SEG Quali. War: HILFE!! Motorla BMD

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    • Von keiner Ausbildung haben wir ja net gesprochen, lediglich (meiner Meinung nach) von einer ungenügenden (San A/B/C).

      Und ich sage jetzt mal ganz klipp und klar von mir selber: Ich war bisher auf 2 Übungen und einem Einsatz und ich muss immer noch was dazulernen. Denkst du, ein 18 Jähriger kann sofort alles bei seinem ersten Einsatz, in dem er bei euch zum erstenmal wirklich Erfahrung sammeln kann ? Denn Übungen sind immernoch was ganz anderes als real Einsätze.


      Deshalb hab ich geschrieben, solle man doch vorher ein Praktikum o.ä. absolvieren um das aus medizinischer Sicht nicht ganz unerfahren zu sein.

      Deshalb auch die Frage nach dem Piepser mit 16.
      Gruß Sunshine
    • Original von SunShine
      Trotzdem bringen mir Helfer, die net ausgebildet sind keine wirkliche Erleichterung.


      Von keiner Ausbildung haben wir ja net gesprochen,


      *hust*...

      lediglich (meiner Meinung nach) von einer ungenügenden (San A/B/C).


      Ich wiederhole mich gerne für dich nocheinmal:

      Um auf einem 4-Tragen KTW mitfahren zudürfen, benötigt man den SanH. Für leicht- bis mittelverletzte reicht das auch vollkommen aus, schwerverletzte kann ich auch so gut es geht behandeln, bis die RettAss zu mir stoßen und die Zugänge etc. legen. Eine SEG, die RTW besitzt (SEG-Sanität) Hat auch die dazu ausgebildeten RS bzw. RettAss.

      Niemand ist bei einer SEG medizinisch unerfahren. Klar, man kann vom Ausbildungsstand her nicht mit einem RettAss mithalten, aber das braucht man auch nicht. Ich weiß, wie ich die Geräte auf den Rucksäcken bzw. im KTW zubenutzen habe.

      Ich habe bisher etliche Stunden meiner Freizeit für Sanitätsdienste geopfert und dort auch genug medizinische Erfahrung gesammelt :rolleyes:

      Egal, ob ich jetzt 16 bin oder nicht. Selbst Kinder können richtig ausgebildet Erwachsene, die gerade mal den EH-Kurs absolviert haben, in die Tasche stecken :rolleyes:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Aim-Shaddar ()

    • Will ich auch mal....

      Grundsätzlich wollte ich ja in eine Jugendgruppe...Doch direkt wird dort für mein Alter keine mehr angeboten...deshalb wurde mir die SEG vorgeschlagen...Ich weiss auch noch nicht 100% wie das alles läuft aber auch wenn ich mit auf den Einsatz darf: Sicher nicht bis an die direkte front!!!

      Und warum sollte man das nicht dürfen (wenn man seinen San Helfer hat)

      Meistens (bei uns zumindestens) braucht man die SEG nur bei MANV's!!!

      Und da is oft nur die Aufgabe der Betreuung....

      Und wenn dann sowas kommt, werde ich wie gesagt sicher erst mal "nur" zum Zelt aufbauen usw. geschickt ;)
    • Wobei Bereitschaft und SEG und UG meistens völlig andere Gruppen sind.
      Viele Bereitschaften beinhalten SEG´en (in denen dann nicht jeder Bereitschaftler drin ist) und noch verschiedene Unterstützungsgruppen...

      Man sollte das schon wissen und dann spezifizieren.
    • Auf den so gern Diskutierten KTW 4 Tragen gehören aber nicht nur SanH. Sollten „nur“ leicht Verletzte transportiert werden mag das evt. noch gehen, aber bei mittelschwer verletzten gehört auf jeden fall zumindest mal ein RS mit drauf.

      Bei Einsätzen kommt es auf jeden Mann/Frau drauf an, das stimmt, aber es muss auch klar sein das man nicht total unerfahrene an 1. Position setzen kann. Ein frischer/unerfahrener SanH kann zu einfachen Sachen oder als 3. bei einem Trupp zum anlernen/assistieren eingesetzt werden, aber nicht für mehr. Ein SanH (egal ob 16 oder18 ) ohne ein gewisses Spektrum an Einsatzerfahrung und Reife hat bei einem Einsatz nichts verloren. Bevor jemand zu einem Einsatz mit „darf“, sollte er bei Sanitätsdiensten; Übungen und RTW-Praktika erste Erfahrungen gesammelt haben und zeigen wie belastbar er/sie ist. Denn es bringt nichts einen frischen SanH an die Front zu schicken, wenn er dort total überfordert ist.

