kräfte dementsprechend benötigt werden. Mir persönlich ist keine Ausbildung zum Disponenten bei BOS bekannt.
    • Servus,
      da es in Zukunft fast nur noch ILS (integrierte Leitstelle => Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst) geben wird braucht man in diesem Bereich auch beide Ausbildungen. In aller Regel wird es so sein das man Rettungsassistent (+ Berufserfahrung) und die Gruppenführerlaufbahn der Freiwilligen Feuerwehr bzw. Ausbildung mittelerer Dienst BF zuzüglich dem Lehrgang für Einsatzsachbearbeiter nachweisen muss. Nur im Bereich von WF bzw. Krankentransport; Hausnotruf und ähnlichem wird es dann Abweichungen bezüglich der Voraussetzungen und zu absolvierenden Lehrgängen geben.
    • iglheaz schrieb:

      Weist du auch warum das mit den max 8 Jahren so is??

      Bei uns (ne vom BRK Betriebene ILS in By) brauchste nen RettAss, und die Module "Feuerwehr" an ner Feuerwehrschule und noch den Disponentenlehrgang


      Keine Ahnung, das ist einfach eine interne Regelung. Nach 8 Jahren hat man genug Mist in der Leitstelle erlebt, zudem hat sich in der Zeit draußen so einiges verändert ;)
      Außerdem sind die Plätze da begrenzt, und andere wollen auch. Die meisten bleiben so zwischen 3 und 5 Jahren in der Leistelle, und lassen sich dann wieder an ihre Wache zurückversetzten.
      Standard nicht Standart :evil:
    • Für Hannover:
      Man muss Berufsfeuerwehrbeamter (Brandmeister oder höher; Rettungsassistent ist in der Ausbildung eh integriert) mit mindestens 5 Jahre Diensterfahrung sein.
      Denn man muss ja die Situationen aus Brandabwehr, Rettung, TH genauestens kennen um Entscheidungen zu treffen und dementsprechende Rettungs- und "Hilfs"mittel alarmieren zu können. Hierbei werden sie ja bei dementsprechendem Stichwort (Anzahl der Verletzte, Geschehen, Ort) im Einsatzleitrechner unterstützt, indem angezeigt wird was so alles angemessen alarmiert werden kann.
      Aber wenn die Technik desöfteren mal ausfällt, sollte der Disponent in der Regionsleitstelle in Hannover sich bestens auskennen ;) :smile_blaulicht:
      Es ist nicht genug zu wissen - man muss auch anwenden können.
      Denn es ist nicht genug zu wollen - man muss ja auch tun. ;)
    • Also bei uns ist es so-



      mind. Rettungsassistent mit 2 Jahren Erfahrung im RD

      mind. Gruppenführer

      und noch kleinere Faktoren die nicht relevant sind ohne die ersten beiden Punkte.


      Mittlerweile ist in allen ILS!!!!! der Rettungsassistent + GF Pflicht.
      Die Gründe liegen hierfür ganz klar auf der Hand, ich denke jederhier weiß wie eine Annahme eines Einsatzes abläuft
      Der Rettungssanitäter stirbt eh im Jahr 2012/2013/2014 aus.
      Und ein Rettungssanitäter kann meist nicht wirklich die unterschiede in den Feinheiten der Notfälle herausfiltern. Ich spreche hier von der Einsatzannahme am Telefon, nicht im realen Einsatz.
      Der Leitstellendisponenten Lehrgang ist hier eh woüberall Vorraussetzung

      Daher sitzen auch relativ oft die ältere Generation 40+ auf der Leitstelle/ Außnahmen gibt es auch (bei uns). Gründe dafür sind meist die jahrelange Einsatzerfahrung und/oder deren Gesundheit spielt nicht mehr so mit. So zumindestens bei den ILS des DRK´s oder anderen HiOrg´s, nicht der der BF.


