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JRKmon 11/85/4

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876

Saturday, February 18th 2012, 11:03am

Außerdem ist der Begriff "Einsatzleiter" der Feuerwehr vorbehalten.
Wenn jetzt der Rettungsdienst einen "Einsatzleiter Rettungsdienst" hat, dann ist dieser indirekt Feuerwehrangehöriger, da der Rettungsdienst eigendlich auch Aufgabe der Feuerwehr ist und diese die HIORGS, wie zum Beispiel DRK nur damit beauftragt, die Feuerwehr hat trotzdem die AUfsicht über den RD und muss dafür sorgen, dass dieser Seine Arbeit vernünftig macht.
Also muss auch ein "Einsatzleiter Rettungsdienst" von der Gemeinde bestimmt sein.
Und generell hat die Feuerwehr das sagen.

Off Topic
Gut ich will mich jetzt nicht an die Sache mit dem Einsatzleiter aufhängen aber die Sache mit dem Rettungsdienst. Der Rettungsdienst wird von den Kreisen und Kreisfreien Städten vorgehalten dies kann aber an HiOrgs, private Firmen oder die (Berufs)Feuerwehr vergeben werden. Es ist also nicht Aufgabe der Feuerwehr den Rettungsdienst zu organisieren solange die nicht von der Kreisfreien Stadt z.B. beauftragt wurde.

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877

Saturday, February 18th 2012, 11:39am

Der Begriff "Einsatzleiter" ist sogesehen rechtlich auch nicht geschützt, ich kenne z.b. Kranfirmen die einen Einsatzleiter haben der Bergungen koordiniert, auch bei priv. Sicherheitsfirmen könnt ich mir das vorstellen. Solange sich jemand nicht "Einsatzleiter RD" oder "Einsatzleiter Feuerwehr" nennt, dürfte das unproblematisch sein, bei einem SSD ists eben einfach lächerlich.

@Felixi:
Ich wüsste nicht wieso ein EL-RD Feuerwehrangehöriger sein sollte, dieser ist RA mit Zusatzausbildungen und wird von einer Rettungsdienstorganisation oder Firma eingesetzt. Der Rettungsdienst ist nicht Aufgabe der Feuerwehr, es gibt vielleicht Bundesländer in denen es üblich ist, das die FW den Rettungsdienst zu 90% mit erledigt wie Berlin, HH, Bremen, NRW. Genauso gibt es aber auch Bundesländer in denen es schon selten ist dass die Feuerwehr sich einen Rettungswagen vorhält. In Bayern gibt es nur 4 BFs die einen RTW besitzen, diese sind nichtmal in den Regelrettungsdienst eingebunden. Auch in Hessen, RLP und SH übernehmen wohl meistens die Hiorgs den RD.
Ich wüsste genausowenig davon dass die Feuerwehr den EL-RD beaufsichtigt, die Feuerwehren haben unter Umständen keine Ahnung von dem was der ELRD machen muss, weil es nicht ihr Aufgabenbereich ist. Die Rettungsdienst wird grundsätzlich von den Kommunen beauftragt und nicht durch die Feuerwehren.
Ein EL-RD wird meines wissens nur indirekt von der Kommune bestimmt, wenn es gefordert ist einen EL-RD bereitzustellen, dann muss die ausfährende Organisation dies bereitstellen und bestimmte Personen dazu ausbilden und einsetzen. Das die Feuerwehr generell das Sagen hat ist auch nicht so, die Feuerwehr hat ihre Einsatzleitung, während der Rettungsdienste ebenfalls eine eigene hat, in Bayern durch EL-RD und ggf. UG-SAN-EL. Die arbeiten zwar zusammen, aber die Feuerwehr hat nicht die "Macht" über den EL-RD.

Felixi

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878

Saturday, February 18th 2012, 3:16pm

Außerdem ist der Begriff "Einsatzleiter" der Feuerwehr vorbehalten.
Wenn jetzt der Rettungsdienst einen "Einsatzleiter Rettungsdienst" hat, dann ist dieser indirekt Feuerwehrangehöriger, da der Rettungsdienst eigendlich auch Aufgabe der Feuerwehr ist und diese die HIORGS, wie zum Beispiel DRK nur damit beauftragt, die Feuerwehr hat trotzdem die AUfsicht über den RD und muss dafür sorgen, dass dieser Seine Arbeit vernünftig macht.
Also muss auch ein "Einsatzleiter Rettungsdienst" von der Gemeinde bestimmt sein.
Und generell hat die Feuerwehr das sagen.