      Beim Alter gibt es aus meiner Sicht keine Diskussionsmöglichkeit, zu einem Einsatz gehören keine unter 18 jährige mitgenommen. Es gibt hier nicht nur Probleme wegen dem Versicherungsschutz und dem Jugendschutzgesetz, u18 jährige sind teilweise der psychischen Belastung noch nicht gewachsen.

      Zu dem Punkt das sich Rettungsdienstler zu schade sind um Zelte auf zu bauen, kann ich sagen das es nicht auf alle zutrifft. Es kann aber auch nicht angehen das Rettungsdienstler Zelte aufbaut und SanH Patienten eigenverantwortlich versorgen. Grundsätzlich ist es so dass es das es an der E-Stelle keine Diskussionen darüber gibt ob einer eine Aufgabe machen will oder nicht. Bekommt man einen Befehl hat man diesen auszuführen, man kann sich nur dagegen währen wenn man entweder damit überfordert (Ausstattung; Ausbildung; etc.) ist oder eine Eigengefährdung dabei entsteht.

      Sicher kommt es auch auf die Art der SEG an, aber beim DRK gibt es eine so genannte Helfergrundausbildung die jeder machen soll. Zu dieser gehören San A; Grundausbildung Betreuungsdienst; Grundausbildung TeSi; Funkausbildung (Lehrgang oder Unterweisung) und das RK-Einführungsseminar. Ohne diese Helfergrundausbildung soll bzw. darf man eigentlich, laut DRK Richtlinien, zu keinem Einsatz mit raus.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von BlueCool ()

    • Also bitte,

      mittelschwer verletzte Patienten können AUSSCHLIESSLICH von RAs behandelt werden, dafür wurden die doch ausgebildet, das sind doch sowieso die Retter.

      RS und drunter sind doch nur Gehilfen....

      Wo kämen wir denn dahin, wenn jetzt auch schon im KAtastrophenfall RS Patienten behandeln sollen.... ts ts ts...

      =)
      Vereinzelt kommt es bereits jetzt zum Gebrauch von Rechtschreibung, Groß-/Kleinschreibung, Grammatik, Satzzeichen und ähnlichen Dingen, vorzugsweise der deutschen Sprache, im Forum. Es wäre schön, wenn mehr Mitglieder diesem Trend folgen würden!
    • Auf den so gern Diskutierten KTW 4 Tragen gehören aber nicht nur SanH. Sollten „nur“ leicht Verletzte transportiert werden mag das evt. noch gehen, aber bei mittelschwer verletzten gehört auf jeden fall zumindest mal ein RS mit drauf.

      Und der RS soll während der Fahrt bitte was mehr können, als ein SanH?
      In einer solchen Kiste wird nicht gearbeitet, sondern Taxi gespielt.

      aber es muss auch klar sein das man nicht total unerfahrene an 1. Position setzen kann.

      War nie die Rede davon.

      Ein SanH (egal ob 16 oder18 ) ohne ein gewisses Spektrum an Einsatzerfahrung und Reife hat bei einem Einsatz nichts verloren.

      sollte er bei Sanitätsdiensten; Übungen und RTW-Praktika erste Erfahrungen gesammelt haben

      Witzlos... Vollkommen gegensätzlich. Wenn ein ManV ist, hat man meist auch nur einen Patienten zu versorgen und hat endeffektlich ähnliche Situationen wie auf einem Dienst.

      Es gibt hier nicht nur Probleme wegen dem Versicherungsschutz und dem Jugendschutzgesetz

      Gefahrenzone? Siehe Argumentation U18 im Feuerwehreinsatz.

      u18 jährige sind teilweise der psychischen Belastung noch nicht gewachsen

      Gelinde gesagt "dumm Zeich". Man weiß NIE wer die Belastung besser verkraftet. Ein langjähriger RA oder der 16 Jährige... Ist vom Einzelnen abhängig.

      Zu dem Punkt das sich Rettungsdienstler zu schade sind um Zelte auf zu bauen, kann ich sagen das es nicht auf alle zutrifft.

