Stiefel für den Rettungsdienst?

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    • Der Gruppenführer in der Jugendfeuerwehr kann sicher fundiert über den täglich Gebrauch von Rettungsdienststiefeln berichten.

      Ich trage seit drei Jahren in der nun zweiten Generation die Airpower X1 und bin von selbigen vollends überzeugt. Ich habe guten Halt, nie Schmerzen durch das Tragen und gehalten haben sie auch sehr lange, wenn man bedenkt, dass man sie über acht Stunden täglich trägt.
      Als Nachteilig würde ich vielleicht das Gewicht und natürlich den Preis anführen.

      Allerdings ist das alles natürlich, wie bereits von anderen erwähnt, sehr subjektiv.
      Deshalb unbedingt verschiedene Stiefel anprobieren.

      hypocrite, lunatic, fantatic, heretic
    • Sani_Atomical schrieb:

      Ich kenne niemanden im haupt- oder nebenamtlichen Bereich, der knöchelhohe Einsatzschuhe trägt.

      Knöchelhohe Schuhe erfüllen die Anforderungen die an Schuhe für den Rettungsdienst gestellt werden im Bezug auf die Höhe, daher sind entsprechende Schuhe im Rettungsdienst auch keine Seltenheit. Entsprechende Schuhe werden nicht nur gerne wegen vorhanden Preisvorteilen beschafft, sonder auch da richtige Stiefel einigen Person zu unflexibel bzw. schwer sind.

      Eselchen schrieb:

      Ich werde demnächst meinen RS machen und Hauptamtlich im RD anfangen. Hierzu suche ich nun andere Schuhe. Was könnt ihr empfehlen?

      Ich würde dir empfehlen in erste Linie zu schauen was dir der Arbeitgeber an Schuhen stellt bzw. die zur Auswahl gibt. Sollten dir keine Schuhe gestellt werden die deinen Ansprüchen genügen wäre zu klären ob er es zulässt dass du andere Schuhe trägst, auch ist interessant welche Auflagen bzw. Zuschüsse für andere Schuhe gibt.
      Generell dürfte wohl die auch hier oft genannte Firma Haix der Marktführer bei Schuhen für den Rettungsdienst sein, nichts zum trotz ist Haix nicht der Hersteller für Rettungsdienstschuhe. Neben Haix und den anderen bekannten Marken, wie Elten und Baltes, gibt es auch noch Firmen wie Engelbert und Strauss die ebenfalls für den Rettungsdienst taugliche Schuhe herstellen. Ein Blick über den Tellerrand kann sich nicht nur beim Preis positiv auswirken, sondern auch beim persönlichen Tragekomfort. Da der Tragekomfort immer vom Träger abhängt ist es sehr empfehlenswert persönlich mehrere Schuhe anzuprobieren und nicht einfach blind auf irgendwelche Empfehlungen oder tolle Werbeversprechen zu hören.
    • BlueCool schrieb:

      Knöchelhohe Schuhe erfüllen die Anforderungen die an Schuhe für den Rettungsdienst gestellt werden im Bezug auf die Höhe, daher sind entsprechende Schuhe im Rettungsdienst auch keine Seltenheit.

      Nun, nichtsdestotrotz kenne ICH niemanden beim Rettungsdienst angestellten, der solche Schuhe trägt. Mehr habe ich nicht gesagt.
      Ich kenne tatsächlich einige FSJler, die zu Beginn ihrer Zeit solche Schuhe getragen haben, dann aber bald in eine höhere Preisklasse und gleichzeitig auch in einen höheren Schuh investiert haben.
      Daneben kenne ich im ehrenamtlichen Sanitätsdienst ein paar, die solche Schuhe tragen, der Bequemlichkeit beim langen Herumsitzen halber.