Off Topic
Gut ich will mich jetzt nicht an die Sache mit dem Einsatzleiter aufhängen aber die Sache mit dem Rettungsdienst. Der Rettungsdienst wird von den Kreisen und Kreisfreien Städten vorgehalten dies kann aber an HiOrgs, private Firmen oder die (Berufs)Feuerwehr vergeben werden. Es ist also nicht Aufgabe der Feuerwehr den Rettungsdienst zu organisieren solange die nicht von der Kreisfreien Stadt z.B. beauftragt wurde.

Aber in dem Kreis oder der Stadt ist der Amtsleiter der Feuerwehr dafpr zuständig

BlueCool

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879

Saturday, February 18th 2012, 3:32pm

Nur wenn die Feuerwehr durch den Kreis oder die kreisfreie Stadt dazu beauftragt wurde! Der Rettungsdienst an sich ist in Deutschland eine Aufgabe der Landkreise bzw. kreisfreien Städte, die Feuerwehr; HiOrg; Private und Co. sind nur Leistungserbringer und die Kassen sind die Kostenträger (die die den ganzen Spaß zahlen müssen und daher auch gewisse Mitsprachrechte haben). Da die Landkreise und kreisfreien Städte für die Stellung des Rettungsdienstes verantwortlich sind obliegt es ihnen auch zu bestimmen wer welche taktische Führungsaufgabe hat und welche Grundlagen er erfüllen muss, Empfehlungen durch die Leistungserbringer wie z.B. die Feuerwehr können hier nur ein Hinweis auf eine geeignete Person sein.

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880

Sunday, February 19th 2012, 9:13am

2. Die Jugendlichen sollen lernen Verantwortung zu übernehmen
Cool wenn also Jugendliche Verantwortung übernehmen sollen rechtfertigt das Medikamente ohne dementsprechende Ausbildung und berechtigung herrauszugeben? Also z.B. Asperin?
Dann könnte man ja neben dem AED noch ein paar Medis aufbewahren wird ja schon schiefgehen...

Aber ich wollte halt damit sagen dass deine Aussage das Sauerstoff ein Medikament ist nicht wirklich viel aussagt :D
Eigentlich sollte es dir genug aussagen, es gibt Medikamente die nicht jeder geben darf. Wenn du dich zuhause dafür entscheidest das du von deiner Mama Medikamente bekommst weil sie der auch geholfen haben schön und gut kann ja auch dir helfen. Machst du das aber einfach auf dem Schulhof mit der bezeichnung SSD wo dir dann vorgehalten wird das du dich ja auskennen solltest mit ein wenig kleiner Medizin und es passiert was wird dir, wie der NA sagte "Der A+++ aufgerissen und das will ja wohl keiner verantworten oder?

Und ich sehe grade einen Patienten der Festgeschnallt ist auf nem Spineboard, per Larynxtubus beatmet wird aber das wesentliche fehlt undzwar das einfach mal die Wunde behandelt wurde und die Blutung nicht gestoppt wird.
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Tone Bone

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881

Sunday, February 19th 2012, 11:46am

Quoted

Und ich sehe grade einen Patienten der Festgeschnallt ist auf nem Spineboard, per Larynxtubus beatmet wird aber das wesentliche fehlt undzwar das einfach mal die Wunde behandelt wurde und die Blutung nicht gestoppt wird.

Dann sollte man sich aber Gedanken um die Ausbildung machen und nicht um die vorgehaltenen Hilfsmittel ;) .

HH-EM4

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882

Monday, February 20th 2012, 11:25pm

Also ist es rein rechtlich gesehen ein stinknormaler Ersthelfer wie jeder andere auch, ausgenommen diejenigen die die schon San A B oder C sind


Wieso nimmst du die Leute mit San-Ausbildung heraus?
Auch die leisten Erste Hilfe, haben aber nur eine fundiertere und organisierte Ausbildung genossen. Letzteres ändert aber nichts an der Tatsache, dass invasive Maßnahmen nicht zum Repertoire zählen sollten.


Ich bin selber nicht in einem SSD, allerdings Einsatzsanitäter (SanC) beim MHD. Dort wird im offiziellen Curriculum für den ESan die Anwendung des Guedel-Tubus geführt. Die sind auch standardmäßig auf unseren SanDienst-Rucksäcken drauf.

Matze2402

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883

Tuesday, February 21st 2012, 10:59am

@ HH-EM4

Ich würde mich net so auf die Aussage vom Doc.aufhängen,im Grunde genommen hat er recht.Sollte das Ausbildungskonzept auch die Anwendung eines Guedel erlauben ist das Ok.
Liegt halt im Ermessen der jeweiligen HiOrgs. Ausbildungsinhalte zubestimmen.Bei uns wurde für die Jungens und Mädels aus der Bereitschaft z.B. vor kurzem der I-Gel vorgestellt und eingeführt( SanRucksäcke,Typ B, KTW4 etc.) das aber auch nur das unser ÄLRD diese auch im RD eingeführt hat und auch weiß wie unsere Ehrenamtlichen Ausgebildet sind.