      Hatte ich schon gesagt. Desweiteren möchte ich mich an diesem Punkt zu der Minderheit dazuzählen.

      und das RK-Einführungsseminar

      Cool. Dann kann ich den Verletzten bei einem ManV doch tatsächlich erzählen wer Henry Dunant war und was die Grundsätze des RK sind... Ersetzt vielleicht die Narkose?! :D

      Meiner Meinung nach eine löchrige Argumentation deinerseits.
    • Ein RS sollte aufgrund seiner Ausbildung, besonderst dann wenn er regelmäßig im RD mitarbeitet, besser Beurteilen können wie sich der Zustand eines Patienten entwickelt und ggf. reagieren können. Zudem kann ein im RD tätig RS mit einer Notkompetenzschulung und Prüfung auch gewisse Medikamente geben oder Maßnahmen ergreifen die einem SanH nicht zustehen.
      @Fire112
      Wir müssen jetzt aber nicht zum xten mal eine Diskussion zum Thema „RS und Notkompetenz“ vom Zaun brechen, das wurde schon ausgiebig genug besprochen. Ok?;)

      Bei einem ManV sollte es so sein das man nur eine Person versorgt, das geht aber nicht immer. Außerdem arbeitet man bei einem ManV unter vollkommenen anderen Bedingungen als bei einem Sandienst, hier sein nicht nur der Stress, sonder auch die Anzahl des Personals; das Material und die Örtlichkeiten zu erwähnen. Das Sammeln von Erfahrungen ist definitiv nicht witzlos, denn was man öfters gemacht hat wird einem leichter von der Hand gehen wie ungeübt.

      In der Regel kann man aber davon ausgehen das ein RettAss solche Situationen besser verkraftet als ein 18 jähriger SanH, einfach weil er schon mehr Erlebt hat und dadurch gelernt hat damit um zu gehen. Aber sicher gibt es hier auch auf beiden Seiten ausnahmen, nur diese Ausnahmen muss man erstmal herausfiltern.

      Das mit dem RK-Einführungsseminar ist sicher eine Sache über die man Streiten kann, aber es ist so vorgesehen und geschadet hat das noch keinem.
    • Original von BlueCool
      Ein RS sollte aufgrund seiner Ausbildung, besonderst dann wenn er regelmäßig im RD mitarbeitet, besser Beurteilen können wie sich der Zustand eines Patienten entwickelt und ggf. reagieren können. Zudem kann ein im RD tätig RS mit einer Notkompetenzschulung und Prüfung auch gewisse Medikamente geben oder Maßnahmen ergreifen die einem SanH nicht zustehen.


      Schön und gut, aber auf einem Bund-KTW sind außer O² und einigen Infusionslösungen keine Medikamente verlastet ;)
    • Mir ist nicht bekannt was ihr für einen KTW4 habt, aber grundsätzlich sollte da ein Notfallkoffer "Arzt" nach DIN 13 232 drauf sein. In diesem sind zwar in der Regel keine Medikamente drin, aber bei einem Einsatz werden diese aus der Bevorratung genommen und ausgehändigt.

      Die Ausstattung der einzelnen Fahrzeuge ist sowieso sehr abhängig von dem Ort wo es steht. Es gibt Orte wo die Fahrzeuge dauerhaft mit Medis ausgestattet sind, an anderen werden die Medis irgendwo zentral gelagert und bei einem Einsatz ausgehändigt und beim nächsten gibt es keine.
    • Bei den mir bekannten Fahrzeugen ist eine Intubations-Set drauf, allerdings ohne die Medikamente. Diese werden zentral gelagert und durch Sonderfahrzeuge bzw. Abholung am Lager auch ausgeteilt.

      Aber wie gesagt andere Länder/Kreise andere Sitten, bei uns kocht halt jeder noch sein eigenes Süppchen ohne richtiges Rezept und wundert sich am ende nur warum es ungenießbar ist.
    • Original von SunShine
      Von keiner Ausbildung haben wir ja net gesprochen, lediglich (meiner Meinung nach) von einer ungenügenden (San A/B/C).


      Hast du an einem SAN A/B/C Lehrgang teilgenommen?
      Hast du Rettungsdiensterfahrung?
      Hast du SEG Erfahrung?

      Ist dir klar, dass in einem SAN C Lehrgang grundlegende Dinge vermittelt werden, wie z.B. das Beladen eines 4Tr.KTWs, das benutzen von Krankentragenlagerungsböcken, der Umgang mit Krankentragenfahrgestellen, wie richtet man eine Verletzensammelstelle, einen Verbandsplatz, einen Hubschrauberlandeplatz, ein Triagezelt usw. ein.

      Weißt du wie ausführlich in einer RH/RS Ausbildung über solche Dinge gesprochen wird? Ich sags dir: gar nicht!

