fehlerhafte herzschrittmacher

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    • Der US-Hersteller empfiehlt aber, sich diese nicht operativ entfernen zu lassen. Das Risiko der Operation sei größer als das Risiko, dass man ein fehlerhaftes Gerät erhalten hat.


      Deshalb die Frage, wird aber jetzt bestimmt zu OT....

    • Naja, ich denke das ist allgemein, die Wahrscheinlichkeit das der Patient durch die hohen Belastungen einer Op stirbt, sind vermutlich höher als das er an dieser Elektrode stirbt. Operationen bei Herz-Kritischen Patienten sind natürlich doppelt gefährlich...

      Grüße
      back to the future...

    • Davon mal abgesehen sind ja die Elektroden genau die Dinger, die im Herzen liegen, die kann man ja nicht einfach so wieder rausfetzen.

      Der Schrittmacher selber kann recht einfach getauscht werden, er ist ja "nur" die Steuerzentrale und der Energiespeicher, der sowieso routinemäßig getauscht werden muss, wenn die Batterien leer sind.

      Ist bei weitem nicht das erste Problem mit Herzschrittmachern, absolut perfekt ist halt nichts, auch in der Medizintechnik, da gibt´s ständig Rückrufaktionen und Warnungen für alle möglichen Produkte, ich glaube beim BMGS gibt´s auch öffentliche Listen für sowas, aber normalerweise kriegen das nur die jeweiligen Fachärzte mitgeteilt, die dann wiederum über ihre Patientendaten abchecken, wen es betrifft und was man tun kann.
    • Also das die Sonden (die ja im Myokard verankert sind) erneuert werden müssen, weil die verrutscht sind passiert relativ häufig...

      Während bei einem Aggregatwechsel nur "der kleine Kasten", der in der Regel in der Brustmuskulatur versenkt wird ausgetauscht wird (was relativ unkompliziert ist) müssen bei einem Sondenwechsel die verankerten Sonden aus dem Myokard entfernt und durch neue ersetzt werden...bzw. manchmal reicht es wenn die gleichen Sonden neu platziert werden.

      Das Problem dabei ist, dass das Myokard in manchen Fällen so an die externe Stimulation gewöhnt ist, dass es ohne sie nicht mehr auskommt...sprich wenn man die Stimulationssonde entfernt, bekommt der Patient eine Asystolie...dann kommt immer ein bisschen Hektik auf...

      Trotzdem ist das Risiko einer solchen Operation gemessen z.B. einer Bypass-OP relativ gering...die Wahrscheinlichkeit, dass jemand aufgrund eines fehlerhaften Schrittmachers einen Schaden erleidet wird aber noch geringer sein...

      Moderator || Benutzerbetreuung BOS