Das hat aber im moment nichts mit dem SSD zutun.


Mir persönlich als RD`ler wäre einfach nur froh wenn eine super Erste Hilfe geleistet wurde,mir wegen können sie mich auch mit RR und Puls zubomben den sie gemessen haben( Pat.wird dann eh nochmal an den C3 angestöpselt um selber nochmals zu kontrollieren).Bin aber der Meinung das der Spaß dann aufhört wenn sachen ins Spiel kommen die nichts darin zusuchen haben(sind ja schon alle bekannten genannt).

Die Sache mit dem Spineboard,wie macht ihr das?Pat. aufs Spineboard rauf und dann nochmals umlagern auf vllt.ne Vakuum vom RD?Schön,klasse,einmal umsonst umgelagert,der Pat.wird es euch vllt.danken.Oder gebt ihr dem RD euer Board mit,schickt nen 8 Klässler hinter her mit Rad der das teil wieder aus der Klinik holt?

Macht ne einfache und Sinnvolle Erste Hilfe und hört auf euch wie die Superretter aufzuführen..das ist in meinen Augen einfach nur noch Lachhaft.
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danielke

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884

Tuesday, February 21st 2012, 4:21pm

Jaa da muss ich einigen Von euch recht geben wenn Ihr sagt, das dies und jenes zu viel an Material unnütz ist. Aber man bedenke, dass wir damals wie gesagt für Schulsanitäter relativ Gut ausgebildet waren und somit mit Material umgehen konnten. Also warum dann nicht die Vakuumschiene benutzen, wenn wir die doch haben ? Zum anschauen isset ja auch nicht gedacht.

Durch verschiedene Ereignisse die im Vergangen Jahr eintraffen, läuft mein alter SSD leider nicht mehr so rund, wo man dann auch sagen muss das Material was obern bereits erwähnt wurde jetzt wirklich unnütz ist, da kaum Werbung für die HiOrgs gemacht wird & die Sanis dadurch auch Fortgebildet werden können...

...

Die Sanitätsausbildung wird laut neuem Leitfaden nicht mehr in Kategorie A,B,C unterteilt. Entweder man die SAN-Ausbildung(ABC) oder nicht. Für die Schulsanis wurde dies jedoch beibehalten. Der "C" Teil der Ausbildung beinhaltet die Ausbildung im KatS. dort wird also viel Praktisch ausbildet also z.B. mit dem GW-SAN (wie z.B der von RD_Saarland :) )oder auch mal sone kleine KatS-Übung.

Einsatzleiter hört sich toll an, kann sich aber nicht jeder nennen. Dafür muss man entsprechender Qualifikationen Nachweisen, da die Ausbildungen erst am 18 absolviert werden können, ist ein Einsatzleiter im SSD eig. nicht durchzusetzen bzw. total schwachsinnig. Die Schule wird niemals in so einem Chaos versinken dass man einen EL benötigt, im Falles eines Amoklaufs z.B. hat bestimmt ganze Gedanken im Kopf als diese 'ich was zu Sagen' Position. (Außerdem erweist sich das als aüßert nachteilhaf in einer sehr auffälligen grell leuchten gelben Weste rumzumlaufen :D ) Und im Falle einer Organisationsübergreifender Arbeit, arbeiten die Feuerwehrmenschen ganz bestimmt nicht mit sonem kleinen DreiKäseHoch zusammen. Auch wenn das Thema eigentlich abgehackt ist, wollte Ich nochmal was dazu sagen Sry an der Stelle.

Aber es erstaunt mich sehr, dass dieses Thema auch hier so durchgekaut wird so dass es eigentlich schon so wässrig sollte & von selbst in den Ösophagus fließt. Auch ich hab nämlich den Fehler begangen und war bei solchen Communitys wie SchülerVZ regestriert und mich in zahlreichen "SSDGruppen" mit dem Thema auseinander setzen müssen.

Ansonsten häng ich mich an an die Aussage von Matze ran...

Jan86

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885

Tuesday, February 21st 2012, 7:02pm

Ja da sprichst du mir ein wenig aus der Seele ;) .