      Und genau die von dir geforderte Individual/Notfallmedizin auf höchstmöglichstem Niveau wird bei einem MANV vielen Opfern zum Verhängnis. Nämlich den 4, 14 oder 40 Verletzten, die nicht behandelt werden können, weil sich 3 Rettungsdienstler, so wie sie es beim beim Mega-Code Training gelernt haben, auf einen leblosen Körper stürzen und 60min reanimieren,währenddessen aber die Verletzten mit geringer Priorität (nach Rettungsdienstdoktrin) am Sterben sind.
      "Perfekt" ist, wenn dann im Hintergrund noch ein paar Notärzte rumfuhrwerken, die gerade direkt von einer Intensivstation mit Patienten kommen, an denen 50.000€ Geräte hängen und 4 Fachärzte hantieren, die aber von Triage noch nie was gehört haben.

      Ich könnte dir jetzt Stories erzählen, ich lass es aber.

      Fakt ist; in Ländern mit so hohem medizinischen Standard wie Deutschland muss Individualmedizin und Katastrophenmedizin zwar fließend ineinander übergehen (können), sie muss aber personell, materiell und teilweise auch einsatztaktisch/technisch voneinander abgrenzbar sein.


      Original von SunShine
      Sicher gibt es auch größere Einsätze (eben MANVs) bei denen auch einiges an Infrastruktur gebraucht wird, aber dann bau ich lieber meine SEG so groß auf, dass ich diese Aufgaben auch mit qualifiziertem Personal erledigen kann. Zudem sind diese dann auch weiter Einsätzbar. Da es ja beim Zeltaufbau net bleiben wird.


      Eine kleine "SEG" aus 20 Rettungsassistenten bringt dir aber nichts bei 200 Verletzen. Die Mischung machts.

      Original von SunShine

      Dann ist das aber eine Frage der Einstellung und Disziplin und net der Ausbildung.


      Blödsinn

      Original von SunShine
      Trotzdem bringen mir Helfer, die net ausgebildet sind keine wirkliche Erleichterung.


      Ein SAN A/B/C Helfer hat mindestens 120h Ausbildung und in denen genau das gelernt was er tun soll. Basismaßnahmen und lebensrettende Sofortmaßnahmen bei einem MANV, Aufbau einer medizinischen Infrastruktur, Patiententransport, Lagerungen und Ruhigstellen von Extremitäten (Kann bei einem MANV sehr wichtig werden)

      Original von SunShine
      Man kommt mit 16 frisch aus der Ausbildung, hat sein Sach gelernt. Erfahrung aber haben die meisten kaum. Deshalb erstmal Erfahrung sammeln, dann kann man meines Erachtens auch in eine SEG.


      Was den SAN-Bereich angeht stimme ich dir zu.

      Aber eine komplette DRK-Einsatzeinheit (die in den meisten Bundesländern die SEG-San/Sanitätsgruppe enthält/stellt), besteht nur zu 25% aus dieser.

      Das mit den FMEs ist so eine Sache. Aber wenn jemand mit 16 in einer SEG ist, muss er auch einen FME haben. Das läuft nicht nach dem Motto "komm ich heut nicht, komm ich morgen"

      Und ich wiederhole auch gerne nochmal zwei Dinge:

      1. Ein 16 jähriger ist, wenn er einer Katastrophenschutzeinheit angehört, genauso versichert wie ein 18 jähriger.
      2. Im JöschG steht nicht, dass man sich nach 24 Uhr nicht draußen aufhalten darf, sondern an welchen bestimmten Orten man es nicht darf.


      Original von BlueCool
      Ein RS sollte aufgrund seiner Ausbildung, besonderst dann wenn er regelmäßig im RD mitarbeitet, besser Beurteilen können wie sich der Zustand eines Patienten entwickelt und ggf. reagieren können. Zudem kann ein im RD tätig RS mit einer Notkompetenzschulung und Prüfung auch gewisse Medikamente geben oder Maßnahmen ergreifen die einem SanH nicht zustehen.


      Bei einem richtigen MANV (in Ballungsgebieten eine 300+ Lage, in der Fläche kann es auch schon eine 30+ Lage sein), wird der LNA schlichtweg jede medizinisch erforderliche Maßnahme an alle Einsatzkräfte weiterdelegieren. Vor allem die Gabe von Infusionen und evtl. auch Schmerzmitteln ------ >Katastrophenmedizin !

      Original von BlueCool
      Mir ist nicht bekannt was ihr für einen KTW4 habt, aber grundsätzlich sollte da ein Notfallkoffer "Arzt" nach DIN 13 232 drauf sein. In diesem sind zwar in der Regel keine Medikamente drin, aber bei einem Einsatz werden diese aus der Bevorratung genommen und ausgehändigt.