      Kleiner Tipp für dich. Ich gehe davon aus, dass du Interesse daran hast in die Leitstelle zu gehen, ist dies nicht der Fall überles bitte einfach hier diesen Absatz.
      Geh nicht in die Leitstelle vor dem 30. Lebensjahr. Sammle erstmal Erfahrung drausen. Ich kann mir nicht Vorstellen, dass dir 8 Stunden dauersitzen und immer wieder das selbe tun Spaß macht . Gut gemeinter Rat. Es besteht aber die Möglichkeit wenn du in der Regelrettung tätig bist, ein Leitstellen Praktikum zu absolvieren

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Argus1003 ()

    • Argus1003 schrieb:

      Der Rettungssanitäter stirbt eh im Jahr 2012/2013/2014 aus.

      Warum sollte der Rettungssanitäter in nächster Zeit aussterben? Ich glaube du verwechselt da was, der einzige Beruf der nach dem Inkrafttreten des NotSanG nicht mehr ausgebildet wird ist der des Rettungsassistenten und alle andere darunter angesiedelte Qualifikationen bleiben erhalten.

      Argus1003 schrieb:

      Und ein Rettungssanitäter kann meist nicht wirklich die unterschiede in den Feinheiten der Notfälle herausfiltern. Ich spreche hier von der Einsatzannahme am Telefon, nicht im realen Einsatz.
      Das lässt sich so pauschal nicht sagen, denn es kommt immer darauf an wo und wie eine Ausbildung gemacht wurde. Ein RettSan mit 5 Jahren Berufserfahrung kann mitunter genau so gut med. Notfälle per Telefon abfragen wie der RettAss mit der gleichen Berufserfahrung, wie gesagt es kommt hier am wenigsten auf den Titel an. Logisch ist das ein RettAss ggf. mehr Fachwissen haben sollte wie ein RettSan, da aber jede ausbildende Schule selbst ihre Schwerpunkte legen kann ist es so das es einige Schwachstellen gibt.

      Argus1003 schrieb:

      Ich kann mir nicht Vorstellen, dass dir 8 Stunden dauersitzen und immer wieder das selbe tun Spaß macht .
      Ok, die Arbeit die man jeden Tag macht ist sich im großen und ganzen ähnlich und doch ist es jeden Tag irgendwie etwas anders. Im übrigen kann man auch in einigen Leitstellen verschieden Posten besetzen und damit dann doch öfters mal eine gewisse Abwechslung bekommen, zusätzlich sind in den meisten Leitstellen die Tische so dass man keine 8 Stunden am Stück dasitzen muss. ;)
    • Definitiv werden mit dem kommenden NotSanG die RS keine Rettung mehr fahren. Zumindestens wird es in RLP so sein. Die ver.di ist hier schon seid geraumer Zeit dafür am Kämpfen, dass der RTW nur noch mit Assistenten besetzt wird

      BlueCool schrieb:

      Das lässt sich so pauschal nicht sagen, denn es kommt immer darauf an wo und wie eine Ausbildung gemacht wurde. Ein RettSan mit 5 Jahren Berufserfahrung kann mitunter genau so gut med. Notfälle per Telefon abfragen wie der RettAss mit der gleichen Berufserfahrung, wie gesagt es kommt hier am wenigsten auf den Titel an. Logisch ist das ein RettAss ggf. mehr Fachwissen haben sollte wie ein RettSan, da aber jede ausbildende Schule selbst ihre Schwerpunkte legen kann ist es so das es einige Schwachstellen gibt.