Ich habe zu meiner Schulzeit auch einen SSD geleitet. Wir hatten zwar auch nen Rucksack mit Beatmungsbeutel und nen AED (Schulaula wird auch für öffentliche Veranstaltungen genutzt), aber ich hab immer mehr Wert darauf gelegt, dass man als erfahrener Rotkreuzler den Schulsanis Übungen und Ausbildung zukommen lässt. Ich kann durchaus sagen, dass auch diejenigen, die "nur" Erste Hilfe hatten, gute Hilfe leisten konnten.
Zu meiner Zeit hab ich so ne ganze Menge junges Gemüse zum örtlichen DRK-Ortsverein gebracht (davon sind viele auch heute nich tätig).
Auf diese Weise hatten wir dann von geschätzen 15 Schulsantätern vielleicht 5 Helfer mit SAN A/B.
Tja... wie du (danielke) dann vielleicht auch feststellen musstest, ist das Engagement der nächsten leitenden Schüler nicht so hoch wie das eigene. So kam es dann, dass nach meinem Abitur die "Leiter von Schülerseite" den Neulingen nichts mehr beigebracht haben, geschweige denn für Ausbildung geworben haben. Jetzt, gute 5 Jahre nach meinem Abi, ist das ganze schöne Material immer noch da, bloß kann es keiner mehr benutzen.

Noch etwas zum Thema "Einsatzleiter" und so:
Es gab an meiner alten Schule sogar ein MAnV-Konzept für den Schulsanitätsdienst (aus eigener Feder entstanden). Lief darauf hinaus, dass ich den (willigen) Schulsanis damals das Konzept, Gefahrenlehre, SAN-Inhalte, etc. in Zusammenarbeit mit der örtlichen DRK-Bereitschaft beigebracht und mit einer Großübung an der Schule abgeschlossen habe. Im Rahmen des Konzepts gab es eben auch einen kleinen "Führungstrupp" der im Falle des Falles die notwendigen Strukturen "aufbaut" (mal ganz grob gesagt). Die beiden Übungen die jeweils im Anschluss der Ausbildung stattgefunden haben, waren unfassbar gut. Die RD-Mitarbeiter und Ärzte, die teilgenommen haben, haben noch nie so eine gut vorsortierte EInsatzstelle vorgefunden wie dort.
Im Nachhinein gesehen natürlich auch Schnickschnack, zumal dieses Konzept davon lebt, dass es ständig erprobt und ausgebildet werden kann. Mit meinem Abitur und dem Weggang vom DRK hat sich das leider auch erledigt.

Hier: http://www.rhein-berg-online.ksta.de/htm…660714982.shtml könnt ihr euch mal ein Bild davon machen. Szenario der letzten Übung war ein Glaszylinder, der aufgrund hohen Wasserdampfdrucks dann zerplatzt ist. Im Nachhinein betrachtet zwar sehr realistisch, aber heute betrachte ichs selbst etwas kritischer, zumal man besonders in einem Chemieraum nie weiß, ob nicht doch nich andere Gefahren lauern als die offensichtlichen.

Lange Rede kurzer Sinn: ein SSD lebt von Übung und Ausbildung und nicht von dollem Material, dass a) eh nie benutzt wird und b) für nen SSD einfach keinen Sinn macht. Sowas steht und fällt oft mit den Leitern von Schülerseite. Als Lehrer hat man verständlicher Weise einfach nicht die Zeit und oft auch nicht das Fachwissen, um sich über die Grundlagen hinaus zu kümmern.
Ein kleiner Appell an diejenigen, die sowohl im SSD als auch in ner HiOrg sind: Nutzt euer Wissen doch dafür, um den "EHlern" was beizubringen und sie von eurer Erfahrung Teil haben zu lassen. Als Rettungshelfer gute Erste Hilfe zu leisten ist gut; dafür zu sorgen, dass diejenigen mit geringerer Qualifikation das genauso gut können, ist noch viel besser.

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886

Wednesday, February 22nd 2012, 12:18pm

MANV Konzept? 3x die Woche nen Amoklauf + Hubschrauberabsturz? Für das Konzept ist die Stadt der Kreis zuständig und die entscheiden wer da mitmischt. Sollte es einen MANV an einer Schule geben durch z.B. einen Amoklauf (andere gründe fallen mir nicht ein) sollen alle Schüler zusehen das sie wegkommen auch der SSD und nicht das Management oder ne Behandlung beginnen. So Thema eigensicherung !
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Jan86

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887

Wednesday, February 22nd 2012, 3:33pm

MAnV Konzept nicht im Sinne von "der 50-Verletzte"-MAnV, sondern der 5-10-Verletzte-MAnV.
Das Thema Eigenschutz war beim Konzept mit einer der wichtigsten Teile. Keinem Schulsanitäter wird abverlangt, sich in nen Raum mit Gefahrstoffaustritt zu begeben oder Ähnliches.
Es ging hier mehr darum, im Fall des Falles schonmal ne gute und strukturierte Erste Hilfe zu leisten.
Im Prinzip wurde darin nur festgelegt wer sich um die Nachforderung und Einweisung des RD kümmert, wer schonmal einmal einen geeigneten Platz zur Erstversorgung und zum späteren Transport durch den RD aufbaut und wer das ganze im großen und ganzen leitet.
Die beiden Übungen haben gezeigt, dass das hervorragend funktioniert und für den Rettungsdienst eine perfekte Vorlage bietet. Die kamen an, haben ne prima Einweisung aufs Gelände bekommen, ne Einweisung in die Lage, 3 prima sortierte "Patientengruppen" und hatten direkt 15 Schulsanis da, die neben Erster Hilfe auch noch bei der Dokumentation helfen konnte.