      Richtig. So sollte es zumindest sein. Allerdings stellt leider nicht jedes Bundesland derartig viele Mittel zu Verfügung wie Hessen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Rettungsassistent ()

    • Original von BlueCool
      Ein RS sollte aufgrund seiner Ausbildung, besonderst dann wenn er regelmäßig im RD mitarbeitet, besser Beurteilen können wie sich der Zustand eines Patienten entwickelt und ggf. reagieren können.


      Und ich als SanH kann nicht sehen, ob mein Patient im KTW vom vollen Bewusstsein langsam somnolent wird ?
    • Ich habe nicht gesagt das ein SanH das nicht kann, aber ein RS kann das mitunter (auch hier gibt es ausnahmen) im Zusammenhang mit anderen "Werten" schneller erkennen oder genauer einschätzen. In diesem Punkt ist es der Faktor Erfahrung der eine sehr große Rolle spielt, je mehr Erfahrung man in seiner aktuellen Position hat umso besser kann man reagieren und agieren. Wobei als Erfahrung aus meiner Sicht nur zu einem geringen Tel die theoretische Ausbildung angesehen werden kann, hier ist die Praxis das ausschlaggebende.

      Ich finde die SAN ABC Ausbildung sehr sinnvoll und gut, die Helfer bekommen die Grundlagen der Medizin beigebracht und lernen mit gewissem Equipment zu arbeiten. Für Sanitätsdienste im kleineren Umfang und für Basismaßnahmen ist diese Ausbildung vollkommen ausreichen und umfangreich genug. Ein guter Punkt ist auch das die Ausbildung trotz ihres enormen Stoffes doch nirgends zu tief in die Materie geht und für die Helfer durch die kürze der Zeit leicht zu absolvieren ist. Leider ist es aber auch so das trotz der Lehrpläne die Qualität der Ausbildung sehr schwankt, das hängt sehr von den Ausbildern; dem Material und dem Zeitrahmen ab. Der Sache dass die Ausbildung 120 Stunden dauert muss ich Rettungsassistent leider wieder sprechen, es gibt Bereiche wo man deutlich unter dieser Zeit liegt. Eine kürzere Ausbildung soll nicht automatisch bedeuten dass die Ausbildung nichts taugt, es werden aber sicher einzelne Punkt nur überflogen oder auf Einzelheiten oder den einzelnen nicht so eingegangen wie sein bei längeren Kursen möglich ist.
    • Nabend,
      wenn ich das schon wieder lese kringeln sich meine Nasenhaare.

      Wie soll jemand richtige praktische Erfahrung sammeln, wenn nicht
      grade mittels direktem Einsatzgeschehen?
      Übungen sind schön und gut, aber sicher nicht Mittel der Wahl, wenn
      ich einem jungen Kollegen die Einsatzpraxis von der realen Einsatzstelle
      näherbringen muss/will/soll.

      Ansonsten machen wir zukünftig am besten alles nur noch per Planspiel ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Bluebird145 ()

    • BlueBird145 ich stimm dir zu, wir machen alles nur noch per Planspiel/Übung und echte Einsätze werden abgelehnt da sie zu realistisch sind. So lassen sich auch Kosten reduzieren und eine zu große Abnutzung der Geräte und Fahrzeuge verhindern. ;) :D

      Ne Spaß bei Seite, ob jemand zum Einsatz kommt bei einem ManV oder einem "normalen" Einsatz macht einen enormen Unterschied. Bei einer Übung oder Sandienst kann man die Leute leichter an ihre Aufgaben; die Abläufe und den Stress heranführen und testen wo die Stärken und Schwächen sind. Es bringt mir nichts einen frisch ausgebildeten an die Front mitzunehmen, wenn er mir dort zusammen klappt oder in Panik ausbricht und ich dann zwei hab um die ich mich kümmern muss. Es gibt auch Leute die bei einer HiOrg ehrenamtlich tätig sind und die kein Blut sehen können bzw. nicht mit Stress umgehen können, das muss man erstmal wissen. Um dies auszutesten eigenen sich Übungen und Sandienste einfach am besten, hier hat man die Situationen meist einfacher unter Kontrolle und es kann weniger passieren wie bei einem Einsatz. Außerdem habe ich nie gesagt und es auch nie so gemeint das Leute nur bei Übungen; Planspielen und Dienstabenden etwas machen sollen, sie müßen halt langsam ran geführt werden aus meiner Sicht.