      Klar kommt es hier nicht auf den Titel an, sondern auf die private Weiterbildung der Personen, ich wollte nicht sagen, dass Rettungssanitäter nichts auf dem Kasten haben. Es gibt mit 100%er Sicherheit bessere RS´ler als RA´ler. Nur wenn man von der Ausbildung her geht 4 Wochen Theorie im Gebiet des Medizinischen Bereich zu jemanden der 2 Jahre oder gar 3 gelernt hat. Ich denke dies ist der Grund warum die meisten Leitstellen RA´ler haben wollen


      BlueCool schrieb:

      Ok, die Arbeit die man jeden Tag macht ist sich im großen und ganzen ähnlich und doch ist es jeden Tag irgendwie etwas anders. Im übrigen kann man auch in einigen Leitstellen verschieden Posten besetzen und damit dann doch öfters mal eine gewisse Abwechslung bekommen, zusätzlich sind in den meisten Leitstellen die Tische so dass man keine 8 Stunden am Stück dasitzen muss.


      Selbstverständlich ist es mal anderst, es gibt immer wieder Sachen die nicht "alltäglich sind"
      Naja viele Möglichkeiten gibt es nicht andere Posten zu besetzen, jenachdem wie die Leitstelle aufgeteilt ist. ( Unterschiedliche RD Bereiche und Feuerwehr). Ich denke in Großstädten ist es da schon Interessanter.
      Mit den 8 Stunden war es eher in der Richtung gemeint. Er ist nicht dauerhaft unterwegs sondern ist 8 Stunden im grundegenommen in einem Raum.
      Ob es einem jüngeren Kollegen unter 25. gefällt lassen wir mal dahin gestellt.
      Dass die Tische Verstellbar sind und er sich hinstellen kann ist eine andere Baustelle
    • Argus1003 schrieb:

      Also bei uns ist es so-



      mind. Rettungsassistent mit 2 Jahren Erfahrung im RD

      mind. Gruppenführer

      und noch kleinere Faktoren die nicht relevant sind ohne die ersten beiden Punkte.

      Gilt, wie du sagst, für euch.


      Mittlerweile ist in allen ILS!!!!! der Rettungsassistent + GF Pflicht.

      Schwachsinn.

      Wäre der RA bei jeder ILS Voraussetzung könnte sich ein nicht geringer Anteil von Disponenten in kleineren ILS einen neuen Job suchen. Momentan ist es bei uns der RS+GF für HA-Personal. Deine Verallgemeinerung von "jeder ILS!!!!" trifft also nicht zu.


      Die Gründe liegen hierfür ganz klar auf der Hand, ich denke jederhier weiß wie eine Annahme eines Einsatzes abläuft
      Der Rettungssanitäter stirbt eh im Jahr 2012/2013/2014 aus.

      Schwachsinn.

      Der RS kann nicht aussterben. Das Ehrenamt würde komplett zusammenbrechen, vielerorts wäre eine Besetzung von Hintergrund RTW nach RD-Gesetz unmöglich, insbesondere in Hessen.


      Und ein Rettungssanitäter kann meist nicht wirklich die unterschiede in den Feinheiten der Notfälle herausfiltern. Ich spreche hier von der Einsatzannahme am Telefon, nicht im realen Einsatz.

      Schwachsinn.

      Der RS ist genauso in den Symptomen der verschiedensten Krankheiten geschult wie der RA (dieser natürlich deutlich intensiver, insbesondere in Hinsicht auf die Pathophysiologie). Normalerweise kommen einige Jahre Einsatzerfahrung im Regelrettungsdienst dazu. Weiter wird versucht den Hilfeersuchenden nach einem Schema abzufragen, dass über die 5 "W" hinausgeht. Hinzu kommen dann weitere Ausbildungsinhalte wie die telefonische erste Hilfe oder die Königsdisziplin "Telefonreanimation". Mal davon abgesehen, dass am Telefon sowieso keine genau Diagnose gestellt wird (werden kann). Viele Leitstellen verfahren sogar nach dem Verfahren lediglich Fachrichtungen (Internistisch, Neurologisch, Chirurgisch) auszugeben.

      Der RS ist für die LST genauso geeignet wie der RA. Während der RA für den Rettungsdienst natürlich besser qualifiziert ist.