Zum Thema "Sowas gibts doch nicht": Ich habe das Thema "MAnV in Schulen" seither mal verfolgt und war immer wieder überascht, wie vergleichsweise oft sowas passiert. Meistens geht es tatsächlich um Unfälle in Chemieräumen mit diversen Verätzungen oder Verbrennungen, Atemwegsreizungen etc. . In einer Nachbarstadt meines Heimatortes gab es letztes Jahr 20-25 Verletzte Schüler durch Tränengasgebrauch in einer Sportumkleide.
Die Überlegung für die nächste Übung, hätte sie denn jemals stattgefunden, war eine Holzstaubexplosion während des Kunstunterrichts, bei dem sich mit Sicherheit auch 10-15 Verletzte gefunden hätten ;) .

So oder so ist eine Kritik in dem Sinne angebracht, als dass es, wenn es nicht regelmäßig geprobt und unterrichtet werden kann, einfach nur ne Spielerei ist. Es ist aber auch ein sehr positiver Beweis dafür, was man alles mit motivierten Schulsanitätern auf die Beine stellen kann, wenn man denn möchte.
Wenn sich aber auch keiner mehr um die Grundlagen, nämlich guten EH-Kentnissen und ausreichend San-Helfern kümmert, ist für sowas natürlich kein Platz.

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888

Wednesday, February 22nd 2012, 6:15pm

sondern der 5-10-Verletzte-MAnV.
Davon sprach ich auch, ist bei uns ein MAnV 1. Dennoch egal welche Stufe, dafür gibt es Einheiten und Personal die dafür ausgebildet sind und die MAnV-Konzepte ausarbeiten und entscheiden wer da wie mitmischt.

wer schonmal einmal einen geeigneten Platz zur Erstversorgung und zum späteren Transport durch den RD aufbaut und wer das ganze im großen und ganzen leitet.
Leiten wird das defintiv nie ein Schüler, sonder eine Führungskraft des MAnV-Konzeptes. Und das ist auch sehr gut so, möchte nicht wissen in was zu einem Chaos das versinken >könnte<

3 prima sortierte "Patientengruppen"
Schön und das teilt wer ein? Sichten und einteilen tut der Arzt kein SSD´ler

bei der Dokumentation helfen konnte.
Könnte man machen, dafür werden allerdings Führungsgehilfen/ Assistenten mitgeführt

20-25 Verletzte Schüler durch Tränengasgebrauch in einer Sportumkleide.
Sprengt dann auch schonmal den Rahmen der 15 SSD´ler, abgesehen davon denke ich doch das die sehr schnell an das Limit ihres Equipments kommen und somit schlichtweg überfordert sind.
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Tone Bone

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889

Wednesday, February 22nd 2012, 6:48pm

Um mal stellvertretend zu antworten (denn ich teile da die Meinung von Jan):

Quoted

Davon sprach ich auch, ist bei uns ein MAnV 1. Dennoch egal welche Stufe, dafür gibt es Einheiten und Personal die dafür ausgebildet sind und die MAnV-Konzepte ausarbeiten und entscheiden wer da wie mitmischt.

Schade nur, dass es eine gewisse Zeit dauert, bis diese Konzepte aufgehen; bis zum Eintreffen des ersten Rettungsmittels wird es im Realfall durchaus einige Minuten dauern; ich persönlich wäre dankbar, wenn Schulsanis bereits gehfähige Patienten in der einen Ecke gesammelt haben und alle bewusstlosen Patienten in einem anderen bestimmten Bereich liegen.

Quoted

Leiten wird das defintiv nie ein Schüler, sonder eine Führungskraft des MAnV-Konzeptes. Und das ist auch sehr gut so, möchte nicht wissen in was zu einem Chaos das versinken >könnte<

Siehe oben; sobald der Rettungsdienst da ist (und die Strukturen etabliert sind!), sollte die Show für die SSDler auch im Normalfall gelaufen sein; falls einzelne Schulsanis durch Mitarbeiter des Rettungsdienstes o.ä. mit eingebunden werden (z.B. Infusion halten, sich mit unverletzten bzw. minimal verletzten Mitschülern beschäftigen), ist das schön und gut. Wer schonmal bei größeren Übungen im Katastrophenschutz mitgeübt hat oder dort Mime war, wird wissen, wie chaotisch es in den ersten Minuten (bis zur ersten halben Stunde) häufig zugeht, da einfach viel zu wenig Personal auf viel zu viele Verletzte/Betroffene kommt. Danach dreht sich das Verhältnis im Normalfall um.