      Achja, eins kann ich vielleicht noch beitragen.
      Vermutlich hätte ich mir keine HAIX zugelegt, wenn ich damals nicht in der Nähe des Mainburger Firmensitzes gewohnt hätte, an dem man (bisher immer noch als einziger Standort) auch den Anforderungen entsprechende B-Ware zum reduzierten Preis kaufen kann.
      Signatur entsprach nicht den neuen Regeln.
    • Der Arbeitgeber muss dem Angestellten Schuhwerk stellen was die Anforderungen durch BG; Gesetzgeber und Co. erfüllt, mehr nicht!
      Die von Aldi; Lidl und Co. angebotenen S3 Schuhe erfüllen die entsprechenden Anforderungen, damit wäre es also ok wenn der AG diese beschafft und dem Arbeitnehmer überlässt. Auch andere Schuhe die von namenhaften Fachfirmen hergestellt werden erfüllen die entsprechende Angaben und würden damit auch komplett reichen. In der Realität zählt aber neben der persönlichen Meinung auch viel das persönliche Empfinden und daraus ergibt sich dass Angestellter A Haix total unnötig; unbequem und überteuert findet und gern die Schuhe vom Aldi trägt und Angestellter B in den Schuhen von Aldi nicht traut bzw. diese als unbequem empfindet und daher unbedingt Schuhe von Baltes will. Entsprechend dieser Problematik stellen Firmen ein Paar Schuhe und entweder der Angestellte nimmt diese oder er muss sich selbst darum kümmern, andere Arbeitgeber machen es sich noch einfacher und stellen alle 1-2 Jahre 100,-€ für Schuhe zur Verfügung und entweder das Geld reicht dem Mitarbeiter oder er zahlt den Rest drauf.
      Anhand dieser Problematik kann man sehr leicht und gut erkennen warum Mitarbeiter Schuhe teilweise oder gar komplett zahlen, vor allem wenn man sich bewusst wird dass es nicht das gescheite Schuhwerk gibt.
    • RedWolf schrieb:

      Es gibt Ehrenamtliche oder FSJler die sich selber Schuhe kaufen? Warum das denn zu Hölle? Der Arbeitgeber soll euch gescheites Schuhwerk stellen und fertig!

      Ja und da fängt die Problematik an was ist gescheit... Unser Arbeitgeber macht es sich einfach es gibt Regelmäßig das Schuhgeld (Ich weiß grade nicht ob jedes Jahr oder alle 2 Jahre) ~70 Euro und gut ist.
      Schenkt euch Liebe
    • Hallo,

      Danke für die zahlreichen Antworten!
      Ich habe mal mit der Firma Haix selbst telefoniert. Sie haben jetzt ein neues Model extra für Damen, welches ich mir mal bei einem Händler anschauen werde, sobald ich wieder zwei normale Füße habe. :P
      Ich werde zudem mich jetzt auch mal bei anderen Herstellern umschauen.Danke für die Tipps. Bei uns habe ich bis jetzt immer nur Haix Schuhe gesehen und kannte daher keine anderen Hersteller zu wirklich...

      Warum ich die Schuhe selbst kaufe:
      Weil ich den gestellten Schuhen Haix Nevada Mid nicht mehr vertraue und der Meinung bin das diese eben auch nicht Ideal passen.
    • RedWolf schrieb:

      Es gibt Ehrenamtliche oder FSJler die sich selber Schuhe kaufen? Warum das denn zu Hölle? Der Arbeitgeber soll euch gescheites Schuhwerk stellen und fertig!

      Richtig, der Arbeitgeber (beim FSJler) bzw. der Ortsverband (beim Ehrenamtler) erfüllt seine gesetzliche Pflicht dazu, indem er ein paar Paare alter, die Standards erfüllenden Schuhe (mehr muss ich dazu nicht erläutern, das hat BlueCool schon sehr gut gemacht) stellt. Abgesehen davon erhält jeder, sei es in der Organisation in der ich auch als FSJler war, oder in der in der ich ehrenamtlich war, ein Schuhgeld. Ob ich lediglich dieses investiere oder für mein eigenes Wohlbefinden, Komfort und Sicherheit nochmal etwas drauflege und in die höhere Preisklasse investiere als die gestellten Schuhe, blieb mir selbst überlassen - alles andere wäre doch auch Quatsch.

      Eselchen, auch wenn ich es gut finde, dass es ein extra Modell für Frauen findet, und HAIX dich da sicherlich besser beraten kann, kenne ich auch viele Damen, die mit den normalen Schuhen sehr gut zurecht kommen - also würde ich das nicht von vornherein ausschließen. :)
      Signatur entsprach nicht den neuen Regeln.