      Der Leitstellendisponenten Lehrgang ist hier eh woüberall Vorraussetzung

      Für HA-Personal richtig. Es gibt aber auch Leitstellen, die im Rahmen interner Ausbildung Aushilfen ausbilden, die dann zusammen mit einem HA Disponenten in einer Schicht arbeiten.
      Ihr wisst ja, Feuer brennt in jedem Bundesland anders.
    • @Status 4
      Die Sache mit den Hintergrund RTW gibt es zwar auch in Hessen, der Schwerpunkt dieser Hintergrund RTW dürfte aber wohl in Bayern zu finden sein. In Bayern werden diese Hintergrund RTW tlw. fest in die Regelrettung miteingeplant oder gar in einer gewissen Art und Weise gefordert, dies geschieht so in Hessen eigentlich nicht. Gerade auch wegen den Hintergrund RTW und auch den Kostenträgern wird man dem RS im Rettungsdienst so schnell nicht den gar ausmachen können, ganz davon ab dass nicht schnellgenug genügend neue NotSan ausgebildet werden können.

      Ansonsten stimmt es dass man in Leitstellen nach festen Schemata abfragt und nicht nach eigenem Geschmack bzw. Denken, so sollte es nach einer ordentlichen Ausbildung zumindest sein. Um einen Notruf ordentlich abfragen zu können und entsprechend zu alarmieren bräuchte man rein theoretisch noch nicht mal einen RS oder ähnliches, schaut man sich in anderen Ländern um kann man sehen dass der Großteil der Notrufe von Leuten abgefragt werden die "nur" Dispatcher sind und keine entsprechende medizinische Ausbildung haben. Die Abfrage durch medizinische und feuerwehrtechnische Laien ist möglich und kann gut funktionieren, dies ist ganz einfach dann möglich wenn man den Leuten eine ordentliche Ausbildung mit einem entsprechenden Fragenkatalog für die Arbeit an die Hand gibt.

      Argus1003 schrieb:

      Definitiv werden mit dem kommenden NotSanG die RS keine Rettung mehr fahren. Zumindestens wird es in RLP so sein. Die ver.di ist hier schon seid geraumer Zeit dafür am Kämpfen, dass der RTW nur noch mit Assistenten besetzt wird
      Das verdi da entsprechende Ambitionen hat stimmt, nur ist verdi nur ein kleines Stellrat im System. Die Hauptverantwortung für die Vorgaben zur Besetzung von Rettungsmitteln haben die Länder und als nächstes die Kostenträger, alle andere beteiligte Stellen können nur mal ihre Meinung kundtun und mehr auch nicht. Ganz davon ab gibt es in RLP und z.B. auch Hessen zig MZF und auf diesen wird man sicherlich noch als RS Chancen auf Dienste haben bzw. auf Notfälle, genauso wie auf KTW welche über eine gemeinsame Leitstelle disponiert werden.

      Argus1003 schrieb:

      Klar kommt es hier nicht auf den Titel an, sondern auf die private Weiterbildung der Personen, .....Nur wenn man von der Ausbildung her geht 4 Wochen Theorie im Gebiet des Medizinischen Bereich zu jemanden der 2 Jahre oder gar 3 gelernt hat.
      In erster Linie kommt es auf eine gute Basisausbildung an, sonst steht auch eine private Weiterbildung auf einem wackeligem Fundament. Ansonsten hinkt dein Vergleich ;) , der RettSan sollte 4 Wochen theoretische Ausbildung haben und der RettAss kann ~4-5 Monate (verkürzte Ausbildung für RettAss) oder 12 Monaten (Vollzeitausbildung zum RettAss) theoretische Ausbildung haben. Vergleicht man sich die einzelnen Ausbildungen die durch die einzelnen Schulen durchgeführt werden muss man leider sagen dass mancher RettSan mit seinem rein schulischen theoretischen Wissen mehr Details lernt wie mancher RettAss, genau hierin liegt eine der Problematiken warum eine neue Ausbildung etabliert werden soll/muss.