Quoted

Schön und das teilt wer ein? Sichten und einteilen tut der Arzt kein SSD´ler

Eine grobe Vortrennung ist durchaus auch durch nichtärztliches Personal möglich! So kann man (offensichtlich) unverletzte bzw. gehfähige Personen rausfiltern und an bestimmten Bereichen sammeln; selbiges gilt für bewusstlose Patienten. Diese Einteilung würde ebenfalls ein ersteintreffendes Rettungsmittel (ja, auch ohne Arzt) vornehmen. Mehr Chaos als vor dieser Einteilung kann man als SSDler sowieso nicht machen, und falls die Einteilung dem ankommenden Rettungsdienstkollegen nicht gefällt, kann er das ja wieder ändern. Ich sehe da nicht so wirklich das Problem.

Quoted

Könnte man machen, dafür werden allerdings Führungsgehilfen/ Assistenten mitgeführt

...die im Normalfall in der Einsatzleitung sitzen.

Quoted

Sprengt dann auch schonmal den Rahmen der 15 SSD´ler, abgesehen davon denke ich doch das die sehr schnell an das Limit ihres Equipments kommen und somit schlichtweg überfordert sind.

Na und? Besser irgendeine Hilfe als gar keine! Es gibt übrigens mittlerweile auch eine nicht gerade geringe Anzahl an SSD, die mehr als ein Notfallbehältnis vorhalten; so ist es durchaus möglich, im o.g. Fall z.B. drei 5er-Teams zu bilden (mit jeweils mind. einem Älteren bzw. Erfahreneren, der im Idealfall auch in der Erwachsenen-Einheit des KatS aktiv ist), die dann jeweils für eine Patientengruppe zuständig sind. Mit fünf Leuten kann man dann z.B. nacheinander bei allen bewusstlosen Patienten die SSL herstellen (wofür man im Idealfall keine Hilfsmittel braucht) oder für einen Wärmeerhalt sorgen (weshalb übrigens mehrere Rettungsdecken, die kaum Platz wegnehmen, auf der Notfalltasche sinnvoll sein können); eine erste Wundversorgung kann ebenfalls besonders leicht möglich sein, wenn man Verbandsmaterialien im Notfallbehältnis bereits von vornerein in (herausnehmbaren) Modultaschen aufbewahrt, die man dann herumgeben kann.

Jan86

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890

Wednesday, February 22nd 2012, 7:19pm

@Notruf112: Ich glaube, du siehst das gerade ein wenig zu sehr durch die Rettungsdienst-Brille. Es geht/ ging in diesem Konzept nie darum, High-End-Rettung zu betreiben, sondern darum, eine Grundstruktur für den Rettungsdienst zu schaffen sowie Erste Hilfe zu leisten. Es hat praktisch bis auf die Grundidee nichts mit den MAnV-Konzepten des Katastrophenschutzes oder des Rettungsdienstes zu tun. Du kannst es auch "Maßnahmenplan der Ersten Hilfe bei mehr als 5 Verletzten" sehen.

Das ganze hat mehrere Vorteile:
- Zügige Lageerkennung zur Rückmeldung an den RD
- Zügige und strukturierte Erste Hilfe
- Ein Versorgungsplatz der im Optimalfall an die Bedürfnisse des RD angepasst ist (viel Platz, Zugang zum Schulhof der wohl der Rettungsmittelhalteplatz sein würde, Zugang für Tragen)
- Eine kleine Vorsichtung durch den "Leitenden Schulsanitäter" (einer der SAN B/ Rettungshelfer der gerade das Notfallhandy hat)
- Einweisung des Rettungsdienstes, in die Lage, super Ortskenntnis der Schüler (ist ja schließlich die eigene Schule)
- Unterstützung des Rettungsdienstes in allen Dingen, die noch so anfallen (Dokumentation, Einweisung der nachrückenden Kräfte, Fernhalten von Gaffern, Betreuung)

So ungern man das als junger eingefleischter Rettungsdienstler auch hören mag, aber die jungen Schulsanitäter haben bei beiden Übungen dem Rettungsdienst (es waren letztes Mal 4 RTW und 1 NEF, also keine Vollübung fürs DRK) ordentlich was vorgemacht.

Tone Bone hat allerdings bezüglich des "Aufgehens" des Konzepts sehr recht: im Realfall läuft immer alles etwas chaotischer.
Ich war 15 Jahre aktiv beim Roten Kreuz und hab dementsprechend schon etliche Übungen mitgemacht (zur Anfangszeit sogar noch als Mime) und hab selber gesehen, wie chaotisch das laufen kann.

Edit: Kleine Ergänzung zum Thema "Sichtung": Der bei einer der Übungen teilnehmende (Not-)Arzt hatte der Vorsichtung nichts mehr hinzuzufügen ;) . Ich denke, eine Einteilung nach "Kurz vor Kaputt", "Bräuchte bald mal Hilfe" und "Fall fürn Hausarzt" kriegt jeder hin ;) .
Die richtige Triage übernimmt dann selbstverständlich noch der NA, sobald er dann auch da ist.

This post has been edited 1 times, last edit by "Jan86" (Feb 22nd 2012, 7:25pm)


Janni H

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891

Monday, March 5th 2012, 6:38pm

Da kommt man sich mit dem eigenen SSD ja schon echt klein vor.

Wir haben einen muffigen kleinen Raum mit zwei Liegen, einen Rescuebag, der merkwürdigerweise immer leerer wird und die "Ausbildung" ist jetz auch nich so gut.......

Trotz "nur" Basicequipment schaffen wir es doch immer wieder unseren Patienten zu helfen.

Komisch, Oder?

Sauerland

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892

Monday, March 5th 2012, 8:11pm

Ich bin der Meinung, dass das "kleine aber feine" auch am sinnvollsten ist!
Wir haben einen winzigen Saniraum (da passen gerade mal die 2 Sanis + die Liege für den "Patienten" rein). Kühlkissen in einem kleinen Kühlschrank, und zwei kleine Schränke mit allem möglichen EH-Material (Kompressen, Pflaster, Mullbinden, Scheren [...]), also nichts, was man in einem normalen EH-Kasten nicht hat. Dazu neuerdings einen Traubenzuckervorrat (meint ihr, die Idee ist sinnvoll?).

Mehr hat man im späteren Leben auch nicht als Ersthelfer zur Verfügung, richtig? Wenn man also später seine EH-Kenntnisse wirklich nutzen muss, kann man dann auf sein Basiswissen aus dem SSD zurückgreifen.


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893

Wednesday, March 7th 2012, 6:30pm

Den Traubenzuckervorrat finde ich sehr wohl sinnvoll. ;)
Den tragen wir sogar im Notfallrucksack unserer Bereitschaft mit herum, wenn wir auf Großveranstaltungen eingesetzt sind.
Signatur entsprach nicht den neuen Regeln.

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894

Wednesday, March 7th 2012, 8:42pm

Wir haben ebenfalls Traubenzucker, und haben ihn bereits mehrfach einsetzen können.
Unser SSD ist auch eher einfach. 5 Billighandys (1 für das Sekretariat zum Alarmieren, eins für einen der den SSD betreuenden Lehrer, wenns mal richtig brennt, 2 für die diensthabenden Sanis, eines für schnuppernde Neuankömmlinge) haben wir. Desweiteren haben wir zwei kleine EH-Taschen für den täglichen Dienst, und ein paar für Feste und Sportveranstaltungen (finden bei uns nicht selten ein bisschen verstreut auf dem Gelände statt). Wir haben Samsplint in den Taschen, aber nur in Fingergröße, was manchmal hilfreich war, ansonsten noch Mosgummi und die normale EH-Ausrüstung. Uns (bzw. auch anderen Schülern und Lehrern) steht ein AED zur Verfügung, was aber auch daran liegt, dass in unseren Sporträumlichkeiten auch Vereine ihre Tätigkeiten ausüben. Desweiteren haben wir einen EH-Raum mit zwei Liegen, einer alten KatSchutz-Trage (nie benutzt, ist wahrscheinlich noch aus den 70ern), sowie einem Waschbecken, Spiegel und einem Schrank mit Verbandsmaterial. Insofern haben wir ebenfalls einen sehr einfachen SSD, der aber dafür relativ effektiv ist.
MFG Notarzt1996

kwok_4601

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895

Wednesday, March 7th 2012, 9:59pm

@Notarzt Der SSD ist mit einer solchen Ausstattung kein "einfacher SSD". Defi und ein Relativ gut ausgestatteter EH Raum sind bei SSD´s leider nicht immer der Standart, daher finde ich es ziehmlich bescheiden ausgedrückt.
Unser SSD hat eine "Krankenstation" welche uns von der Internatskrankenschwester bereitgestellt wird. Dort finden wir einen Spiegel, eine Liege, ganz viele Krücken und ein Waschbecken. Desweiteren 2 Sanhandys für die Alamierung. Durch unser Telefonsystem kann uns jedes Schultelefon durch die Kurzwahl "100" bzw. "200" rufen. Wir haben nur einen Rettungsrucksack mit Kompressen, Mullbinden, einem Samsplint, 2 Blutdruckmanschetten, 2 Stetoskope, Destiliertem Wasser und einer Absaugpumpe (bzw. irgendwelchen Kleinkram welcher mir gerade nicht einfällt ^^)
Mich würde mal intressieren, welche "Einsatzzeiten" ihr habt, also von wann bis wann ihr alamiert werden könnt und ob ihr euch ausserhalb dieser Zeiten "zeigt" zum Beispiel: Sicherung bei Festen, TdoT in der eigenen Schule.

kwok

Jan86

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896

Wednesday, March 7th 2012, 10:00pm

Mal ne Frage an alle: Werden eure SSDs denn aktiv von Hilfsorganisationen unterstützt, z.B. was Material und Fortbildung angeht?

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897

Thursday, March 8th 2012, 8:54pm

@kwok: Naja, der AED steht wie gesagt auch (vielleicht sogar vor allem) auch den Vereinen zur Vefügung, wurde (glaube ich) in einer Aktion beschafft, bei der 5 AEDs in unserer ganzen Stadt (ca. 13000 Einwohner) aufgestellt wurden.
Einsatzzeiten: Standard sind von der 1. bis zur 6., hat der Sani an seinem Diensttag Nachmittagsunterricht, bleibt er normalerweise im Dienst. Wir brauchen ca. 1-2 Minuten um zum Einsatzort zu kommen, da sich der Unterricht fast nur auf ein Gebäude konzentriert, plus einer Sporthalle.

Unser SSD wird in der Ausbildung vom DRK unterstützt, zum Beispiel werden bei uns manchmal Kurse zum AED-Einsatz, zur "Realistischen Notfalldarstellung" oder zu Sportverletzungen gegeben. Material beschafft unsere Schule meines Wissens selbst.
MFG Notarzt1996

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898

Wednesday, April 18th 2012, 10:25pm

Nabend Zuammen,

bei uns gibt es noch kein Schulsanitätsdienst.
Meine Frage ist daher ich möchte gerne mit dem Schulleiter darüber sprechen ob man soowas einführen kann.
Meine frage ist dahher kann man einfahc sowas bilden ohne irgendwas.
Braucht man jemand bestimmtes vom DRk,ASB oder Johanniter.
Wenn man wie ich Erste Hilfe Kurs absolviert habe und das zweimal einmal Schule und einmal Feuerwehr kann man da schon als Schulsanitäter mitmachen.
Könnt ihr mir helfen

MFG

Wachleiter Polizei

SEKboy

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899

Wednesday, April 18th 2012, 10:45pm

Du darfst Shulsani mit einem gültigen EH-Kurs machen. Über das Alter hat der Lehrer der das leitet zu entscheiden.
Zu uns mal:

Wir haben 4 W/U Funkgeräte 1* Sekretariat 3* Diensthabende Sanis. Wir haben einen Kranken und Betreuungsraum, mit einer Liege, sehr viel altem Material für Übungen, viel Pflaster, Kompressen und so. Traubenzucker, Westen, Trage, (Rettungs)decken, Notfallmedikamente (Glucosespritzen, Fenistil, Adrenalin). Dann Coolpacks für den Dienstgebrauch und beim letzten Turnier im März paar Kisten Einmal-Coolpacks(endotherme Reaktion, wenn eine Tüte im Inneren zerplatzt).
Wir haben 2 EH-Koffer, mit Samsplints RR-Messung, Ambu-Beutel etc...
In der Sporthalle hängt ein AED.
Für den Brandfall haben wir ein Tasche mit Westen, alten 4-Kanal-Funkgeräten, Klemmbrettern (Vorderseite Protokoll, Rückseite Anleitung). Obersanis haben Schlüssel bekommen und haben jederzeit Zugang.
Im Brandfall gibt es mehrere Trupps für Versorgung etc.. und einen Kommunikator (ich oder ein anderer weil nur wir BOS-Funken können). Dann mit dem EL oder dem Leitenden RTW/NEF im Kontakt mit einem W/U Funkgerät und Kontakt zu den Versorgungssanis für Unterstützung des RD anderes Funkgerät.

So das wars, ich denk wir sind ganz gut vorbereitet.

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900

Thursday, April 19th 2012, 6:58am

ich bin der Meinung dass Glucosespritzen, Fenestil und Adrenalin nix im SSD zu suchen haben.

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112Freaky (19.04.2012)